Arsenal F.C. - Victoria Concordia Crescit Arsenal F.C. - Victoria Concordia Crescit
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Arsenal F.C. - Victoria Concordia Crescit

24.05.2014 - 18:38 Uhr
Zitat von Stefan4
Sorry, aber du reißt viele Themen zwar an, ignorierst aber dann deutlich bestehende Fakten und Spezifikationen.

Timber KONNTE nicht mehr Spiele absolvieren, weil er sich dann irgendwann verletzt hat. Die Spiele vor seiner Verletzung war er aber mehr als müde. Viele Fehlpässe, ungenügende Rückwärtsbewegung usw...

"Das passt nur bedingt zu "er muss so gut wie jedes Spiel spielen"."

Sofern er nicht verletzt ist, spielt er. Gibt es da wirklich was zu diskutieren?

Saliba oder Timber haben nicht mehr Ligaminuten, weil sie sich verletzt haben. Nicht, weil Arteta großartig rotiert hat. Deshalb schreibe ich ja auch "fast jede MÖGLICHE" Minute.

Zu den Verletzungen: Eine Zerrung oder einen Faserriss würde ich nicht in Frage stellen. Auch mehrere nicht über eine lange Saison. Aber wir reden hier von MUSKELRISSEN, die eine OP erfordert haben. Das kann man doch nicht mit einem Faserriss in der Wade und 3 Wochen Pause in einen Topf werfen. Wie viele Muskelrisse gab es denn in der PL in der Saison 24/25? Das wäre deutlich interessanter und nicht am Thema vorbei.

Saka, Gabriel und Havertz hatten ähnliche, schwerwiegende Muskelverletzungen innerhalb einer Saison, was absolut unüblich ist. Natürlich kann und muss man das miteinander vergleichen. Und natürlich daraus Lehren ziehen. Bei Havertz war es zudem die erste Verletzung in seiner Karriere und dann gleich so eine schwerwiegende Muskelverletzung...

Bei MLS ist ja genau das der Punkt. Zubi war ja schon lange schwach unterwegs und MLS hat trotzdem keinerlei Chancen erhalten, wurde nicht einmal eingewechselt über Monate in der Liga. Er wurde dann zwar nicht von einer Verletzung zur Rotation gezwungen, aber trotzdem war das Vorgehen hier absolut komisch. Und jetzt setzt man ihm Bruno vor die Nase, was natürlich auch nachvollziehbar ist. Ein Plan für MLS ist aber für mich nicht erkennbar.

Am Ende muss ich auch klar sagen, dass natürlich vieles spekulativ ist. Einige Sachen wie die Müdigkeit und Formabfall bei Timber, Zubi und Co. sind hingegen schon Fakt. Auch dass drei Muskelrisse innerhalb weniger Monate sehr unnormal sind, ist keine aus der Luft gegriffene Spekulation.
Bei MLS und Nwaneri ist es eine persönliche Einschätzung, dass es durchaus zu Transfers kommen könnte. Das fände ich lächerlich falsch und furchtbar dumm. Wie gesagt, so schätze ich das persönlich ein. Und es nimmt dem Team aus Fansicht auch an Seele, wenn man hochveranlagte Jugendspieler nicht einbauen kann. Ich hoffe aber weiterhin, dass beide (wie natürlich auch Dowman) den Durchbruch bei uns schaffen. Man muss ihnen aber auch die Gelegenheit geben.

@ Nicadeus: Das ist mir natürlich bekannt und das ist auch alles absolut richtig. Ob du es nun Belastungssteuerung oder Rotation oder sonst wie nennst, ist auch nicht entscheidend. Am Ende geht es darum, dass die Spieler körperlich entlastet werden.


Wenn du mich nicht zitierst, entsteht der Eindruck, dass du an einer weiteren Diskussion nicht interessiert bist.

Um das Ganze abzukürzen, wurde in den Beiträgen folgendes in den Vordergund gestellt ...

1.) Aus Müdigkeit wurde automatisch falsches Belastungsmanagement gemacht.
2.) Bei Verletzungen wurde eine Art "Arteta-Kausalität" abgeleitet.
3.) Aus Gerüchten über junge Spieler wurden Zukunftsprognosen gemacht.
4.) Es wird unterschlagen, dass Rotation massiv von verfügbarer Kaderqualität abhängt.

Gerade letzter Punkt amüsiert mich auch an anderer Stelle. Für bestimmte Ziele braucht es eine breitere Kaderqualität. Letztes Jahr war jene zwischenzeitlich das Zünglein an der Waage. Ohne Madueke hätten wir massive Probleme gehabt, ebenso ohne Hincapie. Beide sind bestimmt keine überragenden Direkt-Replacements gewesen, haben sich aber nahtlos einfügen können ohne als Fremdkörper zu wirken. Wie war das denn die Jahre zuvor? Hat uns das nicht immer das Genick gebrochen? Arteta rotiert sehr vorsichtig, wenn die Qualitätslücke zwischen Stammspieler und Ersatz groß ist. Sobald diese Lücke kleiner wird, steigt auch seine Bereitschaft zur Rotation. Genau das hat die letzte Saison gezeigt. Wenn wir jetzt über einen Saliba-Ersatz philosophieren, gestaltet sich die Diskussion ähnlich. Über Konsa oder Quansah ist man sich uneinig, dabei riskieren wir mit beiden sicherlich keinen enormen Leistungsabfall.

