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Quo vadis Hertha BSC?

12.05.2023 - 14:10 Uhr
Quo vadis Hertha BSC? |#11
07.05.2024 - 20:02 Uhr
Zitat von sxbxstxxn
Zitat von KnuckleBust

Zitat von Micha11

Zitat von KnuckleBust

Zitat von Mo1301

Das große Problem seit 2019 ist die sich gegenseitig bedingende hohe Fluktuation an Spielern und Trainern und sportliche Instabilität. In Dardais erster Amtszeit hatte man eine stabile Bundesligamannschaft, in der jedes Jahr interne wie externe Talente eingebunden werden konnten. Weiser, Lazaro, Dilrosun, Brooks, Arne Maier, Torunarigha, Mittelstädt. Wenn du ein funktionierendes Grundgerüst hast, dann lassen sich Talente auch integrieren. Anstatt weiter kontinuierlich Qualität aufzubauen hat man sich 2019 eben für einen anderen Weg entschieden. Nun ist man wieder an dem Punkt ein funktionierendes Gerüst zu bauen, während man gleichzeitig durch die prekäre finanzielle Situation zum Aufstieg verdammt ist.

Das war aber aus betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten kein funktionierendes Gerüst. Das war alles auf Pump, in der Hoffnung auf sportlichen Erfolg.

...das mag ja auf den aktuellen Zustand zutreffen, aber was war mit den Jahrzehnten davor? Ein Erfolg war ja immer nur kurzfristig..

Das geht hier so seit mindestens 27 Jahren, als man Dieter Hoeneß holt, um den sportlichen Erfolg auf biegen und brechen zu erzwingen. Die ersten beiden Spielzeiten versuchte er es mit günstigen Transfers, dann kam 2000/2002 der Strategiewechsel. Verpflichtungen von Spielern wie Alex Alves 7.6 Mio €), Marcelinho (7 Mio €) Bart Goor (6 Mio €) waren nie durch entsprechende Einnahmen gedeckt. Deren Gehälter dürften auch nie gering gewesen sein. Ging dann weiter mit Pantelic, Voronin, Rafael, Ramos etc. irgendwann kam Schiller auf die Idee, KKR ins Boot zu holen, womit das Drama seinen Lauf nahm. Das hat sich aufgebaut wie ein Tsunami. Schiller hat schön immer alles unter den Teppich gekehrt,aber so langsam erreicht der Tsunami das Festland. Ich sage es ungern (nochmal), ohne ein Wunder ist eine Rettung mMn unmöglich, da anscheinend nun auch 777 Probleme hat.


als Laie und hoffnungsloser Optimist kann man nur ein Szenario zusammenspinnen in dem die Anteile irgendwie durch Versagen von 777 erneut veräußert werden und da vielleicht die Fangemeinde zuschlägt und dann so alles in langen Jahren regeneriert und normalisiert wird. Aber ich weiß, das ist sehr weit hergeholt augen-zuhalten

Provokant von mir, ich weiß!
Welche Fangemeinde meinst du?
Die, die auf verbilligten Plätzen sitzen?
Die, keine Fanartikel und keine Herthakleidung tragen bzw kaufen.
Die, die in Kauf nehmen mit jedem Pyro Strafen für den Verein zu generieren. Und so weiter und sofort……
Oder die echten Fans, die sich größtenteils eine Dauerkarte absparen oder das letzte Geld für die Auswärtsfahrt ausgegeben.
Das wird nie funktionieren. Es sei denn es sind „Fans“ mit sehr, sehr viel Geld aber sind das dann noch Fans in deinem Sinne oder ebenfalls Investoren?

•     •     •

Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
—————————————-
Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Quo vadis Hertha BSC? |#12
07.05.2024 - 20:44 Uhr
Ach so…was ich noch vergessen habe: Polarisierungen, Gutmenschengetue, Spaltungsversuch tragen natürlich auch zum Niedergang bei.
Quo vadis Hertha BSC? |#13
07.05.2024 - 21:49 Uhr
Zitat von KnuckleBust
Ach so…was ich noch vergessen habe: Polarisierungen, Gutmenschengetue, Spaltungsversuch tragen natürlich auch zum Niedergang bei.

