Daten
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|
|---|---|---|
M. Arteta |
Trainer |
P. Guardiola |
| 1,41 Mrd. € | Gesamtmarktwert | 1,36 Mrd. € |
| 25,9 | ø-Alter | 25,1 |
Wunschaufstellung der User
EFL Cup: FC Arsenal - Manchester City
19.03.2026 - 11:16 Uhr
25.03.2026 - 14:35 Uhr
Dazu habe ich auch noch kurz was zu sagen:
Ich finde es nicht nur zu einfach, dass man die Niederlage auf den Fehler von Kepa schiebt. Auch die vergebene Chance von Havertz taugt nicht für Konjunktive. Das sind am Ende des Tages entscheidende Fehler und die haben wir gemacht und City nicht. ABER: Es haben einfach die Reaktionen unsererseits auf diese Umstände gefehlt. Wir konnten weder unser Spiel verändern, noch besonderen Einsatz oder Willen erkennen. Das finde ich einfach schlimm.
Natürlich kann ein Spiel wegen einer Situation anders laufen. Aber erstens weiß man das nicht und zweitens sind das alles nur Gedankenspiele. Fakt ist, als City einen Gang hochgeschaltet hat und offensiver wurde, haben wir kein Land mehr gesehen.
Wir haben auch gar nicht probiert, City auf irgend einem anderen Weg aus der Fassung zu bringen. Ein Bernardo Silva probiert alles, um unsere Spieler auf die Palme zu bringen und schafft das meistens auch. Ein O'Reilly geht keinem Streit aus dem Weg, Khusanov geht mit Härte in den Zweikämpfen voran, Cherki provoziert mit No-Look-Pässen oder arrogantem Ball-Hochhalten. Und bei uns? Absolut nichts. Nicht einmal die Privatfehde zwischen Gabriel und Haaland kommt zur Geltung. Keiner provoziert mal seinen Gegenspieler, keiner tut was Unangenehmes für den Gegner. Es kommt einfach gleichgültig rüber. Kein Feuer, keine Leidenschaft. Und das ist gerade in so einem Spiel absolut besorgniserregend.
Die Situation in der Liga ist sowieso brandgefährlich. Auf dem Papier ist alles in Ordnung, aber wir können uns weiterhin keine Fehler erlauben. Vor allem gegen Bournemouth MUSS ein Sieg her, damit man nicht mit weniger Vorsprung als jetzt ins City-Spiel geht. Die beiden CL-Spiele werden uns auch wieder Kräfte kosten und City kann sich voll auf die Wochenenden konzentrieren. Deshalb darf man auch gegen City einfach nicht verlieren.
Es ist Crunchtime. Und das Team muss jetzt zeigen, dass es mit dem Druck umgehen kann. Schonen kann und darf man jetzt sowieso nicht mehr. Jeder Stammspieler muss jetzt 3x die Woche ans Limit gehen. Und das muss man eben auch erwarten können von unseren Stars.
Nicht auszudenken, wenn wir am Ende ohne Titel dastehen. Ich glaube, dann würde uns ein ganz unruhiger und beängstigender Sommer bevorstehen.
Ich finde es nicht nur zu einfach, dass man die Niederlage auf den Fehler von Kepa schiebt. Auch die vergebene Chance von Havertz taugt nicht für Konjunktive. Das sind am Ende des Tages entscheidende Fehler und die haben wir gemacht und City nicht. ABER: Es haben einfach die Reaktionen unsererseits auf diese Umstände gefehlt. Wir konnten weder unser Spiel verändern, noch besonderen Einsatz oder Willen erkennen. Das finde ich einfach schlimm.
Natürlich kann ein Spiel wegen einer Situation anders laufen. Aber erstens weiß man das nicht und zweitens sind das alles nur Gedankenspiele. Fakt ist, als City einen Gang hochgeschaltet hat und offensiver wurde, haben wir kein Land mehr gesehen.
