Lars Windhorst
28.11.2019 - 23:49 Uhr
05.10.2022 - 14:39 Uhr
Die Frage die sich mir stellt ist doch die, war das Kapital überhaupt sein Geld?
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
05.10.2022 - 15:21 Uhr
Zitat von Pal1975
Die Frage die sich mir stellt ist doch die, war das Kapital überhaupt sein Geld?
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
Die Frage die sich mir stellt ist doch die, war das Kapital überhaupt sein Geld?
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
Ich hätte mir das dreimal überlegt, mit einem Menschen wie LW Geschäfte zu machen aber mir steht oder stand das Wasser auch nicht bis Oberkante Unterlippe! Wir, Hertha muss kurz vor der Insolvenz gestanden haben.....anders ist das eigentlich nicht zu erklären. Das von LW erklärte Ziel "Big City Club" war ja offensichtlich nicht das Ziel des Präsidiums.
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Eine Erklärung, KEINE Rechtfertigung(!) wäre: Er hat, ob für sich selbst oder eine Investoren-Gruppe ca 375 Millionen in unseren Verein gepumpt
und
wurde öffentlich behandelt wie ein dummer Junge!
Das ein Typ wie er das nicht mit sich machen lässt, sollte eigentlich Allen klar gewesen sein.
Aber unermüdlich hat Old Werner ihn brüskiert und versucht klein zu machen.
Von Anfang an hat es wohl keine offene Zusammenarbeit gegeben. Für mich trägt Hertha, in Form von WG einen Großteil Mitverantwortung an diesem schlechten Klima!
Noch einmal, bevor hier jemanden die Hutschnur platzt:
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Wenn auch nichts, absolut nichts (!) dieses Verhalten rechtfertigen würde, so gibt es außer oben gennates doch noch einige Faktoren die das ausgelöst haben.
Und leider war meiner Meinung nach, dass Krisenmanagement Anfangs auch jetzt wieder die reine Katastrophe.
Anstelle sich mit dem Investor gemeinsam hinzusetzen und diesen persönlich zur Stellungsnahme zu bewegen oder diese dringend persönlich einzufordern, aufzufordern persönlich direkt (Auge in Auge) Stellung zu nehmen, hat man zuerst eine Anwaltskanzlei beauftragt und Mails an uns Mitglieder versendet.
In der finanziellen Größenordnung, mit den evlt. daraus resultierenden Konsequenzen, hätte ich eine andere und doch konsequente Handlungsweise gewünscht und erwartet!
So hat die Fraktion "gegen Investoren" -gehört etwa auch unser Präsi dazu?- Futter und Oberwasser bekommen. Das rechtfertigt, meiner Meinung aber nicht, sich auf ein niedriges Niveau zu begeben und dermaßen unsouverän zu handeln.
Wie gesagt, gemeinsam an einen Tisch setzen und dann je nach Ergebnis...Feuer frei!
Wenn es so war, wie es scheint, ist man doch auf der guten (Opfer)Seite!
Nebenbei gesagt....wundert es mich, dass das diese Sache so wenig mediale Aufmerksamkeit bundesweit bekommt. Ich hatte erwartet, dass wir nun mal wieder die Schlagzeilen füllen. Klar, fast jede Zeitung hat nun darüber berichtet aber es ist (noch) kein Sturm über uns hereingebrochen.
So oder, ich hoffe wir finden einen neuen Investor der die Anteile übernimmt, aber wer bitte soll das in diesen Zeiten sein?
Diese Beziehung wird nicht mehr zu retten sein. Entweder Windhorst hat das wirklich getan und es handelt sich nicht um Fälschung oder Intrige, dann ist sowieso alles durch
oder aber es ist nicht Wahr und das Präsidium hat das Vertrauensverhältnis erneut und diesmal kpl. zerstört.
Diese Kuh bekommen wir nicht mehr heil vom Eis.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Der-Neue am 05.10.2022 um 15:25 Uhr bearbeitet
05.10.2022 - 15:28 Uhr
STATEMENT TENNOR HOLDING B.V.
