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Personaldiskussionen (Trainer, Sportchef etc.)

23.05.2025 - 18:48 Uhr
Zunächst einmal ist es nichts ungewöhnliches, dass sich sportlich Verantwortliche ihre Schäfchen mit in den Stall holen. Das ist bei Trainern wie Sportdirektoren business as usual.
Ungeachtet dessen hätte ich mir trotzdem einen Sportgeschäftsführer gewünscht, der als Funktionär bereits ein wenig Bundesligaluft geschnuppert hat. Einer mit einem großen Netzwerk. Einer, der für den 1. FCM als kleines ostdeutsches Licht im DFL-Himmel auch mal ein paar Türen aufmachen kann und ein gewisses Standing hat. Darunter hätte ich dann Jaekel als Sportdirektor gesehen.
Jetzt vollständig auf ein Netzwerk zu setzen, was zuletzt einigermaßen erfolgreich in der 4. Liga gearbeitet hat, ist für unseren Club nicht ganz ohne Risiken. Ich hätte mir da mehr Diversifizierung gewünscht.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fcm6574 am 16.04.2026 um 09:15 Uhr bearbeitet
Zitat von fcm6574

Zunächst einmal ist es nichts ungewöhnliches, dass sich sportlich Verantwortliche ihre Schäfchen mit in den Stall holen. Das ist bei Trainern wie Sportdirektoren business as usual.
Ungeachtet dessen hätte ich mir trotzdem einen Sportgeschäftsführer gewünscht, der als Funktionär bereits ein wenig Bundesligaluft geschnuppert hat. Einer mit einem großen Netzwerk. Einer, der für den 1. FCM als kleines ostdeutsches Licht im DFL-Himmel auch mal ein paar Türen aufmachen kann und ein gewisses Standing hat. Darunter hätte ich dann Jaekel als Sportdirektor gesehen.
Jetzt vollständig auf ein Netzwerk zu setzen, was zuletzt einigermaßen erfolgreich in der 4. Liga gearbeitet hat, ist für unseren Club nicht ganz ohne Risiken. Ich hätte mir da mehr Diversifizierung gewünscht.


Bis jetzt hat man den Plan mit Sportdirektor Jeekel und Kaderplaner Nehrig konsequent umgesetzt. Das wirkt für mich zumindest nach einer klaren Linie. Es sind auch genau die Personalien, die aktuell gefragt sind, um das Tagesgeschäft – Vertragsverlängerungen und Scouting möglicher Neuzugänge – sauber abzuwickeln. Ob die Personen die richtigen sind, wird uns aber erst die kommende Sommerpause zeigen.

Für die übergeordnete Position eines Sport-GF – also jemanden, der Profis, U23, Frauen und das NLZ bündelt und steuert – wird aus meiner Sicht noch jemand kommen müssen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Thema erst konkret angegangen wird, wenn der Klassenerhalt gesichert ist. Die entscheidende Frage bleibt aber: Handelt man dann rechtzeitig – oder läuft man am Ende wieder hinterher?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von OpaH13 am 16.04.2026 um 11:27 Uhr bearbeitet
Zitat von OpaH13
Zitat von fcm6574

Zunächst einmal ist es nichts ungewöhnliches, dass sich sportlich Verantwortliche ihre Schäfchen mit in den Stall holen. Das ist bei Trainern wie Sportdirektoren business as usual.
Ungeachtet dessen hätte ich mir trotzdem einen Sportgeschäftsführer gewünscht, der als Funktionär bereits ein wenig Bundesligaluft geschnuppert hat. Einer mit einem großen Netzwerk. Einer, der für den 1. FCM als kleines ostdeutsches Licht im DFL-Himmel auch mal ein paar Türen aufmachen kann und ein gewisses Standing hat. Darunter hätte ich dann Jaekel als Sportdirektor gesehen.
Jetzt vollständig auf ein Netzwerk zu setzen, was zuletzt einigermaßen erfolgreich in der 4. Liga gearbeitet hat, ist für unseren Club nicht ganz ohne Risiken. Ich hätte mir da mehr Diversifizierung gewünscht.


