Stadion am Böllenfalltor
20.05.2012 - 11:36 Uhr
13.05.2016 - 09:21 Uhr
Bei den 3 Gutachten zur Standortbestimmung für das neue Stadion war das Hautptargument für das Bölle, dass man hier keinen Bebaungsplan benötigt und somit schneller zur Umsetzung kommt. Somit hatten die beiden anderen Standorte keine Chance in eine weitere Planungsphase zu gelangen. Es wurde sich auch nie mehr damit auseinandergesetzt. Alles fokussierte sich aufs Bölle. Blinder Aktionismus, alle Bürgerproteste ignorierend, zog man die Planung durch. Man opferte sogar die Chance eine Multifunktionsarena, die eine Wissenschaftsstadt mit vielen jungen Bürgern Veranstaltungsmöglichkeiten bieten würde, bauen zu können. Die infrastrukturellen Mehraufwendungen die ein anderer Standort erfordert könnte durch den Grundstücksverkauf an Häuslebauer leicht ausgleichen. Denn in diesem Stadtteil von Darmstadt könnten dann Grundstückspreise von 500€/m2 und mehr erzielt werden. Der wertmindernde "Störfaktor " Bölle ist dann für diesen Stadtteil kein Thema mehr. Ein weiteres Argument wäre das Problem eines Umbaus bei laufendem Spielbetrieb. Die Mehrkosten jedes zweite Wochenende die Baustelleneinrichtung komplett umzubauen sind in der Kalkulation sicher noch gar nicht berücksichtigt. Einnahmeneinbußen für den Verein sind ein anderes Thema. Wann werden diese Argumente endlich mal diskutiert?
13.05.2016 - 10:12 Uhr
Zitat von Kolle98
Bei den 3 Gutachten zur Standortbestimmung für das neue Stadion war das Hautptargument für das Bölle, dass man hier keinen Bebaungsplan benötigt und somit schneller zur Umsetzung kommt. Somit hatten die beiden anderen Standorte keine Chance in eine weitere Planungsphase zu gelangen. Es wurde sich auch nie mehr damit auseinandergesetzt. Alles fokussierte sich aufs Bölle. Blinder Aktionismus, alle Bürgerproteste ignorierend, zog man die Planung durch. Man opferte sogar die Chance eine Multifunktionsarena, die eine Wissenschaftsstadt mit vielen jungen Bürgern Veranstaltungsmöglichkeiten bieten würde, bauen zu können. Die infrastrukturellen Mehraufwendungen die ein anderer Standort erfordert könnte durch den Grundstücksverkauf an Häuslebauer leicht ausgleichen. Denn in diesem Stadtteil von Darmstadt könnten dann Grundstückspreise von 500€/m2 und mehr erzielt werden. Der wertmindernde "Störfaktor " Bölle ist dann für diesen Stadtteil kein Thema mehr. Ein weiteres Argument wäre das Problem eines Umbaus bei laufendem Spielbetrieb. Die Mehrkosten jedes zweite Wochenende die Baustelleneinrichtung komplett umzubauen sind in der Kalkulation sicher noch gar nicht berücksichtigt. Einnahmeneinbußen für den Verein sind ein anderes Thema. Wann werden diese Argumente endlich mal diskutiert?
Bei den 3 Gutachten zur Standortbestimmung für das neue Stadion war das Hautptargument für das Bölle, dass man hier keinen Bebaungsplan benötigt und somit schneller zur Umsetzung kommt. Somit hatten die beiden anderen Standorte keine Chance in eine weitere Planungsphase zu gelangen. Es wurde sich auch nie mehr damit auseinandergesetzt. Alles fokussierte sich aufs Bölle. Blinder Aktionismus, alle Bürgerproteste ignorierend, zog man die Planung durch. Man opferte sogar die Chance eine Multifunktionsarena, die eine Wissenschaftsstadt mit vielen jungen Bürgern Veranstaltungsmöglichkeiten bieten würde, bauen zu können. Die infrastrukturellen Mehraufwendungen die ein anderer Standort erfordert könnte durch den Grundstücksverkauf an Häuslebauer leicht ausgleichen. Denn in diesem Stadtteil von Darmstadt könnten dann Grundstückspreise von 500€/m2 und mehr erzielt werden. Der wertmindernde "Störfaktor " Bölle ist dann für diesen Stadtteil kein Thema mehr. Ein weiteres Argument wäre das Problem eines Umbaus bei laufendem Spielbetrieb. Die Mehrkosten jedes zweite Wochenende die Baustelleneinrichtung komplett umzubauen sind in der Kalkulation sicher noch gar nicht berücksichtigt. Einnahmeneinbußen für den Verein sind ein anderes Thema. Wann werden diese Argumente endlich mal diskutiert?
