ALMPUDDING
26.12.2009 - 01:58 Uhr
28.05.2010 - 00:47 Uhr
Noch ist die Messe nicht gelesen. 89 Minute, nicht Abpfiff. Der ist erst, wenn der Insolvenzverwalter das Ruder übernimmt und soweit ist es noch nicht. Wir haben hier oft genug enge Dinger noch in letzter Sekunde gedreht. Wir geben niemals auf, nicht vorzeitig.
28.05.2010 - 00:55 Uhr
Zitat von Chlorophyl:
Noch ist die Messe nicht gelesen. 89 Minute, nicht Abpfiff. Der ist erst, wenn der Insolvenzverwalter das Ruder übernimmt und soweit ist es noch nicht. Wir haben hier oft genug enge Dinger noch in letzter Sekunde gedreht. Wir geben niemals auf, nicht vorzeitig.
DER DSC WIRD NIEMALS UNTERGEH'N!
Noch ist die Messe nicht gelesen. 89 Minute, nicht Abpfiff. Der ist erst, wenn der Insolvenzverwalter das Ruder übernimmt und soweit ist es noch nicht. Wir haben hier oft genug enge Dinger noch in letzter Sekunde gedreht. Wir geben niemals auf, nicht vorzeitig.
DER DSC WIRD NIEMALS UNTERGEH'N!
28.05.2010 - 06:49 Uhr
Zitat von gothi:
So Leute, ich weiß nich ob ich die tage noch wirklich viel schreiben werde..
Sollte es den Verein nicht mehr geben, bedanke ich mich für all eure Kommentare blöden Sprüche und das Hintergrundwissen was von allen eingebracht wurde!
Obwohl man die meisten nie gesehen hat, dachte man dass man die Verrückten irgendwie kennt!
mahcts jut und wie ihr wisst sieht man sich immer zweimal im Leben!
War lustig mit euch
Dann bleib wenigstens die letzten Tage mit uns zusammen, Gothi! Leiden wir zusammen!
So Leute, ich weiß nich ob ich die tage noch wirklich viel schreiben werde..
Sollte es den Verein nicht mehr geben, bedanke ich mich für all eure Kommentare blöden Sprüche und das Hintergrundwissen was von allen eingebracht wurde!
Obwohl man die meisten nie gesehen hat, dachte man dass man die Verrückten irgendwie kennt!
mahcts jut und wie ihr wisst sieht man sich immer zweimal im Leben!
War lustig mit euch
Dann bleib wenigstens die letzten Tage mit uns zusammen, Gothi! Leiden wir zusammen!
28.05.2010 - 07:30 Uhr
Arminias Untergang (Teil 1)
Eine unheimliche Stille lag über dem gesamten Planeten. Nichts rührte sich, alles schien in eine Art Schreckstarre gefallen zu sein - wer zuerst zuckt, hat verloren. Doch verloren waren sie alle, und das wussten sie auch. Der Planet stand vor seiner endgültigen Vernichtung. Seine Regierung hatte versagt, und das allmächtige Konzil hatte beschlossen, die Heimatwelt der Arminen zu sanktionieren. Die Strafe für ein solches Versagen war gemeinhin die Sprengung.
Ich ging durch die Straßen der einzigen Stadt. Ein leichter Wind wehte, brachte jedoch keine Geräusche oder Gerüche mit sich. Alles schien bereits tot. Kein Vogel, kein Kleingetier war zu sehen…
Im Geiste erlebte ich noch einmal die glorreichen Momente unseres Volkes, dort drüben, in der riesigen Arena. Tausendfaches Jubelgeschrei, anpeitschende Gesänge. Ich war dabei. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft. Freunde. Kameraden.
Dann kam die Krise. Wie es genau war, kann ich nicht einmal mehr sagen. Fehlentscheidungen, Größenwahn und aufkeimende Panik innerhalb der Regierung hatten uns dahin geführt, wo wir jetzt standen: an den Abgrund. Das Konzil, welches für die Aufrechterhaltung der Ordnung im uns bekannten Universum zu sorgen hatte, griff hart durch. Unsere Regierung bekam die ultimative Anweisung, ein entglittenes System wiederherzustellen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Die Strafe war der Tod. Und dem sahen wir nun direkt ins Gesicht.