Gehe davon aus, dass du mindestens zwei Protagonisten im Hertha Kosmos meinst.
Aber ich nenne deren Namen auch nicht.

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Hertha ist Liebe und LEIDENschaft.
Im schlimmsten Fall eine sexuelle Ausrichtung.
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Der Kluge lernt aus allem und von jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß alles besser.

Sokrates
Quo vadis Hertha BSC? |#14
26.05.2024 - 12:20 Uhr
Abschließend fasst Fabian Drescher den Berliner Weg anhand zentraler Punkte noch einmal zusammen: Demut, Nahbarkeit, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit, Professionalität.
„Dabei ist der Berliner Weg unabhängig von einzelnen Personalien. Niemand ist größer als der Verein“, betont er. „Der Berliner Weg bedeutet nicht, dass alle handelnden Personen Hertha BSC seit ihrer Kindheit im Herzen tragen müssen – er bedeutet aber, dass jeder die Bereitschaft mitbringt, Hertha BSC als das anzuerkennen was es ist – ein Traditionsverein – mit einer sehr langen und bewegenden Geschichte, mit mittlerweile 54.192 Mitgliedern, die gehört und einbezogen werden wollen.“
Eventuell kann der eine oder andere User diese "leeren Worthülsen" mit Inhalt füllen ....

Kernkompetenz Sport ?Professionalität ?

ich persönlich hatte ja eine komplett andere Interpretation /Bedeutung des "Berliner Weg" angenommen und die Aussage des Interims Präsidenten lässt mich doch recht ratlos zurück ....

Was soll jetzt der Berliner Weg sein , wofür steht er ?

Zitat von rbb24.de
12:07 Uhr
Fabian Drescher schwört die Mitglieder auf den Berliner Weg ein. Dieser sei "Inbegriff für einen Kulturwandel bei Hertha BSC, hin zu mehr Nahbarkeit, Demut, Geschlossenheit" und den Aufbau eines erfolgreichen Fußballklubs. "Der Berliner Weg ist unser aller Auftrag", sagt er. Die Mannschaft habe in dieser Saison bewiesen, dass sie um die Bedeutung des Berliner Weges wisse.

"Wir bauen keine Luftschlösser, es wird keinen Größenwahn geben". Trotzdem: "Wir wollen besser werden, wir wollen erfolgreich sein. Nicht um jeden Preis. Aber wir wollen ans Maximum dessen, was möglich ist." Die Ausbildung eigener Talente sei die nachhaltigste Form, darauf wolle man im Verein weiterhin den Fokus setzen. Auch eine ökologische Nachhaltigkeit sowie eine gesellschaftliche Verantwortung sei Teil der Philosophie.

Drescher fasst den Berliner Weg in sechs Punkte zusammen: Demut, Nahbarkeit, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit und Professionalität.

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2024/05/fussball-berlin-hertha-bsc-mitgliederversammlung-liveticker.html

Auch mit der etwas ausführlicheren Darstellung des rbb bin ich jetzt nicht viel schlauer ...

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY


Dieser Beitrag wurde zuletzt von Donhelli am 26.05.2024 um 12:35 Uhr bearbeitet
Quo vadis Hertha BSC? |#15
26.05.2024 - 14:20 Uhr
Zitat von Donhelli
Abschließend fasst Fabian Drescher den Berliner Weg anhand zentraler Punkte noch einmal zusammen: Demut, Nahbarkeit, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit, Professionalität.
„Dabei ist der Berliner Weg unabhängig von einzelnen Personalien. Niemand ist größer als der Verein“, betont er. „Der Berliner Weg bedeutet nicht, dass alle handelnden Personen Hertha BSC seit ihrer Kindheit im Herzen tragen müssen – er bedeutet aber, dass jeder die Bereitschaft mitbringt, Hertha BSC als das anzuerkennen was es ist – ein Traditionsverein – mit einer sehr langen und bewegenden Geschichte, mit mittlerweile 54.192 Mitgliedern, die gehört und einbezogen werden wollen.“
Eventuell kann der eine oder andere User diese "leeren Worthülsen" mit Inhalt füllen ....

