Oberliga-Forum

TuS Koblenz e.V. 1911 - Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar

02.07.2018 - 10:33 Uhr
Der Abnutzungskampf der drei Koblenzer Oberligisten im nun wöchentlich dreifach strapazierten Geläuf am Oberwerth nimmt Fahrt auf: die TuS von 1911 ist Tabellenführerin, Cosmos hat mit seinem, von Rotweiß abgeworbenen Knipser diesen örtlichen Konkurrenten mit 2:1 geschlagen und somit aktuell auf einen Abstiegsplatz gebracht;

so in etwa könnte sich das auch im Frühjahr 2026 darstellen: die Traditions-TuS relativ weit vorne, im Mittelfeld Cosmos als kostspieliges Hobby eines örtlich tätigen, fußballaffinen Gastronomieunternehmers und FC Rotweiß Koblenz als ambitioniertes Projekt von zwei, drei tatkräftigen Ü-50-Fußballverliebten, die als einzelsportliche Ausgründung den größten Allsportverein der Stadt verlassen hatten, um zu neuen Ufern aufzubrechen.

Dabei könnten sich diese Aufbruchler allerdings ein wenig übernommen haben, denn so recht geht es nach den Erfolgen ab 2016ff. nicht mehr voran, weswegen man zu der Bewertung kommen könnte, daß dieses Strohfeuer in erster Linie dem damaligen Schwächeln der TuS zu verdanken gewesen ist. Merke: für eine solche Häufung ambitionierter Fußballvereine ist gerade in der diesbezüglich nicht wirklich mobilisierbaren Wirtschaftsregion KO kein Platz.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 20.08.2025 um 10:19 Uhr bearbeitet
Es geschehen noch immer Zeichen & Wunder: 1911 stabil an der Tabellenspitze und das nun schon lange Wochen. Truppe ist homogen unterwegs, spielt stabil ihr Ding runter, hat im Grunde keine einzige Schwachstelle, gute Zugänge, und dazu bekommen die frischen Jungs auf der Bank kontinuierlich Spielpraxis in den Spielen, wo man sich das erlauben kann. Am Mittwoch in Engers, dann die Wochen der Wahrheit bis zum Ende der Hinserie. Steht man dann immer noch oben und hat nach wie vor kaum Ausfälle, bei dem Minikader wichtig, muß der Vorstand ernsthaft Sorge haben, dass man in die Regio SW zurückkehren könnte.

Dort aber stehen drei der vier Aufsteiger schon wieder auf Abstiegsplätzen: ein Aufstieg lohnt sich nicht mehr, sogar nicht für die stärkeren südlich oder östlich gelegenen OLs, weil der Shop Regio SW immer mehr zum closed shop wird. Und da es der TuS nicht gelingt, regional oder überregional grosses Geld zu bekommen, wird man es dann wie Schott halten müssen: Fahrstuhlmannschaft - mal OL, mal Regio, ohne Perspektive auf mehr.

Trier hält sich gut, Mittelfeld Regio, aber wenn der famos arbeitende Trainer mal gehen sollte, ist man auch dort schnell wieder in der OL.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 28.09.2025 um 13:37 Uhr bearbeitet
Gegen die Besseren tut 1911 sich schwer! Es gab ein 1:1 gegen den FK Pirmasens, ein 0:0 gegen Gonsenheim, man hat kürzlich mit 2:1 verloren gegen Engers und nun 3:2 in Karbach den kürzeren gezogen. Dazu gibt es Ausfälle:, die der Minikader, der teils aus alten Herren und Jungspunden besteht, nicht auffangen kann: Waldminghaus, Kurogi, Grgic, nun durch eine Rote Spielmacher Tuchscherer. Und es kommen nun Worms, Rotweiß Koblenz und Cosmos Koblenz , die örtlichen Emporkömmlinge und potenten Nebenbuhler, dazu die Zweite von Lautern. Es wird eng mit den Punkten und man kann froh sein, davon schon etliche gegen die Kleinen der Staffel eingefahren zu haben.