Wir haben auch gar nicht probiert, City auf irgend einem anderen Weg aus der Fassung zu bringen. Ein Bernardo Silva probiert alles, um unsere Spieler auf die Palme zu bringen und schafft das meistens auch. Ein O'Reilly geht keinem Streit aus dem Weg, Khusanov geht mit Härte in den Zweikämpfen voran, Cherki provoziert mit No-Look-Pässen oder arrogantem Ball-Hochhalten. Und bei uns? Absolut nichts. Nicht einmal die Privatfehde zwischen Gabriel und Haaland kommt zur Geltung. Keiner provoziert mal seinen Gegenspieler, keiner tut was Unangenehmes für den Gegner. Es kommt einfach gleichgültig rüber. Kein Feuer, keine Leidenschaft. Und das ist gerade in so einem Spiel absolut besorgniserregend.
Die Situation in der Liga ist sowieso brandgefährlich. Auf dem Papier ist alles in Ordnung, aber wir können uns weiterhin keine Fehler erlauben. Vor allem gegen Bournemouth MUSS ein Sieg her, damit man nicht mit weniger Vorsprung als jetzt ins City-Spiel geht. Die beiden CL-Spiele werden uns auch wieder Kräfte kosten und City kann sich voll auf die Wochenenden konzentrieren. Deshalb darf man auch gegen City einfach nicht verlieren.
Es ist Crunchtime. Und das Team muss jetzt zeigen, dass es mit dem Druck umgehen kann. Schonen kann und darf man jetzt sowieso nicht mehr. Jeder Stammspieler muss jetzt 3x die Woche ans Limit gehen. Und das muss man eben auch erwarten können von unseren Stars.
Nicht auszudenken, wenn wir am Ende ohne Titel dastehen. Ich glaube, dann würde uns ein ganz unruhiger und beängstigender Sommer bevorstehen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stefan4 am 25.03.2026 um 14:38 Uhr bearbeitet
25.03.2026 - 18:00 Uhr
Zitat von Stefan4
Dazu habe ich auch noch kurz was zu sagen:
Ich finde es nicht nur zu einfach, dass man die Niederlage auf den Fehler von Kepa schiebt. Auch die vergebene Chance von Havertz taugt nicht für Konjunktive. Das sind am Ende des Tages entscheidende Fehler und die haben wir gemacht und City nicht. ABER: Es haben einfach die Reaktionen unsererseits auf diese Umstände gefehlt. Wir konnten weder unser Spiel verändern, noch besonderen Einsatz oder Willen erkennen. Das finde ich einfach schlimm.
Natürlich kann ein Spiel wegen einer Situation anders laufen. Aber erstens weiß man das nicht und zweitens sind das alles nur Gedankenspiele. Fakt ist, als City einen Gang hochgeschaltet hat und offensiver wurde, haben wir kein Land mehr gesehen.
Wir haben auch gar nicht probiert, City auf irgend einem anderen Weg aus der Fassung zu bringen. Ein Bernardo Silva probiert alles, um unsere Spieler auf die Palme zu bringen und schafft das meistens auch. Ein O'Reilly geht keinem Streit aus dem Weg, Khusanov geht mit Härte in den Zweikämpfen voran, Cherki provoziert mit No-Look-Pässen oder arrogantem Ball-Hochhalten. Und bei uns? Absolut nichts. Nicht einmal die Privatfehde zwischen Gabriel und Haaland kommt zur Geltung. Keiner provoziert mal seinen Gegenspieler, keiner tut was Unangenehmes für den Gegner. Es kommt einfach gleichgültig rüber. Kein Feuer, keine Leidenschaft. Und das ist gerade in so einem Spiel absolut besorgniserregend.
Die Situation in der Liga ist sowieso brandgefährlich. Auf dem Papier ist alles in Ordnung, aber wir können uns weiterhin keine Fehler erlauben. Vor allem gegen Bournemouth MUSS ein Sieg her, damit man nicht mit weniger Vorsprung als jetzt ins City-Spiel geht. Die beiden CL-Spiele werden uns auch wieder Kräfte kosten und City kann sich voll auf die Wochenenden konzentrieren. Deshalb darf man auch gegen City einfach nicht verlieren.