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Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
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Lehmann – Lauren, Touré, Campbell, Cole – Ljungberg, Vieira, Gilberto Silva, Pirès – Bergkamp, Henry
Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Victoria Concordia Crescit
North London Forever
Arsenal F.C.
Zitat von Stefan4


@ Nicadeus: Das ist mir natürlich bekannt und das ist auch alles absolut richtig. Ob du es nun Belastungssteuerung oder Rotation oder sonst wie nennst, ist auch nicht entscheidend. Am Ende geht es darum, dass die Spieler körperlich entlastet werden.


Naja, nein. Rotation macht der Trainer, wegen Form, kommenden Spielen oder taktischen Überlegungen. Ich kann also auch einen topfitten Spieler rotieren, einfach weil ich gegen einen bestimmten Gegner anders auflaufen will. Belastungssteuerung macht dagegen das Medical Staff, basierend auf Daten wie Trainingsload oder Regenerationswerten. Da geht's ausschließlich um Gesundheit und Leistungsfähigkeit, die Abteilung gibt dann die Einsatzempfehlung an Arteta weiter. Mehr Rotation hätte also nicht automatisch weniger Verletzungen bedeutet, wenn die Spieler laut Fachabteilung ohnehin belastbar waren.

Wenn du schreibst: "Aber da hat man als Verein definitiv Aufklärungsbedarf. Einen vergleichbaren Fall gibt es nicht, da bin ich mir sehr sicher." Diese Aussage kam am Ende der letzten Saison auch schon von Arteta selbst, entsprechend wurde ja die Fachabteilung groß umgebaut, weil man einen Fehler im Prozess gesehen hat. Ihm jetzt vorzuwerfen, er hätte einfach mehr rotieren müssen, ignoriert also, dass das Problem woanders verortet wurde, nämlich in der Belastungssteuerung, bzw. der Medical Abteilung selbst. Was genau erwartest du, dass Arteta hier macht, dass er sich als Physio oder Arzt aufspielt und fitte Spieler auf der Bank lässt, obwohl sie von den Spezialisten cleared to play waren?

Wenn dir ein Mechaniker sagt, dein Auto geht wieder, fährst du auch nicht weiter mit dem Leihauto, weil du es besser weißt.😅

Das ist einfach Couch-Coaching, im Nachhinein hätte es jeder besser gemacht. Spielst du dann aber Salmon statt Timber und verlierst dadurch ein Spiel, das die Meisterschaft entscheidet, heißt es wieder andersrum, man hätte riskieren müssen, weil der Spieler auch angeschlagen mehr bringt. Siehe CL-Finale. 😅

Ich versteh generell nicht, wohin du mit deiner Argumentation willst. Du präsentierst hier keine neuen Infos oder Ansichten, sondern die, die Arteta selbst schon am Ende der letzten Saison eingeräumt hat, und versuchst jetzt retrospektiv, ihm einen Strick daraus zu drehen, weil er es hätte besser wissen sollen als die Experten in seinem Staff, die aufgrund ihrer anscheinend "schlechten" Leistungen ausgetauscht wurden.

Das Problem wurde doch schon andressiert, und es liegt nicht daran, dass Arteta zu stur zum rotieren ist, sondern das Spieler gecleared wurden, die es nicht hätten sein sollen. Das "Clearen" übernimmt aber nicht der Manager, Headcoach sondern der Chef der Medical Abteilung.
Zitat von DonMarvel


Wenn du mich nicht zitierst, entsteht der Eindruck, dass du an einer weiteren Diskussion nicht interessiert bist.

Um das Ganze abzukürzen, wurde in den Beiträgen folgendes in den Vordergund gestellt ...

1.) Aus Müdigkeit wurde automatisch falsches Belastungsmanagement gemacht.
2.) Bei Verletzungen wurde eine Art "Arteta-Kausalität" abgeleitet.
3.) Aus Gerüchten über junge Spieler wurden Zukunftsprognosen gemacht.
4.) Es wird unterschlagen, dass Rotation massiv von verfügbarer Kaderqualität abhängt.

Gerade letzter Punkt amüsiert mich auch an anderer Stelle. Für bestimmte Ziele braucht es eine breitere Kaderqualität. Letztes Jahr war jene zwischenzeitlich das Zünglein an der Waage. Ohne Madueke hätten wir massive Probleme gehabt, ebenso ohne Hincapie. Beide sind bestimmt keine überragenden Direkt-Replacements gewesen, haben sich aber nahtlos einfügen können ohne als Fremdkörper zu wirken. Wie war das denn die Jahre zuvor? Hat uns das nicht immer das Genick gebrochen? Arteta rotiert sehr vorsichtig, wenn die Qualitätslücke zwischen Stammspieler und Ersatz groß ist. Sobald diese Lücke kleiner wird, steigt auch seine Bereitschaft zur Rotation. Genau das hat die letzte Saison gezeigt. Wenn wir jetzt über einen Saliba-Ersatz philosophieren, gestaltet sich die Diskussion ähnlich. Über Konsa oder Quansah ist man sich uneinig, dabei riskieren wir mit beiden sicherlich keinen enormen Leistungsabfall.


Blödsinn. Ich habe nicht zitiert, damit man nicht immer meterlange Beiträge hat. Aber gut, dann halt wieder so.