Sportlich ambitioniert sieht anders aus: obschon etliche Hauptamtliche im Club wirken, um den Vorstand zu entlasten, die Sponsoren immer mehr werden, man die meisten Zuschauer hat - scheint für den Kader nicht wirklich genug Kohle übrig zu bleiben, und somit ist man von der Regio, im Gegensatz zum ewigen Konkurrenten Trier, meilenweit entfernt, auch weil ein zweckdienlicher, ambitiöser Kader-Aufbau in den drei Stahl-Jahren nicht wirklich erkennbar ist. Das Dauer-Rühmen des eigenen Nachwuchses aus der "Schängelschmiede" ist leistungssportlch wenig zielführend, denn für eine stabile Performance in der sehr stark besetzten Regio Südwest reicht dieses gewiß preigünstige, jedoch nicht zielführende Personal nachweislich nicht.

Wohin also TuS? Auch diese Frage werden die Mitglieder sich stellen müssen, wenn es demnächst zur MV 2025 geht. Vor einem Jahr kam man auf Platz 4 ein, heuer sind weder Schott, noch Trier in der Staffel, daher muß der Anspruch sein: Platz 1 oder 2 - das aber dürfte, im Blick auf die TuS-Bestände, kaum erreichbar sein, es wird Platz 4 oder 5. und auch im Pokal kann es nur einen Sieger geben: den wackeren Regionalligisten Trier.

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"Von Seiten der Eltern heißt es dauernd: jedem sein Kind spielt immer zu wenig." (Lothar Matthäus zur Beendigung seiner Trainertätigkeit in München-Grünwald)

Dieser Beitrag wurde zuletzt von 1911FAN am 12.10.2025 um 14:46 Uhr bearbeitet
Zitat von 1911FAN
Gegen die Besseren tut 1911 sich schwer! Es gab ein 1:1 gegen den FK Pirmasens, ein 0:0 gegen Gonsenheim, man hat kürzlich mit 2:1 verloren gegen Engers und nun 3:2 in Karbach den kürzeren gezogen. Dazu gibt es Ausfälle:, die der Minikader, der teils aus alten Herren und Jungspunden besteht, nicht auffangen kann: Waldminghaus, Kurogi, Grgic, nun durch eine Rote Spielmacher Tuchscherer. Und es kommen nun Worms, Rotweiß Koblenz und Cosmos Koblenz , die örtlichen Emporkömmlinge und potenten Nebenbuhler, dazu die Zweite von Lautern. Es wird eng mit den Punkten und man kann froh sein, davon schon etliche gegen die Kleinen der Staffel eingefahren zu haben.

Sportlich ambitioniert sieht anders aus: obschon etliche Hauptamtliche im Club wirken, um den Vorstand zu entlasten, die Sponsoren immer mehr werden, man die meisten Zuschauer hat - scheint für den Kader nicht wirklich genug Kohle übrig zu bleiben, und somit ist man von der Regio, im Gegensatz zum ewigen Konkurrenten Trier, meilenweit entfernt, auch weil ein zweckdienlicher, ambitiöser Kader-Aufbau in den drei Stahl-Jahren nicht wirklich erkennbar ist. Das Dauer-Rühmen des eigenen Nachwuchses aus der "Schängelschmiede" ist leistungssportlch wenig zielführend, denn für eine stabile Performance in der sehr stark besetzten Regio Südwest reicht dieses gewiß preigünstige, jedoch nicht zielführende Personal nachweislich nicht.

Wohin also TuS? Auch diese Frage werden die Mitglieder sich stellen müssen, wenn es demnächst zur MV 2025 geht. Vor einem Jahr kam man auf Platz 4 ein, heuer sind weder Schott, noch Trier in der Staffel, daher muß der Anspruch sein: Platz 1 oder 2 - das aber dürfte, im Blick auf die TuS-Bestände, kaum erreichbar sein, es wird Platz 4 oder 5. und auch im Pokal kann es nur einen Sieger geben: den wackeren Regionalligisten Trier.


Aktuell scheint gerade finanziell einiges zur Regionalliga zu fehlen. Das hat die letzte Saison dort schmerzhaft gezeigt. Insofern finde ich den Weg, nachhaltig mit regionalen Spielern und Verantwortlichen, die sich mit dem Verein identifizieren, etwas aufzubauen für den richtigen. Sicherlich sind punktuell, wozu ja durch das von dir angesprochene preisgünstige Nachwuchspersonal Spielräume bleiben sollten, Verstärkungen von extern entscheidend.
Nachteilig für die TuS dürfte jedoch die starke regionale Konkurrenz (Rot-Weiß, Cosmos) der Sponsorengewinnung sicherlich abträglich sein, auch wenn diese Derbys aus Sicht des Beobachters sicherlich reizvoll erscheinen.
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