Frankreich

Stade Rennais FC - Les Rouge et Noir

14.07.2014 - 10:51 Uhr
Stade Rennais FC - Les Rouge et Noir |#131
09.03.2025 - 12:39 Uhr
Schön zu sehen, dass es für Rennes unter dem neuen Trainer Beye - dem dritten Trainer der Saison - wieder etwas nach oben geht. Man scheint sich so langsam echt gefestigt zu haben, und die Ergebnisse geben einem Recht. Seit Amtantritts Beyes konnte man in 6 Partie 4 mal den Platz als Sieger verlassen, die beiden Niederlagen waren gegen die Topteams aus Lille und Paris. Aber auch dieses Wochenende gegen PSG machte man einen guten Eindruck, phasenweise spielte man auf Augenhöhe mit den Hauptstädtern und war drauf und dran, einen Punkt zu entführen. Am Ende machte aber einfach die individuelle Klasse PSGs dem ein Strich durch die Rechnung, ein Doppelschlag in der Nachspielzeit entschied die Partie. Nichtsdestotrotz ein toller Auftritt, mutig und frech - so soll's sein!

Generell hat man in Rennes einen ziemlich spannenden Kader. Eigene Talente aus der Akademie, wie zum Beispiel Jérémy Jacquet, Mahamadou Nagida, Djaoui Cissé oder Mohamed Meïté finden immer mehr ihren Weg in die Startelf, wirklich toll, wie man Schritt für Schritt hier einen durchdachten Plan mit seinen Talenten verfolgt. Aber auch externe Talente - hier wären Kazeem Olaigbe, Jordan James oder Mikayil Faye aufzuführen - wissen zu überzeugen, zu Recht hat man also eine sehr junge Truppe. Zudem erweisen sich die vielen Wintertransfers als goldrichtig, ein Brice Samba hält hinten den Kasten dicht, ein Lillian Brassier stabilisiert die sonst so löchrige Abwehr, ein Seko Fofana gibt den Takt im Mittelfeld an und Mousa Tamari sorgt für Gefahr über außen. Einzig Furuhashi, den man im Tauschdeal mit Jota von Celtic Glasgow ergatterte, bleibt noch hinter den Erwartungen zurück. Da mache ich mir aber keine Sorgen, in Rennes scheint aktuell alles einen längerfristigen Plan zu haben, was aber auch echt mal Zeit wurde - hatte man da letzten Sommer einiges verpatzt. Bei einem verhältnismäßig leichten Restprogramm traue ich Rennes zu nochmal einige Plätze in der Tabelle hochzuklettern, wer weiß, vielleicht kann man trotz grausigen Start in die Saison nochmal oben angreifen?

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“Dilly ding dilly dong” – Claudio Ranieri

Allez l'OM!
Stade Rennais FC - Les Rouge et Noir |#132
05.02.2026 - 12:41 Uhr
Es ist schon wirklich erstaunlich, welch goldene Nase sich Stade Rennes mit seiner herausragenden Jugendarbeit verdient. Nachdem der Club bereits im Sommer mehrere Talente für viel Geld verkaufen konnte, gelang es auch im Winter, zwei weitere millionenschwere Deals auszuhandeln. So wurde Kader Meïté, der sich in der Hinrunde einen Stammplatz erkämpfte und dabei etablierte Spieler wie etwa Breel Embolo verdrängen konnte, nach Saudi-Arabien zu Al-Hilal transferiert. Auch gegenüber den zahlungskräftigen Saudis blieb Rennes hartnäckig und setzte am Ende eine Ablösesumme von über 30 Millionen Euro durch. Aus Spielersicht ist der Wechsel in die Saudi Pro League mit Blick auf das Gehalt nachvollziehbar, gleichzeitig geht man aber das Risiko ein, die eigene sportliche Entwicklung in einer qualitativ eher mittelmäßigen Liga auszubremsen. Den Verantwortlichen in Rennes dürfte das herzlich egal sein, die Ablöse, die deutlich über Meïtés Marktwert lag, entschädigt da sicherlich für vieles. zwinker Doch nicht nur durch Meïté füllte sich die Vereinskasse. Auch der Verkauf von Jérémy Jacquet spülte enormes Geld ein. Der Innenverteidiger wechselt zwar erst im Sommer zu seinem neuen Arbeitgeber FC Liverpool, bringt den Rot-Schwarzen aber bereits jetzt eine Ablösesumme von über 60 (!) Millionen Euro ein – eine wahnsinnige Zahl. Und all diese lukrativen Verkäufe dürften in naher Zukunft keineswegs abebben. Mit Djaoui Cissé, Abdelhamid Aït Boudlal und Mahamadou Nagida stehen bereits die nächsten Eigengewächse in den Startlöchern. Vor allem Cissé gilt als heißester Kandidat für den nächsten großen Transfer. Schon im vergangenen Sommer waren mehrere internationale Topklubs an dem hochtalentierten Mittelfeldspieler dran, der zudem in der französischen U21-Nationalmannschaft zu überzeugen weiß. Rennes lehnte damals allerdings sämtliche Offerten ab – eine Entscheidung, die sich bereits ausgezahlt hat, denn Cissés Marktwert hat sich inzwischen verdoppelt und dürfte bis zum Sommer sicher weiter steigen.

Rennes untermauert damit einmal mehr, warum der Klub inzwischen zu den führenden Talentschmieden im europäischen Fußball zählt. Kaum ein anderer Verein in Frankreich schafft es so konstant, hochveranlagte Jugendspieler auszubilden, früh in den Profibereich zu integrieren und später zu absoluten Toppreisen zu verkaufen. Ob frühere Eigengewächse wie Eduardo Camavinga, Ousmane Dembélé, Jérémy Doku, Mathys Tel oder Désiré Doué – oder die aktuelle Generation aus der Akademie, die bereits anklopft: Stade Rennes ist längst zu einem der wichtigsten Entwicklungsstandorte im Weltfußball aufgestiegen.

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“Dilly ding dilly dong” – Claudio Ranieri

Allez l'OM!
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