Es ist Crunchtime. Und das Team muss jetzt zeigen, dass es mit dem Druck umgehen kann. Schonen kann und darf man jetzt sowieso nicht mehr. Jeder Stammspieler muss jetzt 3x die Woche ans Limit gehen. Und das muss man eben auch erwarten können von unseren Stars.
Nicht auszudenken, wenn wir am Ende ohne Titel dastehen. Ich glaube, dann würde uns ein ganz unruhiger und beängstigender Sommer bevorstehen.
Dazu habe ich auch noch kurz was zu sagen:
Ich finde es nicht nur zu einfach, dass man die Niederlage auf den Fehler von Kepa schiebt. Auch die vergebene Chance von Havertz taugt nicht für Konjunktive. Das sind am Ende des Tages entscheidende Fehler und die haben wir gemacht und City nicht. ABER: Es haben einfach die Reaktionen unsererseits auf diese Umstände gefehlt. Wir konnten weder unser Spiel verändern, noch besonderen Einsatz oder Willen erkennen. Das finde ich einfach schlimm.
Natürlich kann ein Spiel wegen einer Situation anders laufen. Aber erstens weiß man das nicht und zweitens sind das alles nur Gedankenspiele. Fakt ist, als City einen Gang hochgeschaltet hat und offensiver wurde, haben wir kein Land mehr gesehen.
Wir haben auch gar nicht probiert, City auf irgend einem anderen Weg aus der Fassung zu bringen. Ein Bernardo Silva probiert alles, um unsere Spieler auf die Palme zu bringen und schafft das meistens auch. Ein O'Reilly geht keinem Streit aus dem Weg, Khusanov geht mit Härte in den Zweikämpfen voran, Cherki provoziert mit No-Look-Pässen oder arrogantem Ball-Hochhalten. Und bei uns? Absolut nichts. Nicht einmal die Privatfehde zwischen Gabriel und Haaland kommt zur Geltung. Keiner provoziert mal seinen Gegenspieler, keiner tut was Unangenehmes für den Gegner. Es kommt einfach gleichgültig rüber. Kein Feuer, keine Leidenschaft. Und das ist gerade in so einem Spiel absolut besorgniserregend.
Die Situation in der Liga ist sowieso brandgefährlich. Auf dem Papier ist alles in Ordnung, aber wir können uns weiterhin keine Fehler erlauben. Vor allem gegen Bournemouth MUSS ein Sieg her, damit man nicht mit weniger Vorsprung als jetzt ins City-Spiel geht. Die beiden CL-Spiele werden uns auch wieder Kräfte kosten und City kann sich voll auf die Wochenenden konzentrieren. Deshalb darf man auch gegen City einfach nicht verlieren.
Es ist Crunchtime. Und das Team muss jetzt zeigen, dass es mit dem Druck umgehen kann. Schonen kann und darf man jetzt sowieso nicht mehr. Jeder Stammspieler muss jetzt 3x die Woche ans Limit gehen. Und das muss man eben auch erwarten können von unseren Stars.
Nicht auszudenken, wenn wir am Ende ohne Titel dastehen. Ich glaube, dann würde uns ein ganz unruhiger und beängstigender Sommer bevorstehen.
Ich stimme dir im ersten Part zu. Es wäre definitiv zu einfach es auf einzelne Momente runterzubrechen. Ob es allerdings am Einsatz oder Willen lag wage ich etwas zu bezweifeln. Ich hatte ebenfalls das Gefühl das wir immer einen Schritt zu spät waren und City griffiger war. Allerdings wenn man in die Statistiken schaut ist der Unterschied marginal. Wir haben 62% der Zweikämpfe gewonnen, City 62%. Wir 21 Tackles geführt, City 16. Wir 43 Balleroberungen, City 50.
