Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
24.11.2022 - 11:47 Uhr
Laut einigen Quellen hält Windhorst mit Tennor 66,6% der Anteile. Verkaufen will er ja scheinbar "nur" 64,7% der Anteile. Somit wäre er ja noch in kleinen Teilen mit Hertha "verbunden". Kann da jemand Licht ins Dunkle bringen?
24.11.2022 - 11:50 Uhr
Zitat von Urberliner
Wurde mittlerweile auch von 777 bestätigt.
„ The 777 Football Group continues to expand with Bundesliga's historic club, Hertha BSC!
#777FG“
Wurde mittlerweile auch von 777 bestätigt.
„ The 777 Football Group continues to expand with Bundesliga's historic club, Hertha BSC!
#777FG“
... bei dem Portfolio das 777 Partners im Bereich Sport haben, ist es das Beste, was uns wohl passieren konnte, insbesondere wenn man die gesamte Gemengelage in der wir uns mit dem windigen Lars befunden haben berücksichtigt.
Ich finde den Move gut - und ich bin überzuegt davon, das dieser Move auch er sehr gut für die Auswirkung des Vereins ist. Gerade in Bezug auf finanzielles Vertrauen für Sponsoren; Politik (Stadionbau) und anderen Gläubigern.
Ich bin überzeuugt davon, das wenn alles in trockenen Tüchern ist, es endlich final Ruhe um den Verein gibt.
Vielleicht führt es auch dazu, das der ein oder andere Spieler zu uns kommt, der vorher aufgrund der Gemengelage nicht zu uns gekommen wäre.
24.11.2022 - 12:18 Uhr
Zitat von Frankenherthan
Ein Vorkaufsrecht kann durchaus ein Mitspracherecht bei der Veräußerung des Eigentums/Besitzes nach sich ziehen. Falls das Vorkaufsrecht vertraglich derart verankert ist, dass nicht nur bei jeglicher Veräußerung zuvor der Vorkaufsrechtinhaber zu hören ist, ob das Recht in Anspruch genommen wird, sondern zusätzlich dieses Recht auch nach Veräußerung fortgeschrieben wird, ergibt sich quasi eine Mitsprache bei der Auswahl des Käufers... Daher hat Hertha in diesem Falle tatsächlich eine gewisse Mitsprache - wäre natürlich wesentlich gewichtiger, sollte Hertha in der Lage sein, das Vorkaufsrecht zu nutzen...
Ein Vorkaufsrecht kann durchaus ein Mitspracherecht bei der Veräußerung des Eigentums/Besitzes nach sich ziehen. Falls das Vorkaufsrecht vertraglich derart verankert ist, dass nicht nur bei jeglicher Veräußerung zuvor der Vorkaufsrechtinhaber zu hören ist, ob das Recht in Anspruch genommen wird, sondern zusätzlich dieses Recht auch nach Veräußerung fortgeschrieben wird, ergibt sich quasi eine Mitsprache bei der Auswahl des Käufers... Daher hat Hertha in diesem Falle tatsächlich eine gewisse Mitsprache - wäre natürlich wesentlich gewichtiger, sollte Hertha in der Lage sein, das Vorkaufsrecht zu nutzen...
Trifft jetzt sicherlich den falschen, aber ernsthaft, warum muss aus einem Schlagwort hier immer gleich eine wilde Interpretation und Mutmaßungen über Inhalt und Umfang der Regelung angestellt werden? Es gibt eine Vielzahl an juristischen Gestaltungsmöglichkeiten, korrekt, und nun? Ich vermute, Du meinst eine Rechtsnachfolger Klausel, wenn Hertha bei jedem Verkauf der Anteile ein Vorkaufsrecht hat. Daraus erwächst aber ein faktischen Mitspracherecht.
