Markus Babbel [Trainer]
17.05.2010 - 15:27 Uhr
28.11.2010 - 13:57 Uhr
Zitat von Herthaner26:
Zitat von adailton:
Von der Grundausrichtung würde meine Aufstellung wie folgt aussehen:
-----------------Lasogga---Ramos------------------
Rukavytsya----------------------------------Raffael
-------------------------------------------------------
-------------Niemeyer---Lustenberger-------------
Ronny------Neumann---Hubnik----------------Lell
-------------------------------------------------------
-----------------------Sejna-------------------------
Von der Grundausrichtung sicherlich nicht schlecht, aber Raffael auf recht Außen? Wenn man ihn schon aus dem ZOM entfernt, weil es nicht seine Position ist, dann stellt man ihn erst recht nicht auf die Außen. Raffael entweder als HS, ZOM oder auf die Bank. Rukavytsya will ich nach seinen letzten Leistungen auch nicht mehr in der Startelf sehen ...
--------------------------------- Ramos -------------
------------- Raffael ---------------------------------
Ronny -------------------------------------- Beichler
--------------------------------------------------------
----------- Niemeyer ----- Lustenberger -----------
Schulz ------ Neumann --- Hubnik ------------ Lell
--------------------------------------------------------
----------------------- Sejna -------------------------
So wird eher nen Schuh draus. Wenn die Verletzten zur Rückrunde wieder kommen sogar noch anders ...
-------------------------------- Ramos -------------
--------------- Raffael ------------------------------
Beichler -------------------------------------- Ebert
-------------------------------------------------------
-------------- Niemeyer --- Lustenberger ---------
Ronny ------ Mijatovic ------- Hubnik -------- Lell
-------------------------------------------------------
----------------------- Aerts ------------------------
Das wäre dann in dem System wohl die optimale Aufstellung ... :)
1000 % agree... was würde ich dafür geben unser Team mal in dieser Formation auflaufen zu sehen... wird wohl Wunschdenken bleiben! :/:
Bin mal auf die Mitgliederversammlung gespannt... die kommt jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt... ich denke da gibt es Klärungsbedarf, insbesondere vom Coach!
Zitat von adailton:
Von der Grundausrichtung würde meine Aufstellung wie folgt aussehen:
-----------------Lasogga---Ramos------------------
Rukavytsya----------------------------------Raffael
-------------------------------------------------------
-------------Niemeyer---Lustenberger-------------
Ronny------Neumann---Hubnik----------------Lell
-------------------------------------------------------
-----------------------Sejna-------------------------
Von der Grundausrichtung sicherlich nicht schlecht, aber Raffael auf recht Außen? Wenn man ihn schon aus dem ZOM entfernt, weil es nicht seine Position ist, dann stellt man ihn erst recht nicht auf die Außen. Raffael entweder als HS, ZOM oder auf die Bank. Rukavytsya will ich nach seinen letzten Leistungen auch nicht mehr in der Startelf sehen ...
--------------------------------- Ramos -------------
------------- Raffael ---------------------------------
Ronny -------------------------------------- Beichler
--------------------------------------------------------
----------- Niemeyer ----- Lustenberger -----------
Schulz ------ Neumann --- Hubnik ------------ Lell
--------------------------------------------------------
----------------------- Sejna -------------------------
So wird eher nen Schuh draus. Wenn die Verletzten zur Rückrunde wieder kommen sogar noch anders ...
-------------------------------- Ramos -------------
--------------- Raffael ------------------------------
Beichler -------------------------------------- Ebert
-------------------------------------------------------
-------------- Niemeyer --- Lustenberger ---------
Ronny ------ Mijatovic ------- Hubnik -------- Lell
-------------------------------------------------------
----------------------- Aerts ------------------------
Das wäre dann in dem System wohl die optimale Aufstellung ... :)
1000 % agree... was würde ich dafür geben unser Team mal in dieser Formation auflaufen zu sehen... wird wohl Wunschdenken bleiben! :/:
Bin mal auf die Mitgliederversammlung gespannt... die kommt jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt... ich denke da gibt es Klärungsbedarf, insbesondere vom Coach!