Zu 1: Nein, Müdigkeit und dadurch entstehenden Leistungsabfall kann man mit rechtzeitigen Pausen verhindern. Das ist meine Aussage.
Zu 2: Ja, der Trainer und das medizinische Team sind sowohl bei Arsenal als auch in jedem anderen Verein gefragt, wenn Verletzungen immer mehr werden. Wie eben bei uns seit 3 Jahren der Fall. Auf die Muskelrisse gehst du ja immer noch nicht ein. Alles ganz normal.
Zu 3: ??? Verstehe ich nicht. Mein Wunsch, dass wir unsere eigenen, hoch talentierten Jungs einbauen ist nachvollziehbar oder? Dass es Gerüchte über Abgänge gibt und v.a. in den Fällen von Nwaneri und MLS hochkarätige Konkurrenz auf ihren Positionen diesen Gerüchten noch zusätzlich Leben einhaucht, sollte sich klar sein. Dass das eine Sorge von mir ist, ist genauso klar geworden, oder? Ich habe da auch keine "Zukunftsprognose" gemacht, ich habe meine Bedenken geäußert, was den Umgang mit den beiden betrifft.
Zu 4: Wird es nicht. Ich hab ja konkrete Beispiele genannt. MLS hat genügend Qualität, um Zubi oder auch Rice mal zu ersetzen. Hat Arteta ja dann nach 11 Monaten der letzten Saison auch erkannt. Nwaneri war vor 2 Jahren auch schon gut genug, um Saka zu vertreten. Jetzt ist er es augenscheinlich nicht mehr.

Auch den letzten Teil verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab nichts gegen einen breiten Kader und begrüße breite in Qualität und Quantität ausdrücklich. Madueke ist für mich kein guter Transfer, aber da gehen die Meinungen auseinander. Das hätte Nwaneri auch spielen können, aber Arteta wollte anscheinend einen anderen Spielertypen. Und ob Quansah oder Konsa super für uns sind, weiß ich tatsächlich nicht. Aber dass wir sowohl in der IV und RV zum Saisonstart kaum Optionen haben, ist eigentlich kriminell. Von Jugendspielern abgesehen gibt es kaum Optionen. Und das trotz der Verletzungsgeschichte von Timber und White, der Verletzung von Saliba und der riesigen Belastung von Gabriel.
@Stefan4
Also MLS hat seine Einsätze auf LV bekommen, da hat er letzte Saison leider grauenhaft ausgesehen, kein Vergleich zu der Saison davor, wo er dort sehr starke Leistungen gezeigt hat. Folgerichtig sind dann seine Minuten immer weniger geworden.
Wir sehen die Spieler dazu auch nicht im Training, ich vertraue Mikel da mit seiner Entscheidung. Arteta hat ja bereits auch zugegeben das er MLS früher ins ZM reinwerfen hätte sollen, ähnliche Aussagen findest du aber auch über andere Trainer, zb. Pep über Lewa.

Timber konnte man letzte Saison einfach nicht viel besser rotieren, die meiste Zeit über war nur 1 RV verfügbar und die paar Spiele wo White auf der Bank saß, ist dieser gerade frisch zurück gekommen, nicht umsonst mussten dort auch Mosquera und Rice spielen.

Meiner Meinung nach hat Arteta letzte Saison durchaus rotiert, das war nicht immer so, aber die Qualität des Kaders war auch bei weitem noch nie so gut wie aktuell, dazu waren wir eben im Meisterschaftskampf, in der vermutlich stärksten Liga, als Ausbildungsverein zb. kannst du lockerer rotieren, oder als ein Paris, wo du kaum ernsthafte Gegner hast. Ein Bruno Fernandes oder Haaland haben auch fast jedes Spiel gemacht.

Du kritisiert Arteta jedenfalls ganz schön viel, dafür das er uns den ersten Meistertitel seit über 20 Jahren gebracht hat, finde ich das schon gewagt.
Zitat von Stefan4
Blödsinn. Ich habe nicht zitiert, damit man nicht immer meterlange Beiträge hat. Aber gut, dann halt wieder so.

Zu 1: Nein, Müdigkeit und dadurch entstehenden Leistungsabfall kann man mit rechtzeitigen Pausen verhindern. Das ist meine Aussage.
Zu 2: Ja, der Trainer und das medizinische Team sind sowohl bei Arsenal als auch in jedem anderen Verein gefragt, wenn Verletzungen immer mehr werden. Wie eben bei uns seit 3 Jahren der Fall. Auf die Muskelrisse gehst du ja immer noch nicht ein. Alles ganz normal.
Zu 3: ??? Verstehe ich nicht. Mein Wunsch, dass wir unsere eigenen, hoch talentierten Jungs einbauen ist nachvollziehbar oder? Dass es Gerüchte über Abgänge gibt und v.a. in den Fällen von Nwaneri und MLS hochkarätige Konkurrenz auf ihren Positionen diesen Gerüchten noch zusätzlich Leben einhaucht, sollte sich klar sein. Dass das eine Sorge von mir ist, ist genauso klar geworden, oder? Ich habe da auch keine "Zukunftsprognose" gemacht, ich habe meine Bedenken geäußert, was den Umgang mit den beiden betrifft.
Zu 4: Wird es nicht. Ich hab ja konkrete Beispiele genannt. MLS hat genügend Qualität, um Zubi oder auch Rice mal zu ersetzen. Hat Arteta ja dann nach 11 Monaten der letzten Saison auch erkannt. Nwaneri war vor 2 Jahren auch schon gut genug, um Saka zu vertreten. Jetzt ist er es augenscheinlich nicht mehr.

Auch den letzten Teil verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Ich hab nichts gegen einen breiten Kader und begrüße breite in Qualität und Quantität ausdrücklich. Madueke ist für mich kein guter Transfer, aber da gehen die Meinungen auseinander. Das hätte Nwaneri auch spielen können, aber Arteta wollte anscheinend einen anderen Spielertypen. Und ob Quansah oder Konsa super für uns sind, weiß ich tatsächlich nicht. Aber dass wir sowohl in der IV und RV zum Saisonstart kaum Optionen haben, ist eigentlich kriminell. Von Jugendspielern abgesehen gibt es kaum Optionen. Und das trotz der Verletzungsgeschichte von Timber und White, der Verletzung von Saliba und der riesigen Belastung von Gabriel.