Ich finde den Verkauf super, wenn damit eine verantwortungsvolle Entwicklung der Geschäftsbedingungen einhergeht. Leihen mit den anderen Vereinen von 777 etc wären grandios. Weiß jemand mehr über die Entwicklung der Vereine unter 777?
24.11.2022 - 12:23 Uhr
Zitat von ColeWorld
Gibt auch andere Wege wie Darlehen, die dann plötzlich nicht zurückgezahlt werden müssen. Siehe Leipzig
Zitat von Leni08
Wenn, dann bekommen wir nur indirekt Geld von ihm in Form eines Sponsors / mehrere Spnsoren. Ansonsten müssten wir weitere Anteile abgeben, was wir denke ich nicht tun werden.
Zitat von ColeWorld
Der neue Investor wird aber auch unsere finanzielle Situation kennen. Ohne weitere Mittel wird er auch keinen Profit machen. Halte es daher für sehr wahrscheinlich, dass er daher bereit sein wird weiter zu investieren.
Zitat von Rohdiamant
Davon würde ich erstmal nicht ohne Weiteres ausgehen.
Windhorst hatte auch nichts zu verschenken, hat nur dann Geld gegeben, wenn er im Gegenzug Anteile erhalten hat. Dass Hertha weitere Anteile ausgibt wäre völlig neu und auch ein neuer Investor hat ganz sicher den eigenen Profit im Blick und nichts zu verschenken.
Zitat von alemanne-Berlin
Wahrscheinlich wird der neue Investor auch frisches Geld zur Verfügung stellen, sodass man die Verluste ausgleichen kann.
Wahrscheinlich wird der neue Investor auch frisches Geld zur Verfügung stellen, sodass man die Verluste ausgleichen kann.
Davon würde ich erstmal nicht ohne Weiteres ausgehen.
Windhorst hatte auch nichts zu verschenken, hat nur dann Geld gegeben, wenn er im Gegenzug Anteile erhalten hat. Dass Hertha weitere Anteile ausgibt wäre völlig neu und auch ein neuer Investor hat ganz sicher den eigenen Profit im Blick und nichts zu verschenken.
Der neue Investor wird aber auch unsere finanzielle Situation kennen. Ohne weitere Mittel wird er auch keinen Profit machen. Halte es daher für sehr wahrscheinlich, dass er daher bereit sein wird weiter zu investieren.
Wenn, dann bekommen wir nur indirekt Geld von ihm in Form eines Sponsors / mehrere Spnsoren. Ansonsten müssten wir weitere Anteile abgeben, was wir denke ich nicht tun werden.
Gibt auch andere Wege wie Darlehen, die dann plötzlich nicht zurückgezahlt werden müssen. Siehe Leipzig
andere Variante wäre der investor kauft den Spieler und behält die Rechte an denn Spieler . Der Verein bekommt evtl Anteil an denn Verkauf
Wie gesagt es gibt genug Varianten wie man Geld investieren kann ohne das Anteile im Spiel sein müssen .
24.11.2022 - 12:35 Uhr
Zitat von SerbCon
Weiß jemand mehr über die Entwicklung der Vereine unter 777?
Weiß jemand mehr über die Entwicklung der Vereine unter 777?
würde mich auch sehr interessieren, ich fürchte aber; Allzu lange ist die 777 selbst nicht im Geschäft, um es beurteilen zu können. 2021 erfolgte der erste Einstieg bei Sevilla.
aber aktueller CEO der 777 Football Group ist Don Dransfield, ehemals Director Strategy bei der City Football Group (eingestiegen bei Manchester City bereits in der Saison 2010-2011 ) ... also eine gewisse Expertise kann man dennoch schon erwarten
https://leadersinsport.com/sport-business/leaders-events/leaders-sport-awards/leaders-under-40/don-dransfield/
24.11.2022 - 12:53 Uhr
Zitat von Berlin71
Die Satzung ist für mich recht klar. Wenn Hertha Aktien/Anteile verkauft ... Wenn aber der Besitzer der Anteile (Windhorst) verkauft hat Hertha kein Mitspracherecht. Nur das Vorkaufsrecht, was wir nicht ziehen können/gezogen haben, weil wir das Kapital nicht haben.