alles schön und gut und richtig aber nun noch ein paar ergänzende Fakten:
1. Die Stadt kann das Gelände des Bölle nicht verkaufen da es dem Land Hessen gehört
2. Mein Favorit Eschollbrücker Str. ist auch vom tisch da Alnatura da nun schon baut. Sowie die dringend dazu (und auch sonst) benötigte Westspange von den Grünen erfolgreich blockiert wird..
3. Bleibt Arheilgen übrig, da ist Platz, aber der Grund (Acker) gehört offensichtlich Privaten und wenn die nicht verkaufen wollen ist Essig... zudem fehlt die Infrastruktur wie Bahnanschluß oder wenigstens Straßenbahn...
Fazit: Die Chance auf eine optimale Lösung wurde schon vor Jahren vertan und nie Korrigiert!
13.05.2016 - 10:13 Uhr
achso da sollte es einen Grundstückstausch zwischen Stadt und Land geben, hab da aber nie wieder was von gehört...
13.05.2016 - 10:26 Uhr
Naja, Arheilgen ist halt wahrscheinlich 15min näher an der A5 als das Bölle, diese Äcker haben sogar zwei gut ausgebaute Zugangsstraßen für Fantrennung und der reguläre S-Bahn-Halt der S3 Frankfurt-Darmstadt ist näher als beim Waldstadion. Straßenbahnanbindung wäre weit, Busshuttle von der Endhaltestelle im Arheilger Feld?
Und zum Grundstückswert: die 750€ des benachbarten Viertels, sollten ohne Sportverein, Sporthalle und Tankstelle noch zu übertreffen sein - von wegen 500€...
Bodenrichtwerte Darmstadt
Und zum Grundstückswert: die 750€ des benachbarten Viertels, sollten ohne Sportverein, Sporthalle und Tankstelle noch zu übertreffen sein - von wegen 500€...
Bodenrichtwerte Darmstadt
Dieser Beitrag wurde zuletzt von diedrey am 13.05.2016 um 10:26 Uhr bearbeitet
13.05.2016 - 13:38 Uhr
Quelle: hessenschau.de
Präsident Fritsch im Interview, heute Abend (13.5.) um 19:35 in hr-INFO
Das klingt alles nicht sehr zuversichtlich - und das ist für mich nachvollziehbar
13.05.2016 - 14:46 Uhr
"Für den Umbau des vorhandenen Stadions sind laut der Machbarkeitsstudie Herstellungskosten inklusive der Baunebenkosten in Höhe von 27,6 Millionen Euro zu veranschlagen. In den Berechnungen für die Alternativstandorte wurden neben den gleich bleibenden Kosten für die Erstellung des Stadions auch Grunderwerbs- und Erschließungskosten in Ansatz gebracht. Die Gesamtkosten für die Errichtung eines Stadions am Standort in Arheilgen betragen gemäß der Machbarkeitsstudie knapp 33 Millionen Euro und für den Standort an der Eschollbrücker Straße 38,5 Millionen Euro", führte Reißer weiter aus.
Im Falle des Neubaus an einem der Alternativstandorte wurde darüber hinaus die Aufgabe gestellt, den Standort Böllenfalltor hinsichtlich seiner immobilienwirtschaftlichen Verwertbarkeit zu untersuchen. Dieser Ansatz geht von der Annahme einer Räumung des gesamten Umfeldes des Stadions aus, das sich im städtischen Eigentum befindet.
Im Falle des Neubaus an einem der Alternativstandorte wurde darüber hinaus die Aufgabe gestellt, den Standort Böllenfalltor hinsichtlich seiner immobilienwirtschaftlichen Verwertbarkeit zu untersuchen. Dieser Ansatz geht von der Annahme einer Räumung des gesamten Umfeldes des Stadions aus, das sich im städtischen Eigentum befindet.