Nach reiflicher Überlegung und Auswertung der letzten drei Monate stellen wir leider fest, dass es keine Basis und keine Perspektive für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Tennor Group und Hertha BSC geben wird. Alle Gespräche mit dem neuen Präsidenten Kay Bernstein haben uns gezeigt, dass zwischen den Erklärungen und dem dann folgenden Verhalten des Präsidenten ein großer Unterschied besteht. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe über wesentliche Fragen der Entwicklung von Hertha BSC. Alle Entscheidungen der vergangenen drei Monate wurden mit Tennor als Mehrheitsgesellschafter weder besprochen noch abgestimmt. Wie früher haben wir über die Medien oder zeitgleich mit der Presse davon erfahren. Unsere Bereitschaft, Hertha BSC beim Aufbau weiter finanziell zu unterstützen, wurde abgelehnt. Präsident Kay Bernstein ist erkennbar an einer vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit nicht interessiert. Dies zeigt auch der aktuelle Fall der Debatte über eine angebliche Beauftragung der israelischen Agentur durch Tennor. Statt gemeinsam mit uns an der Aufklärung zu arbeiten, hat Präsident Bernstein entschieden, sich ohne Prüfung der Beweislage den Vorverurteilungen anzuschließen. Vielmehr hat der Präsident in einem Gespräch mit uns als Ziel seiner Aktivitäten den "Break" mit Tennor und Lars Windhorst benannt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine weitere Zusammenarbeit zum Wohle von Hertha BSC ausgeschlossen. Unsere wirtschaftlichen, aber auch die sportlichen Ziele sind so nicht zu erreichen, und damit ist die wesentliche Grundlage unseres Engagements für Hertha BSC zerstört. Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
Nach reiflicher Überlegung und Auswertung der letzten drei Monate stellen wir leider fest, dass es keine Basis und keine Perspektive für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Tennor Group und Hertha BSC geben wird. Alle Gespräche mit dem neuen Präsidenten Kay Bernstein haben uns gezeigt, dass zwischen den Erklärungen und dem dann folgenden Verhalten des Präsidenten ein großer Unterschied besteht. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe über wesentliche Fragen der Entwicklung von Hertha BSC. Alle Entscheidungen der vergangenen drei Monate wurden mit Tennor als Mehrheitsgesellschafter weder besprochen noch abgestimmt. Wie früher haben wir über die Medien oder zeitgleich mit der Presse davon erfahren. Unsere Bereitschaft, Hertha BSC beim Aufbau weiter finanziell zu unterstützen, wurde abgelehnt. Präsident Kay Bernstein ist erkennbar an einer vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit nicht interessiert. Dies zeigt auch der aktuelle Fall der Debatte über eine angebliche Beauftragung der israelischen Agentur durch Tennor. Statt gemeinsam mit uns an der Aufklärung zu arbeiten, hat Präsident Bernstein entschieden, sich ohne Prüfung der Beweislage den Vorverurteilungen anzuschließen. Vielmehr hat der Präsident in einem Gespräch mit uns als Ziel seiner Aktivitäten den "Break" mit Tennor und Lars Windhorst benannt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine weitere Zusammenarbeit zum Wohle von Hertha BSC ausgeschlossen. Unsere wirtschaftlichen, aber auch die sportlichen Ziele sind so nicht zu erreichen, und damit ist die wesentliche Grundlage unseres Engagements für Hertha BSC zerstört. Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
05.10.2022 - 15:33 Uhr
Zitat von Colossus
STATEMENT TENNOR HOLDING B.V.
Nach reiflicher Überlegung und Auswertung der letzten drei Monate stellen wir leider fest, dass es keine Basis und keine Perspektive für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Tennor Group und Hertha BSC geben wird. Alle Gespräche mit dem neuen Präsidenten Kay Bernstein haben uns gezeigt, dass zwischen den Erklärungen und dem dann folgenden Verhalten des Präsidenten ein großer Unterschied besteht. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe über wesentliche Fragen der Entwicklung von Hertha BSC. Alle Entscheidungen der vergangenen drei Monate wurden mit Tennor als Mehrheitsgesellschafter weder besprochen noch abgestimmt. Wie früher haben wir über die Medien oder zeitgleich mit der Presse davon erfahren. Unsere Bereitschaft, Hertha BSC beim Aufbau weiter finanziell zu unterstützen, wurde abgelehnt. Präsident Kay Bernstein ist erkennbar an einer vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit nicht interessiert. Dies zeigt auch der aktuelle Fall der Debatte über eine angebliche Beauftragung der israelischen Agentur durch Tennor. Statt gemeinsam mit uns an der Aufklärung zu arbeiten, hat Präsident Bernstein entschieden, sich ohne Prüfung der Beweislage den Vorverurteilungen anzuschließen. Vielmehr hat der Präsident in einem Gespräch mit uns als Ziel seiner Aktivitäten den "Break" mit Tennor und Lars Windhorst benannt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine weitere Zusammenarbeit zum Wohle von Hertha BSC ausgeschlossen. Unsere wirtschaftlichen, aber auch die sportlichen Ziele sind so nicht zu erreichen, und damit ist die wesentliche Grundlage unseres Engagements für Hertha BSC zerstört. Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
STATEMENT TENNOR HOLDING B.V.