Kernkompetenz Sport ?Professionalität ?

ich persönlich hatte ja eine komplett andere Interpretation /Bedeutung des "Berliner Weg" angenommen und die Aussage des Interims Präsidenten lässt mich doch recht ratlos zurück ....

Was soll jetzt der Berliner Weg sein , wofür steht er ?

Zitat von rbb24.de

12:07 Uhr
Fabian Drescher schwört die Mitglieder auf den Berliner Weg ein. Dieser sei "Inbegriff für einen Kulturwandel bei Hertha BSC, hin zu mehr Nahbarkeit, Demut, Geschlossenheit" und den Aufbau eines erfolgreichen Fußballklubs. "Der Berliner Weg ist unser aller Auftrag", sagt er. Die Mannschaft habe in dieser Saison bewiesen, dass sie um die Bedeutung des Berliner Weges wisse.

"Wir bauen keine Luftschlösser, es wird keinen Größenwahn geben". Trotzdem: "Wir wollen besser werden, wir wollen erfolgreich sein. Nicht um jeden Preis. Aber wir wollen ans Maximum dessen, was möglich ist." Die Ausbildung eigener Talente sei die nachhaltigste Form, darauf wolle man im Verein weiterhin den Fokus setzen. Auch eine ökologische Nachhaltigkeit sowie eine gesellschaftliche Verantwortung sei Teil der Philosophie.

Drescher fasst den Berliner Weg in sechs Punkte zusammen: Demut, Nahbarkeit, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit und Professionalität.

https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2024/05/fussball-berlin-hertha-bsc-mitgliederversammlung-liveticker.html

Auch mit der etwas ausführlicheren Darstellung des rbb bin ich jetzt nicht viel schlauer ...


...ich gebe Dir Recht, denn Demut, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit und Professionalität sind dem Grunde nach kein "Berliner Weg" , sondern zwingend Voraussetzung bei jedem Fußballverein der 1. und 2. Liga um erfolgreich arbeiten zu können.
Eines heißt es aber anscheinend nicht.. nämlich jeden erdenklichen Akademiespieler auf Teufel komm raus in die Profimannschaft zu integrieren, egal ob er die leistungstechnischen Voraussetzungen erfüllt oder nicht
Aber sehr wohl um junge talentierte Spieler auszubilden, um sie "möglicher Weise" in den Profikader zu bringen.. die große Masse könnte allerdings trotzdem gewinnbringend verkauft werden, was ja auch zu einer finanziellen Unabhängigkeit in der Zukunft führen kann.
Quo vadis Hertha BSC? |#16
26.05.2024 - 16:45 Uhr
Zitat von Donhelli

ich persönlich hatte ja eine komplett andere Interpretation /Bedeutung des "Berliner Weg" angenommen und die Aussage des Interims Präsidenten lässt mich doch recht ratlos zurück ....


Also ich finde es wurde doch relativ oft gesagt, dass der Berliner Weg eben mehr das Rückbesinnen auf die Wurzeln und das Miteinander und mehr Transparenz etc. sein sollen - eben die Wertebasis, auf der der Verein arbeitet. Dass es etwas mit Personalien zu tun haben soll, kam für mich immer mehr aus der Presse - wobei die Verantwortlichen es dann wiederum selbst sehr gerne als Argument gebracht haben, wenn Leute mit Stallgeruch verpflichtet wurden. Insofern ein hausgemachtes Problem.
Quo vadis Hertha BSC? |#17
26.05.2024 - 19:04 Uhr
Zitat von bschuss
Zitat von Donhelli

ich persönlich hatte ja eine komplett andere Interpretation /Bedeutung des "Berliner Weg" angenommen und die Aussage des Interims Präsidenten lässt mich doch recht ratlos zurück ....