28.11.2010 - 18:59 Uhr
Und wieder liest man nur die wöchentlichen Phrasen über fehlende Gier und wohmögliche Zufriedenheit mit der Platzierung, statt mal den Finger in die Wunde zu legen und selbstkritisch zuzugeben, dass der Gegner taktisch haushoch überlegen war. Ich hoffe intern werden andere Sachen angesprochen. Will mir garnicht vorstellen, dass er das System beibehält und die Spieler auch nur auf die Mentalitätsprobleme hinweist.
Sicher sind die Spieler auch gefordert mehr zu tun, aber mir fehlen die eingeübten Spielzüge und ein taktisches System an dem gearbeitet wird und bei dem man auch Verbesserungen erkennen kann. Hier müssen Babbel und Co den Hebel ansetzen und daran arbeiten, die richtige Einstellung zur 2.Liga haben die Meisten inzwischen gefunden und an der lag es gegen Duisburg mMn nicht.
Sicher sind die Spieler auch gefordert mehr zu tun, aber mir fehlen die eingeübten Spielzüge und ein taktisches System an dem gearbeitet wird und bei dem man auch Verbesserungen erkennen kann. Hier müssen Babbel und Co den Hebel ansetzen und daran arbeiten, die richtige Einstellung zur 2.Liga haben die Meisten inzwischen gefunden und an der lag es gegen Duisburg mMn nicht.
28.11.2010 - 19:05 Uhr
@wacken: wie recht du hast, und ich dachte es würde in der Beziehung etwas besser werden nach FF, momentan sieht es aber nicht so aus. Hoffentlich täuscht der Eindruck und die Sprüche und Erklärungen, die man liest, sind nur für die Öffentlichkeit. Gar nicht auszurechnen wenn nicht, dann rettet uns nicht mal mehr die individuelle Klasse unserer Spieler...
28.11.2010 - 19:10 Uhr
Zitat
Der Manager nimmt den Trainer in die Pflicht, Babbel nimmt die Mannschaft in die Pflicht
(...)
Der Trainer joggte mit der Mannschaft. Er beantwortete rund 45 Minuten später frisch geduscht im Medienraum die Fragen der Journalisten. Er machte kein Hehl aus seiner Enttäuschung. Es fielen Sätze wie: “Zu wenige Spieler wollen.” Oder “Wir sind faul und zu bequem geworden. Das müssen wir schleunigst abstellen.” (Babbel kämpferisch, links Pressesprecher Peter Bohmbach) Der Trainer versteht nicht, warum das Selbstbewusstsein nach dem vorangegangenen 0:2 in Osnabrück angeschlagen war: “Es war ein Topspiel, Zweiter gegen den Dritten. Wir haben zuhause erfolgreich gespielt. Da muss man doch mit breiter Brust rausgehen.”
Eine Diskussion über die Taktik wollte er nicht anfangen. “Wir spielen verschiedene Systeme. Aber entscheidend ist, was die Spieler daraus machen. Und das ist im Moment einfach zu wenig.”
Der Trainer schwitzt
Er wisse um die finanzielle Situation von Hertha, warum der Aufstieg so wichtig ist. “Für die Spieler ist das vielleicht nicht so wichtig. Aber die Verantwortlichen von Hertha, da schließe ich mich mit ein, wir schwitzen schon. Ich bin mir der Verantwortung voll bewusst.”
Seine wichtigste Aussage hatte Babbel sich zum Ende der Ausführungen aufgehoben. “Bei aller Kritik: Ich vertraue diesem Kader zu 100 Prozent. Ich bin überzeugt davon, dass wir aufsteigen werden.” Dafür nahm er die Mannschaft maximal in die Pflicht. In den drei Spielen bis Weihnachten, sagte Babbel, “hoffe ich auf neun Punkte”.
(...)
http://www.immerhertha.de/2010/11/28/der-manager-nimmt-den-trainer-in-die-pflicht-babbel-die-mannschaft/
Der Manager nimmt den Trainer in die Pflicht, Babbel nimmt die Mannschaft in die Pflicht
(...)
Der Trainer joggte mit der Mannschaft. Er beantwortete rund 45 Minuten später frisch geduscht im Medienraum die Fragen der Journalisten. Er machte kein Hehl aus seiner Enttäuschung. Es fielen Sätze wie: “Zu wenige Spieler wollen.” Oder “Wir sind faul und zu bequem geworden. Das müssen wir schleunigst abstellen.” (Babbel kämpferisch, links Pressesprecher Peter Bohmbach) Der Trainer versteht nicht, warum das Selbstbewusstsein nach dem vorangegangenen 0:2 in Osnabrück angeschlagen war: “Es war ein Topspiel, Zweiter gegen den Dritten. Wir haben zuhause erfolgreich gespielt. Da muss man doch mit breiter Brust rausgehen.”