Endloszitate kann man kürzen. Wenn keine Benachrichtigung erfolgt, weil man auch nicht immer den kompletten Thread verfolgt, geht eine interessante Diskussion unter. No offense!

Nur kurz ... Nicht jeder Leistungsabfall eines Profifußballers entsteht durch Müdigkeit und nicht jede Müdigkeit lässt sich durch Rotation verhindern. Da kommen mehrere Faktoren zusammen.

Einige deiner anfänglich sehr bestimmten Aussagen hast du mittlerweile deutlich vorsichtiger formuliert. Gerade bei den Verletzungen war die ursprüngliche Argumentation ziemlich eindeutig. Spieler würden "am Rande der Erschöpfung" immer weiterspielen, anschließend einbrechen oder sich schwer verletzen.

Bei Timber gebe ich dir nach genauerem Blick auf die Daten sogar ein Stück weit recht. Die reine Zahl seiner Saisonminuten greift zu kurz, weil Verletzungen natürlich die möglichen Einsatzminuten reduzieren. Dass er phasenweise sehr stark belastet war und Arteta ihm mehr Pausen hätte geben können, kann man vernünftig vertreten. Was daraus weiterhin nicht folgt, ist die Kausalität von zu wenig Rotation führt zu Verletzung. Dafür fehlen uns schlicht die medizinischen Informationen.
Gerade Havertz ist für mich aber ein ziemlich gutes Beispiel dafür, warum mir deine Schlussfolgerung zu einfach ist. Arteta hatte ihn zuvor eben nicht einfach permanent durchgeschleppt, sondern nach seiner Rückkehr über Wochen sehr vorsichtig aufgebaut und nur sporadisch eingesetzt. Und die schwere Verletzung selbst entstand dann ausgerechnet während des Trainingslagers in Dubai bei einer konkreten Aktion, als Havertz beim Blocken eines Schusses das Bein streckte. Natürlich kann kumulative Belastung grundsätzlich ein Risikofaktor sein. Aber aus diesem Ablauf einen Beleg für fehlende Rotation zu machen, funktioniert einfach nicht.

Noch deutlicher wird es bei deiner neuen Aussage, die Verletzungen würden bei Arsenal "seit drei Jahren immer mehr". Das ist keine Interpretationsfrage, sondern anhand der Daten überprüfbar und die geben diese Entwicklung schlicht nicht her. Arsenal gehörte 21/22, 22/23 und 23/24 jeweils zu den zwei bzw. drei Premier-League-Teams mit den wenigsten Verletzungen. Erst 24/25 gab es einen massiven Ausschlag nach oben und Arsenal gehörte zu den stärker betroffenen Teams. Das war ein außergewöhnlich schlechtes Verletzungsjahr, aber eben kein seit drei Jahren kontinuierlich wachsendes Problem. Aber, wie ich bereits vorher schon schrieb, das war mir in den letzten Jahren auch nicht bewusst, sondern immer wieder subjektives Empfinden. Vielleicht auch gepaart mit der Schwere der Verletzung eines Leistungsträgers. Das spielt natürlich auch immer eine gewichtige Rolle.

Mein Einwand richtete sich gegen die Kausalkette, die du daraus gebaut hast. Einzelne Spieler waren stark belastet, einzelne Spieler wirkten müde und Arsenal hatte eine Saison mit mehreren außergewöhnlich schweren Muskelverletzungen. Alles richtig. Daraus wird aber nicht automatisch, Arteta rotiert grundsätzlich zu wenig, deshalb brechen die Spieler ein und verletzen sich. Die Behauptung eines seit Jahren immer schlimmer werdenden strukturellen Verletzungsproblems wird von den tatsächlichen Verletzungsdaten gerade nicht gestützt.

Aber, vielleicht drehen wir uns ab jetzt nur noch im Kreis.

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Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
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Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Arsenal F.C.
Zitat von Pain2k
@Stefan4
Also MLS hat seine Einsätze auf LV bekommen, da hat er letzte Saison leider grauenhaft ausgesehen, kein Vergleich zu der Saison davor, wo er dort sehr starke Leistungen gezeigt hat. Folgerichtig sind dann seine Minuten immer weniger geworden.
Wir sehen die Spieler dazu auch nicht im Training, ich vertraue Mikel da mit seiner Entscheidung. Arteta hat ja bereits auch zugegeben das er MLS früher ins ZM reinwerfen hätte sollen, ähnliche Aussagen findest du aber auch über andere Trainer, zb. Pep über Lewa.

Timber konnte man letzte Saison einfach nicht viel besser rotieren, die meiste Zeit über war nur 1 RV verfügbar und die paar Spiele wo White auf der Bank saß, ist dieser gerade frisch zurück gekommen, nicht umsonst mussten dort auch Mosquera und Rice spielen.

Meiner Meinung nach hat Arteta letzte Saison durchaus rotiert, das war nicht immer so, aber die Qualität des Kaders war auch bei weitem noch nie so gut wie aktuell, dazu waren wir eben im Meisterschaftskampf, in der vermutlich stärksten Liga, als Ausbildungsverein zb. kannst du lockerer rotieren, oder als ein Paris, wo du kaum ernsthafte Gegner hast. Ein Bruno Fernandes oder Haaland haben auch fast jedes Spiel gemacht.