Meiner Meinung nach lassen sich viele der Probleme taktisch erklären. City hat unser Pressing schlau manipuliert und so immer wieder Wege gefunden es ins Leere laufen zu lassen. Auf Cherkis Positionierungen hatten wir gar keine Antworten und unsere linke Seite hatte das ganze Spiel über enorme Probleme mit Nunes, Cherki und Semenyo. Zudem haben wir im eigenen Ballbesitz keine Wege gefunden die doppelte Überzahl im Aufbau zu nutzen. Das man dann bei langen Bällen vorne in Unterzahl Probleme hat die Bälle festzumachen oder zweite Bälle zu gewinnen ist fast schon logisch. Das gleiche Problem hatten wir auch schon gegen Chelsea in Überzahl. Das dies auch auf die Mentalität zurückzuführen ist kann durchaus sein, aber ich habe diese Saison echt keinerlei Zweifel das die Jungs es nicht genug wollen oder nicht genug Einsatz zeigen. Wenn man sieht wie sich jeder einzelne in die Schüsse reinwirft, das eigene Tor fast schon mit dem eigenen Leben verteidigt, auch noch in der letzten Minute im Vollsprint zurückläuft und welche Laufleistung man Woche für Woche abreißt, dann habe ich nicht das Gefühl das es daran mangelt. City hat das Spiel meines Erachtens nicht gewonnen weil sie in den talentfreien Bereichen besser waren, sondern weil sie mit dem Ball einfach viel mehr anzufangen wussten.
Wenn es dir um die Signalwirkung geht, so hatten wir doch auch einige Aktionen. Ben White holt sich die gelbe Karte ab nachdem Cherki den Ball jongliert, Saliba räumt Haaland mehere Male ab, Rice hat ein paar spektakuläre Balleroberungen und Zubimendi lässt sich im Zweikampf mit O'Reilly nicht herumschubsen.
Aber ich finde man muss auch aufpassen das man jetzt nicht alles schlechtredet. Kepa hat keinen einzigen Ball gehalten, wir hatten 2 Alutreffer und es waren 3 zu 3 Großchancen. Trotz einer wirklich schlechten Leistung war das Spiel in den Strafräumen keineswegs eindeutig. Es ist keine Schande gegen City zu verlieren. Es war von vorne herein ein 50:50 Spiel und da muss man auch mal anerkennen das City einfach gut war.
Was den Ausblick angeht bin ich völlig bei dir. Es ist enorm wichtig gegen Bornemouth zu gewinnen und danach gegen City mindestens einen Punkt zu holen, damit man den Spieltag drauf gegen Newcastle nicht maximal unter Druck steht. Sollte man Nach den 3 Spielen den Vorsprung konstant halten kann oder gar ausbauen kann, dann sollte es ganz schwer für City werden nochmal ranzukommen. Falls nicht, so wird es eine echte Zitterpartie und man bringt sich in eine Drucksituation in der man erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut performt.
25.03.2026 - 21:13 Uhr
Zitat von Turm_Hengst
Ich stimme dir im ersten Part zu. Es wäre definitiv zu einfach es auf einzelne Momente runterzubrechen. Ob es allerdings am Einsatz oder Willen lag wage ich etwas zu bezweifeln. Ich hatte ebenfalls das Gefühl das wir immer einen Schritt zu spät waren und City griffiger war. Allerdings wenn man in die Statistiken schaut ist der Unterschied marginal. Wir haben 62% der Zweikämpfe gewonnen, City 62%. Wir 21 Tackles geführt, City 16. Wir 43 Balleroberungen, City 50.
Meiner Meinung nach lassen sich viele der Probleme taktisch erklären. City hat unser Pressing schlau manipuliert und so immer wieder Wege gefunden es ins Leere laufen zu lassen. Auf Cherkis Positionierungen hatten wir gar keine Antworten und unsere linke Seite hatte das ganze Spiel über enorme Probleme mit Nunes, Cherki und Semenyo. Zudem haben wir im eigenen Ballbesitz keine Wege gefunden die doppelte Überzahl im Aufbau zu nutzen. Das man dann bei langen Bällen vorne in Unterzahl Probleme hat die Bälle festzumachen oder zweite Bälle zu gewinnen ist fast schon logisch. Das gleiche Problem hatten wir auch schon gegen Chelsea in Überzahl. Das dies auch auf die Mentalität zurückzuführen ist kann durchaus sein, aber ich habe diese Saison echt keinerlei Zweifel das die Jungs es nicht genug wollen oder nicht genug Einsatz zeigen. Wenn man sieht wie sich jeder einzelne in die Schüsse reinwirft, das eigene Tor fast schon mit dem eigenen Leben verteidigt, auch noch in der letzten Minute im Vollsprint zurückläuft und welche Laufleistung man Woche für Woche abreißt, dann habe ich nicht das Gefühl das es daran mangelt. City hat das Spiel meines Erachtens nicht gewonnen weil sie in den talentfreien Bereichen besser waren, sondern weil sie mit dem Ball einfach viel mehr anzufangen wussten.