Eine Diskussion über die Taktik wollte er nicht anfangen. “Wir spielen verschiedene Systeme. Aber entscheidend ist, was die Spieler daraus machen. Und das ist im Moment einfach zu wenig.”
Der Trainer schwitzt
Er wisse um die finanzielle Situation von Hertha, warum der Aufstieg so wichtig ist. “Für die Spieler ist das vielleicht nicht so wichtig. Aber die Verantwortlichen von Hertha, da schließe ich mich mit ein, wir schwitzen schon. Ich bin mir der Verantwortung voll bewusst.”
Seine wichtigste Aussage hatte Babbel sich zum Ende der Ausführungen aufgehoben. “Bei aller Kritik: Ich vertraue diesem Kader zu 100 Prozent. Ich bin überzeugt davon, dass wir aufsteigen werden.” Dafür nahm er die Mannschaft maximal in die Pflicht. In den drei Spielen bis Weihnachten, sagte Babbel, “hoffe ich auf neun Punkte”.
(...)
http://www.immerhertha.de/2010/11/28/der-manager-nimmt-den-trainer-in-die-pflicht-babbel-die-mannschaft/
28.11.2010 - 19:23 Uhr
Zitat von il_capitano:
@wacken: wie recht du hast, und ich dachte es würde in der Beziehung etwas besser werden nach FF, momentan sieht es aber nicht so aus. Hoffentlich täuscht der Eindruck und die Sprüche und Erklärungen, die man liest, sind nur für die Öffentlichkeit. Gar nicht auszurechnen wenn nicht, dann rettet uns nicht mal mehr die individuelle Klasse unserer Spieler...
Die individuelle Klasse rettet uns ja schon seit Wochen nicht mehr.
Denn die taktische Ausrichtung der Gegner, die sich mit den "billigsten" Mitteln gegen uns wehren können, überdeckt die individuelle Klasse. Wir kommen ja nicht mal in die Situation, dass die individuelle Klasse entscheidend sein könnte. Ein Raffael muss sich die Bälle an der Mittellinie holen und dann wird er gleich gedoppelt und es gibt keinen anderen Spieler, der sich dann mal ein Herz fasst und antritt. Außerdem ist Raffas Position viel zu defensiv.
Aber Babbel schiebt lieber der Mannschaft den "Schwarzen Peter" zu, anstatt mal selbst seine Arbeit infrage zu stellen.
seit Saisonbeginn zeigt die Leistungskurve der ganzen Mannschaft nur noch nach unten. Absolut kein Fortschritt in Sachen Dominanz, spielerischen Elementen und Einbringen von den individuellen Stärken.
Festhalten an einem gescheiterten System, dass jetzt zum wiederholten Male absolut gar nichts gebracht hat... Wie kann man denn da noch seine eigene Arbeit aus der Fehleranalyse rausnehmen. Das ist einfach nur arm...
Sogar "McPhrasendrecher Funkel" konnte das... Babbel profiliert sich im Moment nur in den Medien und macht gerade die Mannschaft Stück für Stück kaput... Mal gespannt, wann es den ersten Ärger beim Training gibt...
Und Babbel bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone, wenn er sich hinstellt und sagt:
"Hier, ich hab einen Fehler gemacht... Ich stelle das System jetzt um, weil sich das alte nicht bewährt hat... Ab nächster Woche spielen wir anders... Punkt!"
Aber ich wette nächste Woche spielt wieder das 4-1-4-1... Unter der Woche "wurde wieder viel geredet und Babbel hat die Mannschaft an das Wesentliche in Liga 2 errinnert..."
Und dann geht es wieder in die Hose... Mir kommen von Woche zu Woche mehr Zweifel an Babbels Sachverstand...
@wacken: wie recht du hast, und ich dachte es würde in der Beziehung etwas besser werden nach FF, momentan sieht es aber nicht so aus. Hoffentlich täuscht der Eindruck und die Sprüche und Erklärungen, die man liest, sind nur für die Öffentlichkeit. Gar nicht auszurechnen wenn nicht, dann rettet uns nicht mal mehr die individuelle Klasse unserer Spieler...