Du kritisiert Arteta jedenfalls ganz schön viel, dafür das er uns den ersten Meistertitel seit über 20 Jahren gebracht hat, finde ich das schon gewagt.


MLS ist aber auch ein Midfielder und kein LV. Davon abgesehen hast du recht, als LV war er schwach. Trotzdem hat er dann 3 Monate in der Liga gar nicht gespielt und wurde dann aus dem Nichts Stammspieler in den wichtigsten Spielen der Saison.

Du hast ansonsten bei vielem recht. Nur das Thema Rotation ist für mich einfach anders zu bewerten. Manchmal muss ein Spieler pausieren. Da stellt sich die Frage nach der Alternative nicht. Das ist so, als wenn beim Handy der Akku leer ist. Dann musst du eben laden, es gibt keine Alternative dazu.

Deine Beispiele: Bruno musste auch nur Liga spielen. In beiden Pokalen sofort raus und international gar nicht dabei. Haaland hatte dagegen auch eine ganz schwache Phase nach seinem Raketenstart. Und ich habe ja auch schon gesagt, dass es eben nicht bei jedem Spieler gleich ist. Manche können Jahr für Jahr 50-60 Spiele machen und andere eben nicht. Bei Arsenal gibt es aber Fälle, wo man es nicht gut gehandhabt hat.

Ich kritisiere Arteta schonmal, keine Frage. Das heißt ja nicht, dass ich ihn nicht für einen absoluten Glücksfall halte. Trotzdem ist man jetzt auf einem Niveau (auch dank Arteta), wo man Details verbessern kann und muss, um noch weitere Titel zu gewinnen. Was Verletzungen, Transfers oder (offensive) Spielweise betrifft, haben wir Luft nach oben. Und da ist u.a. Arteta gefragt, das zu verbessern. Im Verbund mit der medizinischen Abteilung, im Verbund mit Berta, mit Kroenke usw...
Zitat von Stefan4
Nur das Thema Rotation ist für mich einfach anders zu bewerten. Manchmal muss ein Spieler pausieren. Da stellt sich die Frage nach der Alternative nicht. Das ist so, als wenn beim Handy der Akku leer ist. Dann musst du eben laden, es gibt keine Alternative dazu.


Da gebe ich dir Recht, da ist es dann auch egal wer zur Verfügung steht, aber die Ansage muss dann von der Medizinabteilung kommen. Diese wurde ja auch ausgetauscht, ich hoffe das wir hier eine Besserung sehen.

Übrigens noch ein Detail, die Spurs und Liverpool hatten auch erst Horror Saisonen aufgrund von Verletzungen, wird sind da beileibe nicht die einzigen, wie DonMarvel schon schrieb, standen wir bis auf letzte Saison eigentlich relativ gut dar.

Wir sind einfach noch zu sehr die Wilshere/Walcott/Ramsey/Vermalen/Diaby und Co. Jahre gewöhnt.
Zitat von DonMarvel



Nur kurz ... Nicht jeder Leistungsabfall eines Profifußballers entsteht durch Müdigkeit und nicht jede Müdigkeit lässt sich durch Rotation verhindern. Da kommen mehrere Faktoren zusammen.

Einige deiner anfänglich sehr bestimmten Aussagen hast du mittlerweile deutlich vorsichtiger formuliert. Gerade bei den Verletzungen war die ursprüngliche Argumentation ziemlich eindeutig. Spieler würden "am Rande der Erschöpfung" immer weiterspielen, anschließend einbrechen oder sich schwer verletzen.

Bei Timber gebe ich dir nach genauerem Blick auf die Daten sogar ein Stück weit recht. Die reine Zahl seiner Saisonminuten greift zu kurz, weil Verletzungen natürlich die möglichen Einsatzminuten reduzieren. Dass er phasenweise sehr stark belastet war und Arteta ihm mehr Pausen hätte geben können, kann man vernünftig vertreten. Was daraus weiterhin nicht folgt, ist die Kausalität von zu wenig Rotation führt zu Verletzung. Dafür fehlen uns schlicht die medizinischen Informationen.
Gerade Havertz ist für mich aber ein ziemlich gutes Beispiel dafür, warum mir deine Schlussfolgerung zu einfach ist. Arteta hatte ihn zuvor eben nicht einfach permanent durchgeschleppt, sondern nach seiner Rückkehr über Wochen sehr vorsichtig aufgebaut und nur sporadisch eingesetzt. Und die schwere Verletzung selbst entstand dann ausgerechnet während des Trainingslagers in Dubai bei einer konkreten Aktion, als Havertz beim Blocken eines Schusses das Bein streckte. Natürlich kann kumulative Belastung grundsätzlich ein Risikofaktor sein. Aber aus diesem Ablauf einen Beleg für fehlende Rotation zu machen, funktioniert einfach nicht.

Noch deutlicher wird es bei deiner neuen Aussage, die Verletzungen würden bei Arsenal "seit drei Jahren immer mehr". Das ist keine Interpretationsfrage, sondern anhand der Daten überprüfbar und die geben diese Entwicklung schlicht nicht her. Arsenal gehörte 21/22, 22/23 und 23/24 jeweils zu den zwei bzw. drei Premier-League-Teams mit den wenigsten Verletzungen. Erst 24/25 gab es einen massiven Ausschlag nach oben und Arsenal gehörte zu den stärker betroffenen Teams. Das war ein außergewöhnlich schlechtes Verletzungsjahr, aber eben kein seit drei Jahren kontinuierlich wachsendes Problem. Aber, wie ich bereits vorher schon schrieb, das war mir in den letzten Jahren auch nicht bewusst, sondern immer wieder subjektives Empfinden. Vielleicht auch gepaart mit der Schwere der Verletzung eines Leistungsträgers. Das spielt natürlich auch immer eine gewichtige Rolle.