Also wird WH sein Geschäft machen und wir haben geholfen, so wie das auch gesagt war, wir unterstützen WH beim Verkauf seiner Anteile.
Die Satzung ist für mich recht klar. Wenn Hertha Aktien/Anteile verkauft ... Wenn aber der Besitzer der Anteile (Windhorst) verkauft hat Hertha kein Mitspracherecht. Nur das Vorkaufsrecht, was wir nicht ziehen können/gezogen haben, weil wir das Kapital nicht haben.
Also wird WH sein Geschäft machen und wir haben geholfen, so wie das auch gesagt war, wir unterstützen WH beim Verkauf seiner Anteile.
Die Info kommt zwar recht überraschend, aber da Präsident Bernstein offenbar nicht länger mit LW/Tennor zusammenarbeiten möchte, stellt das jetzt wohl einen absolut willkommenen Wechsel dar.
Ergo dürfte der Vorgang, sofern wahrhaftig seriös, relativ schnell zu einem Wechsel des Mehrheitsaktionärs führen. Ob das am Ende Vor- oder Nachteile für Hertha birgt, können wir alle nicht vorhersagen. Aber solange die Trennung schnell vollzogen wird, scheinen die beiden aktuellen Protagonisten wohl glücklich zu werden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Blaustern am 24.11.2022 um 12:55 Uhr bearbeitet
24.11.2022 - 12:54 Uhr
Quelle: www.institutional-money.com
Lars Windhorst findet Käufer für Hertha-Anteil: Investor 777 aus Miami
Nach den Dissonanzen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Mehrheitseigner des Vereins, Lars Windhorst, kommt es nun zu einem Besitzerwechsel. Der umstrittene Investor hat einen Käufer für den 65 Prozent-Anteil an dem Fußballklub gefunden, für den er rund 375 Millionen Euro bezahlt hatte.
https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/lars-windhorst-findet-kaeufer-fuer-hertha-anteil-investor-777-aus-miami-220259/ Nach den Dissonanzen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Mehrheitseigner des Vereins, Lars Windhorst, kommt es nun zu einem Besitzerwechsel. Der umstrittene Investor hat einen Käufer für den 65 Prozent-Anteil an dem Fußballklub gefunden, für den er rund 375 Millionen Euro bezahlt hatte.
Denke auch, dass man das Unternehmen, was jedenfalls Entwicklung der jeweiligen Clubs seit dem Einstig von 777 angeht, noch gar nicht seriös bewerten kann. Alles noch relativ frisch aber klingt spannend und nach einer sehr viel größeren Reichweite angeht, was die sportliche, aber auch die wirtschaftliche Seite angeht. Bin wirklich gespannt und eigentlich auch positiv gestimmt was den Investor angeht. Dennoch muss man schauen, dass man nicht seine Seele Stückchen für Stückchen verscherbelt und am Ende ein M-City Dampfer wird.
24.11.2022 - 13:03 Uhr
Zitat von Gruenschnabel
Denke auch, dass man das Unternehmen, was jedenfalls Entwicklung der jeweiligen Clubs seit dem Einstig von 777 angeht, noch gar nicht seriös bewerten kann. Alles noch relativ frisch aber klingt spannend und nach einer sehr viel größeren Reichweite angeht, was die sportliche, aber auch die wirtschaftliche Seite angeht. Bin wirklich gespannt und eigentlich auch positiv gestimmt was den Investor angeht. Dennoch muss man schauen, dass man nicht seine Seele Stückchen für Stückchen verscherbelt und am Ende ein M-City Dampfer wird.