Die individuelle Klasse rettet uns ja schon seit Wochen nicht mehr.
Denn die taktische Ausrichtung der Gegner, die sich mit den "billigsten" Mitteln gegen uns wehren können, überdeckt die individuelle Klasse. Wir kommen ja nicht mal in die Situation, dass die individuelle Klasse entscheidend sein könnte. Ein Raffael muss sich die Bälle an der Mittellinie holen und dann wird er gleich gedoppelt und es gibt keinen anderen Spieler, der sich dann mal ein Herz fasst und antritt. Außerdem ist Raffas Position viel zu defensiv.
Aber Babbel schiebt lieber der Mannschaft den "Schwarzen Peter" zu, anstatt mal selbst seine Arbeit infrage zu stellen.
seit Saisonbeginn zeigt die Leistungskurve der ganzen Mannschaft nur noch nach unten. Absolut kein Fortschritt in Sachen Dominanz, spielerischen Elementen und Einbringen von den individuellen Stärken.
Festhalten an einem gescheiterten System, dass jetzt zum wiederholten Male absolut gar nichts gebracht hat... Wie kann man denn da noch seine eigene Arbeit aus der Fehleranalyse rausnehmen. Das ist einfach nur arm...
Sogar "McPhrasendrecher Funkel" konnte das... Babbel profiliert sich im Moment nur in den Medien und macht gerade die Mannschaft Stück für Stück kaput... Mal gespannt, wann es den ersten Ärger beim Training gibt...
Und Babbel bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone, wenn er sich hinstellt und sagt:
"Hier, ich hab einen Fehler gemacht... Ich stelle das System jetzt um, weil sich das alte nicht bewährt hat... Ab nächster Woche spielen wir anders... Punkt!"
Aber ich wette nächste Woche spielt wieder das 4-1-4-1... Unter der Woche "wurde wieder viel geredet und Babbel hat die Mannschaft an das Wesentliche in Liga 2 errinnert..."
Und dann geht es wieder in die Hose... Mir kommen von Woche zu Woche mehr Zweifel an Babbels Sachverstand...
28.11.2010 - 20:32 Uhr
Zitat von herthinho2310:
Und Babbel bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone, wenn er sich hinstellt und sagt:
"Hier, ich hab einen Fehler gemacht... Ich stelle das System jetzt um, weil sich das alte nicht bewährt hat... Ab nächster Woche spielen wir anders... Punkt!"
Wichtig ist nicht das sich Babbel vor den Medien oder die Spieler hinstellt und sagt er hat einen Fehler gemacht. Wichtig ist nur das Babbel das für sich selbst macht und aus diesem Spiel taktische und personelle Konsequenzen zieht. Die Reinnahme von Lasogga für Friend war schon der Weg in die richtige Richtung, der wie man sieht nicht gereicht hat.
Und Babbel bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone, wenn er sich hinstellt und sagt:
"Hier, ich hab einen Fehler gemacht... Ich stelle das System jetzt um, weil sich das alte nicht bewährt hat... Ab nächster Woche spielen wir anders... Punkt!"
Wichtig ist nicht das sich Babbel vor den Medien oder die Spieler hinstellt und sagt er hat einen Fehler gemacht. Wichtig ist nur das Babbel das für sich selbst macht und aus diesem Spiel taktische und personelle Konsequenzen zieht. Die Reinnahme von Lasogga für Friend war schon der Weg in die richtige Richtung, der wie man sieht nicht gereicht hat.
28.11.2010 - 20:42 Uhr
Es nutzt doch, allein betrachtet, nichts, wenn man Lasogga da rein stellt, wenn der Mist dahinter nicht angegangen wird. Er hat vieles besser gemacht als Friend zuvor, aber was soll das grundlegend bringen? Eine Trendwende, spielerisch und taktisch, sicher nicht.
Es ist leider fast zu spät, für die anstehenden Spiele noch grundlegend etwas zu erreichen im Blick auf Taktik und Zusammenspiel. Da MUSS in der Winterpause etwas getan werden, bis dahin Augen zu und durch, vielleicht haben wir ja wenigstens noch einmal Glück und einen schwachen (Tagesform) Gegner. :/:
Solange aber Babbel die Probleme ausschließlich bei der Psyche der Spieler sucht und zu finden meint, wird es leider immer unwahrscheinlicher, dass der Aufstieg gelingen wird. Es ist jetzt schon 5 vor 12, der Wecker hat jedoch schon lange geklingelt, ohne das es Viele wahrhaben wollten.