Mein Einwand richtete sich gegen die Kausalkette, die du daraus gebaut hast. Einzelne Spieler waren stark belastet, einzelne Spieler wirkten müde und Arsenal hatte eine Saison mit mehreren außergewöhnlich schweren Muskelverletzungen. Alles richtig. Daraus wird aber nicht automatisch, Arteta rotiert grundsätzlich zu wenig, deshalb brechen die Spieler ein und verletzen sich. Die Behauptung eines seit Jahren immer schlimmer werdenden strukturellen Verletzungsproblems wird von den tatsächlichen Verletzungsdaten gerade nicht gestützt.

Aber, vielleicht drehen wir uns ab jetzt nur noch im Kreis.


Nein, nicht jeder Leistungsabfall entsteht durch Müdigkeit. Aber dauerhafte Übermüdung führt über kurz oder lang zu einem Leistungsabfall. Egal, ob man jetzt von einem Spitzensportler ausgeht, oder von Max Mustermann im normalen Leben.
Recht abweichen will ich von meinen Aussagen auch nicht. Ein gutes Saison-Management bedeutet für mich, dass Spieler im Frühjahr Bestleistungen abrufen können. Wir sind eher in der Vorrunde auf unserem Leistungsmaximum und bauen immer mehr ab im Laufe der Rückrunde. Heutzutage sehr schwierig, gerade in der PL. Aber dafür hat man auch viel mehr Möglichkeiten, einen breiten Kader zusammenzustellen und ihn schließlich auch zu nutzen.

Bei den Verletzungen ist es wohl etwas verzerrt. Ich habe keine Statistiken dazu gesehen, das war tatsächlich mein subjektiver Eindruck. Wahrscheinlich sind es eben dann die wiederkehrenden Verletzungen bei wichtigen Spielern, die diesen Eindruck erwecken. Es sind aber am Ende eben die jahrelangen Dauerbrenner.


Am Ende drehen wir uns aber jetzt im Kreis, da hast du Recht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stefan4 am 14.08.2026 um 15:38 Uhr bearbeitet
Zitat von Stefan4
Zitat von DonMarvel

Nur kurz ... Nicht jeder Leistungsabfall eines Profifußballers entsteht durch Müdigkeit und nicht jede Müdigkeit lässt sich durch Rotation verhindern. Da kommen mehrere Faktoren zusammen.

Einige deiner anfänglich sehr bestimmten Aussagen hast du mittlerweile deutlich vorsichtiger formuliert. Gerade bei den Verletzungen war die ursprüngliche Argumentation ziemlich eindeutig. Spieler würden "am Rande der Erschöpfung" immer weiterspielen, anschließend einbrechen oder sich schwer verletzen.

Bei Timber gebe ich dir nach genauerem Blick auf die Daten sogar ein Stück weit recht. Die reine Zahl seiner Saisonminuten greift zu kurz, weil Verletzungen natürlich die möglichen Einsatzminuten reduzieren. Dass er phasenweise sehr stark belastet war und Arteta ihm mehr Pausen hätte geben können, kann man vernünftig vertreten. Was daraus weiterhin nicht folgt, ist die Kausalität von zu wenig Rotation führt zu Verletzung. Dafür fehlen uns schlicht die medizinischen Informationen.
Gerade Havertz ist für mich aber ein ziemlich gutes Beispiel dafür, warum mir deine Schlussfolgerung zu einfach ist. Arteta hatte ihn zuvor eben nicht einfach permanent durchgeschleppt, sondern nach seiner Rückkehr über Wochen sehr vorsichtig aufgebaut und nur sporadisch eingesetzt. Und die schwere Verletzung selbst entstand dann ausgerechnet während des Trainingslagers in Dubai bei einer konkreten Aktion, als Havertz beim Blocken eines Schusses das Bein streckte. Natürlich kann kumulative Belastung grundsätzlich ein Risikofaktor sein. Aber aus diesem Ablauf einen Beleg für fehlende Rotation zu machen, funktioniert einfach nicht.

Noch deutlicher wird es bei deiner neuen Aussage, die Verletzungen würden bei Arsenal "seit drei Jahren immer mehr". Das ist keine Interpretationsfrage, sondern anhand der Daten überprüfbar und die geben diese Entwicklung schlicht nicht her. Arsenal gehörte 21/22, 22/23 und 23/24 jeweils zu den zwei bzw. drei Premier-League-Teams mit den wenigsten Verletzungen. Erst 24/25 gab es einen massiven Ausschlag nach oben und Arsenal gehörte zu den stärker betroffenen Teams. Das war ein außergewöhnlich schlechtes Verletzungsjahr, aber eben kein seit drei Jahren kontinuierlich wachsendes Problem. Aber, wie ich bereits vorher schon schrieb, das war mir in den letzten Jahren auch nicht bewusst, sondern immer wieder subjektives Empfinden. Vielleicht auch gepaart mit der Schwere der Verletzung eines Leistungsträgers. Das spielt natürlich auch immer eine gewichtige Rolle.

Mein Einwand richtete sich gegen die Kausalkette, die du daraus gebaut hast. Einzelne Spieler waren stark belastet, einzelne Spieler wirkten müde und Arsenal hatte eine Saison mit mehreren außergewöhnlich schweren Muskelverletzungen. Alles richtig. Daraus wird aber nicht automatisch, Arteta rotiert grundsätzlich zu wenig, deshalb brechen die Spieler ein und verletzen sich. Die Behauptung eines seit Jahren immer schlimmer werdenden strukturellen Verletzungsproblems wird von den tatsächlichen Verletzungsdaten gerade nicht gestützt.