Bis jetzt hat man den Plan mit Sportdirektor Jeekel und Kaderplaner Nehrig konsequent umgesetzt. Das wirkt für mich zumindest nach einer klaren Linie. Es sind auch genau die Personalien, die aktuell gefragt sind, um das Tagesgeschäft – Vertragsverlängerungen und Scouting möglicher Neuzugänge – sauber abzuwickeln. Ob die Personen die richtigen sind, wird uns aber erst die kommende Sommerpause zeigen.

Für die übergeordnete Position eines Sport-GF – also jemanden, der Profis, U23, Frauen und das NLZ bündelt und steuert – wird aus meiner Sicht noch jemand kommen müssen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Thema erst konkret angegangen wird, wenn der Klassenerhalt gesichert ist. Die entscheidende Frage bleibt aber: Handelt man dann rechtzeitig – oder läuft man am Ende wieder hinterher?


Die Aussagen von Petermann in der PK zur Vorstellung Jaekels waren recht eindeutig. Jaekel wird, sofern er sich bewährt, der neue GF-Sport.
Ich war lange ziemlich überzeugt davon, dass Sander im Sommer weitermacht.
Aktuell fügen sich für mich aber ein paar Puzzleteile zusammen, die meine Einschätzung verändert haben.

Klar ist: Im akuten Abstiegskampf wird Sander seine eigene Zukunft niemals öffentlich zum Thema machen.
Er hält den Ball bewusst flach – alles andere würde nur zusätzliche Unruhe reinbringen.

ABER:

1. Alter & Perspektive
Sander wird dieses Jahr 66. Selbst wenn er noch ein Jahr dranhängen könnte und wollte – dem Klub hilft das nur bedingt.
Nach der aktuellen Saison braucht es eher eine mittelfristige Lösung auf der Trainerposition, nicht nochmal eine Übergangssaison.
Und dass Ibiold aktuell nicht die nötige Lizenz hat, macht die interne Lösung zusätzlich schwierig.

2. Saisonverlauf & notwendiger Umbruch
Das erste Jahr nach Titz läuft alles andere als rund.
Nach dieser Saison wird es – unabhängig vom Ausgang – einen größeren Umbruch im Kader geben:

mehrere auslaufende Verträge
altersbedingte Veränderungen
strukturelle Anpassungen

Das bedeutet:
➡️ Ein neues Team, das sich erst finden muss
➡️ möglichst wenig Experimente, aber trotzdem ein klarer Neuanfang

Und genau dafür brauchst du eigentlich einen Trainer, der diesen Prozess von Anfang an begleitet.

3. Persönliche Faktoren
Aus dem Umfeld hört man zunehmend, dass Sander sich künftig mehr seiner Familie widmen möchte.
Ob das konkret wird, sei dahingestellt – aber solche Signale kommen selten ohne Hintergrund.

Fazit:
Für mich verdichten sich die Anzeichen, dass im Hintergrund bereits an einer Nachfolge gearbeitet wird.
Und das wäre auch logisch:

👉 Ein neuer Trainer sollte idealerweise frühzeitig eingebunden sein – vor allem bei der Kaderplanung.

Alles andere würde nur wieder zusätzlich Zeit kosten, die wir uns nach dieser Saison, durch den Abstiegskampf, eigentlich nicht leisten können.
Schwierig. Jetzt mal unabhängig davon was Sander will, kann man Argumente für und gegen das Gespann Sander/Ibold finden.

Nach meiner Ansicht wäre es durchaus vorteilhaft, wenn der erfahrene Sander den Umbruch nach der Titz-Ära weiterführt und in der Sommerpause forciert. Sander/Ibold haben offenkundig einen sehr guten Draht zur Mannschaft und konnten diese insbesondere defensiv doch über weite Strecken ihrer Amtszeit stabilisieren. Sie kennen die Mannschaft und wissen um ihre Schwächen. Sie wissen genau, was man der Mannschaft zumuten kann und was besser nicht.
Ich traue den beiden zu, dass sie auch einen größeren Kaderumbruch und ggf. Anpassungen an der Spielweise moderieren und den FCM in der kommenden Saison stabilisieren können.

Dagegen spricht natürlich, dass das Zeitfenster günstig für die Etablierung eines vollkommen neuen Trainergespanns ist. Ein neuer Trainer könnte wesentlich mehr Einfluss auf die Kaderplanung nehmen als es Fiedler vergönnt war.