Es ist leider fast zu spät, für die anstehenden Spiele noch grundlegend etwas zu erreichen im Blick auf Taktik und Zusammenspiel. Da MUSS in der Winterpause etwas getan werden, bis dahin Augen zu und durch, vielleicht haben wir ja wenigstens noch einmal Glück und einen schwachen (Tagesform) Gegner. :/:
Solange aber Babbel die Probleme ausschließlich bei der Psyche der Spieler sucht und zu finden meint, wird es leider immer unwahrscheinlicher, dass der Aufstieg gelingen wird. Es ist jetzt schon 5 vor 12, der Wecker hat jedoch schon lange geklingelt, ohne das es Viele wahrhaben wollten.
28.11.2010 - 23:07 Uhr
möchte hier doch noch mal einen Vergleich mit Taktik- und System Gott Favre heranziehen. Kann sich noch jemand erinnern, was für ein Grottenfussball ohne jeden Ansatz von Verbesserung unter ihm im Winter 2007 gespielt wurde? Erst nach der WInterpause, als er auch auf äußeren Druck hin eine Fünferkette (!) und mit Lusti und Kacar ein funktionierendes zentrales Mittelfeld installierte, lief es besser.
Sprich, wer hier nach Entwicklung, System, etc ruft, weiss m.E. gar nicht, ob das nicht genau gerade bearbeitet wird - weil es mit einem Kader, in dem vielleicht 3,4 Spieler die Qualität dafür haben eben nicht so schnell umzusetzen ist. Und er fordert damit auch Zeit ein, die wir nicht haben.
Ich sehe das etwas anders. Die Aufstellung ist wurstegal, 4-3-2-1-1-2-4 oder sonstwie. Allerdings sollte es eine vage Idee davon geben, wie man den Ball nach vorne tragen und einen Spieler freistellen will, um ein Tor zu schießen. Sprich, ein paar einstudierte Spielzüge, damit man weiss wo der andere hinläuft und nicht immer erst gucken muss - denn das kostet Zeit, und das kostet den Vorteil beim Umschalten. Da gibt es offenbar schon einen Plan. Der AV spielt den Ball zum AS, der zieht nach innen und der AV läuft in seinem Rücken durch. Sieht man 15 x pro Spiel und ist offensichtlich einstudiert. Allerdings kriegt er den Ball fast nie wieder. Das passt dann irgendwie nicht zum Plan.
Das Problem sehe ich dann eher in der Performance, wenn ein Ruka prinzipiell die falsche Entscheidung trifft, wenn er sich mit Ball am Fuss dem Strafraum nähert. Hinter ihm läuft Lell in Position und kriegt fast nie den Ball wieder. Dabei sind seine Flanken oft gar nicht schlecht.
Auf der anderen Seite erstickt derselbe Spielzug noch viel schneller, denn in 8 von 10 Fällen ist Ramos technisch nicht in der Lage den Ball zu kontrollieren (springt 3 m weg, und weil alle wissen wie gefährlich Ramos ist, nimmt ihm den Ball natürlich dann auch weg). Oder Der Ball kommt in seinen (theoretischen?) Lauf, aber Ramos läuft nicht, sondern winkt ab.
Die offensiven Außenbahnen sind einfach momentan fehlbesetzt, weil die Gegner den Platz nicth lassen, den Ramos und Ruka brauchen, um ihre Stärken auszuspielen - Tempodribblings und Abschlüsse.
Darauf vor allem muss Babbel eine Antwort finden, ob die nun in mehr Laufbereitschaft liegt, ist fraglich. Tendenziell spielt man gegen defensiv gut organisierte und kampfbereite Mannschaften eher mit hochwertigerem Spiel (überraschende Zuspiele in die nicht offensichtliche Gasse oder so) oder aber mit erfolgreichen Standards.
Ob dann ein Domo oder ein Lusti mit Niemeyer und Ramos im Zentrum spielt, dürfte ziemlich egal sein.