Nach reiflicher Überlegung und Auswertung der letzten drei Monate stellen wir leider fest, dass es keine Basis und keine Perspektive für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Tennor Group und Hertha BSC geben wird. Alle Gespräche mit dem neuen Präsidenten Kay Bernstein haben uns gezeigt, dass zwischen den Erklärungen und dem dann folgenden Verhalten des Präsidenten ein großer Unterschied besteht. Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe über wesentliche Fragen der Entwicklung von Hertha BSC. Alle Entscheidungen der vergangenen drei Monate wurden mit Tennor als Mehrheitsgesellschafter weder besprochen noch abgestimmt. Wie früher haben wir über die Medien oder zeitgleich mit der Presse davon erfahren. Unsere Bereitschaft, Hertha BSC beim Aufbau weiter finanziell zu unterstützen, wurde abgelehnt. Präsident Kay Bernstein ist erkennbar an einer vertrauensvollen und seriösen Zusammenarbeit nicht interessiert. Dies zeigt auch der aktuelle Fall der Debatte über eine angebliche Beauftragung der israelischen Agentur durch Tennor. Statt gemeinsam mit uns an der Aufklärung zu arbeiten, hat Präsident Bernstein entschieden, sich ohne Prüfung der Beweislage den Vorverurteilungen anzuschließen. Vielmehr hat der Präsident in einem Gespräch mit uns als Ziel seiner Aktivitäten den "Break" mit Tennor und Lars Windhorst benannt. Unter diesen Voraussetzungen ist eine weitere Zusammenarbeit zum Wohle von Hertha BSC ausgeschlossen. Unsere wirtschaftlichen, aber auch die sportlichen Ziele sind so nicht zu erreichen, und damit ist die wesentliche Grundlage unseres Engagements für Hertha BSC zerstört. Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
... das wird sehr spannend!
05.10.2022 - 15:35 Uhr
Zitat von Colossus
Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
Deshalb beenden wir unser Engagement bei Hertha BSC und bieten dem Verein offiziell an, unsere Mehrheits-Anteile in Höhe von 64,7 % zum damaligen Kaufpreis zurückzukaufen.
Netter Versuch. Nach dem sportlichen Debakel und der wahrscheinlich anstehenden globalen Rezession davon auszugehen, dass er auch nur ansatzweise den damaligen Kaufpreis angeboten bekommt, ist eine Stufe ueber lachhaft.
Er kann froh sein, wenn ihm jemand 250 anstatt der damaligen 375 Mio bietet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Toto-BSC am 05.10.2022 um 15:38 Uhr bearbeitet
05.10.2022 - 15:37 Uhr
Passend dazu der Bericht der SportBild von heute, dass Hertha aktiv nach einem neuen Investor suche. Ich kann mir angesichts des Images und unserer finanziellen Lage jedoch nicht vorstellen, dass man jemand seriöseren als Windhorst finden würde. Es hat ja schon seine Gründe, wieso man in der Vergangenheit auf ihn angewiesen war.
05.10.2022 - 15:50 Uhr
Welchen Wert hat den sein Anteil? Er kann mit dem wegen der 50+1 Regel nichts anfangen, eigentlich ist er doch für alle nicht Fußballfans quasi wertlos, oder?
Würde mir dieser Anteil gehören und ich würde nur diesen als Sicherheit für einen Kredit bei einer Bank haben, welche Summe würde ich dafür bekommen? Finde das ganze spannend, weil ich spontan sagen würde er ist gar nichts wert.
Würde mir dieser Anteil gehören und ich würde nur diesen als Sicherheit für einen Kredit bei einer Bank haben, welche Summe würde ich dafür bekommen? Finde das ganze spannend, weil ich spontan sagen würde er ist gar nichts wert.
05.10.2022 - 15:53 Uhr
Zitat von MurmeltierHSV
Welchen Wert hat den sein Anteil? Er kann mit dem wegen der 50+1 Regel nichts anfangen, eigentlich ist er doch für alle nicht Fußballfans quasi wertlos, oder?
Würde mir dieser Anteil gehören und ich würde nur diesen als Sicherheit für einen Kredit bei einer Bank haben, welche Summe würde ich dafür bekommen? Finde das ganze spannend, weil ich spontan sagen würde er ist gar nichts wert.
Welchen Wert hat den sein Anteil? Er kann mit dem wegen der 50+1 Regel nichts anfangen, eigentlich ist er doch für alle nicht Fußballfans quasi wertlos, oder?