Aber, vielleicht drehen wir uns ab jetzt nur noch im Kreis.


Nein, nicht jeder Leistungsabfall entsteht durch Müdigkeit. Aber dauerhafte Übermüdung führt über kurz oder lang zu einem Leistungsabfall. Egal, ob man jetzt von einem Spitzensportler ausgeht, oder von Max Mustermann im normalen Leben.
Recht abweichen will ich von meinen Aussagen auch nicht. Ein gutes Saison-Management bedeutet für mich, dass Spieler im Frühjahr Bestleistungen abrufen können. Wir sind eher in der Vorrunde auf unserem Leistungsmaximum und bauen immer mehr ab im Laufe der Rückrunde. Heutzutage sehr schwierig, gerade in der PL. Aber dafür hat man auch viel mehr Möglichkeiten, einen breiten Kader zusammenzustellen und ihn schließlich auch zu nutzen.

Bei den Verletzungen ist es wohl etwas verzerrt. Ich habe keine Statistiken dazu gesehen, das war tatsächlich mein subjektiver Eindruck. Wahrscheinlich sind es eben dann die wiederkehrenden Verletzungen bei wichtigen Spielern, die diesen Eindruck erwecken. Es sind aber am Ende eben die jahrelangen Dauerbrenner.

Am Ende drehen wir uns aber jetzt im Kreis, da hast du Recht.


War doch allgemein ein guter Austausch. Ich kann deine Sichtweise jetzt auch viel besser nachvollziehen, wenn man die Punkte versucht, etwas detailierter zu erörtern.

Bei mir gibt es auch Phasen, in denen bei mir Zweifel aufkommen. Ich kann nur nicht nachvollziehen, was jetzt nicht auf dich bezogen ist, dass man die Transferphase schon jetzt zerlegen möchte. Mit Bruno G. haben wir einen der besten Mittelfeldspieler der PL verpflichten können, zudem auch Leistungsträger der brasilianischen Nationalmannschaft. Wenn man bedenkt, dass Newcastle mit Gordon und Tonali schon recht früh Leistungträger verloren, war unsere Strategie in der Personalie am Ende von Erfolg gekrönt. Wir haben uns im Mittelfeld nochmal qualitativ verbessert, jetzt auch viel mehr Möglichkeiten zu rotieren. Das sollte man anerkennen.
Die Gerüchte um Vini Jr. zeigen zudem, dass sich der Verein an die großen Fische herantraut und nicht direkt abblitzen. Das ist zu früheren Jahren ein immenser Erfolg. Und, wie man anhand der Konkurrenz sehen kann, die Probleme, den Kader zwei Wochen vor Saisonstart noch nicht komplettiert zu haben, ist nicht nur ein Arsenal-Problem.

Warten wir mal ab, was da noch kommt, aber von einem Debakel doch ziemlich weit entfernt, selbst wenn nichts mehr passieren sollte.

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Premier League: 1931, 1933, 1934, 1935, 1938, 1948, 1953, 1971, 1989, 1991, 1998, 2002, 2004, 2026
FA Cup: 1930, 1936, 1950, 1971, 1979, 1993, 1998, 2002, 2003, 2005, 2014, 2015, 2017, 2020
EFL Cup: 1987, 1993
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Lehmann – Lauren, Touré, Campbell, Cole – Ljungberg, Vieira, Gilberto Silva, Pirès – Bergkamp, Henry
Raya – Timber, Saliba, Gabriel, Calafiori – Guimarães, Rice - Saka, Ødegaard, Eze - Havertz
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Victoria Concordia Crescit
North London Forever
Arsenal F.C.
Zitat von DonMarvel
Zitat von Stefan4

Zitat von DonMarvel

Nur kurz ... Nicht jeder Leistungsabfall eines Profifußballers entsteht durch Müdigkeit und nicht jede Müdigkeit lässt sich durch Rotation verhindern. Da kommen mehrere Faktoren zusammen.

Einige deiner anfänglich sehr bestimmten Aussagen hast du mittlerweile deutlich vorsichtiger formuliert. Gerade bei den Verletzungen war die ursprüngliche Argumentation ziemlich eindeutig. Spieler würden "am Rande der Erschöpfung" immer weiterspielen, anschließend einbrechen oder sich schwer verletzen.

Bei Timber gebe ich dir nach genauerem Blick auf die Daten sogar ein Stück weit recht. Die reine Zahl seiner Saisonminuten greift zu kurz, weil Verletzungen natürlich die möglichen Einsatzminuten reduzieren. Dass er phasenweise sehr stark belastet war und Arteta ihm mehr Pausen hätte geben können, kann man vernünftig vertreten. Was daraus weiterhin nicht folgt, ist die Kausalität von zu wenig Rotation führt zu Verletzung. Dafür fehlen uns schlicht die medizinischen Informationen.
Gerade Havertz ist für mich aber ein ziemlich gutes Beispiel dafür, warum mir deine Schlussfolgerung zu einfach ist. Arteta hatte ihn zuvor eben nicht einfach permanent durchgeschleppt, sondern nach seiner Rückkehr über Wochen sehr vorsichtig aufgebaut und nur sporadisch eingesetzt. Und die schwere Verletzung selbst entstand dann ausgerechnet während des Trainingslagers in Dubai bei einer konkreten Aktion, als Havertz beim Blocken eines Schusses das Bein streckte. Natürlich kann kumulative Belastung grundsätzlich ein Risikofaktor sein. Aber aus diesem Ablauf einen Beleg für fehlende Rotation zu machen, funktioniert einfach nicht.

