Markus Babbel [Trainer]
17.05.2010 - 15:27 Uhr
23.05.2011 - 17:27 Uhr
Wir hatten definitiv Pech in der Abstiegssaison, das ging ja schon mit den Trainerentscheidungen los. ;)
23.05.2011 - 18:39 Uhr
Zitat
HERTHA UND SEINE TRAINER
Babbels unmittelbare Vorgänger waren der dröge Friedhelm Funkel und der introvertierte Lucien Favre. Babbel ist anders. Er ist lebhaft und mitteilsam. Auf dem Trainingsplatz ist er nicht so erfahren wie die deutlich älteren Berufskollegen, aber er ist lernwillig. Gleichzeitig weiß er, dass es auch für einen Ex-Profi mit seiner Vita keine Garantie gibt, im Trainergeschäft Fuß fassen zu dürfen. Schon gar nicht, wenn er bei seiner ersten Station als gescheitert galt. Und so dankte er nach seinem Berliner Premierenjahr Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer “für den Mut, auf mich gesetzt zu haben”.
Viel mehr als an Favre oder Funkel erinnert Babbel mich an einen anderen großen Hertha-Trainer der jüngeren Vergangenheit: Nein, nicht an Falko Götz , sondern an Jürgen Röber. Den habe ich zwar nicht selbst als Hertha-Trainer erlebt. Aber aus Erzählungen von damals scheint es mir, als wäre Röber genau wie heute Babbel kein Trainer der Gattung “Rangnick” – die den Fußball verwissenschaftlichen wollen und noch den letzten Laufmeter in seinem ganzen Sinn oder Unsinn analysieren. Sondern die Entscheidungen schon mal aus dem Bauch heraus treffen – und akzeptieren, dass diese sich mal als richtig und mal auch als nicht zutreffend erweisen. Ich erkenne den Sinn der Gattung “Rangnick”, finde Typen wie Babbel aber irgendwie . . . tja, greifbarer...
... Meine Wertung: Markus Babbel ist ungeachtet aller noch bestehenden Schwächen und Defizite ein Glücksfall für Hertha BSC. Mit dem Bundesliga-Aufstieg hat er gleichwohl erst seine Gesellenprüfung bestanden. Sein Meisterstück steht noch aus – wobei zu dessen Erfüllung nicht zwangsläufig das Herbeiführen einer “Salatschüssel” nötig ist. Die Etablierung des Hauptstadt-Klubs als feste Größe unter Deutschlands besten 18 würde schon ausreichen.
http://www.immerhertha.de/2011/05/23/saison-ruckblick-v-der-trainer-der-die-mission-wiederaufstieg-erfullt-hat/
Schöner Rückblick auf unseren Coach... ist auch für jeden etwas dabei! ;)
HERTHA UND SEINE TRAINER
Babbels unmittelbare Vorgänger waren der dröge Friedhelm Funkel und der introvertierte Lucien Favre. Babbel ist anders. Er ist lebhaft und mitteilsam. Auf dem Trainingsplatz ist er nicht so erfahren wie die deutlich älteren Berufskollegen, aber er ist lernwillig. Gleichzeitig weiß er, dass es auch für einen Ex-Profi mit seiner Vita keine Garantie gibt, im Trainergeschäft Fuß fassen zu dürfen. Schon gar nicht, wenn er bei seiner ersten Station als gescheitert galt. Und so dankte er nach seinem Berliner Premierenjahr Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer “für den Mut, auf mich gesetzt zu haben”.
Viel mehr als an Favre oder Funkel erinnert Babbel mich an einen anderen großen Hertha-Trainer der jüngeren Vergangenheit: Nein, nicht an Falko Götz , sondern an Jürgen Röber. Den habe ich zwar nicht selbst als Hertha-Trainer erlebt. Aber aus Erzählungen von damals scheint es mir, als wäre Röber genau wie heute Babbel kein Trainer der Gattung “Rangnick” – die den Fußball verwissenschaftlichen wollen und noch den letzten Laufmeter in seinem ganzen Sinn oder Unsinn analysieren. Sondern die Entscheidungen schon mal aus dem Bauch heraus treffen – und akzeptieren, dass diese sich mal als richtig und mal auch als nicht zutreffend erweisen. Ich erkenne den Sinn der Gattung “Rangnick”, finde Typen wie Babbel aber irgendwie . . . tja, greifbarer...
