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Niko Kovač [Trainer]

24.05.2022 - 12:20 Uhr
Niko Kovač [Trainer] |#351
17.11.2023 - 23:51 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.
Niko Kovač [Trainer] |#352
18.11.2023 - 11:10 Uhr
Zitat von Schilkseeschnack
Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Es sind 5 Trainer in 5 Jahren. Von heute an wäre es vor 5 Jahren November 2018. Und sogar vor 5 Saisons war es 18/19 unter Labaddia. Ich verstehe nicht, wo Schmidt ins Spiel kommt.
Niko Kovač [Trainer] |#353
18.11.2023 - 19:46 Uhr
Zitat von maedre

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in sechseinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Es sind 5 Trainer in 5 Jahren. Von heute an wäre es vor 5 Jahren November 2018. Und sogar vor 5 Saisons war es 18/19 unter Labaddia. Ich verstehe nicht, wo Schmidt ins Spiel kommt.

Kovac ist seit September 2017 der sechste Trainer. Denn sind es sechs Trainer in sechs Jahren und zwei Monaten, bedeutet im Schnitt einen Trainer pro Saison.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Schilkseeschnack am 18.11.2023 um 19:48 Uhr bearbeitet
Niko Kovač [Trainer] |#354
20.11.2023 - 09:44 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.


Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)

Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.
Niko Kovač [Trainer] |#355
20.11.2023 - 10:02 Uhr
als Außenstehender sind die Personalien Glasner und Labbadia immer so eine Sache. Bruno's Vertrag lief aus und wurde nicht verlängert. Mit ihm war man überaus erfolgreich! Glasner nutzte seine Ausstiegsklausel. Allerdings war auch bei Glasner nicht alles Gold was glänzt.
Da gab es mitunter Probleme hinter den Kulissen, weil Glasner angeblich nicht die Spieler bekam, die er wollte.
Seine Wunschtransfers Victor Sa, Kevin Mbabu und Marin Pongracic waren dabei alles, aber keine Verstärkungen. Victor brachte er mit, Pongracic war ein schwere Millionengrab. Lukas Nmecha wusste er damals überhaupt nicht einzusetzen.
Sportlich lief's dagegen recht gut.
Beim Menschlichen wurde dann immer grundsätzlich immer Schmadtke schnell der Buhmann. Ich weiß nicht mehr, nach welchem Spiel das war, aber da gab's ne PK von Glasner, die gar nicht ging von seinen Aussagen.
Am Ende gehören immer Zwei dazu. Glasner hat es bei Frankfurt sportlich in der Liga bspw. nicht sonderlich erfolgreich gemacht. da täuschte der EL-Sieg ein wenig über andere Probleme hinweg. Und wenn er sich sogar mit BestBuddy Krösche überwirft...

Am Ende scheitert hier Kovac gerade an seiner extremen Rotation. Und ich hoffe, er stellt das wieder ab. Wir spielen in zwei Wettbewerben, da braucht es keine wöchentliche Rotation! Zumal die oft nicht erklärbar ist. Cerny schießt im Pokal den Siegtreffer gegen RB, trifft im nächsten Ligaspiel auch wieder und sitzt dann nur auf der Bank danach. Das geht nicht, da fällt mir auch kein Szenario ein, wie du das einem Spieler erklären sollst... Leistungstechnisch sollten immer die Besten auf dem Platz stehen. Und momentan, so hat man das Gefühl, ist das nicht zwingend der Fall. Dann wächst innerhalb der Mannschaft der Unmut und letztendlich fragst Du Dich als Spieler dann auch, ob deine Leistung eigtl. relevant ist.
Niko Kovač [Trainer] |#356
20.11.2023 - 10:43 Uhr
Zitat von GelsenHandy

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.


Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)

Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.


Labbadia war hier der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat einen zweimaligen Fast-Absteiger direkt in die Europa League geführt, der Fußball war auch nicht schlecht. Also da kann man wirklich nicht von scheitern sprechen.
Kovac war grundsätzlich auch nachvollziehbar. Nach Kohfeldt brauchte man dringend Ordnung und physische Fitness. Das hat ja auch geklappt. Leider gibts keinerlei fußballerische Entwicklung.