Also ich finde es wurde doch relativ oft gesagt, dass der Berliner Weg eben mehr das Rückbesinnen auf die Wurzeln und das Miteinander und mehr Transparenz etc. sein sollen - eben die Wertebasis, auf der der Verein arbeitet. Dass es etwas mit Personalien zu tun haben soll, kam für mich immer mehr aus der Presse - wobei die Verantwortlichen es dann wiederum selbst sehr gerne als Argument gebracht haben, wenn Leute mit Stallgeruch verpflichtet wurden. Insofern ein hausgemachtes Problem.


Da bin ich doch eher bei @Micha11

Zitat von Micha11
...ich gebe Dir Recht, denn Demut, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit und Professionalität sind dem Grunde nach kein "Berliner Weg" , sondern zwingend Voraussetzung bei jedem Fußballverein der 1. und 2. Liga um erfolgreich arbeiten zu können.


Das sind elementare Basics, dafür muss man nicht das Mantra "Berliner Weg" in quasi jeder PK, in jedem Interview unterbringen oder sogar Dinge damit begründen .

Was ist denn dann das "Berlin" im "Berliner Weg"?

Was ist das Alleinstellungsmerkmal oder neudeutsch was ist der Content der den Berliner Weg von den der 35 anderen Proficlubs unterscheidet ?

Play Berlin, aus Berlin für Berlin, 1892 das älteste Startup, we try , we fail we win und nun halt "Berliner Weg"

•     •     •

Wir sind so wie wir sind, das Berliner Sorgenkind!

Ein gepflegter Pessimismus ist viel angebrachter: läufts schlecht, hatte man wenigstens Recht, läufts gut, ist man positiv überrascht…

Das ist Zirkus, das ist Infantino-Unterhaltung, das ist auch schon mal Jubel-Fernsehen, beziehungsweise Jubel-Streaming.

#NoQuitInNY

Quo vadis Hertha BSC? |#18
26.05.2024 - 19:14 Uhr
Zitat von Donhelli
Zitat von bschuss

Zitat von Donhelli

ich persönlich hatte ja eine komplett andere Interpretation /Bedeutung des "Berliner Weg" angenommen und die Aussage des Interims Präsidenten lässt mich doch recht ratlos zurück ....


Also ich finde es wurde doch relativ oft gesagt, dass der Berliner Weg eben mehr das Rückbesinnen auf die Wurzeln und das Miteinander und mehr Transparenz etc. sein sollen - eben die Wertebasis, auf der der Verein arbeitet. Dass es etwas mit Personalien zu tun haben soll, kam für mich immer mehr aus der Presse - wobei die Verantwortlichen es dann wiederum selbst sehr gerne als Argument gebracht haben, wenn Leute mit Stallgeruch verpflichtet wurden. Insofern ein hausgemachtes Problem.


Da bin ich doch eher bei @Micha11

Zitat von Micha11

...ich gebe Dir Recht, denn Demut, Nachhaltigkeit, Kernkompetenz Sport, Wirtschaftlichkeit und Professionalität sind dem Grunde nach kein "Berliner Weg" , sondern zwingend Voraussetzung bei jedem Fußballverein der 1. und 2. Liga um erfolgreich arbeiten zu können.


Das sind elementare Basics, dafür muss man nicht das Mantra "Berliner Weg" in quasi jeder PK, in jedem Interview unterbringen oder sogar Dinge damit begründen .

Was ist denn dann das "Berlin" im "Berliner Weg"?

Was ist das Alleinstellungsmerkmal oder neudeutsch was ist der Content der den Berliner Weg von den der 35 anderen Proficlubs unterscheidet ?