Dort drüben, am „Großen Platz“, waren rauschende Feste gefeiert worden. Ich konnte die riesigen Menschenmassen fast sehen, schwarz-weiß-blaue Fahnen schwenkend, lachend, singend.
Direkt daneben, in der „Universum-Klause“, nahmen wir berauschende Getränke zu uns, um Kummer zu ertränken, uns Mut zuzusprechen oder großartige Momente ausklingen zu lassen.
Der angrenzende Park hatte uns bei schönem Wetter angezogen und war immer ein Ort der Geselligkeit. Männer, Frauen, Kinder hatten sich hier ausgeruht. Arminen hatten hier zusammen gespielt oder sich einfach der Sonne hingegeben und geträumt. Jetzt waren sogar die Enten am Teich verschwunden. Auch sie schienen zu spüren, dass etwas Unheimliches vor sich ging.
Mir lief ein Schauer über den Rücken. Schulterzuckend machte ich kehrt und schlenderte langsam zu meiner Behausung zurück. Auch mir blieb nichts anderes übrig, als zu warten. Warten auf die endgültige Entscheidung. Doch wie die aussah, war klar. Versagen konnte nicht toleriert werden. Das Konzil war unerbittlich…
(Fortsetzung folgt)
Eine unheimliche Stille lag über dem gesamten Planeten. Nichts rührte sich, alles schien in eine Art Schreckstarre gefallen zu sein - wer zuerst zuckt, hat verloren. Doch verloren waren sie alle, und das wussten sie auch. Der Planet stand vor seiner endgültigen Vernichtung. Seine Regierung hatte versagt, und das allmächtige Konzil hatte beschlossen, die Heimatwelt der Arminen zu sanktionieren. Die Strafe für ein solches Versagen war gemeinhin die Sprengung.
Ich ging durch die Straßen der einzigen Stadt. Ein leichter Wind wehte, brachte jedoch keine Geräusche oder Gerüche mit sich. Alles schien bereits tot. Kein Vogel, kein Kleingetier war zu sehen…
Im Geiste erlebte ich noch einmal die glorreichen Momente unseres Volkes, dort drüben, in der riesigen Arena. Tausendfaches Jubelgeschrei, anpeitschende Gesänge. Ich war dabei. Wir waren eine verschworene Gemeinschaft. Freunde. Kameraden.
Dann kam die Krise. Wie es genau war, kann ich nicht einmal mehr sagen. Fehlentscheidungen, Größenwahn und aufkeimende Panik innerhalb der Regierung hatten uns dahin geführt, wo wir jetzt standen: an den Abgrund. Das Konzil, welches für die Aufrechterhaltung der Ordnung im uns bekannten Universum zu sorgen hatte, griff hart durch. Unsere Regierung bekam die ultimative Anweisung, ein entglittenes System wiederherzustellen. Ein aussichtsloses Unterfangen. Die Strafe war der Tod. Und dem sahen wir nun direkt ins Gesicht.
Dort drüben, am „Großen Platz“, waren rauschende Feste gefeiert worden. Ich konnte die riesigen Menschenmassen fast sehen, schwarz-weiß-blaue Fahnen schwenkend, lachend, singend.
Direkt daneben, in der „Universum-Klause“, nahmen wir berauschende Getränke zu uns, um Kummer zu ertränken, uns Mut zuzusprechen oder großartige Momente ausklingen zu lassen.
Der angrenzende Park hatte uns bei schönem Wetter angezogen und war immer ein Ort der Geselligkeit. Männer, Frauen, Kinder hatten sich hier ausgeruht. Arminen hatten hier zusammen gespielt oder sich einfach der Sonne hingegeben und geträumt. Jetzt waren sogar die Enten am Teich verschwunden. Auch sie schienen zu spüren, dass etwas Unheimliches vor sich ging.