Ich glaube, Glasner war sportlich der fast perfekte Trainer für den VfL. Das einzige, was mir an ihm nicht gefällt, ist die eher dürftige Entwicklung junger Talente. Das kann Kovac besser. Ansonsten steht Glasner in der Tat für Arbeit, Fußball, Leidenschaft, so abgedroschen solche Slogans auch klingen mögen. Die Mannschaft war unter ihm topfit, taktisch gereift und hat mit der Zeit eine Siegermentalität entwickwelt. Jeder Gegner wusste, gegen den VfL wird es ekelhaft. Das ist eigentlich das, was ich mir am Fußballstandort Wolfsburg vorstelle. Und der Kader war damals schwächer als heute. Nicht viel, aber einen Tick.
Mir persönlich wären diese persönlichen Animositäten sch.eißegal. Es ist nicht nötig, dass man sich mag. Das wird überbewertet. Leider knicken am Ende fast alle Vereine ein, wenn man solch eine Situation hat. Man kann aber auch ohne Sympathie eine sehr leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre haben. Aber es ist wie es ist.

Zurück zum Thema: Van Bommel passte absolut nicht, war das krasse Gegenstück zu Glasner. Alles, was die Mannschaft gelernt und verinnerlicht hatte, zählte von heute auf morgen nicht mehr. Das war ein Riesenflop mit Ansage, zu verantworten von Schäfer. Danach hat Schmadtke Kohfeldt geholt, der klassische Paniktransfer. Flop mit Ansage 2.0. Gott sei Dank hat u.a. Schäfer intern darauf gedrängt, ihn zu entlassen. Schmadtke wollte wohl mit ihm weitermachen.
Gepasst haben sowohl van Bommel als auch Kohfeldt nicht. Das waren sinnlose Schnellschüsse. Genau das, was ich meine. Martin Schmidt und Jonker ebenso, um mal eine Epoche zurückzugehen.
Sowas könnte man vermeiden, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und vorher genau studieren würde, was der Spielerkader hergibt und was nicht. Ein Nachfolger eines sehr erfolgreichen Trainers sollte immer auch ein stückweit das vorhandene Fundament im Blick haben und dieses nicht zerstören. In jedem Fall sollte jeder Chefcoach zur DNA des Vereins passen. Freiburg macht das vor. Finke, Dutt & Streich haben alle gepasst wie die Faust aufs Auge. Der einzige, der nicht gezündet hat, war Marcus Sorg. Ein einziger Fehlgriff in 32 Jahren. Das passiert, wenn man sorgsam und mit Bedacht handelt. Natürlich ist Freiburg nicht mit Wolfsburg vergleichbar und erst recht nicht mit Schalke oder Hamburg. Trotzdem kann man sich da etwas abschauen. Nämlich die Notwendigkeit von Geduld, genauem Abwägen und der Vision, die immer im Vordergrund stehen muss.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OneEightSeven am 20.11.2023 um 10:49 Uhr bearbeitet
Niko Kovač [Trainer] |#357
20.11.2023 - 13:04 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von GelsenHandy

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.


Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)

Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.


Labbadia war hier der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat einen zweimaligen Fast-Absteiger direkt in die Europa League geführt, der Fußball war auch nicht schlecht. Also da kann man wirklich nicht von scheitern sprechen.
Kovac war grundsätzlich auch nachvollziehbar. Nach Kohfeldt brauchte man dringend Ordnung und physische Fitness. Das hat ja auch geklappt. Leider gibts keinerlei fußballerische Entwicklung.

Ich glaube, Glasner war sportlich der fast perfekte Trainer für den VfL. Das einzige, was mir an ihm nicht gefällt, ist die eher dürftige Entwicklung junger Talente. Das kann Kovac besser. Ansonsten steht Glasner in der Tat für Arbeit, Fußball, Leidenschaft, so abgedroschen solche Slogans auch klingen mögen. Die Mannschaft war unter ihm topfit, taktisch gereift und hat mit der Zeit eine Siegermentalität entwickwelt. Jeder Gegner wusste, gegen den VfL wird es ekelhaft. Das ist eigentlich das, was ich mir am Fußballstandort Wolfsburg vorstelle. Und der Kader war damals schwächer als heute. Nicht viel, aber einen Tick.
Mir persönlich wären diese persönlichen Animositäten sch.eißegal. Es ist nicht nötig, dass man sich mag. Das wird überbewertet. Leider knicken am Ende fast alle Vereine ein, wenn man solch eine Situation hat. Man kann aber auch ohne Sympathie eine sehr leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre haben. Aber es ist wie es ist.