Noch deutlicher wird es bei deiner neuen Aussage, die Verletzungen würden bei Arsenal "seit drei Jahren immer mehr". Das ist keine Interpretationsfrage, sondern anhand der Daten überprüfbar und die geben diese Entwicklung schlicht nicht her. Arsenal gehörte 21/22, 22/23 und 23/24 jeweils zu den zwei bzw. drei Premier-League-Teams mit den wenigsten Verletzungen. Erst 24/25 gab es einen massiven Ausschlag nach oben und Arsenal gehörte zu den stärker betroffenen Teams. Das war ein außergewöhnlich schlechtes Verletzungsjahr, aber eben kein seit drei Jahren kontinuierlich wachsendes Problem. Aber, wie ich bereits vorher schon schrieb, das war mir in den letzten Jahren auch nicht bewusst, sondern immer wieder subjektives Empfinden. Vielleicht auch gepaart mit der Schwere der Verletzung eines Leistungsträgers. Das spielt natürlich auch immer eine gewichtige Rolle.

Mein Einwand richtete sich gegen die Kausalkette, die du daraus gebaut hast. Einzelne Spieler waren stark belastet, einzelne Spieler wirkten müde und Arsenal hatte eine Saison mit mehreren außergewöhnlich schweren Muskelverletzungen. Alles richtig. Daraus wird aber nicht automatisch, Arteta rotiert grundsätzlich zu wenig, deshalb brechen die Spieler ein und verletzen sich. Die Behauptung eines seit Jahren immer schlimmer werdenden strukturellen Verletzungsproblems wird von den tatsächlichen Verletzungsdaten gerade nicht gestützt.

Aber, vielleicht drehen wir uns ab jetzt nur noch im Kreis.


Nein, nicht jeder Leistungsabfall entsteht durch Müdigkeit. Aber dauerhafte Übermüdung führt über kurz oder lang zu einem Leistungsabfall. Egal, ob man jetzt von einem Spitzensportler ausgeht, oder von Max Mustermann im normalen Leben.
Recht abweichen will ich von meinen Aussagen auch nicht. Ein gutes Saison-Management bedeutet für mich, dass Spieler im Frühjahr Bestleistungen abrufen können. Wir sind eher in der Vorrunde auf unserem Leistungsmaximum und bauen immer mehr ab im Laufe der Rückrunde. Heutzutage sehr schwierig, gerade in der PL. Aber dafür hat man auch viel mehr Möglichkeiten, einen breiten Kader zusammenzustellen und ihn schließlich auch zu nutzen.

Bei den Verletzungen ist es wohl etwas verzerrt. Ich habe keine Statistiken dazu gesehen, das war tatsächlich mein subjektiver Eindruck. Wahrscheinlich sind es eben dann die wiederkehrenden Verletzungen bei wichtigen Spielern, die diesen Eindruck erwecken. Es sind aber am Ende eben die jahrelangen Dauerbrenner.

Am Ende drehen wir uns aber jetzt im Kreis, da hast du Recht.


War doch allgemein ein guter Austausch. Ich kann deine Sichtweise jetzt auch viel besser nachvollziehen, wenn man die Punkte versucht, etwas detailierter zu erörtern.

Bei mir gibt es auch Phasen, in denen bei mir Zweifel aufkommen. Ich kann nur nicht nachvollziehen, was jetzt nicht auf dich bezogen ist, dass man die Transferphase schon jetzt zerlegen möchte. Mit Bruno G. haben wir einen der besten Mittelfeldspieler der PL verpflichten können, zudem auch Leistungsträger der brasilianischen Nationalmannschaft. Wenn man bedenkt, dass Newcastle mit Gordon und Tonali schon recht früh Leistungträger verloren, war unsere Strategie in der Personalie am Ende von Erfolg gekrönt. Wir haben uns im Mittelfeld nochmal qualitativ verbessert, jetzt auch viel mehr Möglichkeiten zu rotieren. Das sollte man anerkennen.
Die Gerüchte um Vini Jr. zeigen zudem, dass sich der Verein an die großen Fische herantraut und nicht direkt abblitzen. Das ist zu früheren Jahren ein immenser Erfolg. Und, wie man anhand der Konkurrenz sehen kann, die Probleme, den Kader zwei Wochen vor Saisonstart noch nicht komplettiert zu haben, ist nicht nur ein Arsenal-Problem.

Warten wir mal ab, was da noch kommt, aber von einem Debakel doch ziemlich weit entfernt, selbst wenn nichts mehr passieren sollte.


Also wenn das Fenster heute schließt, bin ich schon enttäuscht. Für mich wäre die allergrößte Pflicht gewesen, auf LA ein klares Upgrade zu holen. Das haben wir nicht, wobei man bei Tzolis natürlich hofft, dass er ein Steal werden könnte. Bruno ist top, da gibt's überhaupt nix zu diskutieren. Und hinten drückt wie gesagt der Schuh jetzt schon. Da muss man eigentlich auch was machen. Da aber eben Ornstein von Quansah spricht und man sich Angebote für Martinelli anhört (der dem Verein anscheinend mitgeteilt hat, dass er nicht in die Türkei will), scheint es ja der Verein nicht anders zu sehen. Die Frage ist nur, was am Ende tatsächlich passiert. Ich wäre eher für einen klassischen RV mit Offensivdrang und würde White wieder vermehrt in der IV einsetzen.
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