Sollten Sander/Ibold aber im Falle des Klassenerhaltes bereit sein, weiter zu machen, würde ich aber nur einen neuen Trainer installieren, wenn er ein deutliches Upgrade zur vorhandenen Situation bringt. Bei Eichner und Steffen könnte ich mir das beispielhaft vorstellen.
Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und mache mir – trotz noch nicht gesichertem Klassenerhalt – schon Gedanken zur Trainerfrage.

Ein paar Namen kann man aus meiner Sicht relativ klar einordnen:

Marcel Rapp
👉 scheint sich wohl mit dem KSC einig zu sein – damit erledigt.

Horst Steffen
👉 soll in Bremen ca. 1,1 Mio. verdient haben.
Realistisch betrachtet schwer vorstellbar, dass er zum FCM geht.

Lukas Kwasniok
👉 aus meiner Sicht ein Trainer, der eher den nächsten Schritt nach oben macht.

Tobias Strobl / Thomas Letsch / Robert Klauß (RB und DFB Schule)
👉 stehen klar für Pressing + Umschaltspiel.
Das würde aber eine grundlegende Änderung unserer Spielphilosophie bedeuten.

Deshalb glaube ich, dass wir eher in eine andere Richtung denken müssen:

Ballbesitz + Struktur + kontrolliertes Pressing passen gut zum FCM - also kein kompletter Bruch


Meine zwei „Geheimtipps“:

1. Thomas Wörle

Kurzprofil:

Anfang 40
aktuell ohne Verein (zuletzt SSV Ulm)
Ausbildung u. a. im Bayern-Campus
Typ: Entwickler + Strukturtrainer

System: 4-2-3-1 / 4-3-3 situativ 3er-Aufbau

Spielidee:
- klarer Spielaufbau von hinten
- strukturierter Ballbesitz
- kollektives, gut organisiertes Pressing

👉 Kein Spektakel Trainer, sondern: Kontrolle, Ordnung, Disziplin

Warum ich ihn spannend finde:

- verbessert Spieler sichtbar (wichtig bei 10–12 Neuzugängen)
- klare Handschrift, wenig Chaos im Spiel
- Pressing mit System (Trigger, Kompaktheit)
- kann mit kleinem Budget arbeiten

👉 Für mich ein Trainer, der genau dann passt, wenn man sagt:
➡️ „Wir bauen sauber neu auf und geben dem Ganzen Struktur.“


2. Alexander Ende

Umfeld: Düsseldorf / Verl / Köln II

Systeme: 4-2-3-1 / 3-4-2-1

Spielidee:
- Ballbesitz mit klarer Struktur
- sauberer Spielaufbau
- organisiertes Pressing
- kein wildes Anlaufen, sondern klare Abläufe

Warum interessant:

- arbeitet sehr detailorientiert (ähnlich wie Titz)
- Erfahrung mit jungen Spielern
- bringt Struktur ins Spiel

👉 Ein bisschen der Typ Trainer, der Zeit braucht – ähnlich wie damals bei Titz.

Einordnung:

Könnte sich verzockt haben mit Düsseldorf. Im Abstiegsfall war es eine kurzes Intermezzo.
Für mich ein interessanter Trainer nur zur falschen Zeit am falschen Ort in Düsseldorf. Zu spät gekommen.
Zitat von OpaH13
Ich lehne mich mal etwas aus dem Fenster und mache mir – trotz noch nicht gesichertem Klassenerhalt – schon Gedanken zur Trainerfrage.

Ein paar Namen kann man aus meiner Sicht relativ klar einordnen:

Marcel Rapp
👉 scheint sich wohl mit dem KSC einig zu sein – damit erledigt.

Horst Steffen
👉 soll in Bremen ca. 1,1 Mio. verdient haben.
Realistisch betrachtet schwer vorstellbar, dass er zum FCM geht.

Lukas Kwasniok
👉 aus meiner Sicht ein Trainer, der eher den nächsten Schritt nach oben macht.

Tobias Strobl / Thomas Letsch / Robert Klauß (RB und DFB Schule)
👉 stehen klar für Pressing + Umschaltspiel.
Das würde aber eine grundlegende Änderung unserer Spielphilosophie bedeuten.

