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Lars Windhorst

28.11.2019 - 23:49 Uhr
Lars Windhorst |#1141
22.03.2022 - 01:05 Uhr
Zitat von Yehuda00
Zitat von Soki1072

Zitat von Tropper

[
Allein die Anleihen in Höhe von 40.000.000 € sind mit jährlich 6,5% verzinst. Macht also 2.600.000 € per anno.
Ein Zeichner dieser Anleihen ist auch ein gewisser I.Schiller der also gut an Hertha verdient mit den Zinsen auch wenn er nur 200.000 Euro beteiligt ist!

Nachzulesen hier unter dem Punkt "Eigengeschäfte von Führungskräften:

https://www.herthabsc.com/de/club/nordic-bonds-investor-relations-uebersicht

Wenn man ganz böse ist könnte man meinen das genau aus diesem grund die Anleihen nicht ausgelöst wurden obwohl es ein riesen Ersparnis an Zinsen gewesen wäre!


Nur das ich das hier gerade richtig verstehe - Herr Schiller verdient an einem Deal, den er selbst eigefädelt hat und der Hertha 6,5% Zinsen per anno kostet, persönlich an den Zinsen die Hertha dafür zahlt, weil er die Anleihe des Gläubigers gezeichnet hat?


Ja. Habe IS dazu mal auf einer MV befragt. Er meinte, seitens der emissionsbegleitenden Banken sei ein Commitment des Clubs wünschenswert gewesen.


Danke für die Einordnung! Ich würde noch ergänzen:

-Die Zinsen sind marktüblich, da das Risiko (Verzinsung) bei einem Fußballverein unplanbarer ist, als bei normalen Wirtschaftsunternehmen.

-40 Mio. sind nicht so einfach am Markt zu platzieren und fordern deshalb eine attraktive Verzinsung.

-Banken hätten mehr gefordert, da man sonst diesen Weg gegangen wäre. Niemand tut sich den Stress der Anleiheemission an, wenn er auch bei der Bank einen Kreditvertrag unterschreiben kann.

-Persönliche Beteiligungen von Geschäftsfuhrern sind üblich, da dadurch besser sichergestellt werden kann, dass richtig gewirtschaftet wird und es für die Rückzahlung reicht. Die handelnden Personen haben damit ein Eigeninteresse an der Rückzahlung.

Man kann eine Anleihe übrigens nicht immer einfach ablösen. Es muss vorher klar geregelt worden sein. Selbst wenn man es kann, muss man sich dann entweder günstiger finanzieren können (günstigerer Bankkredit) oder aus Eigenkapital finanzieren. Eigenkapital hat aber den Nachteil, dass aufeinmal 40 Mio. € Liquidität fehlen, was durch Corona ein unnötiges Risiko wäre oder schlicht gar nicht da ist, weil anderweitig investiert.

Das Investment und das „nicht-ablösen“ sind daher als positives Zeichen bzw. kluges handeln zu werten.

Nur für den Fall, dass hier Leute gleich mit der Keule schwingen und „persönliche Bereicherung“ schreien daumen-hoch
Lars Windhorst |#1142
22.03.2022 - 09:33 Uhr
In welcher Situation befindet sich Lars Windhorst nun?

Eine Zusammenarbeit mit Werner Gegenbauer und seinen "Gefolgsleuten" hat er ausgeschlossen und darüberhinaus ist er Gegenbauer auf eine Weise angegangen, die es schwer vorstellbar macht, dass die beiden in Zukunft wieder zusammenfinden könnten. Er setzt alles darauf, dass Gegenbauer abgewählt wird.

Gegenbauer wurde aber letztes Jahr wiedergewählt und könnte diesen Sommer nur mit 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abgewählt werden. Also ehrlich gesagt, sehr realistsich erscheint mir dies nicht.

Es ist viel wahrschenlicher, dass Werner Gegenbauer die MV überlebt, zumal er ja schon angekündigt hat nach der Saison deutlich Stellung gegenüber den Vorwürfen von Lars Windhorst zu beziehen.