Zurück zum Thema: Van Bommel passte absolut nicht, war das krasse Gegenstück zu Glasner. Alles, was die Mannschaft gelernt und verinnerlicht hatte, zählte von heute auf morgen nicht mehr. Das war ein Riesenflop mit Ansage, zu verantworten von Schäfer. Danach hat Schmadtke Kohfeldt geholt, der klassische Paniktransfer. Flop mit Ansage 2.0. Gott sei Dank hat u.a. Schäfer intern darauf gedrängt, ihn zu entlassen. Schmadtke wollte wohl mit ihm weitermachen.
Gepasst haben sowohl van Bommel als auch Kohfeldt nicht. Das waren sinnlose Schnellschüsse. Genau das, was ich meine. Martin Schmidt und Jonker ebenso, um mal eine Epoche zurückzugehen.
Sowas könnte man vermeiden, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und vorher genau studieren würde, was der Spielerkader hergibt und was nicht. Ein Nachfolger eines sehr erfolgreichen Trainers sollte immer auch ein stückweit das vorhandene Fundament im Blick haben und dieses nicht zerstören. In jedem Fall sollte jeder Chefcoach zur DNA des Vereins passen. Freiburg macht das vor. Finke, Dutt & Streich haben alle gepasst wie die Faust aufs Auge. Der einzige, der nicht gezündet hat, war Marcus Sorg. Ein einziger Fehlgriff in 32 Jahren. Das passiert, wenn man sorgsam und mit Bedacht handelt. Natürlich ist Freiburg nicht mit Wolfsburg vergleichbar und erst recht nicht mit Schalke oder Hamburg. Trotzdem kann man sich da etwas abschauen. Nämlich die Notwendigkeit von Geduld, genauem Abwägen und der Vision, die immer im Vordergrund stehen muss.


+1.

Sehr geiler Beitrag von Dir! Sehr gut zusammen gefasst.
Niko Kovač [Trainer] |#358
20.11.2023 - 13:38 Uhr
Zitat von OneEightSeven
Zitat von GelsenHandy

Zitat von OneEightSeven

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von VfL_El_Nino

Zitat von Schilkseeschnack

Zitat von realyssimus89

Ich hatte WOB eigentlich mindestens auf Platz 7 verortet, nachdem das internationale Geschäft letzte Saison in den letzten Minuten des letzten Spiels quasi verschenkt wurde, und das auch noch gegen einen normalerweise nicht konkurrenzfähigen Gegner.

Eines dürfte klar sein: Kovac dürfte nicht annähernd soviel Kredit genießen wie beispielsweise Fischer und Svensson. Schäfer bzw. die Vereinsführung werden m.E. wesentlich früher handeln, wenn es so ähnlich wie zuletzt weitergehen sollte.

Damit würde sich Wolfsburg wieder in den üblichen Kreislauf begeben. Sechs Trainer in fünf Jahren sprechen für sich.


Ist fast schon unverschämt einen Frontzeck hier mit aufzuzählen. Bei aller Liebe… rolleyes

Frontzeck habe ich nicht dazu gezählt. Es sind Schmidt, Labbadia, Glasner, van Bommel, Kohfeldt, Kovac seit September 2017. Bei einem Wechsel wären es sieben in fünfeinhalb Jahren. Bei Kovac wusste man doch vorher, was man bekommt. Er steht für eine eher defensive Spielweise ohne Offensivspektakel.


Ist definitiv zuviel. Wenn man sich die Liga anschaut, stellt man aber fest, dass diese Quote fast schon normal ist. Die absoluten Topklubs mal ausgenommen.
Was sagt einem das? Einerseits kann man auf unrealistische Erwartungshaltungen schließen. Ich sehe aber in erster Linie das Problem, dass viele Vereine ihre Trainer sehr schlecht auswählen. Geradezu beliebig. Leicht daran zu erkennen, dass es sich oftmals um grundverschiedene Typen mit grundverschiedenen Vorstellungen und Spielstilen handelt. Spricht absolut nicht für die betroffenen Klubs. Wenn man sich wirklich Zeit bei der Auswahl nehmen würde und ausreichend Kompetenz in der Chefetage vorhanden wäre, gäbe es solche Statistiken eher nicht. Aber hauptsache es geht schnell und man pickt den nächstbesten vom Karussell. Wolfsburg ist ja nicht mal das schlimmste Beispiel. Es gibt noch ein paar Steigerungen, was verschlissene Trainer betrifft.
Insgesamt eine bedenkliche Entwicklung, die man vermeiden könnte. Es gibt ja ein paar Vereine, die das mehrfach bewiesen haben.