... Meine Wertung: Markus Babbel ist ungeachtet aller noch bestehenden Schwächen und Defizite ein Glücksfall für Hertha BSC. Mit dem Bundesliga-Aufstieg hat er gleichwohl erst seine Gesellenprüfung bestanden. Sein Meisterstück steht noch aus – wobei zu dessen Erfüllung nicht zwangsläufig das Herbeiführen einer “Salatschüssel” nötig ist. Die Etablierung des Hauptstadt-Klubs als feste Größe unter Deutschlands besten 18 würde schon ausreichen.
http://www.immerhertha.de/2011/05/23/saison-ruckblick-v-der-trainer-der-die-mission-wiederaufstieg-erfullt-hat/
Schöner Rückblick auf unseren Coach... ist auch für jeden etwas dabei! ;)
23.05.2011 - 20:03 Uhr
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-neuer-vertrag-fuer-babbel-article1189117.html
neuer vertrag für Babbel noch vor saisonstart?
neuer vertrag für Babbel noch vor saisonstart?
23.05.2011 - 20:04 Uhr
Zitat
Hertha: Neuer Vertrag für Babbel
Hertha will Trainer Markus Babbel länger als 2012 binden. Verlängerung soll noch vor Saisonstart stehen.
Jetzt könnte es ganz schnell gehen!
Mit dem Aufstieg verlängerte sich der Vertrag von Trainer Markus Babbel (38) automatisch bis 2012. Und jetzt will Hertha noch einen draufsetzen. Nach B.Z.-Informationen will Manager Michael Preetz (43) mit Babbel noch vor Saisonstart (5. August) bis mindestens 2013 verlängern. Babbel bekommt seinen Bundesliga-Vertrag!
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-neuer-vertrag-fuer-babbel-article1189117.html
Babbel Vertrag soll verlängert werden. Verhandlungen sollen aber erst nach dem Trainingsauftakt beginnen, wenn Babbel aus dem Urlaub zurück ist.
Hertha: Neuer Vertrag für Babbel
Hertha will Trainer Markus Babbel länger als 2012 binden. Verlängerung soll noch vor Saisonstart stehen.
Jetzt könnte es ganz schnell gehen!
Mit dem Aufstieg verlängerte sich der Vertrag von Trainer Markus Babbel (38) automatisch bis 2012. Und jetzt will Hertha noch einen draufsetzen. Nach B.Z.-Informationen will Manager Michael Preetz (43) mit Babbel noch vor Saisonstart (5. August) bis mindestens 2013 verlängern. Babbel bekommt seinen Bundesliga-Vertrag!
(...)
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/hertha-neuer-vertrag-fuer-babbel-article1189117.html
Babbel Vertrag soll verlängert werden. Verhandlungen sollen aber erst nach dem Trainingsauftakt beginnen, wenn Babbel aus dem Urlaub zurück ist.
23.05.2011 - 20:09 Uhr
Mhhh, Trainervertragsverlängerungen sind immer so ne Sache. Wir wissen ja alle, wie schnelllebig der Fußball ist. Wenns schief geht ist Babbel schon im November weg und dann darf man ne fette Abfindung zahlen...
Andererseits könnte man vielleicht auch eine Ablöse bekommen, wenn die Bayern in einem Jahr an die Tür klopfen (natürlich nur, wenn Babbel erfolgreich ist).
MMn wäre ein erfolgsgebundener Vertrag weiterhin die beste Lösung. Soll heißen: automatische Vertragsverlängerung um ein Jahr bei Klassenerhalt. Und im Jahr darauf ebenso.
Andererseits könnte man vielleicht auch eine Ablöse bekommen, wenn die Bayern in einem Jahr an die Tür klopfen (natürlich nur, wenn Babbel erfolgreich ist).
MMn wäre ein erfolgsgebundener Vertrag weiterhin die beste Lösung. Soll heißen: automatische Vertragsverlängerung um ein Jahr bei Klassenerhalt. Und im Jahr darauf ebenso.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von HerrThaner am 23.05.2011 um 20:10 Uhr bearbeitet
23.05.2011 - 22:27 Uhr
Da die Gehaltssprünge bei Trainern (auch nach EINER "erfolgreichen" 1.Ligasaison) nicht explosionsartig und unleistbar sind, eine unnötige Maßnahme. Auch nicht als "Zeichen" an den Trainer zu wertenn - da wertlos wenn erfolglos, besonders bei Preetz der ja schnell mal die Nnerven verliert...