Wenn es dir um die Signalwirkung geht, so hatten wir doch auch einige Aktionen. Ben White holt sich die gelbe Karte ab nachdem Cherki den Ball jongliert, Saliba räumt Haaland mehere Male ab, Rice hat ein paar spektakuläre Balleroberungen und Zubimendi lässt sich im Zweikampf mit O'Reilly nicht herumschubsen.
Aber ich finde man muss auch aufpassen das man jetzt nicht alles schlechtredet. Kepa hat keinen einzigen Ball gehalten, wir hatten 2 Alutreffer und es waren 3 zu 3 Großchancen. Trotz einer wirklich schlechten Leistung war das Spiel in den Strafräumen keineswegs eindeutig. Es ist keine Schande gegen City zu verlieren. Es war von vorne herein ein 50:50 Spiel und da muss man auch mal anerkennen das City einfach gut war.
Was den Ausblick angeht bin ich völlig bei dir. Es ist enorm wichtig gegen Bornemouth zu gewinnen und danach gegen City mindestens einen Punkt zu holen, damit man den Spieltag drauf gegen Newcastle nicht maximal unter Druck steht. Sollte man Nach den 3 Spielen den Vorsprung konstant halten kann oder gar ausbauen kann, dann sollte es ganz schwer für City werden nochmal ranzukommen. Falls nicht, so wird es eine echte Zitterpartie und man bringt sich in eine Drucksituation in der man erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut performt.
Ich stimme dir im ersten Part zu. Es wäre definitiv zu einfach es auf einzelne Momente runterzubrechen. Ob es allerdings am Einsatz oder Willen lag wage ich etwas zu bezweifeln. Ich hatte ebenfalls das Gefühl das wir immer einen Schritt zu spät waren und City griffiger war. Allerdings wenn man in die Statistiken schaut ist der Unterschied marginal. Wir haben 62% der Zweikämpfe gewonnen, City 62%. Wir 21 Tackles geführt, City 16. Wir 43 Balleroberungen, City 50.
Meiner Meinung nach lassen sich viele der Probleme taktisch erklären. City hat unser Pressing schlau manipuliert und so immer wieder Wege gefunden es ins Leere laufen zu lassen. Auf Cherkis Positionierungen hatten wir gar keine Antworten und unsere linke Seite hatte das ganze Spiel über enorme Probleme mit Nunes, Cherki und Semenyo. Zudem haben wir im eigenen Ballbesitz keine Wege gefunden die doppelte Überzahl im Aufbau zu nutzen. Das man dann bei langen Bällen vorne in Unterzahl Probleme hat die Bälle festzumachen oder zweite Bälle zu gewinnen ist fast schon logisch. Das gleiche Problem hatten wir auch schon gegen Chelsea in Überzahl. Das dies auch auf die Mentalität zurückzuführen ist kann durchaus sein, aber ich habe diese Saison echt keinerlei Zweifel das die Jungs es nicht genug wollen oder nicht genug Einsatz zeigen. Wenn man sieht wie sich jeder einzelne in die Schüsse reinwirft, das eigene Tor fast schon mit dem eigenen Leben verteidigt, auch noch in der letzten Minute im Vollsprint zurückläuft und welche Laufleistung man Woche für Woche abreißt, dann habe ich nicht das Gefühl das es daran mangelt. City hat das Spiel meines Erachtens nicht gewonnen weil sie in den talentfreien Bereichen besser waren, sondern weil sie mit dem Ball einfach viel mehr anzufangen wussten.