Als Fan eines Vereins der auch sehr gerne Trainer verschleißt, ist das eigentlich eine spannende Debatte.
Woran liegts? Zu hoher Anspruch? Probleme in der Kaderzusammenstellung? Oder sind die Trainer wirklich Nulpen?
Ich denke es ist eher eine Mischung. Bei Wolfsburg habe ich schon das Gefühl, dass einige Entscheidungen auf der Trainerposition getroffen wurde, die ich als Außenstehender als "Scheitern mit Ansage" bezeichnen würde.
Wenn man einen Labbadia, Kohfeldt oder Kovac hoch, weiß man doch eigentlich, was man bekommt und das man vermutlich am Ende deren Amtszeiten nicht besser dastehen wird als vorher. Bei Kovac muss doch jedem klar gewesen sein, dass man "unattraktiven Ergebnisfußball" bekommen wird, der sich relativ zügig abnutzt, aber im besten Fall Erfolge im Pokal mitsich bringt.
(Als Schalker kurzer Einschub: Bei uns war letzten Sommer Kramer auch so ein Beispiel wo schon jeder wusste, dass das nur schief gehen kann.)

Insofern würde ich mir beim VfL in Zukunft vielleicht wieder mal ein bisschen mehr Kreativität bei der Trainerwahl wünschen. Glasner war ja eine sehr positive Erfahrung (v. Bommel eher nicht - der hat aber auch in Holland keinen schönen Fußball spielen lassen) und gerade der VfL kann sich ja Experimente erlauben und muss nicht unbedingt regelmäßig in die Mottenkiste "aussortierte Buli-Trainer" greifen.


Labbadia war hier der richtige Mann zur richtigen Zeit. Er hat einen zweimaligen Fast-Absteiger direkt in die Europa League geführt, der Fußball war auch nicht schlecht. Also da kann man wirklich nicht von scheitern sprechen.
Kovac war grundsätzlich auch nachvollziehbar. Nach Kohfeldt brauchte man dringend Ordnung und physische Fitness. Das hat ja auch geklappt. Leider gibts keinerlei fußballerische Entwicklung.

Ich glaube, Glasner war sportlich der fast perfekte Trainer für den VfL. Das einzige, was mir an ihm nicht gefällt, ist die eher dürftige Entwicklung junger Talente. Das kann Kovac besser. Ansonsten steht Glasner in der Tat für Arbeit, Fußball, Leidenschaft, so abgedroschen solche Slogans auch klingen mögen. Die Mannschaft war unter ihm topfit, taktisch gereift und hat mit der Zeit eine Siegermentalität entwickwelt. Jeder Gegner wusste, gegen den VfL wird es ekelhaft. Das ist eigentlich das, was ich mir am Fußballstandort Wolfsburg vorstelle. Und der Kader war damals schwächer als heute. Nicht viel, aber einen Tick.
Mir persönlich wären diese persönlichen Animositäten sch.eißegal. Es ist nicht nötig, dass man sich mag. Das wird überbewertet. Leider knicken am Ende fast alle Vereine ein, wenn man solch eine Situation hat. Man kann aber auch ohne Sympathie eine sehr leistungsfördernde Arbeitsatmosphäre haben. Aber es ist wie es ist.

Zurück zum Thema: Van Bommel passte absolut nicht, war das krasse Gegenstück zu Glasner. Alles, was die Mannschaft gelernt und verinnerlicht hatte, zählte von heute auf morgen nicht mehr. Das war ein Riesenflop mit Ansage, zu verantworten von Schäfer. Danach hat Schmadtke Kohfeldt geholt, der klassische Paniktransfer. Flop mit Ansage 2.0. Gott sei Dank hat u.a. Schäfer intern darauf gedrängt, ihn zu entlassen. Schmadtke wollte wohl mit ihm weitermachen.
Gepasst haben sowohl van Bommel als auch Kohfeldt nicht. Das waren sinnlose Schnellschüsse. Genau das, was ich meine. Martin Schmidt und Jonker ebenso, um mal eine Epoche zurückzugehen.
Sowas könnte man vermeiden, wenn man ehrlich zu sich selbst ist und vorher genau studieren würde, was der Spielerkader hergibt und was nicht. Ein Nachfolger eines sehr erfolgreichen Trainers sollte immer auch ein stückweit das vorhandene Fundament im Blick haben und dieses nicht zerstören. In jedem Fall sollte jeder Chefcoach zur DNA des Vereins passen. Freiburg macht das vor. Finke, Dutt & Streich haben alle gepasst wie die Faust aufs Auge. Der einzige, der nicht gezündet hat, war Marcus Sorg. Ein einziger Fehlgriff in 32 Jahren. Das passiert, wenn man sorgsam und mit Bedacht handelt. Natürlich ist Freiburg nicht mit Wolfsburg vergleichbar und erst recht nicht mit Schalke oder Hamburg. Trotzdem kann man sich da etwas abschauen. Nämlich die Notwendigkeit von Geduld, genauem Abwägen und der Vision, die immer im Vordergrund stehen muss.