23.05.2011 - 22:33 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von randberliner:
Da die Gehaltssprünge bei Trainern (auch nach EINER "erfolgreichen" 1.Ligasaison) nicht explosionsartig und unleistbar sind, eine unnötige Maßnahme. Auch nicht als "Zeichen" an den Trainer zu wertenn - da wertlos wenn erfolglos, besonders bei Preetz der ja schnell mal die Nnerven verliert...
Der Aufstieg muß schließlich belohnt werden und deswegen ist die Verlängerung richtig.
Warum ein Preetz die Nerven schnell verliert, erklärst Du leider nicht.
A) Für den Aufstieg wird Babbel sicher schon eine Prämie bekommen haben, davon darfst du ausgehen. B) Preetz entlässt mal schnell nach 7 Spieltagen, vormals erfolgreiche Trainer, nach dem er sie im Regen stehen gelassen hat.
Zitat von randberliner:
Da die Gehaltssprünge bei Trainern (auch nach EINER "erfolgreichen" 1.Ligasaison) nicht explosionsartig und unleistbar sind, eine unnötige Maßnahme. Auch nicht als "Zeichen" an den Trainer zu wertenn - da wertlos wenn erfolglos, besonders bei Preetz der ja schnell mal die Nnerven verliert...
Der Aufstieg muß schließlich belohnt werden und deswegen ist die Verlängerung richtig.
Warum ein Preetz die Nerven schnell verliert, erklärst Du leider nicht.
A) Für den Aufstieg wird Babbel sicher schon eine Prämie bekommen haben, davon darfst du ausgehen. B) Preetz entlässt mal schnell nach 7 Spieltagen, vormals erfolgreiche Trainer, nach dem er sie im Regen stehen gelassen hat.
23.05.2011 - 22:35 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von randberliner:
Da die Gehaltssprünge bei Trainern (auch nach EINER "erfolgreichen" 1.Ligasaison) nicht explosionsartig und unleistbar sind, eine unnötige Maßnahme. Auch nicht als "Zeichen" an den Trainer zu wertenn - da wertlos wenn erfolglos, besonders bei Preetz der ja schnell mal die Nnerven verliert...
Der Aufstieg muß schließlich belohnt werden und deswegen ist die Verlängerung richtig.
Warum ein Preetz die Nerven schnell verliert, erklärst Du leider nicht.
Wieso muss der Aufstieg belohnt werden? Hätte Babbel den Aufstieg nicht geschafft, wäre er gefeuert worden. So hat sich der Vertrag um ein Jahr verlängert. Belohnung genug.
Und wie gesagt, das Trainergeschäft ist schnelllebig. Hat man bei Favre gesehen. Der klasse Saison folgte die Vertragsverlängerung. Und schon nach acht Spieltagen wars das mit der langfristigen Arbeit, man zahlt eine hohe Ablöse und sucht sich nen neuen Trainer.
Wie schon oben vorgeschlagen: Erfolgsorientierter Vertrag, der sich bei Klassenerhalt verlänger und alle gewinnen.
Zitat von randberliner:
Da die Gehaltssprünge bei Trainern (auch nach EINER "erfolgreichen" 1.Ligasaison) nicht explosionsartig und unleistbar sind, eine unnötige Maßnahme. Auch nicht als "Zeichen" an den Trainer zu wertenn - da wertlos wenn erfolglos, besonders bei Preetz der ja schnell mal die Nnerven verliert...
Der Aufstieg muß schließlich belohnt werden und deswegen ist die Verlängerung richtig.
Warum ein Preetz die Nerven schnell verliert, erklärst Du leider nicht.
Wieso muss der Aufstieg belohnt werden? Hätte Babbel den Aufstieg nicht geschafft, wäre er gefeuert worden. So hat sich der Vertrag um ein Jahr verlängert. Belohnung genug.
Und wie gesagt, das Trainergeschäft ist schnelllebig. Hat man bei Favre gesehen. Der klasse Saison folgte die Vertragsverlängerung. Und schon nach acht Spieltagen wars das mit der langfristigen Arbeit, man zahlt eine hohe Ablöse und sucht sich nen neuen Trainer.
Wie schon oben vorgeschlagen: Erfolgsorientierter Vertrag, der sich bei Klassenerhalt verlänger und alle gewinnen.
23.05.2011 - 22:42 Uhr
Zitat von correctly:
Zitat von HerrThaner:
Wieso muss der Aufstieg belohnt werden? Hätte Babbel den Aufstieg nicht geschafft, wäre er gefeuert worden. So hat sich der Vertrag um ein Jahr verlängert. Belohnung genug.