Wenn es dir um die Signalwirkung geht, so hatten wir doch auch einige Aktionen. Ben White holt sich die gelbe Karte ab nachdem Cherki den Ball jongliert, Saliba räumt Haaland mehere Male ab, Rice hat ein paar spektakuläre Balleroberungen und Zubimendi lässt sich im Zweikampf mit O'Reilly nicht herumschubsen.
Aber ich finde man muss auch aufpassen das man jetzt nicht alles schlechtredet. Kepa hat keinen einzigen Ball gehalten, wir hatten 2 Alutreffer und es waren 3 zu 3 Großchancen. Trotz einer wirklich schlechten Leistung war das Spiel in den Strafräumen keineswegs eindeutig. Es ist keine Schande gegen City zu verlieren. Es war von vorne herein ein 50:50 Spiel und da muss man auch mal anerkennen das City einfach gut war.
Was den Ausblick angeht bin ich völlig bei dir. Es ist enorm wichtig gegen Bornemouth zu gewinnen und danach gegen City mindestens einen Punkt zu holen, damit man den Spieltag drauf gegen Newcastle nicht maximal unter Druck steht. Sollte man Nach den 3 Spielen den Vorsprung konstant halten kann oder gar ausbauen kann, dann sollte es ganz schwer für City werden nochmal ranzukommen. Falls nicht, so wird es eine echte Zitterpartie und man bringt sich in eine Drucksituation in der man erfahrungsgemäß nicht sonderlich gut performt.
Ich schiebe es auch nicht alleine auf die Schiene Einsatz/Mentalität. Trotzdem fand ich City insgesamt viel besser, was diesen Aspekt betrifft.
Ich gebe dir auch bei der Taktik Recht. Da war City besser vorbereitet und man konnte gut erkennen, was der Plan war. Vor allem die ständigen Flanken von der rechten Seite sind schon früh aufgefallen und haben am Ende auch zum Erfolg geführt. Wir hatten auf der anderen Seite keinen erkennbaren Plan oder einen Kniff, der zum Torerfolg führen könnte.
Zudem hat City unseren Keeper und Viererkette oft in Ruhe gelassen und wir stehen dann da und wissen nicht, was wir machen sollen. Auch da hat sich aber nichts dran geändert mit zunehmender Spieldauer. Wir spielen gefühlt immer den gleichen Stiefel runter und schauen, was damit rauskommt.
Ich rede auch nicht alles schlecht, ich erkenne auch wie schon mehrmals geschrieben an, dass City gut war. Genau das ist ja mein Punkt. Und wir waren eben nicht gut. Und da das jetzt schon oft der Fall war und vor allem dieselben Probleme immer wieder auftreten, bin ich etwas ratlos. Einige Spieler kommen nicht aus ihrem Loch und der Trainer scheint nicht in der Lage, die offensichtlichen Probleme in den Griff zu bekommen.
Edit: Und ich finde auch, dass sich die Dynamik eines Spies normalerweise oft verändert. Bei uns bleibt aber irgendwie alles ziemlich gleich. Egal, ob City abwartet, City presst, City in Führung geht,... Wir machen gefühlt bei jeder Situationsänderung nicht mehr oder weniger als zuvor.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Stefan4 am 25.03.2026 um 21:15 Uhr bearbeitet
26.03.2026 - 09:01 Uhr
Zitat von Turm_Hengst
Ja genau. Und kann nicht auch beides gleichzeitig richtig sein? Also man kann doch eine schlechte Leistung abgeliefert haben (was ich auch vorher ausführlich beschrieben habe) und gleichzeitig kann doch der Gegner nicht wirklich Kapital daraus schlagen. Ich habe und möchte keineswegs behaupten das wir eine gute Leistung abgeliefert haben und nur aufgrund von Kepa verloren haben. Aber in einem Finale ist es nunmal unglaublich wichtig in Führung zu gehen und der Fehler war schon ein großer Faktor. Natürlich hätten wir das Spiel auch ohne den Fehler verlieren können und wir haben verdient verloren, aber das meine ich eben mit den Kleinigkeiten. Die Chance von Havertz, das Pressing, Tagesform, etc.