OneEightSeven beim VfL in die Führungsebene!

Nein Spaß, aber du triffst den Nagel so sehr auf den Kopf, dass mein grün-weißes Herz wehtut.

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Atik > Ronaldo > Messi
Niko Kovač [Trainer] |#359
02.12.2023 - 18:39 Uhr
Wenn wir nicht 2x mit absolutem Dusel gegen RB gewonnen hätten, wäre dieser "Trainer" sicherlich schon Geschichte.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.

Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.
Niko Kovač [Trainer] |#360
02.12.2023 - 19:31 Uhr
Zitat von Sascha3599
Wenn wir nicht 2x mit absolutem Dusel gegen RB gewonnen hätten, wäre dieser "Trainer" sicherlich schon Geschichte.
Leider spielen wir jetzt auch schon wieder bereits am Dienstag. Das macht eine jetzige Entlassung deutlich unwahrscheinlicher, wenn diese überhaupt im Bereich des Realistischen liegen würde. Das ist ja auch nicht gesagt, hier ist man ja voll und ganz zufrieden.

Jeden Tag den man zögert, verliert man. Das ist einfach Fakt. Irgendwann ist man es auch Leid irgendwas dazu zu sagen. Die Probleme sind so offensichtlich.


Genau deswegen würde ich mich sofort von Kovac trennen. Das Spiel heute war der letzte Sargnagel, um endgültig zu wissen, dass das nichts mehr wird.
Der Sieg gegen Leipzig wurde mit klassischem Underdog-Fußball erreicht. Das war so, wie wenn Bochum oder Heidenheim gegen RB gewonnen hätten. Passiert mal, ist aber null nachhaltig. Heute haben wir wieder ganz klar unsere Grenzen aufgezeigt bekommen. Gegen eine Mannschaft wie Bochum sind wir hilflos. Leider hatte ich genau das erwartet. Nicht, weil ich der geborene Pessimist bin, sondern weil es rational zu erwarten war.
Warum ich Kovac direkt beurlauben würde: Man sollte nicht das Risiko eingehen, dass man sich mit diesem Coach bis zur Winterpause irgendwie zu 1-2 Siegen graupelt. Dann wird man wieder nicht die Eier haben, die überfällige Trennung zu vollziehen. Schlechter als jetzt kann es kaum werden, die letzten paar Spiele kann auch z.B. der u-19-Trainer interimsweise übernehmen. Dann hat man zumindest eine kleine Chance, dank neuer Impulse evtl ein paar Punkte mehr mitzunehmen. Wenn nicht, auch nicht schlimm, denn mit Kovac wäre kaum mehr zu erwarten.
Auf jeden Fall hätte man ein paar Wochen Zeit, einen passenden Nachfolger zu verpflichten. Bloß keinen halbgaren Schnellschuss, das darf unter keinen Umständen passieren.
Mit Kovac bis Weihnachten weiterzumachen, wäre ein Fehler. Außer, man beschließt die Trennung bereits jetzt und wartet lediglich mit der Verkündung. Aber das sehe ich nicht.
Ich bin mir sicher, dass man intern sehr unzufrieden ist und Kovac bereits erheblich wackelt. Aber man hat halt nicht die Eier, den fälligen Schritt zu gehen.Lieber wartet man, bis man in der Tabelle völlig abstürzt, um dann auch eine Legitimierung des Trainerwechsels für Fußballlaien zu haben. So kommt mir das leider immer wieder vor.
Ich hoffe, ich werde eines Besseren belehrt und man verkündet morgen die Trennung. Kovac ist hier fertig.
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