Und wie gesagt, das Trainergeschäft ist schnelllebig. Hat man bei Favre gesehen. Der klasse Saison folgte die Vertragsverlängerung. Und schon nach acht Spieltagen wars das mit der langfristigen Arbeit, man zahlt eine hohe Ablöse und sucht sich nen neuen Trainer.
Wie schon oben vorgeschlagen: Erfolgsorientierter Vertrag, der sich bei Klassenerhalt verlänger und alle gewinnen.
Deine Weisheiten sind schon lustig. Natürlich muß ein Aufstieg belohnt werden und zu Favre schweigen wir lieber oder wie hoch sollte Hertha unter ihm noch verlieren. Fangen wir aber bitte keine neue Diskussion darüber an.
Und wie ich gesagt habe, wurde er das auch schon. Zum einem mit der Vertragsverlängerung um ein Jahr, zum anderen auch noch mit Prämien.
Zum zweiten Punkt: Das kann unter Babbel also nicht passieren? Ich habe das Gefühl, du liest meine Beiträge nicht richtig. Aber wenigstens amüsieren sie dich, das ist doch schön. :)
Zitat von HerrThaner:
Wieso muss der Aufstieg belohnt werden? Hätte Babbel den Aufstieg nicht geschafft, wäre er gefeuert worden. So hat sich der Vertrag um ein Jahr verlängert. Belohnung genug.
Und wie gesagt, das Trainergeschäft ist schnelllebig. Hat man bei Favre gesehen. Der klasse Saison folgte die Vertragsverlängerung. Und schon nach acht Spieltagen wars das mit der langfristigen Arbeit, man zahlt eine hohe Ablöse und sucht sich nen neuen Trainer.
Wie schon oben vorgeschlagen: Erfolgsorientierter Vertrag, der sich bei Klassenerhalt verlänger und alle gewinnen.
Deine Weisheiten sind schon lustig. Natürlich muß ein Aufstieg belohnt werden und zu Favre schweigen wir lieber oder wie hoch sollte Hertha unter ihm noch verlieren. Fangen wir aber bitte keine neue Diskussion darüber an.
Und wie ich gesagt habe, wurde er das auch schon. Zum einem mit der Vertragsverlängerung um ein Jahr, zum anderen auch noch mit Prämien.
Zum zweiten Punkt: Das kann unter Babbel also nicht passieren? Ich habe das Gefühl, du liest meine Beiträge nicht richtig. Aber wenigstens amüsieren sie dich, das ist doch schön. :)
23.05.2011 - 22:46 Uhr
Zitat von Maggi1204:
Das hatte nichts mit Nerven verlieren zu tun, sondern es war ein überfälliger Schritt. Nicht nur im sportlichen Bereich hat es ja zwischen Trainer und Manschaft nicht mehr gestimmt.
Nein! Es war dumm, übereifrig, rüchgratlos, panisch.
Es war Unerfahrenheit "geboren" - diese hätte er eigentlich haben müssen als Ex-Profi und jahrelanger DH-Lehrling. Er hat ausschließlich die typischen Mechanismen (Klischees) bedient.
Er hat so gehandelt weil er von sich sagen können wollte: ich habe "alles" versucht.
Gebracht hat es nichts - er hätte sich konsequenterweise eigentlich selbst entlassen müssen.
edit: Er hat große Mitschuld an allem! Aber Manager werden tendenziell seltener gefeuert, daher haben wir ihn noch an Board. :)
Das hatte nichts mit Nerven verlieren zu tun, sondern es war ein überfälliger Schritt. Nicht nur im sportlichen Bereich hat es ja zwischen Trainer und Manschaft nicht mehr gestimmt.
Nein! Es war dumm, übereifrig, rüchgratlos, panisch.
Es war Unerfahrenheit "geboren" - diese hätte er eigentlich haben müssen als Ex-Profi und jahrelanger DH-Lehrling. Er hat ausschließlich die typischen Mechanismen (Klischees) bedient.
Er hat so gehandelt weil er von sich sagen können wollte: ich habe "alles" versucht.
Gebracht hat es nichts - er hätte sich konsequenterweise eigentlich selbst entlassen müssen.
edit: Er hat große Mitschuld an allem! Aber Manager werden tendenziell seltener gefeuert, daher haben wir ihn noch an Board. :)
Dieser Beitrag wurde zuletzt von randberliner am 23.05.2011 um 22:47 Uhr bearbeitet
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