Glaubst du das ein Fehler von Trafford keinen Einfluss auf das Spiel gehabt hätte?
Zitat von VfB-Master
Das City nicht wirklich gefährlich war beziehst du vermutlich auf die Anzahl der klaren Torchancen oder?
Mir ist das zu viel Relativierung ehrlich gesagt. Wir wurden klar besiegt, von einer Mannschaft die in wirklich absolut jedem Bereich klar besser war. Mental, Körperlich, Technisch, Taktisch.
Und dann damit zu argumentieren, dass das am Fehler von Kepa lag finde ich etwas zu sehr geschönt. City war doch klar am Drücker und das 1:0 eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Und selbst wenn es noch länger gedauert hätte bis zum 1:0 oder vielleicht 0:0 geblieben wäre...wo war eigentlich unser Plan? Ich hab jedenfalls keinen gesehen. Außer vielleicht mit Glück ein 0:0 ins Elfmeterschießen zu retten.
Das City nicht wirklich gefährlich war beziehst du vermutlich auf die Anzahl der klaren Torchancen oder?
Mir ist das zu viel Relativierung ehrlich gesagt. Wir wurden klar besiegt, von einer Mannschaft die in wirklich absolut jedem Bereich klar besser war. Mental, Körperlich, Technisch, Taktisch.
Und dann damit zu argumentieren, dass das am Fehler von Kepa lag finde ich etwas zu sehr geschönt. City war doch klar am Drücker und das 1:0 eigentlich nur eine Frage der Zeit.
Und selbst wenn es noch länger gedauert hätte bis zum 1:0 oder vielleicht 0:0 geblieben wäre...wo war eigentlich unser Plan? Ich hab jedenfalls keinen gesehen. Außer vielleicht mit Glück ein 0:0 ins Elfmeterschießen zu retten.
Ja genau. Und kann nicht auch beides gleichzeitig richtig sein? Also man kann doch eine schlechte Leistung abgeliefert haben (was ich auch vorher ausführlich beschrieben habe) und gleichzeitig kann doch der Gegner nicht wirklich Kapital daraus schlagen. Ich habe und möchte keineswegs behaupten das wir eine gute Leistung abgeliefert haben und nur aufgrund von Kepa verloren haben. Aber in einem Finale ist es nunmal unglaublich wichtig in Führung zu gehen und der Fehler war schon ein großer Faktor. Natürlich hätten wir das Spiel auch ohne den Fehler verlieren können und wir haben verdient verloren, aber das meine ich eben mit den Kleinigkeiten. Die Chance von Havertz, das Pressing, Tagesform, etc.
Glaubst du das ein Fehler von Trafford keinen Einfluss auf das Spiel gehabt hätte?
Das sind alles Eventualitäten und ist alles rein spekulativ, das bringt uns mMn nicht weiter.
Fakt ist Trafford hat keinen Fehler gemacht und Kepa eben schon.
Ich finde allerdings nicht, dass das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden wurde, sondern dadurch das wir eben über fast 90 Min klar schlechter waren. Wenn man über 90 Min keine Antworten findet auf die Fragen die einem der Gegner stellt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eben groß, dass man das Spiel verliert.
Für mich sind solche Sachen wie das schwache eigene Pressing oder die Tatsache das man sich auch zu keiner Phase mal mit langen Bällen befreien konnte eben auch keine Kleinigkeiten, sondern fundamentale Probleme, die wir mehr oder weniger schon fast die gesamte Saison mit uns rumschleppen.
26.03.2026 - 15:19 Uhr
Zitat von VfB-Master
Ich finde allerdings nicht, dass das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden wurde, sondern dadurch das wir eben über fast 90 Min klar schlechter waren. Wenn man über 90 Min keine Antworten findet auf die Fragen die einem der Gegner stellt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eben groß, dass man das Spiel verliert.