Quelle: www.institutional-money.com
Lars Windhorst findet Käufer für Hertha-Anteil: Investor 777 aus Miami
Nach den Dissonanzen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Mehrheitseigner des Vereins, Lars Windhorst, kommt es nun zu einem Besitzerwechsel. Der umstrittene Investor hat einen Käufer für den 65 Prozent-Anteil an dem Fußballklub gefunden, für den er rund 375 Millionen Euro bezahlt hatte.
https://www.institutional-money.com/news/maerkte/headline/lars-windhorst-findet-kaeufer-fuer-hertha-anteil-investor-777-aus-miami-220259/ Nach den Dissonanzen zwischen Hertha BSC Berlin und dem Mehrheitseigner des Vereins, Lars Windhorst, kommt es nun zu einem Besitzerwechsel. Der umstrittene Investor hat einen Käufer für den 65 Prozent-Anteil an dem Fußballklub gefunden, für den er rund 375 Millionen Euro bezahlt hatte.
Denke auch, dass man das Unternehmen, was jedenfalls Entwicklung der jeweiligen Clubs seit dem Einstig von 777 angeht, noch gar nicht seriös bewerten kann. Alles noch relativ frisch aber klingt spannend und nach einer sehr viel größeren Reichweite angeht, was die sportliche, aber auch die wirtschaftliche Seite angeht. Bin wirklich gespannt und eigentlich auch positiv gestimmt was den Investor angeht. Dennoch muss man schauen, dass man nicht seine Seele Stückchen für Stückchen verscherbelt und am Ende ein M-City Dampfer wird.
.. die Seele wurde schon mit dem Windhorst Invest verscherbelt, es geht nun darum das Ganze so gut wie möglich, bzw. den gegebenen Umständen wieder vernünftig zusammenzusetzen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NOMHertha am 24.11.2022 um 13:11 Uhr bearbeitet
24.11.2022 - 13:10 Uhr
Was wir bisher wissen:
Erst einmal ist es eine gute Nachricht für mich, da
a) die Nachfolge anscheinend sehr schnell geklärt werden konnte
b) es mutmaßlich auch andere Interessenten gab
c) sich 777 mit Sport Invests auskennen und wir nicht try and error à la Tenor sind
d) mehr Fußball Expertise zu erwarten ist (weniger ist auch kaum möglich)
e) die Hoffnung lebt, dass Ruhe einkehrt, der Verein konsolidiert werden kann und hoffentlich erfolgreichere Zeiten bevorstehen
Vielleicht zu früh für meine Aussagen aber hey
Erst einmal ist es eine gute Nachricht für mich, da
a) die Nachfolge anscheinend sehr schnell geklärt werden konnte
b) es mutmaßlich auch andere Interessenten gab
c) sich 777 mit Sport Invests auskennen und wir nicht try and error à la Tenor sind
d) mehr Fußball Expertise zu erwarten ist (weniger ist auch kaum möglich)
e) die Hoffnung lebt, dass Ruhe einkehrt, der Verein konsolidiert werden kann und hoffentlich erfolgreichere Zeiten bevorstehen
Vielleicht zu früh für meine Aussagen aber hey
24.11.2022 - 13:38 Uhr
Quelle: www.kicker.de
Dass der Verkauf an einem Veto von Hertha BSC scheitern wird, "halte ich für ausgeschlossen", hatte Lars Windhorst am Mittwoch beim Wirtschaftsgipfel der "Süddeutschen Zeitung" in Berlin gesagt - nachdem er zur Überraschung des Klubs öffentlich gemacht hatte, einen Käufer für seine Anteile an der Hertha BSC GmbH & Co. KGaA gefunden zu haben. Wenn die Vorzeichen nicht täuschen, dürfte Windhorst in diesem Punkt recht behalten. Auch wenn die offiziellen Gespräche - intern und mit Windhorst - bei dieser für den Klub weichenstellenden Entscheidung noch ausstehen: Dass Hertha grünes Licht gibt, gilt auch unter Klub-Insidern als nahezu sicher.
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