So denke ich, dass Lars Windhorst in einer Situation landen wird, nach der MV, in der er 374 Mio. Euro im Verein stekcen hat, die er nicht so einfach abschreiben kann und gleichzeitig das Tischtuch zum Präsidium von Hertha BSC zerschnitten ist.

Seine einzige Möglichkeit Einfluß auf den Verein zu nehmen wäre dann, wenn der Verein in akuter Geldnot auf weitere Zahlungen angewiesen wäre und diese nicht woanders geliehen bekommt, sondern beim Investor Lars Windhorst vorstellig werden müsste.

Enstprechend wird im Verein gespart, man sieht das an der Transferpolitik, und möchte eine finanzielle Abhängigkeit vom Investor unter allen Umständen vermeiden.

So haben wir ein ungesundes Spannungsfeld und bei Lars Windhorst die Tendenz in der Öffentlichkeit Stimmung gegen das Präsidium zu machen, da er hierin die einzige Chance sieht sein Investment zu sichern.

Mir kommt das nicht recht überlegt vor. Lars Windhorst handelt eher naiv und es könnte uns bei Hertha für die nächste Zeit ein Stellungskrieg zwischen Präsidium und Investor drohen, bei dem wenig Bewegung möglich ist und viel nach außen getragen wird, Unruhe entsteht und schlechte Stimmung herrscht.

Und glaubt mir, sehr gerne würde ich bei uns im Präsidium jemand Kompetenteren als Werner Gegenbauer sehen, jemanden der unseren Investor Lars Windhorst abzuholen vermag, Kräfte bündeln und eine gemeinsame Entwicklung vorantreiben könnte.

Stattdessen droht uns ein Stellungskrieg.
Lars Windhorst |#1143
22.03.2022 - 10:13 Uhr
Zitat von Begabtes_Kind
In welcher Situation befindet sich Lars Windhorst nun?

Eine Zusammenarbeit mit Werner Gegenbauer und seinen "Gefolgsleuten" hat er ausgeschlossen und darüberhinaus ist er Gegenbauer auf eine Weise angegangen, die es schwer vorstellbar macht, dass die beiden in Zukunft wieder zusammenfinden könnten. Er setzt alles darauf, dass Gegenbauer abgewählt wird.

Gegenbauer wurde aber letztes Jahr wiedergewählt und könnte diesen Sommer nur mit 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abgewählt werden. Also ehrlich gesagt, sehr realistsich erscheint mir dies nicht.

Es ist viel wahrschenlicher, dass Werner Gegenbauer die MV überlebt, zumal er ja schon angekündigt hat nach der Saison deutlich Stellung gegenüber den Vorwürfen von Lars Windhorst zu beziehen.

So denke ich, dass Lars Windhorst in einer Situation landen wird, nach der MV, in der er 374 Mio. Euro im Verein stekcen hat, die er nicht so einfach abschreiben kann und gleichzeitig das Tischtuch zum Präsidium von Hertha BSC zerschnitten ist.

Seine einzige Möglichkeit Einfluß auf den Verein zu nehmen wäre dann, wenn der Verein in akuter Geldnot auf weitere Zahlungen angewiesen wäre und diese nicht woanders geliehen bekommt, sondern beim Investor Lars Windhorst vorstellig werden müsste.

Enstprechend wird im Verein gespart, man sieht das an der Transferpolitik, und möchte eine finanzielle Abhängigkeit vom Investor unter allen Umständen vermeiden.

So haben wir ein ungesundes Spannungsfeld und bei Lars Windhorst die Tendenz in der Öffentlichkeit Stimmung gegen das Präsidium zu machen, da er hierin die einzige Chance sieht sein Investment zu sichern.