Sprich, wer hier nach Entwicklung, System, etc ruft, weiss m.E. gar nicht, ob das nicht genau gerade bearbeitet wird - weil es mit einem Kader, in dem vielleicht 3,4 Spieler die Qualität dafür haben eben nicht so schnell umzusetzen ist. Und er fordert damit auch Zeit ein, die wir nicht haben.
Ich sehe das etwas anders. Die Aufstellung ist wurstegal, 4-3-2-1-1-2-4 oder sonstwie. Allerdings sollte es eine vage Idee davon geben, wie man den Ball nach vorne tragen und einen Spieler freistellen will, um ein Tor zu schießen. Sprich, ein paar einstudierte Spielzüge, damit man weiss wo der andere hinläuft und nicht immer erst gucken muss - denn das kostet Zeit, und das kostet den Vorteil beim Umschalten. Da gibt es offenbar schon einen Plan. Der AV spielt den Ball zum AS, der zieht nach innen und der AV läuft in seinem Rücken durch. Sieht man 15 x pro Spiel und ist offensichtlich einstudiert. Allerdings kriegt er den Ball fast nie wieder. Das passt dann irgendwie nicht zum Plan.
Das Problem sehe ich dann eher in der Performance, wenn ein Ruka prinzipiell die falsche Entscheidung trifft, wenn er sich mit Ball am Fuss dem Strafraum nähert. Hinter ihm läuft Lell in Position und kriegt fast nie den Ball wieder. Dabei sind seine Flanken oft gar nicht schlecht.
Auf der anderen Seite erstickt derselbe Spielzug noch viel schneller, denn in 8 von 10 Fällen ist Ramos technisch nicht in der Lage den Ball zu kontrollieren (springt 3 m weg, und weil alle wissen wie gefährlich Ramos ist, nimmt ihm den Ball natürlich dann auch weg). Oder Der Ball kommt in seinen (theoretischen?) Lauf, aber Ramos läuft nicht, sondern winkt ab.
Die offensiven Außenbahnen sind einfach momentan fehlbesetzt, weil die Gegner den Platz nicth lassen, den Ramos und Ruka brauchen, um ihre Stärken auszuspielen - Tempodribblings und Abschlüsse.
Darauf vor allem muss Babbel eine Antwort finden, ob die nun in mehr Laufbereitschaft liegt, ist fraglich. Tendenziell spielt man gegen defensiv gut organisierte und kampfbereite Mannschaften eher mit hochwertigerem Spiel (überraschende Zuspiele in die nicht offensichtliche Gasse oder so) oder aber mit erfolgreichen Standards.
Ob dann ein Domo oder ein Lusti mit Niemeyer und Ramos im Zentrum spielt, dürfte ziemlich egal sein.
29.11.2010 - 06:52 Uhr
Meine schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu Bewahrheiten.
Es ist scheinbar tatsächlich so, dass ehemalige Defensivspieler
als Trainer zumindest in Taktik stark limitiert sind.
Spontan fallen mir von Hertha Kliemann, Funkel und jetzt Babbel ein.
Ich habe selten was statischeres gesehen als am Samstag.
Als erstes die Formation - auch wenn es unlogisch erscheint, denke ich
gerade in Liga zwei wo alle Teams hinten drin stehen, wäre eine Variante mit
Doppelsechs viel effektiver.
Man hat das Samstag deutlich gesehen. Geordneter Spielaufbau findet nicht statt
und bei Kontern ist man extrem anfällig weil die 5 Offensiven nicht schnell genug
zurück sind.
Auch die Ein-Auswechslungen eines Herrn Babbel sind sehr fragwürdig.
Domo raus meines Erachtens viel zu spät. Am Ende mit 2 kantigen Mittelstürmern
aber die Aussen nicht mit entsprechenden Flankengebern besetzt usw. usw.
Das 2-0 war logische Konsequenz.
Fazit: Nach 14 Spielen hat Babbel noch immer nicht realisiert, was hier im Forum schon seit
Wochen diskutiert wird. Vielleicht sollte er mal auf Volkes Stimme hören, sonst
befürchte ich das zu Weihnachten ein neuer Trainer unter dem Weihnáchtsbaum liegt.
Es ist scheinbar tatsächlich so, dass ehemalige Defensivspieler
als Trainer zumindest in Taktik stark limitiert sind.
Spontan fallen mir von Hertha Kliemann, Funkel und jetzt Babbel ein.
Ich habe selten was statischeres gesehen als am Samstag.