Deshalb glaube ich, dass wir eher in eine andere Richtung denken müssen:

Ballbesitz + Struktur + kontrolliertes Pressing passen gut zum FCM - also kein kompletter Bruch


Meine zwei „Geheimtipps“:

1. Thomas Wörle

Kurzprofil:

Anfang 40
aktuell ohne Verein (zuletzt SSV Ulm)
Ausbildung u. a. im Bayern-Campus
Typ: Entwickler + Strukturtrainer

System: 4-2-3-1 / 4-3-3 situativ 3er-Aufbau

Spielidee:
- klarer Spielaufbau von hinten
- strukturierter Ballbesitz
- kollektives, gut organisiertes Pressing

👉 Kein Spektakel Trainer, sondern: Kontrolle, Ordnung, Disziplin

Warum ich ihn spannend finde:

- verbessert Spieler sichtbar (wichtig bei 10–12 Neuzugängen)
- klare Handschrift, wenig Chaos im Spiel
- Pressing mit System (Trigger, Kompaktheit)
- kann mit kleinem Budget arbeiten

👉 Für mich ein Trainer, der genau dann passt, wenn man sagt:
➡️ „Wir bauen sauber neu auf und geben dem Ganzen Struktur.“


2. Alexander Ende

Umfeld: Düsseldorf / Verl / Köln II

Systeme: 4-2-3-1 / 3-4-2-1

Spielidee:
- Ballbesitz mit klarer Struktur
- sauberer Spielaufbau
- organisiertes Pressing
- kein wildes Anlaufen, sondern klare Abläufe

Warum interessant:

- arbeitet sehr detailorientiert (ähnlich wie Titz)
- Erfahrung mit jungen Spielern
- bringt Struktur ins Spiel

👉 Ein bisschen der Typ Trainer, der Zeit braucht – ähnlich wie damals bei Titz.

Einordnung:

Könnte sich verzockt haben mit Düsseldorf. Im Abstiegsfall war es eine kurzes Intermezzo.
Für mich ein interessanter Trainer nur zur falschen Zeit am falschen Ort in Düsseldorf. Zu spät gekommen.


Die erstgenannten sind definitiv nicht unsere Kragenweite. Bei Ende bin ich mir nicht sicher, denn auch bei uns wäre es die falsche Zeit (er ist ja aktuell bei der Fortuna). Wörle finde ich tatsächlich spannend.

Ich finde es auch richtig, wie es @OpaH13 auch macht, auf das bevorzugte System des Trainers zu schauen.

Aber bitte, lasst uns erstmal den Klassenerhalt sichern. (In Liga 3 könnte auch ein Wörle andere Clubs attraktiver finden.)
Auch wenn der Klassenerhalt noch nicht in Sack und Tüten ist, können wir ja trotzdem darüber diskutieren, ob es sinnvoll wäre, mit Sander/Ibold weiterzumachen oder welcher andere Trainer zu uns passen könnte. Ich denke auch, dass die Gelegenheit günstig ist, gemeinsam mit Jaekel auch einen neuen, frischen Trainer zu installieren.

Ende und Wörle sind auf jeden Fall interessante Kandidaten. Strobl von Verl würde ich nicht als jemanden einordnen, der nur für Umschaltspiel steht. In dem Podcast "From Coach to Coach" klang seine Spielidee schon nach Ballbesitz mit strukturiertem Spielaufbau und klarem Zug zum Tor. Der Ballbesitz soll kein Selbstzweck sein, sondern darauf ausgerichtet, so viele Torabschlüsse wie möglich zu kreieren. Das würde grundsätzlich zu unserer Mannschaft passen. Aber ich glaube, dass er nach dieser tollen Saison in Verl sehr gefragt sein wird.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von becks_fan93 am 07.05.2026 um 19:47 Uhr bearbeitet
Wir sollten vielleicht Benedetto Muzzicato im Auge behalten:
https://www.transfermarkt.de/muzzicato-benedetto/profil/trainer/22724

Er und Jaekel kennen sich von Viktoria Berlin. Zwischenzeitlich hat der die zweite Mannschaft des SC Freiburg trainiert. Auch er steht für einen ballbesitzorientierten Offensivfußball. Zuletzt war er für Alemannia Aachen tätig, und das leider wenig erfolgreich.