Mir kommt das nicht recht überlegt vor. Lars Windhorst handelt eher naiv und es könnte uns bei Hertha für die nächste Zeit ein Stellungskrieg zwischen Präsidium und Investor drohen, bei dem wenig Bewegung möglich ist und viel nach außen getragen wird, Unruhe entsteht und schlechte Stimmung herrscht.

Und glaubt mir, sehr gerne würde ich bei uns im Präsidium jemand Kompetenteren als Werner Gegenbauer sehen, jemanden der unseren Investor Lars Windhorst abzuholen vermag, Kräfte bündeln und eine gemeinsame Entwicklung vorantreiben könnte.

Stattdessen droht uns ein Stellungskrieg.


Du hast mit dem was du schreibst völlig recht und keiner weis wie dieser Mist ausgeht.
Letztlich liegt es aber an den Mitglieder wie es mit Hertha weiter geht.
Mit WG wird Hertha weiter so rumdümpeln wie jetzt. Er hat es nicht geschafft Hertha im Mittelfeld geschweigen in den Internationalen Wettbewerb zu führen obwohl er das ja großspurig angekündigt hat bei Amtsantritt.
Hertha ist unter WG zur grauen Maus geworden Ambitiosnlos und hat einen extremen Schuldenberg angehäuft.
Das schlimmste an dem ganzen ist das Union bei Amtsantritt von WG noch 3 Ligist Hertha überflügelt hat.
Das im sportlichen wie im finazillenen Sinn!
Das ist ein Armutszeugnis in der Ära WG und jeder der was auf Hertha hält muss dies doch erkennen und nach den ganzen Jahren langsam mal handeln!

•     •     •

„Fallen ist keine Schande, aber liegen bleiben!“
Lars Windhorst |#1144
22.03.2022 - 10:36 Uhr
Zitat von Berlin71
Zitat von StephanK

Zitat von Berlin71

Zitat von StephanK

Zitat von Berlin71

Da jetzt ja auch immer wieder der eine User dem anderen User Naivität u.ä. vorwirft doch mal einige Worte zu den Fakten.
Gegenbauer ist jetzt seit Jahren unser Präsident und hat es nicht geschafft mit Schiller eine finanziell gute Basis zu schaffen. Die Verbindlichkeiten sind immer gewachsen und nur durch verschiedene Investoren aufgefangen worden. Gleichzeitig ist sportlich im Mittelmass der 1. Liga agiert worden, seit 2 Jahren droht der sportliche Abstieg. Das löst selbstverständlich Kritik an Gegenbauer und Schiller aus.

Keine "finanziell gute Basis" geschafften ist ja mal eine maßlose Untertreibung. Es wurde überhaupt keine Basis geschafften. Ohne den Verkauf von Anteilen bzw. Kapitalerhöhungen wären hier die Lichter schon lange aus. Und dieses Handeln löst nicht nur Kritik, sondern völlig zurecht auch Rücktrittsforderungen aus.

Zitat von Berlin71

.


Das ist doch genau eine der Aufgaben des Vorstands bzw. der Geschäftsführung. Sponsoren aufzutreiben. Das haben die Verantwortlichen geschafft. Dass jetzt einer der Sponsoren sich ins Geschäft einmischt - haben wir immer befürchtet in diesem Forum und davor gewarnt. Die 50+1 Regel vehement verteidigt.
Jetzt plötzlich ist Windhorst der Gute weil er sich ins Geschäft einmischt. So ändern sich die Meinungen. Ist schon interessant was so passiert wenn es sportlich nicht so läuft.

Ja, es ist die Aufgabe der GF, Sponsoren zu finden, um die laufenen Kosten zu decken. Unter Gegenbauer musste aber ein Investor her, dass man den Spielbetrieb aufrecht erhalten konnte. Dass du den Unterschied nicht kennst, erklärt deine Beiträge hier.
Wenn du deinen Lebensunterhalt nur noch davon bestreiten kannst, weil du Kredite bei der Bank aufnimmst, die nur nicht von deinem Einkommen tilgen kannst und durch Verkäufe von Möbeln und Kleidung, kannst du das so sehen, dass du lediglich "finanziell nicht gut" agierst. Das sieht aber nicht jeder so.