Play Berlin, aus Berlin für Berlin, 1892 das älteste Startup, we try , we fail we win und nun halt "Berliner Weg"


Hey, ich habe nichts über Sinn oder Unsinn gesagt, nur dass das mMn von Anfang an mindestens Teil der Botschaft war - dass das morgen Darmstadt genauso machen und als Darmstädter Weg verkaufen könnte, ist völlig richtig. Und selbst wenn es um den Einbau von Jugendspielern ginge: auch das sollte jeder Verein, der nicht viel Geld hat, immer anstreben. Ist also auch nichts Berlin-spezifisches. Und selbst Leute in führende Positionen bringen, weil sie irgendwann mal hier gespielt haben, haben wir nicht exklusiv grins
Quo vadis Hertha BSC? |#19
26.05.2024 - 21:51 Uhr
Ich vermute, dass es vor allem darum geht, sich mit der Historie und dem Standort des Vereins tiefer auseinanderzusetzen und identifizieren. Dazu zählt eben auch, dass wir einer der ältesten und der größeren aber nicht einer der führenden und erfolgreichsten deutschen Vereine sind. Das wäre was für das Schlagwort Demut.

Kernkompetenz Sport bedeutet für mich genau im Gegenteil zu früheren Kampagnen, dass nie irgendwelche Marketing- und Kapitalisierungsaspekte zu stark im Vordergrund stehen sollten. Das ist allenfalls Beiwerk und Mittel zum Zweck.

Beides zeugt mE schon davon, dass man Fehlentwicklungen der Vergangenheit kritisch analysiert hat und künftig vermeiden möchte.

Das gilt natürlich auch für Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit, zu denen wir nun endlich wieder zurück finden müssen. Gewissermaßen Leitplanken, damit wir künftig besser auf Kurs bleiben und dem Profifußball noch langfristig erhalten bleiben.

Nahbarkeit bedeutet für mich, dass der Verein den eingeschlagen Weg zu mehr Fannähe und Partizipation weiter fortsetzen möchte.

Professionalität sollte ja eigentlich wirklich klar sein, aber hiermit reagiert man womöglich auch wieder auf Fehlentwicklungen aus der jüngeren Vergangenheit.

Insgesamt finde ich die Grundsätze schon gut, so lange sie auch wirklich gelebt und mit Substanz gefüllt werden und man sich nicht einfach nur frühreren Führungen gegenüber überlegen fühlen und selbstzufrieden auf die eigene Schulter klopfen will.

Und klar werden andere Vereine ähnliche oder identische Ziele verfolgen. Aber das gilt ja irgendwo immer: Die Freie Universität Berlin hat das Motto "Freiheit, Wahrheit, Gerechtigkeit", die Französische Revolution lief unter "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit". Klar kann man so was beliebig und austauschbar finden. Wenn sich genug dahinter versammeln und darauf einschwören, kann es trotzdem ziemlich zielführend und machtvoll sein.
Quo vadis Hertha BSC? |#20
14.12.2024 - 14:45 Uhr
Die Spieler von gestern:

Zitat von Kapitän Toni Leistner
Die Heimbilanz mit zwei Siegen aus acht Spielen ist desaströs, die Lernkurve der Mannschaft flacher als gedacht.
"Nach dem Magdeburg-Spiel - das gebe ich zu - habe ich gedacht, dass wir viel weiter sind", gestand Abwehrchef Leistner. "Deswegen ist es gerade umso enttäuschender, deswegen gibt es viele Fragezeichen, was da in zwei Wochen alles passiert ist."
(,,,,)
"Irgendwie werden wir der Aufbaugegner der Liga, das darf so nicht sein."
(,,,,)
"Das ist der tiefste Tiefpunkt, den wir in dieser Hinrunde haben", konstatierte der Kapitän - und sagte in Bezug auf die seit Monaten immer wiederkehrenden Fehler, die zu Gegentoren führen: "Wenn's in dieser Häufigkeit passiert, kann man schon die Qualitätsfrage stellen."(,,,,)