Deshalb ist Vorsicht geboten und ich habe auch meine Zweifel, ob er der richtige Mann für die Aufgabe wäre. Es würde mich aber auch nicht wundern, wenn er und Jaekel derzeit in Kontakt wären.
Zitat von becks_fan93
Auch wenn der Klassenerhalt noch nicht in Sack und Tüten ist, können wir ja trotzdem darüber diskutieren, ob es sinnvoll wäre, mit Sander/Ibold weiterzumachen oder welcher andere Trainer zu uns passen könnte. Ich denke auch, dass die Gelegenheit günstig ist, gemeinsam mit Jaekel auch einen neuen, frischen Trainer zu installieren.

Ende und Wörle sind auf jeden Fall interessante Kandidaten. Strobl von Verl würde ich nicht als jemanden einordnen, der nur für Umschaltspiel steht. In dem Podcast "From Coach to Coach" klang seine Spielidee schon nach Ballbesitz mit strukturiertem Spielaufbau und klarem Zug zum Tor. Der Ballbesitz soll kein Selbstzweck sein, sondern darauf ausgerichtet, so viele Torabschlüsse wie möglich zu kreieren. Das würde grundsätzlich zu unserer Mannschaft passen. Aber ich glaube, dass er nach dieser tollen Saison in Verl sehr gefragt sein wird.


Ich habe beim Duo Duo Sander/Ibold wegen folgender Punkte meine Bedenken:

  • Fiedler holte in den ersten 8 Spielen nur 3 Punkte und musste dann gehen. Sander und Ibold holten in den ersten 8 Spielen der Rückrunde nur 6 Punkte. Bei Fielder waren bei den 7 Niederlagen zwei dabei, die der 1. FCM eigentlich hätte gewinnen müssen. Es gibt natürlich keine Garantie, dass Fiedler später genauso gepunktet hätte wie das neue Trainerduo, aber ich möchte diesen Aspekt einfach mal in den Raum stellen. Eventuell gab es in dieser Saison sehr massiv hintereinander die Gegner, gegen die sich die Blau-Weißen aufgrund des eigenen Spielansatzes scheinbar besonders schwer taten.
  • Obwohl Sander und Ibold die zweite Mannschaft länger betreuten, haben sie eigentlich keinen Spieler während der Saison in die erste Mannschaft integriert. Stalmach könnte man zählen, aber er war eigentlich mittelfristig von beginn an für die erste Mannschaft geplant. Vielleicht verhinderte der zu große Kader der ersten Mannschaft und die angespannte Lage in der 2. Liga die Durchlässigkeit. Eventuell sind sie aber auch nicht gerade die großen Förderer des eigenen Nachwuchses.
  • Die Installation von Zukowski als MS war vom Trainerduo definitiv mit die beste Entscheidung, die sie seit ihrem Antritt trafen. Ansonsten sehe ich auf taktischer und spielerischer Ebene keine besonders großen Fortschritte. Im Gegenteil, die griffen auf viele Abläufe zurück, die unter Titz gepflegt wurden (Manndeckung über den ganzen Platz, Aufbau eher über die Außen, Abkippen in die Mitte von LA (Atik) und dem rechten Schienenspieler. Zum Saisonende gab es vermehrt auch mal das tiefe Verteidigen und die Idee eigene Konter zu setzen. Diese Konter führten aber sehr selten zu etwas. Defensiv stand die Mannschaft aber oft sicher. Insgesamt also ein sehr gemischtes Bild auf dieser Ebene.
  • Zwischen den Zeilen kam ja klar raus, dass es in dieser Mannschaft in dieser Saison ein Problem in der "Achse der Mannschaft" gab. Führungsspieler performten über längere Zeiträume schlecht. Sander und Ibold bauten aber genau auf diese alte Achse, was für mich ein Grund ist, warum andere mit Potenzial weniger Einsatzzeiten bekamen. Ruhe in der Mannschaft hatte scheinbar einen höheren Stellenwert als Leistung. Zur alten Achse gehören Reimann, Atik, Mathisen, Gnaka, Hugonet und mit Abstrichen Krempicki. Bis auf Atik hatten alle aber deutliche Formschwankungen in dieser Saison, weshalb sie so lief, wie sie lief.


Alle könnten beim Festhalten am Trainerduo auch anders laufen, wenn der Kader sich deutlich ändert und kleiner ist. Sicher bin ich mir aber nicht, weshalb ich meine Bedenken hier einfach mal teilen wollte.
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