Lt. Herrn Reißer gehört das Stadiongelände der Stadt.
In Arheilgen ist zudem direkt auf der anderen Seite der S-Bahn der chronisch zahlungsunfähige FCA mit drei Rasen-Trainigsplätzen. Kann man nicht gleich den ganzen Verein kaufen als NLZ?
13.05.2016 - 15:07 Uhr
Zitat von diedrey
Lt. Herrn Reißer gehört das Stadiongelände der Stadt.
In Arheilgen ist zudem direkt auf der anderen Seite der S-Bahn der chronisch zahlungsunfähige FCA mit drei Rasen-Trainigsplätzen. Kann man nicht gleich den ganzen Verein kaufen als NLZ?
"Für den Umbau des vorhandenen Stadions sind laut der Machbarkeitsstudie Herstellungskosten inklusive der Baunebenkosten in Höhe von 27,6 Millionen Euro zu veranschlagen. In den Berechnungen für die Alternativstandorte wurden neben den gleich bleibenden Kosten für die Erstellung des Stadions auch Grunderwerbs- und Erschließungskosten in Ansatz gebracht. Die Gesamtkosten für die Errichtung eines Stadions am Standort in Arheilgen betragen gemäß der Machbarkeitsstudie knapp 33 Millionen Euro und für den Standort an der Eschollbrücker Straße 38,5 Millionen Euro", führte Reißer weiter aus.
Im Falle des Neubaus an einem der Alternativstandorte wurde darüber hinaus die Aufgabe gestellt, den Standort Böllenfalltor hinsichtlich seiner immobilienwirtschaftlichen Verwertbarkeit zu untersuchen. Dieser Ansatz geht von der Annahme einer Räumung des gesamten Umfeldes des Stadions aus, das sich im städtischen Eigentum befindet.
Im Falle des Neubaus an einem der Alternativstandorte wurde darüber hinaus die Aufgabe gestellt, den Standort Böllenfalltor hinsichtlich seiner immobilienwirtschaftlichen Verwertbarkeit zu untersuchen. Dieser Ansatz geht von der Annahme einer Räumung des gesamten Umfeldes des Stadions aus, das sich im städtischen Eigentum befindet.
Lt. Herrn Reißer gehört das Stadiongelände der Stadt.
In Arheilgen ist zudem direkt auf der anderen Seite der S-Bahn der chronisch zahlungsunfähige FCA mit drei Rasen-Trainigsplätzen. Kann man nicht gleich den ganzen Verein kaufen als NLZ?
ah ja, sehr interessant. Danke!
Also haben Sie den Grundstückstausch durchgeführt.
NLZ ist auf dem ehemaligen Gelände der TG75 am Ziegelbusch bereits realisiert.
13.05.2016 - 16:02 Uhr
keine Ahnung, aber die von mir o.a. Quelle ist STEINALT! nix neues!
13.05.2016 - 16:45 Uhr
Quelle: www.echo-online.de
Keine Lilien-Heimspiele während des Umbaus des Stadions
Oh Mann, das Drama mit dem Stadionumbau geht weiter
Die Uwiga hat in der Stadtverordnetenversammlung einen Dringlichkeitsantrag gestellt
Dazu auch der o.g. Echo-Artikel.
13.05.2016 - 17:01 Uhr
Zitat von sv98holle
Die Uwiga hat in der Stadtverordnetenversammlung einen Dringlichkeitsantrag gestellt
Dazu auch der o.g. Echo-Artikel.
Quelle: www.echo-online.de
Keine Lilien-Heimspiele während des Umbaus des Stadions
Oh Mann, das Drama mit dem Stadionumbau geht weiter
Die Uwiga hat in der Stadtverordnetenversammlung einen Dringlichkeitsantrag gestellt
Dazu auch der o.g. Echo-Artikel.
Der Dringlichkeitsantag wird sowieso abgelehnt. Es sollten sich jetzt alle Beteiligten zusammensetzen und gucken, ob die bestehenden Probleme zu lösen sind. Wenn ja, dann ran an die Arbeit; wenn nein, dann scchnellstmögilchst eine andere Option beschließen.
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