Für mich sind solche Sachen wie das schwache eigene Pressing oder die Tatsache das man sich auch zu keiner Phase mal mit langen Bällen befreien konnte eben auch keine Kleinigkeiten, sondern fundamentale Probleme, die wir mehr oder weniger schon fast die gesamte Saison mit uns rumschleppen.
Ich finde allerdings nicht, dass das Spiel durch Kleinigkeiten entschieden wurde, sondern dadurch das wir eben über fast 90 Min klar schlechter waren. Wenn man über 90 Min keine Antworten findet auf die Fragen die einem der Gegner stellt, dann ist die Wahrscheinlichkeit eben groß, dass man das Spiel verliert.
Für mich sind solche Sachen wie das schwache eigene Pressing oder die Tatsache das man sich auch zu keiner Phase mal mit langen Bällen befreien konnte eben auch keine Kleinigkeiten, sondern fundamentale Probleme, die wir mehr oder weniger schon fast die gesamte Saison mit uns rumschleppen.
Ok, wenn du ganz genau sein willst, dann waren es auch nicht 90 Minuten. Die ersten 20 Minuten war man besser und hatte Lösungen. Wir hatten die größte Chance im ganzen Spiel und City hatte 44 Minuten lang keinen Abschluss. Natürlich war die erste Halbzeit nicht perfekt und da gab es wahnsinnig viel zu verbessern, aber wir dürfen auch nicht so tun als hätten wir gegen Wigan gespielt haben. Man kann nicht erwarten das man City von Anfang bis Ende dominiert. City ist trotzdem noch ein sehr starkes Team und da kann es auch mal passieren das man verliert. Somit kann man sagen das wir 60 schlechte Minuten hatten (davon besonders die 15-20 Minuten nach der Pause waren katastrophal), 20 gute Minuten am Anfang und vielleicht 10 Minuten am Ende (als es fast schon zu spät war).
Das kann man natürlich so sehen, aber selbst wenn man das ganze Spiel kontrolliert und nichts zulässt, dann kann man ein Spiel trotzdem durch einen individuellen Fehler verlieren (Karius kann da ein Lied von singen). Von daher ist es Definitionssache was man als Kleinigkeit ansieht. Gerade Finalspiele werden meiner Ansicht nach entscheidend von einzelnen Aktionen entschieden. Tagesform, kleine taktische Anpassungen, Einzelaktionen und Fehler. Was ich damit meine ist das man eine wesentlich bessere Chance auf den Sieg gehabt hätte, wenn man z.B. Calafiori oder Myles deutlich früher bzw. überhaupt eingewechselt hätte. Diese Spieler haben die Fähigkeit ein Pressing aufzulösen und Linien zu überdribbeln und so City zu einer Reatktion zu zwingen. Wenn Kepa oder die IVs sich getraut hätten die Pässe auf Saka, Havertz oder einen der 6er zu spielen. Wenn Havertz zu Chance direkt am Anfang nutzt. Wenn Kepa den Fehler nicht macht. Wenn man das Pressing angepasst hätte um Cherkis Einfluss einzuschränken. Wenn man den Aufbau angepasst hätte um so eine bessere Chance auf die 2. Bälle zu haben. Und so weiter...
Ich kann deine unzufriedenheit völlig nachvollziehen und stimme dir zu das einige Probleme im Finale sich ebenfalls schon länger durch die Saison ziehen. Das Pressing ist diese Saison besonders in diesem Jahr nicht mehr so effektiv und das wir seit ein paar Monaten Probleme damit haben dauerhaft Spielkontrolle zu haben ist ebenfalls richtig. Trotzdem ist mein EIndruck das in diesem Final andere Faktoren dafür verantwortlich waren. Normalerweise ist es Artetas Stärke das Pressing anzupassen und das Anlaufen leicht zu verändern, um einen besseren Zugriff zu erhalten. Am Sonntag war dies nicht der Fall. Normalerweise sind wir sehr gut darin eine Struktur zu haben in der wir 2. Bälle gewinnen, wenn wir einen Wandspieler haben. Am Sonntag war dies nicht der Fall.
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