Würde mir dieser Anteil gehören und ich würde nur diesen als Sicherheit für einen Kredit bei einer Bank haben, welche Summe würde ich dafür bekommen? Finde das ganze spannend, weil ich spontan sagen würde er ist gar nichts wert.
Den aktuell Wert kann man schwer beziffern. Er wird aber deutlich unter dem Invest und damit seiner aktuellen Forderung liegen. Die 374 Mio wurden bereits damals als überteuert angesehen, wenn ich es recht in Erinnerung habe.
05.10.2022 - 15:53 Uhr
Zitat von Der-Neue
Ich hätte mir das dreimal überlegt, mit einem Menschen wie LW Geschäfte zu machen aber mir steht oder stand das Wasser auch nicht bis Oberkante Unterlippe! Wir, Hertha muss kurz vor der Insolvenz gestanden haben.....anders ist das eigentlich nicht zu erklären. Das von LW erklärte Ziel "Big City Club" war ja offensichtlich nicht das Ziel des Präsidiums.
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Eine Erklärung, KEINE Rechtfertigung(!) wäre: Er hat, ob für sich selbst oder eine Investoren-Gruppe ca 375 Millionen in unseren Verein gepumpt
und
wurde öffentlich behandelt wie ein dummer Junge!
Das ein Typ wie er das nicht mit sich machen lässt, sollte eigentlich Allen klar gewesen sein.
Aber unermüdlich hat Old Werner ihn brüskiert und versucht klein zu machen.
Von Anfang an hat es wohl keine offene Zusammenarbeit gegeben. Für mich trägt Hertha, in Form von WG einen Großteil Mitverantwortung an diesem schlechten Klima!
Noch einmal, bevor hier jemanden die Hutschnur platzt:
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Wenn auch nichts, absolut nichts (!) dieses Verhalten rechtfertigen würde, so gibt es außer oben gennates doch noch einige Faktoren die das ausgelöst haben.
Und leider war meiner Meinung nach, dass Krisenmanagement Anfangs auch jetzt wieder die reine Katastrophe.
Anstelle sich mit dem Investor gemeinsam hinzusetzen und diesen persönlich zur Stellungsnahme zu bewegen oder diese dringend persönlich einzufordern, aufzufordern persönlich direkt (Auge in Auge) Stellung zu nehmen, hat man zuerst eine Anwaltskanzlei beauftragt und Mails an uns Mitglieder versendet.
In der finanziellen Größenordnung, mit den evlt. daraus resultierenden Konsequenzen, hätte ich eine andere und doch konsequente Handlungsweise gewünscht und erwartet!
So hat die Fraktion "gegen Investoren" -gehört etwa auch unser Präsi dazu?- Futter und Oberwasser bekommen. Das rechtfertigt, meiner Meinung aber nicht, sich auf ein niedriges Niveau zu begeben und dermaßen unsouverän zu handeln.
Wie gesagt, gemeinsam an einen Tisch setzen und dann je nach Ergebnis...Feuer frei!
Wenn es so war, wie es scheint, ist man doch auf der guten (Opfer)Seite!
Nebenbei gesagt....wundert es mich, dass das diese Sache so wenig mediale Aufmerksamkeit bundesweit bekommt. Ich hatte erwartet, dass wir nun mal wieder die Schlagzeilen füllen. Klar, fast jede Zeitung hat nun darüber berichtet aber es ist (noch) kein Sturm über uns hereingebrochen.
So oder, ich hoffe wir finden einen neuen Investor der die Anteile übernimmt, aber wer bitte soll das in diesen Zeiten sein?
Diese Beziehung wird nicht mehr zu retten sein. Entweder Windhorst hat das wirklich getan und es handelt sich nicht um Fälschung oder Intrige, dann ist sowieso alles durch
oder aber es ist nicht Wahr und das Präsidium hat das Vertrauensverhältnis erneut und diesmal kpl. zerstört.
Diese Kuh bekommen wir nicht mehr heil vom Eis.
Zitat von Pal1975
Die Frage die sich mir stellt ist doch die, war das Kapital überhaupt sein Geld?
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
Die Frage die sich mir stellt ist doch die, war das Kapital überhaupt sein Geld?
Eigentlich müsste man als Investor doch deutlich ruhiger agieren, denn man möchte ja das sein Investment wächst und nicht weiter geschmälert wird. Das was LW da betreibt geht jedoch genau in diese Richtung, wie verbrenne ich in kürzester Zeit ein Investment. Dann hätte er sein Kapital doch gleich in den Kamin werfen können. Sowas unprofessionelles habe ich noch nie gesehen. Mich wundert es einfach nur, wie er mit solchen Methoden überhaupt zu soviel Geld gekommen ist.