Mir lief ein Schauer über den Rücken. Schulterzuckend machte ich kehrt und schlenderte langsam zu meiner Behausung zurück. Auch mir blieb nichts anderes übrig, als zu warten. Warten auf die endgültige Entscheidung. Doch wie die aussah, war klar. Versagen konnte nicht toleriert werden. Das Konzil war unerbittlich…
(Fortsetzung folgt)
28.05.2010 - 15:21 Uhr
Arminias Untergang (Teil 2)
In der Regierungszentrale war derweil ein reges Treiben zu verzeichnen. Die x-te Sitzung wurde abgehalten.
"Wir haben versagt, Vorsitzender!"
Der Vorsitzende schien erregt. "Quatsch nicht, so kann man das nicht sagen! Immerhin", er runzelte die Stirn, "hätte es ein anderer auch nicht besser machen können!"
"Oder schlechter!", kam es aus einer anderen Ecke. Es war der Schatzmeister.
Der Vorsitzende lief rot an, und ein Zittern mischte sich in seine Stimme.
"Schatzmeister! Seien Sie ruhig! Wie kann man so einen Scheiß erzählen? Wenn das jemand draußen hört, werden wir gelyncht!"
Der Schatzmeister blieb gelassen. "Nun, das wird das Konzil schon für den Mob erledigen..."
Nun wurde der Vorsitzende blass. "Ahh!, stöhnte er, "mein Blutdruck! Funkzentrale, was gibt es Neues?"
Eine dünne Stimme ertönte aus der hinteren Ecke der Regierungszentrale. "Die Raumschiffe des Konzils bringen sich in Stellung. Chef, ich glaube, wir haben ein Problem!"
"EIN PROBLEM?!", polterte der Vorsitzende, "Wir sind ARMINEN! Wir kennen keine PROBLEME!"
Der dritte Sitzungsteilnehmer (mit der Funktion des "Sonderbeauftragten für besondere Fragen") hatte sich bisher diskret zurückgehalten. Nun mischte auch er sich ein:
"Nun, wenn ich es mal so ausdrücken dürfte - äähh - könnte es sein, dass wir den Karren nicht doch in den Dreck gefahren haben? Nur mal so angenommen... immerhin stehen momentan rund 120 Konzilschiffe in der Umlaufbahn und bedrohen unseren Planeten mit ihren Zerstäubern."
"HUMBUG!" Der Vorsitzende sprang aus seinem Sessel. Es war dieser PÖBEL. DIE sind nicht in die Arena geströmt! DIE haben keine Fanartikel gekauft. DIE haben die neu geschaffenen super-flauschigen Sitze nicht angenommen. Was zum Teufel können WIR dazu, dass unsere Staatskasse LEER ist?!"
Rums! Eine Tür flog auf!
"Ehrenwerte Herren, schnell!" Ein Lakai kam in den Raum gehastet. "Bitte! Sie müssen sich in Sicherheit bringen, draußen versammelt sich die Bevölkerung und will Euch werte Herren sehen!"
"Aaah", sagte der Vorsitzende, "nun kommen sie doch noch, uns zu huldigen!"
Der Lakai wurde zehn Zentimeter kleiner und trat einige Schritte zurück. "Nun, es hat eher den Anschein, als wollten die Arminen das Gebäude stürmen..."
Stille trat ein. Die Regierungsmitglieder sahen sich stumm an.
"Was sollen wir nun tun?" fragte der Sonderbeauftragte für besondere Fragen. Angst stahl sich in seine Augen. Niemand, nicht einmal der Vorsitzende, hatte darauf eine Antwort. Sie waren ratlos. Wie immer, eigentlich.
(Fortsetzung folgt)
In der Regierungszentrale war derweil ein reges Treiben zu verzeichnen. Die x-te Sitzung wurde abgehalten.
"Wir haben versagt, Vorsitzender!"
Der Vorsitzende schien erregt. "Quatsch nicht, so kann man das nicht sagen! Immerhin", er runzelte die Stirn, "hätte es ein anderer auch nicht besser machen können!"
"Oder schlechter!", kam es aus einer anderen Ecke. Es war der Schatzmeister.
Der Vorsitzende lief rot an, und ein Zittern mischte sich in seine Stimme.