Zitat von Ibrahim Maza
"Es ist einfach eine Katastrophe", sagte Maza dem rbb. "Nach dem, was wir die letzten Wochen abgeliefert haben, mussten wir uns eigentlich rächen und endlich mal zeigen, was wir können. Wir sind wieder in Führung gegangen, haben den Deckel nicht zugemacht und dann schon wieder so dumme Tore kassiert. So verlieren wir das halt.""Warum wir dann aufhören zu spielen, aufhören zu pressen, unsauber werden und dumme Fehler machen - ich weiß es nicht", sagte Maza. "Das ist nicht nur ein Spiel, sondern in mehreren Spielen, in denen wir die Führung hergegeben haben. Wir sollten uns jetzt auf das nächste Spiel konzentrieren und uns wirklich rächen - und trotzdem im Hinterkopf behalten, was wir heute und die letzten Spiele abgeliefert haben." Und weiter: "Wenn es nach mir gegangen wäre: Ich hätte nicht gedacht, dass heute so viele kommen. Wenn ich ein Fan wäre, wäre ich heute nicht gekommen. Das sage ich ehrlich. Dass im letzten Heimspiel trotzdem so viele hier waren und wir das mit so einer Leistung zurückgeben, ist einfach respektlos."


Die Verantwortlichen :
Zitat von Sportdirektor Benjamin Weber
Das zweite Gegentor, das aus einem Freistoß resultierte, nannte Fiel "ähnlich schlimm wie das erste". Schon in Fürth und im Pokal-Achtelfinale in Köln (1:2 nach Verlängerung) waren die Gegentore ausnahmslos nach Standardsituationen gefallen. "Beide Gegentore sind zu einfach", sagte Sportdirektor Benjamin Weber nach dem Nackenschlag gegen Münster. "Da müssen wir nicht nur ansetzen, das müssen wir abstellen." Das gelingt den Berlinern seit Saisonbeginn erkennbar nicht.

Sportdirektor Benjamin Weber kritisierte im kicker: „Wir haben in unserer starken Anfangsphase das zweite Tor versäumt und sind später mit Ball nicht mutig genug geblieben.“
Auch Weber hatte klare Forderungen: „Es geht um mehr Effektivität, mehr Konstanz in einzelnen Phasen des Spiels und darum, dass wir es noch besser hinbekommen, das Spiel in den richtigen Momenten auch mal zu beruhigen.“ Panik bekommt deshalb bei der Hertha noch niemand. In der zweiten Liga geht es eng zu,
Der Sportdirektor stellte zwar fest: „Stand jetzt haben wir ein paar Punkte zu wenig.“ Weber fügte jedoch hinzu: „Aber wir können das einordnen und kennen die Themen, an denen wir arbeiten müssen.“ Es geht für den Traditionsverein darum, nicht mehr ganz so schnell den Faden zu verlieren. Ein Rückschlag darf nicht zum Ausfall aller Systeme führen. Der Kader ist individuell stark und sehr talentiert. Wenn Hertha eine Rolle im Aufstiegsrennen spielen will, muss die Widerstandskraft allerdings deutlich erhöht werden.


Der erste Absatz ist von gestern , der Rest aus Mitte November genauso wie Tom Herrich auf der MV

Zitat von Hertha-Geschäftsführer Thomas Herrich

„Er war unser absoluter Wunschkandidat und hat unsere Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern bei weitem übertroffen.“


Der Journalist :
Zitat von Stefan Hermanns

Trotz nachweislich vorhandener individueller Qualität erweist sich die Idee des neuen Trainer Cristian Fiéls nicht nur als nicht tragfähig; sie hat sich inzwischen als fast schon kontraproduktiv herausgestellt.


Quo vadis Hertha BSC ?
Quo vadis Berliner Weg ?

„Wohin gehst du, alte Dame ?"

•     •     •

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