Klar würde mir als Investor auch nicht gefallen, was man mit dem Geld umgesetzt hat, aber ich hätte dennoch ein riesiges Interesse die Verluste so klein wie möglich zu halten oder ich unterstütze den Weg, um eventuell doch noch meinen Anteil oder gar einen Gewinn rauszubekommen. Nur torpediert er mit seinen Aktionen nur noch die Entwicklung und sorgt für völlig unnötige Unruhe im Umfeld, die all das blockiert.
Für mich gibt es nur noch einen Weg...............
RAUS MIT IHM.......................
Ich hätte mir das dreimal überlegt, mit einem Menschen wie LW Geschäfte zu machen aber mir steht oder stand das Wasser auch nicht bis Oberkante Unterlippe! Wir, Hertha muss kurz vor der Insolvenz gestanden haben.....anders ist das eigentlich nicht zu erklären. Das von LW erklärte Ziel "Big City Club" war ja offensichtlich nicht das Ziel des Präsidiums.
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Eine Erklärung, KEINE Rechtfertigung(!) wäre: Er hat, ob für sich selbst oder eine Investoren-Gruppe ca 375 Millionen in unseren Verein gepumpt
und
wurde öffentlich behandelt wie ein dummer Junge!
Das ein Typ wie er das nicht mit sich machen lässt, sollte eigentlich Allen klar gewesen sein.
Aber unermüdlich hat Old Werner ihn brüskiert und versucht klein zu machen.
Von Anfang an hat es wohl keine offene Zusammenarbeit gegeben. Für mich trägt Hertha, in Form von WG einen Großteil Mitverantwortung an diesem schlechten Klima!
Noch einmal, bevor hier jemanden die Hutschnur platzt:
Ich verurteile, so denn alles so war wie es jetzt inzwischen von von fast allen Medien kolportiert wird, so ein Verhalten aufs aller schärfste!!! Es gäbe dafür KEINE Entschuldigung, bestenfalls eine Erklärung.
Wenn auch nichts, absolut nichts (!) dieses Verhalten rechtfertigen würde, so gibt es außer oben gennates doch noch einige Faktoren die das ausgelöst haben.
Und leider war meiner Meinung nach, dass Krisenmanagement Anfangs auch jetzt wieder die reine Katastrophe.
Anstelle sich mit dem Investor gemeinsam hinzusetzen und diesen persönlich zur Stellungsnahme zu bewegen oder diese dringend persönlich einzufordern, aufzufordern persönlich direkt (Auge in Auge) Stellung zu nehmen, hat man zuerst eine Anwaltskanzlei beauftragt und Mails an uns Mitglieder versendet.
In der finanziellen Größenordnung, mit den evlt. daraus resultierenden Konsequenzen, hätte ich eine andere und doch konsequente Handlungsweise gewünscht und erwartet!
So hat die Fraktion "gegen Investoren" -gehört etwa auch unser Präsi dazu?- Futter und Oberwasser bekommen. Das rechtfertigt, meiner Meinung aber nicht, sich auf ein niedriges Niveau zu begeben und dermaßen unsouverän zu handeln.
Wie gesagt, gemeinsam an einen Tisch setzen und dann je nach Ergebnis...Feuer frei!
Wenn es so war, wie es scheint, ist man doch auf der guten (Opfer)Seite!
Nebenbei gesagt....wundert es mich, dass das diese Sache so wenig mediale Aufmerksamkeit bundesweit bekommt. Ich hatte erwartet, dass wir nun mal wieder die Schlagzeilen füllen. Klar, fast jede Zeitung hat nun darüber berichtet aber es ist (noch) kein Sturm über uns hereingebrochen.
So oder, ich hoffe wir finden einen neuen Investor der die Anteile übernimmt, aber wer bitte soll das in diesen Zeiten sein?
Diese Beziehung wird nicht mehr zu retten sein. Entweder Windhorst hat das wirklich getan und es handelt sich nicht um Fälschung oder Intrige, dann ist sowieso alles durch
oder aber es ist nicht Wahr und das Präsidium hat das Vertrauensverhältnis erneut und diesmal kpl. zerstört.
Diese Kuh bekommen wir nicht mehr heil vom Eis.
... sollte wie von Dir geschrieben Kay zu der Fraktion "gegen Investoren" gehören und das nur aus seiner persönlichen Meinung heraus so eingeleitet haben, Ist das genau so sinnfrei und unüberlegt, wie Habeck Kernkraftwekre aktuell im Standbybetrieb laufen lassen will.