"Schatzmeister! Seien Sie ruhig! Wie kann man so einen Scheiß erzählen? Wenn das jemand draußen hört, werden wir gelyncht!"
Der Schatzmeister blieb gelassen. "Nun, das wird das Konzil schon für den Mob erledigen..."
Nun wurde der Vorsitzende blass. "Ahh!, stöhnte er, "mein Blutdruck! Funkzentrale, was gibt es Neues?"
Eine dünne Stimme ertönte aus der hinteren Ecke der Regierungszentrale. "Die Raumschiffe des Konzils bringen sich in Stellung. Chef, ich glaube, wir haben ein Problem!"
"EIN PROBLEM?!", polterte der Vorsitzende, "Wir sind ARMINEN! Wir kennen keine PROBLEME!"
Der dritte Sitzungsteilnehmer (mit der Funktion des "Sonderbeauftragten für besondere Fragen") hatte sich bisher diskret zurückgehalten. Nun mischte auch er sich ein:
"Nun, wenn ich es mal so ausdrücken dürfte - äähh - könnte es sein, dass wir den Karren nicht doch in den Dreck gefahren haben? Nur mal so angenommen... immerhin stehen momentan rund 120 Konzilschiffe in der Umlaufbahn und bedrohen unseren Planeten mit ihren Zerstäubern."
"HUMBUG!" Der Vorsitzende sprang aus seinem Sessel. Es war dieser PÖBEL. DIE sind nicht in die Arena geströmt! DIE haben keine Fanartikel gekauft. DIE haben die neu geschaffenen super-flauschigen Sitze nicht angenommen. Was zum Teufel können WIR dazu, dass unsere Staatskasse LEER ist?!"
Rums! Eine Tür flog auf!
"Ehrenwerte Herren, schnell!" Ein Lakai kam in den Raum gehastet. "Bitte! Sie müssen sich in Sicherheit bringen, draußen versammelt sich die Bevölkerung und will Euch werte Herren sehen!"
"Aaah", sagte der Vorsitzende, "nun kommen sie doch noch, uns zu huldigen!"
Der Lakai wurde zehn Zentimeter kleiner und trat einige Schritte zurück. "Nun, es hat eher den Anschein, als wollten die Arminen das Gebäude stürmen..."
Stille trat ein. Die Regierungsmitglieder sahen sich stumm an.
"Was sollen wir nun tun?" fragte der Sonderbeauftragte für besondere Fragen. Angst stahl sich in seine Augen. Niemand, nicht einmal der Vorsitzende, hatte darauf eine Antwort. Sie waren ratlos. Wie immer, eigentlich.
(Fortsetzung folgt)
28.05.2010 - 16:05 Uhr
Oh, Gesellschaft. Ich dachte schon, ich müsse hier den Alleinunterhalter machen. Immerhin steht das Ziel "100"?!
28.05.2010 - 16:20 Uhr
Öhm.. eins ist glaube ich nicht vermietet, ursprünglich sollten die ja für insgesamt 5 Mio verkauft werden...
(hab da übrigens grade 5 Millionen der Deckungslücke entdeckt, oder so :D
(hab da übrigens grade 5 Millionen der Deckungslücke entdeckt, oder so :D
28.05.2010 - 16:53 Uhr
Klasse gothi! :) Biste eigentlich Schriftsteller? :D
28.05.2010 - 16:53 Uhr
Wer ist denn hier noch alles im WB-Ticker?
Leijona, Jack und Ruebery hab ich schon gesehen. ;) Achja Leijona, deine Frau bekommt davon nix mit. ^^
Leijona, Jack und Ruebery hab ich schon gesehen. ;) Achja Leijona, deine Frau bekommt davon nix mit. ^^
28.05.2010 - 16:55 Uhr
Zitat von Quaresma_7:
Klasse gothi! :) Biste eigentlich Schriftsteller? :D
Die Story oben hat übrigens Leijona geschrieben ;)
Klasse gothi! :) Biste eigentlich Schriftsteller? :D
Die Story oben hat übrigens Leijona geschrieben ;)
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