Könnte auf Ex-Trainer Thioune treffen
„Bild“: Werder unterbreitet Karbownik schriftliches Angebot – Herthaner wartet ab
©IMAGO
Hertha BSC möchte Michal Karbownik (24) unbedingt halten, bekommt nun aber ernst zu nehmende Konkurrenz. Wie die „Bild“ berichtet, hat der SV Werder Bremen dem flexiblen Linksverteidiger, dessen Vertrag ausläuft, kürzlich ein schriftliches Angebot unterbreitet. Eine Entscheidung dürfte aber noch auf sich warten lassen.
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Gerücht
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M. Karbownik |
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Linker Verteidiger |
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Hertha BSC |
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?
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Werder Bremen |
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2. Bundesliga |
Bundesliga |
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Hintergrund sei, dass der Pole auf einen Wechsel in die Bundesliga schielt. Dort spielen die Grün-Weißen zwar, allerdings steht Werder mit 19 Punkten aus 23 Spielen auf Abstiegsplatz 17 einen Zähler hinter dem rettenden Ufer. Da die Offerte der Bremer für beide Ligen gelte, wartet Karbownik folglich noch ab. Sein Berater sondiere zudem noch weiter intensiv den Markt.
Für Werder könnte sprechen, dass dort mit Daniel Thioune ein Trainer unter Vertrag steht, unter dem Karbownik 2022/23 als Brighton-Leihgabe bei Fortuna Düsseldorf mit einem Tor und sieben Vorlagen in 27 Einsätzen überzeugen konnte. Thioune schätze vor allem die Vielseitigkeit des Polens, die Zukunft des 51-Jährigen ist allerdings ebenfalls vom Saisonausgang abhängig. Beim SVW könnte Karbownik etwa 1 Millionen Euro pro Jahr verdienen, heißt es.
Werder Bremen wirbt: Karbownik fühlt sich bei Hertha BSC wohl
Grundsätzlich fühle sich Karbownik in Berlin wohl, Herthas Aufstiegstraum ist nach dem 2:5 in Paderborn am vergangenen Sonntag aber so gut wie geplatzt. Zehn Punkte beträgt der Rückstand auf den Relegationsrang. Karbownik, der nach seinem Jahr in Düsseldorf für 1,3 Millionen Euro an die Spree gewechselt war, steht seit dem 9. Spieltag in der Startelf von Trainer Stefan Leitl. Dieser soll den Wunsch nach einer Verlängerung persönlich bei seinem Schützling hinterlegt haben.
Der vierfache Nationalspieler bringt es seit seinem Wechsel von der Insel auf 69 Spiele für den Hauptstadtklub, in denen ihm fünf Vorlagen gelangen. Sportdirektor Benjamin Weber hatte Karbownik im Herbst vergangenen Jahres „sehr viel Potenzial“ attestiert, allerdings auch deutlich gemacht, dass dieses zu selten durchblitze. „Für Michal geht es darum, die guten Ansätze in konstante Spielleistungen umzusetzen. Er kann Situationen auch in engen Räumen auflösen, mit seiner Ballsicherheit und Dynamik in der Spielfortsetzung neue Situationen kreieren und uns spielerisch – egal, auf welcher Position – viel geben“, so Weber damals. Das scheint nun der Fall zu sein, aber auch einer Zukunft in Berlin im Weg zu stehen.
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