Ich hoffe das Freddy B. da seine Finger mit Ihm Spiel hat und man schon . 2 -5 interessierte Investoren an der Hand hat die Tennor ablösen. Denn das Thema LW wabert ja schon seit seinem Einstig sehr komisch vor sich her. Vielleicht hat man das vorbereitet und nur auf eine solche Aktion von LW gewartet.
Ich hoffe das die aktuelle Aktion von LW dazu genutzt wurde um eine Basis zu haben um Ihn herauszudrägen, da man hoffentlich schon andere Investoren in der Hinterhand hat.
Spannend wird der Verkauf der Anteile - hier müsste man das Vertragswerk kennen. Tennor hat ja angeboten, das die Anteiele zum Kaufpreis zur Verfügung gestellt werden. Jeder weiß, das diese A.) nie soviel Wert gewesen sind; und B.) aufgrund unserer sportlichen Entwicklung aktuell wahrscheinlich nicht mal die Hälfte Wert sind.
Final ist seit heute, das Tennor raus ist/will - spannend wird jetzt der Verkauf der Anteile - und wir sprechen über ene Summe von 374 Mio. in Krisenzeiten. Vielleicht hat die Tennor buchhalterisch jedes Jahr 10% als Wertminderung schon abgeschrieben, so dass Sie ggf. mit 250 Mio. € zurfirieden zu stellen wären.
Ein erster Erfolg wäre, wenn man den Anteil von Tennor kurzfiristig unter 25 % drückien könnte.
Ich hoffe nur das im Vertrag nicht irgendeine Klausel ist, die Tennor berechtigt, die Summe von 374 Mio. € auf grund außergewöhlicher Vorkommnisse, die Anteile termnilich kurzfristig fällig zu stellen - das wäre der Ruin für den Verein.
Ich bin gespannt, wie sich das Präsidium und die GF sin nun verhält.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von NOMHertha am 05.10.2022 um 15:55 Uhr bearbeitet
05.10.2022 - 15:57 Uhr
Mittlerweile ist die ganze Geschichte schon fast eine Woche an der Öffentlichkeit und nachdem das ganze Thema zunächst nur recht kleine Kreise gezogen hat, weil die ganze Geschichte so abstrus und abwegig klang, dass Leitmedien ihr keine Beachtung schenkten, hat sich jetzt mittlerweile sogar der Spiegel der Story angenommen.
Aus der Vergangenheit kennt man ja den Verlauf großer Enthüllungsstorys: Journalist A enthüllt großen Skandal und bringt ihn in die Öffentlichkeit. In der Folge versucht die Konkurrenz, auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen, denn in der Medienbranche geht es immer zuerst um die eigene Story und die eigene Quote, sodass man sich nicht von der Story der Konkurrenz übertrumpfen lassen will. Ergo recherchiert die Konkurrenz nun auch, um ihrerseits entweder neue Erkenntnisse zu veröffentlichen, die bspw. die Tragweite des Skandals noch einmal ausweiten (oder eingrenzen oder man findet im Rahmen seiner Recherche Hinweise darauf, das die Geschichte anders gelaufen oder gar komplett erlogen ist und versucht mit der eigenen Berichterstattung die Protagonisten des Ausgangsskandals zu diskreditieren und alles als Ente zu enttarnen.
Diese Entwicklung lässt sich ja nun auch hier erkennen und nach einer Woche kommt zunehmend mehr Dreck ans Tageslicht und es gibt noch immer keinerlei valide Hinweise, dass die Financial Times hier ein großes Märchen aufgetischt hat. Der Tagesspiegel, der von sich behauptet, die Klage von Shibumi in Kopie vorliegen zu haben, berichtet, dass die Anklageschrift 226 Seiten umfasst, was für "Alles Nonsens" schon eine ganze Menge Papier wäre. Wenn man sich zudem einmal anschaut, in welchem Kosmos diese ganze Posse spielt, dann muss man sich doch wirklich ernsthaft die Frage stellen, warum sich jemand diese ganze Geschichte hätte ausdenken sollen. In Israel ist Windhorst ein kleines Licht und wir sind dort vermutlich gar nicht auf der mediale Landkarte vertreten und auch für die Financial Times darf man annehmen, dass es deutlich größere Fische gibt. Warum sollte sich also jemand die Mühe machen, diese ganze Räuberpistole zu erfinden, Gerichtsunterlagen zu fälschen, Chat- bzw. Mailverläufe zu fingieren, Fotos von Anti-Gegenbauer-Merchandise zu photoshoppen und sich diese ganze Spionageposse en Detail zu überlegen?