Ich kann nur schwer nachvollziehen, warum hier immer wieder so abwertend mit der Meinung anderer User umgegangen wird. Ich habe aus meiner beruflichen Tätigkeit (ich führe meinen Betrieb erfolgreich seit mehr als 20 Jahren) wahrscheinlich mehr Ahnung von Finanzen und Betriebsführung als du.
Hertha BSC hatte in den Jahren vor Windhorst die Linzens mit wenigen Auflagen bekommen, einige Jahre sogar ohne Auflagen. Der Spielbetrieb war ohne Windhorst gesichert.
Allerdings konnten durch die Millionen von Windhorst Verbindlichkeiten abgetragen werden, das waren mindestens 120 Mio wie schon an anderer Stelle von einem User und dem Berliner Kurier vorgerechnet.
Dass dann mit dem Windhorst Geld Spieler für 108 Mio gekauft werden konnten war nicht notwendig für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs sondern sollte einen Schritt in die Richtung internationale Plätze sein.
Ob und wie die Verluste in Folge von Corona hätten aufgefangen werden können, ist ein Satz mit einem großen "hätte".
"Finanziell nicht gut" bedeutet für mich, dass Jahr für Jahr Defizite eingefahren wurden ohne dass auf der anderen Seite eine sportliche Erfolgswelle absehbar war. Wir haben die CL nicht erreicht, die uns Gelder in die Kasse gespült hätte. Hertha hat es nicht geschafft Einnahmen und Ausgaben pari zu bekommen.

Ich habe dir lediglich aufzeigen wollen, dass Windhorst kein Sponsor ist, sondern ein Investor und die das Wirken eines Investors versucht auf den Alltag zu übertragen zum besseren Verständnis, da du beides in einen Topf geworfen hast. Irgendwelche Schw..vergleiche, wer wo mehr Ahnung hat im echten Leben, überlasse ich gern dir.
Nenne doch bitte mal die Vereine in den ersten drei Ligen, die in der Gegenbauer-Zeit keine Lizenz bekommen haben. Daran sieht man, dass die Lizenz bekommen erstmal eher eine Selbstverständlichkeit ist, denn eine erwähnenswerte Leistung. Und wie lange wäre es denn deiner Meinung nach gegangen ohne Investoren? Du meinst also ohne KKR wäre das alles auch möglich gewesen? Wie lange ist man denn als Betrieb mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe weiter lebensfähig? Der Verein war doch in der gesamten Gegenbauer-Ära so geführt, dass wir eine CL-Quali gebraucht hätten, um überhaupt mal an schwarze Zahlen denken zu können. Das gesamte Gebähren war völlig unverantwortlich.
Es ist übrigens bezeichnend, dass man jetzt nur etwas gegen Windhorst hört und eigentlich kein Pro zu Gegenbauer. Was hat er denn geleistet in den Jahren? Weshalb sollte er über den Sommer hinaus weiter Präsident bleiben? Dass man nun gerade bei Gegenbauer über den Zeitpunkt von öffentlicher Kritik diskutieren will, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Wer war nochmal derjenige, der einen Machtkampf im Verein öffentlich geführt hat, als wir mitten im Meisterschaftskampf waren?
Der wesentliche Punkt, dass Gegenbauer eher an Machterhalt, denn als Erfolg für den Verein interessiert ist, ist zumindest schon seit vielen Jahren eher die Vermutung (wissen können wir das nicht, weil wir nicht die Arbeit im Verein im Detail kennen und auch Gegenbauer nur vor und nicht in den Kopf gucken können).
Da hat Windhorst mehr Interesse am Erfolg des Vereins.
Lars Windhorst |#1145
22.03.2022 - 13:54 Uhr
Am Ende ist Windhorst wie der nigerianische Prinz der kein Geld überweisen kann.