Als erstes die Formation - auch wenn es unlogisch erscheint, denke ich
gerade in Liga zwei wo alle Teams hinten drin stehen, wäre eine Variante mit
Doppelsechs viel effektiver.
Man hat das Samstag deutlich gesehen. Geordneter Spielaufbau findet nicht statt
und bei Kontern ist man extrem anfällig weil die 5 Offensiven nicht schnell genug
zurück sind.
Auch die Ein-Auswechslungen eines Herrn Babbel sind sehr fragwürdig.
Domo raus meines Erachtens viel zu spät. Am Ende mit 2 kantigen Mittelstürmern
aber die Aussen nicht mit entsprechenden Flankengebern besetzt usw. usw.
Das 2-0 war logische Konsequenz.
Fazit: Nach 14 Spielen hat Babbel noch immer nicht realisiert, was hier im Forum schon seit
Wochen diskutiert wird. Vielleicht sollte er mal auf Volkes Stimme hören, sonst
befürchte ich das zu Weihnachten ein neuer Trainer unter dem Weihnáchtsbaum liegt.
29.11.2010 - 07:15 Uhr
Zitat von kypdurron:
.......
Ich sehe das etwas anders. Die Aufstellung ist wurstegal, 4-3-2-1-1-2-4 oder sonstwie. Allerdings sollte es eine vage Idee davon geben, wie man den Ball nach vorne tragen und einen Spieler freistellen will, um ein Tor zu schießen.
Auf der anderen Seite erstickt derselbe Spielzug noch viel schneller, denn in 8 von 10 Fällen ist Ramos technisch nicht in der Lage den Ball zu kontrollieren (springt 3 m weg, und weil alle wissen wie gefährlich Ramos ist, nimmt ihm den Ball natürlich dann auch weg). Oder Der Ball kommt in seinen (theoretischen?) Lauf, aber Ramos läuft nicht, sondern winkt ab.
Die offensiven Außenbahnen sind einfach momentan fehlbesetzt, .....
Ob dann ein Domo oder ein Lusti mit Niemeyer und Ramos im Zentrum spielt, dürfte ziemlich egal sein.
Tatsächlich sollte ein Trainer nach über 10 Spielen erkannt haben,
dass Ramos in die Sturmspitze gehört (neben Friend),
dass nur Ronny gute Standards und Schüsse aus der 2. Reihe hinbekommt,
dass weder Raffael (gehört direkt hinter die Spitzen) noch Domo Spielmacher sind,
dass früher gewechselt werden muss,
dass Lustenberger Spielpraxis bekommen muss, etc.
Die Liste könnte länger werden, aber auch so ist klar: Babbel hat Hertha noch nicht verstanden. Vielleicht sollte er mal ein Spiel von der Tribüne aus beobachten.
.......
Ich sehe das etwas anders. Die Aufstellung ist wurstegal, 4-3-2-1-1-2-4 oder sonstwie. Allerdings sollte es eine vage Idee davon geben, wie man den Ball nach vorne tragen und einen Spieler freistellen will, um ein Tor zu schießen.
Auf der anderen Seite erstickt derselbe Spielzug noch viel schneller, denn in 8 von 10 Fällen ist Ramos technisch nicht in der Lage den Ball zu kontrollieren (springt 3 m weg, und weil alle wissen wie gefährlich Ramos ist, nimmt ihm den Ball natürlich dann auch weg). Oder Der Ball kommt in seinen (theoretischen?) Lauf, aber Ramos läuft nicht, sondern winkt ab.
Die offensiven Außenbahnen sind einfach momentan fehlbesetzt, .....
Ob dann ein Domo oder ein Lusti mit Niemeyer und Ramos im Zentrum spielt, dürfte ziemlich egal sein.
Tatsächlich sollte ein Trainer nach über 10 Spielen erkannt haben,
dass Ramos in die Sturmspitze gehört (neben Friend),
dass nur Ronny gute Standards und Schüsse aus der 2. Reihe hinbekommt,
dass weder Raffael (gehört direkt hinter die Spitzen) noch Domo Spielmacher sind,
dass früher gewechselt werden muss,
dass Lustenberger Spielpraxis bekommen muss, etc.
Die Liste könnte länger werden, aber auch so ist klar: Babbel hat Hertha noch nicht verstanden. Vielleicht sollte er mal ein Spiel von der Tribüne aus beobachten.
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