Soll man sich jetzt auf die Beteuerungen von LW verlassen, der öffentlich in die Gegenoffensive geht? Angesichts seines Track Record von Verfehlungen in den vergangenen Jahrzehnten wäre das reichlich naiv, auch wenn man Menschen immer zugutehalten soll, dass sie sich ändern und aus Fehlern der Vergangenheit lernen können. Vermutlich wäre es ebenso naiv, wie zu glauben, dass LW nach Bekanntwerden der Vorwürfe grinsend wie ein Schuljunge, den man beim Kekseklauen erwischt hat, die Hände hebt und mit einem "Da habt Ihr mich wohl erwischt. Verdammt!" seine Schuld eingesteht.
Sehr wahrscheinlich dürften LW langsam die letzten Felle davonschwimmen, sodass er Angriff für die beste Verteidigung hält und sich wehklagend in die Opferrolle begibt, während er Herthas Gremien Vorwürfe macht, sie würden ihm nicht bedingungslos trauen. Abgesehen davon, dass seinerzeit schon einige Branchenkenner erstaunt über den Preis waren, den LW bezahlt hat und den Unternehmenswert, den er Hertha damit im Umkehrschluss attestiert hat, hat die sportliche Entwicklung des Vereins in den letzten Saisons schon dazu beigetragen, dass Windhorsts Anteile gehörig an Wert verloren haben. Diese ganze Geschichte sorgt jetzt dazu, dass der Wert von Windhorsts Aktien (im wahrsten Sinne des Wortes) noch weiter in den Keller geht und er somit durch eigenes Dazutun noch größere Verluste machen würde, wenn er seine Anteile jetzt abstößt. Potentielle neue Investoren würden - Haie, die sie von Natur aus sind - die mögliche Notlage, in die sich LW begeben hat, schließlich mit Freuden gnadenlos ausnutzen und den Preis drücken wollen und ich schätze LW jetzt nicht so ein, dass er sich sagen würde: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende und die Verluste ignorierend seine Anteile schnellstmöglich abstoßen würde, nur um endlich einen Schlussstrich unter das Kapitel Hertha zu ziehen.
Aus aktuellem Anlass jetzt noch ergänzt:
Ein Rückkauf der Anteile (vor allem zum Ausgangspreis) sollte für Hertha jedenfalls auf gar keinen Fall in Betracht kommen, denn dies würde nur über neue Kredite möglich sein und es ist nicht abzusehen, wann (und ob) die Anteile mal wieder den Kurs erreichen, den LW bezahlt hat. Man würde folglich die Verluste, die derzeit LW trägt, vollumfänglich übernehmen und das wäre, rein wirtschaftlich betrachtet, kompletter Selbstmord, denn auch wenn man dann wieder alle Anteile hielte, hätte man zeitgleich mehr Schulden als je zuvor und wäre in derselben schlechten Ausgangsposition, in der sich LW gerade im Falle eines möglichen Weiterverkaufs seiner Anteile befindet. Man könnte somit seine Anteile in der Folge nur deutlich unter Marktwert und damit noch deutlicher unter dem von LW gezahlten Preis wieder verkaufen können und das würde das riesige Loch, das durch den Rückkauf gerissen wurde, nicht einmal ansatzweise wieder schließen. Dementsprechend fehlt mir gerade ein wenig die Phantasie, wie man diesen gordischen Knoten durchschlagen möchte...
Aus der Vergangenheit kennt man ja den Verlauf großer Enthüllungsstorys: Journalist A enthüllt großen Skandal und bringt ihn in die Öffentlichkeit. In der Folge versucht die Konkurrenz, auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen, denn in der Medienbranche geht es immer zuerst um die eigene Story und die eigene Quote, sodass man sich nicht von der Story der Konkurrenz übertrumpfen lassen will. Ergo recherchiert die Konkurrenz nun auch, um ihrerseits entweder neue Erkenntnisse zu veröffentlichen, die bspw. die Tragweite des Skandals noch einmal ausweiten (oder eingrenzen oder man findet im Rahmen seiner Recherche Hinweise darauf, das die Geschichte anders gelaufen oder gar komplett erlogen ist und versucht mit der eigenen Berichterstattung die Protagonisten des Ausgangsskandals zu diskreditieren und alles als Ente zu enttarnen.