Ich möchte Gegenbauer gar nicht weiter bewerten. Es ist ja nicht seine Schuld das er ständig gewählt wurde und nie einen Gegenkandidaten hatte. Scheinbar hat keiner Bock auf uns oder den Job. Ich persönlich hätte da auch keine Lust drauf wäre aber neugierig wie es so ist.

Letztendlich ist Windhorst aber eben auch alles andere als der seriöse Geschäftsmann dem ich mein Erspartes anvertrauen würde. Als würde es keinen Vertrag geben wo geregelt ist wie das alles abzulaufen hat. Nur weil er seine Rendite verschwinden sieht oder seine Pläne nicht aufgehen muss er doch nicht pausenlos öffentlich rumjammern. Alle seine Personalentscheidungen waren bisher Müll, ob es der Hollywood Jürgen war oder Freizeitrassist Lehmann. Windhorst hat uns einen Rucksack aufgesetzt der weitaus mehr als 374 Mio. wiegt.

Aber letztendlich sehen wir ja wie grandios die letzten 2 Jahre so waren. Eigentlich ist bei uns alles wie immer nur noch schlimmer.
Lars Windhorst |#1146
22.03.2022 - 14:04 Uhr
Zitat von StephanK

Ich habe dir lediglich aufzeigen wollen, dass Windhorst kein Sponsor ist, sondern ein Investor und die das Wirken eines Investors versucht auf den Alltag zu übertragen zum besseren Verständnis, da du beides in einen Topf geworfen hast. Irgendwelche Schw..vergleiche, wer wo mehr Ahnung hat im echten Leben, überlasse ich gern dir.
Nenne doch bitte mal die Vereine in den ersten drei Ligen, die in der Gegenbauer-Zeit keine Lizenz bekommen haben. Daran sieht man, dass die Lizenz bekommen erstmal eher eine Selbstverständlichkeit ist, denn eine erwähnenswerte Leistung. Und wie lange wäre es denn deiner Meinung nach gegangen ohne Investoren? Du meinst also ohne KKR wäre das alles auch möglich gewesen? Wie lange ist man denn als Betrieb mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe weiter lebensfähig? Der Verein war doch in der gesamten Gegenbauer-Ära so geführt, dass wir eine CL-Quali gebraucht hätten, um überhaupt mal an schwarze Zahlen denken zu können. Das gesamte Gebähren war völlig unverantwortlich.
Es ist übrigens bezeichnend, dass man jetzt nur etwas gegen Windhorst hört und eigentlich kein Pro zu Gegenbauer. Was hat er denn geleistet in den Jahren? Weshalb sollte er über den Sommer hinaus weiter Präsident bleiben? Dass man nun gerade bei Gegenbauer über den Zeitpunkt von öffentlicher Kritik diskutieren will, entbehrt nicht einer gewissen Komik. Wer war nochmal derjenige, der einen Machtkampf im Verein öffentlich geführt hat, als wir mitten im Meisterschaftskampf waren?
Der wesentliche Punkt, dass Gegenbauer eher an Machterhalt, denn als Erfolg für den Verein interessiert ist, ist zumindest schon seit vielen Jahren eher die Vermutung (wissen können wir das nicht, weil wir nicht die Arbeit im Verein im Detail kennen und auch Gegenbauer nur vor und nicht in den Kopf gucken können).
Da hat Windhorst mehr Interesse am Erfolg des Vereins


Eigentlich ein schöner Beitrag und eine leicht zu respektierende Meinung.

Aber 2 Sachen will ich mal zitieren..

Zitat von StephanK

Wie lange ist man denn als Betrieb mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe weiter lebensfähig?Vereins.


Im Prinzip so lange du willst und jemanden findest der dir Geld leiht/gibt. In Zeiten kurz vor Corona hättest du doch problemlos Geld bekommen.

Zitat von StephanK

Da hat Windhorst mehr Interesse am Erfolg des Vereins.