Diese Entwicklung lässt sich ja nun auch hier erkennen und nach einer Woche kommt zunehmend mehr Dreck ans Tageslicht und es gibt noch immer keinerlei valide Hinweise, dass die Financial Times hier ein großes Märchen aufgetischt hat. Der Tagesspiegel, der von sich behauptet, die Klage von Shibumi in Kopie vorliegen zu haben, berichtet, dass die Anklageschrift 226 Seiten umfasst, was für "Alles Nonsens" schon eine ganze Menge Papier wäre. Wenn man sich zudem einmal anschaut, in welchem Kosmos diese ganze Posse spielt, dann muss man sich doch wirklich ernsthaft die Frage stellen, warum sich jemand diese ganze Geschichte hätte ausdenken sollen. In Israel ist Windhorst ein kleines Licht und wir sind dort vermutlich gar nicht auf der mediale Landkarte vertreten und auch für die Financial Times darf man annehmen, dass es deutlich größere Fische gibt. Warum sollte sich also jemand die Mühe machen, diese ganze Räuberpistole zu erfinden, Gerichtsunterlagen zu fälschen, Chat- bzw. Mailverläufe zu fingieren, Fotos von Anti-Gegenbauer-Merchandise zu photoshoppen und sich diese ganze Spionageposse en Detail zu überlegen?
Soll man sich jetzt auf die Beteuerungen von LW verlassen, der öffentlich in die Gegenoffensive geht? Angesichts seines Track Record von Verfehlungen in den vergangenen Jahrzehnten wäre das reichlich naiv, auch wenn man Menschen immer zugutehalten soll, dass sie sich ändern und aus Fehlern der Vergangenheit lernen können. Vermutlich wäre es ebenso naiv, wie zu glauben, dass LW nach Bekanntwerden der Vorwürfe grinsend wie ein Schuljunge, den man beim Kekseklauen erwischt hat, die Hände hebt und mit einem "Da habt Ihr mich wohl erwischt. Verdammt!" seine Schuld eingesteht.
Sehr wahrscheinlich dürften LW langsam die letzten Felle davonschwimmen, sodass er Angriff für die beste Verteidigung hält und sich wehklagend in die Opferrolle begibt, während er Herthas Gremien Vorwürfe macht, sie würden ihm nicht bedingungslos trauen. Abgesehen davon, dass seinerzeit schon einige Branchenkenner erstaunt über den Preis waren, den LW bezahlt hat und den Unternehmenswert, den er Hertha damit im Umkehrschluss attestiert hat, hat die sportliche Entwicklung des Vereins in den letzten Saisons schon dazu beigetragen, dass Windhorsts Anteile gehörig an Wert verloren haben. Diese ganze Geschichte sorgt jetzt dazu, dass der Wert von Windhorsts Aktien (im wahrsten Sinne des Wortes) noch weiter in den Keller geht und er somit durch eigenes Dazutun noch größere Verluste machen würde, wenn er seine Anteile jetzt abstößt. Potentielle neue Investoren würden - Haie, die sie von Natur aus sind - die mögliche Notlage, in die sich LW begeben hat, schließlich mit Freuden gnadenlos ausnutzen und den Preis drücken wollen und ich schätze LW jetzt nicht so ein, dass er sich sagen würde: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende und die Verluste ignorierend seine Anteile schnellstmöglich abstoßen würde, nur um endlich einen Schlussstrich unter das Kapitel Hertha zu ziehen.
Aus aktuellem Anlass jetzt noch ergänzt:
Ein Rückkauf der Anteile (vor allem zum Ausgangspreis) sollte für Hertha jedenfalls auf gar keinen Fall in Betracht kommen, denn dies würde nur über neue Kredite möglich sein und es ist nicht abzusehen, wann (und ob) die Anteile mal wieder den Kurs erreichen, den LW bezahlt hat. Man würde folglich die Verluste, die derzeit LW trägt, vollumfänglich übernehmen und das wäre, rein wirtschaftlich betrachtet, kompletter Selbstmord, denn auch wenn man dann wieder alle Anteile hielte, hätte man zeitgleich mehr Schulden als je zuvor und wäre in derselben schlechten Ausgangsposition, in der sich LW gerade im Falle eines möglichen Weiterverkaufs seiner Anteile befindet. Man könnte somit seine Anteile in der Folge nur deutlich unter Marktwert und damit noch deutlicher unter dem von LW gezahlten Preis wieder verkaufen können und das würde das riesige Loch, das durch den Rückkauf gerissen wurde, nicht einmal ansatzweise wieder schließen. Dementsprechend fehlt mir gerade ein wenig die Phantasie, wie man diesen gordischen Knoten durchschlagen möchte...
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