Das bezweifle ich, ihm geht es nur um Rendite. Er hat keine Ahnung von Fussball und interessiert sich auch nicht sonderlich dafür so weit ich gehört habe. Hertha BSC ist seine Immobilie in Berlin aus dem Jahr 2000. Er dachte Hertha wäre eine low hanging fruit. Leider ust die Frucht auch ziemlich gammelig. Jetzt läuft es nicht wie geplant und der Zirkus ist da.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ZeroGrabbity am 22.03.2022 um 14:12 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#1147
22.03.2022 - 14:09 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Am Ende ist Windhorst wie der nigerianische Prinz der kein Geld überweisen kann.

Ich möchte Gegenbauer gar nicht weiter bewerten. Es ist ja nicht seine Schuld das er ständig gewählt wurde und nie einen Gegenkandidaten hatte. Scheinbar hat keiner Bock auf uns oder den Job. Ich persönlich hätte da auch keine Lust drauf wäre aber neugierig wie es so ist.

Letztendlich ist Windhorst aber eben auch alles andere als der seriöse Geschäftsmann dem ich mein Erspartes anvertrauen würde. Als würde es keinen Vertrag geben wo geregelt ist wie das alles abzulaufen hat. Nur weil er seine Rendite verschwinden sieht oder seine Pläne nicht aufgehen muss er doch nicht pausenlos öffentlich rumjammern. Alle seine Personalentscheidungen waren bisher Müll, ob es der Hollywood Jürgen war oder Freizeitrassist Lehmann. Windhorst hat uns einen Rucksack aufgesetzt der weitaus mehr als 374 Mio. wiegt.

Aber letztendlich sehen wir ja wie grandios die letzten 2 Jahre so waren. Eigentlich ist bei uns alles wie immer nur noch schlimmer.

Komische Analogie, denn im Vergleich zum nigerianischen Prinzen hat Windhorst uns ja Geld überwiesen...

Hertha soll auch nicht sein Vermögen LW anvertrauen sondern genau umgekehrt.

Das LW will, dass sein Geld so genutzt wird, dass er eine Rendite daraus erhält, ist doch im Willen aller Beteiligten. Lediglich die Beteiligten, die es seit Jahren nicht schaffen den Verein nach vorne zu bringen und Rendite zu erzielen, sehen sich dadurch bedroht.
Lars Windhorst |#1148
22.03.2022 - 14:19 Uhr
Zitat von K_Dot

Komische Analogie, denn im Vergleich zum nigerianischen Prinzen hat Windhorst uns ja Geld überwiesen...

Hertha soll auch nicht sein Vermögen LW anvertrauen sondern genau umgekehrt.

Das LW will, dass sein Geld so genutzt wird, dass er eine Rendite daraus erhält, ist doch im Willen aller Beteiligten. Lediglich die Beteiligten, die es seit Jahren nicht schaffen den Verein nach vorne zu bringen und Rendite zu erzielen, sehen sich dadurch bedroht.


Mir ging es eher um Windhorst seine Seriosität.

Das man im Sport nicht zwingend Leistung und Erfolg kaufen kann sollte auch ein Lars Windhorst wissen. Hertha BSC ist kein Startup das aus dem Stand weg als Einhorn oder Gorilla mit einer Milliarden Bewertung empor kommt.

Wie gesagt unser Ansehen hat die letzten beiden Jahre genauso gelitten wie die 10 Jahre davor. Lars Windhorst hat einen großen Anteil daran. Gegenbauer höre ich nicht so viel quatschen.
Lars Windhorst |#1149
22.03.2022 - 14:28 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity

Zitat von K_Dot

Komische Analogie, denn im Vergleich zum nigerianischen Prinzen hat Windhorst uns ja Geld überwiesen...

Hertha soll auch nicht sein Vermögen LW anvertrauen sondern genau umgekehrt.

Das LW will, dass sein Geld so genutzt wird, dass er eine Rendite daraus erhält, ist doch im Willen aller Beteiligten. Lediglich die Beteiligten, die es seit Jahren nicht schaffen den Verein nach vorne zu bringen und Rendite zu erzielen, sehen sich dadurch bedroht.


Mir ging es eher um Windhorst seine Seriosität.

Das man im Sport nicht zwingend Leistung und Erfolg kaufen kann sollte auch ein Lars Windhorst wissen. Hertha BSC ist kein Startup das aus dem Stand weg als Einhorn oder Gorilla mit einer Milliarden Bewertung empor kommt.

Wie gesagt unser Ansehen hat die letzten beiden Jahre genauso gelitten wie die 10 Jahre davor. Lars Windhorst hat einen großen Anteil daran. Gegenbauer höre ich nicht so viel quatschen.

Richtig, man kann Leistungen und Erfolg nicht mit Geld kaufen. An Union sieht man auch, dass selbst mit geringerem Kapital eine Leistungskultur etabliert werden kann. Hertha ist damit gescheitert, allen voran Werner Gegenbauer.

Deshalb ist es auch wichtig, dass unabhängig von LW die Zeit von Gegenbauer um Verein ein Ende nimmt.

Und genau das ist es, was LW fordert. Finde ich vollkommen legitim.

Ob Gegenbauer viel quatscht oder nicht ist überhaupt nicht relevant. Er bringt keine Leistung, daher muss er meiner Meinung nach gehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von K_Dot am 22.03.2022 um 14:30 Uhr bearbeitet
Lars Windhorst |#1150
22.03.2022 - 14:30 Uhr
Zitat von ZeroGrabbity
Am Ende ist Windhorst wie der nigerianische Prinz der kein Geld überweisen kann.

Dem nigerianischen Prinzen, der 375 Mio EUR überweist, kann mich gern mal anmailen. Zunge raus

Zitat von ZeroGrabbity

Ich möchte Gegenbauer gar nicht weiter bewerten. Es ist ja nicht seine Schuld das er ständig gewählt wurde und nie einen Gegenkandidaten hatte. Scheinbar hat keiner Bock auf uns oder den Job. Ich persönlich hätte da auch keine Lust drauf wäre aber neugierig wie es so ist.

Das haben vielleicht andere User besser in Erinnerung. Ich meine, es gab da immer gleich mal ein paar Kampagnen in der Presse gegen die potentiellen Gegenkandidaten.

Zitat von ZeroGrabbity

Zitat von StephanK

Wie lange ist man denn als Betrieb mit jährlichen Verlusten in Millionenhöhe weiter lebensfähig?Vereins.


Im Prinzip so lange du willst und jemanden findest der dir Geld leiht/gibt. In Zeiten kurz vor Corona hättest du doch problemlos Geld bekommen.

Wo wir bei dem Punkt wären, dass wir den Spielbetrieb nie selbst finanzieren konnten.

Zitat von ZeroGrabbity

Zitat von StephanK

Da hat Windhorst mehr Interesse am Erfolg des Vereins.


Das bezweifle ich, ihm geht es nur um Rendite. Er hat keine Ahnung von Fussball und interessiert sich auch nicht sonderlich dafür so weit ich gehört habe. Hertha BSC ist seine Immobilie in Berlin aus dem Jahr 2000. Er dachte Hertha wäre eine low hanging fruit. Leider ust die Frucht auch ziemlich gammelig. Jetzt läuft es nicht wie geplant und der Zirkus ist da.

In welchem Fall des Nichterfolgs steigen denn Windhorsts Anteile im Wert? Ich wüsste kein Szenario von sportlichem Mißerfolg, aber finanziellen Erfolg von Windhorst.
Wieviel Ahnung Gegenbauer von Fußball hat, kann ich nicht einschätzen. Zumindest Windhorst holt sich dafür Kompetenz dazu und lässt sich in dem Bereich beraten (Klinsmann, Lehmann, Kosicke und mit wem er noch alles so gesprochen hat).
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