Stadion am Böllenfalltor
20.05.2012 - 11:36 Uhr
07.07.2016 - 10:56 Uhr
Also wie immer nichts Halbes und nichts Ganzes, einfach nur eine Alibi-Lösung und ziemlich unbefriedigend. Typisch Grüne halt. Vielleicht sollte man wirklich erwägen mit Investoren ein Stadion außerhalb der Stadt zu bauen und die Geschäftsstelle sowie Trainings-Center am Bölle zu lassen.
08.07.2016 - 08:57 Uhr
Zitat von diavollo
Das habe ich auch gelesen und mich darüber aufgeregt. Das sind nun einmal die ewig gestrigen, die stur an ihren alten Ideen festhalten. Das Festhalten am Standort Bölle war von Anfang an die falsche Entscheidung. Jetzt hat man eine Schein-Lösung um das Problem auf zukünftigen Regierungen zu schieben. Viel besser wäre, Jetzt einen anderen Standort zu finden und das Geld direkt dort zu INVESTIEREN und nicht nutzlos zu verschwenden.
Ich hoffe noch das Fritsch es schafft über Investoren eine bessere Lösung zu finden.
Was ich mich fragen ist, was ist dem mit dem 15,5 mio € die bereits geflossen sind und die inn neue Stadion fließen sollen.
Oh man wenn ich mir vorstelle, dass das Bölle noch beschissener aussehen kann als jetzt


Zitat von bassman
Die Stellungnahme ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Das ist keine "pragmatische Lösung", sondern schlichtweg der Versuch, "irgendwie" die Auflagen der DFL zu erfüllen, um Zeit zu gewinnen. Es macht doch keinen Sinn, mehr als 10 Mio. EUR in einen Standort zu investieren, der letztlich einfach nicht mehr geeignet ist. Da müssen auch Teile der Fans endlich umdenken: das Bölle hat KEINE Zukunft, zumindest nicht, wenn der Verein im Profifußball unterwegs ist.
Zitat von AchtundNeunzig
Kerstin Lau, Sprecherin des Fanbündnisses: "Wir befürworten die jetzt gefundene pragmatische Lösung am Standort Böllenfalltor und hoffen, dass die Umsetzung zügig und unter Berücksichtigung der bisherigen Planungen mit dem Fanbündnis "Tradition hat Zukunft" wie versprochen erfolgt. Eine weitere Verzögerung ist (...) zu vermeiden." (pak).
Was gibt es denn da zu befürworten?
Kerstin Lau, Sprecherin des Fanbündnisses: "Wir befürworten die jetzt gefundene pragmatische Lösung am Standort Böllenfalltor und hoffen, dass die Umsetzung zügig und unter Berücksichtigung der bisherigen Planungen mit dem Fanbündnis "Tradition hat Zukunft" wie versprochen erfolgt. Eine weitere Verzögerung ist (...) zu vermeiden." (pak).
Was gibt es denn da zu befürworten?
Die Stellungnahme ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Das ist keine "pragmatische Lösung", sondern schlichtweg der Versuch, "irgendwie" die Auflagen der DFL zu erfüllen, um Zeit zu gewinnen. Es macht doch keinen Sinn, mehr als 10 Mio. EUR in einen Standort zu investieren, der letztlich einfach nicht mehr geeignet ist. Da müssen auch Teile der Fans endlich umdenken: das Bölle hat KEINE Zukunft, zumindest nicht, wenn der Verein im Profifußball unterwegs ist.
Das habe ich auch gelesen und mich darüber aufgeregt. Das sind nun einmal die ewig gestrigen, die stur an ihren alten Ideen festhalten. Das Festhalten am Standort Bölle war von Anfang an die falsche Entscheidung. Jetzt hat man eine Schein-Lösung um das Problem auf zukünftigen Regierungen zu schieben. Viel besser wäre, Jetzt einen anderen Standort zu finden und das Geld direkt dort zu INVESTIEREN und nicht nutzlos zu verschwenden.
Ich hoffe noch das Fritsch es schafft über Investoren eine bessere Lösung zu finden.
Was ich mich fragen ist, was ist dem mit dem 15,5 mio € die bereits geflossen sind und die inn neue Stadion fließen sollen.
Oh man wenn ich mir vorstelle, dass das Bölle noch beschissener aussehen kann als jetzt



Mal eins vorneweg: Im Kontext der Stadionfrage den Ausspruch "ewig gestrig" für nachgewiesene Hardcore-Fans zu verwenden, ist absolut daneben. Das Bölle ist Kult - für mich jedenfalls und für viele andere auch - egal wie beschissen es aussieht und ob man nass wird wenn es regnet.
Mit 'nem Dach über den Stehern könnte ich sehr gut noch viele lange Jahre zufrieden sein wenn da nicht die andere Komponente wäre, nämlich für den Verein Voraussetzungen zu schaffen die diesen im Profifussball konkurrenzfähig halten. Es muss also jeder für sich selbst eine Abwägung treffen, was wie gewichtet oder priorisiert wird. Verstehen kann ich beide Positionen.
08.07.2016 - 11:23 Uhr
Ich finde Tradition ja gut, so lange sie keine positive Entwicklung aufhält. Profifussball und Bölle geht nicht. Es sind ja nicht nur die Auflagen der DFL, es geht auch um Sponsoren, Attraktivität für Angestellte (Fussballer) und mehr Platz für mehr Zuschauer. Sprich, eine Entscheidung Pro Bölle ist im Moment eine Entscheidung gegen den Profifussball. Für mich gehört auch eine Wählscheibe ans Telefon. Das kann ich immer noch haben, dann muss ich aber auf ein paar angenehme Funktionen verzichten. Und so ist es leider auch mit dem Bölle.
08.07.2016 - 13:17 Uhr
Als echter Lilien-Fan muss ich mich entscheiden: Entweder das gute alte ehrwürdige Bölle, mit dem rustikalen Charme aus vergangenen Zeiten, dann spiele ich dort aber höchstens Regionalliga - oder aber ein neues, allen Auflagen der DFL entsprechendes Stadion, dass sich in nichts unterscheidet von vielen anderen Stadien, dem Verein aber deutliche Mehreinnahmen bringt. Eine Kröte muss man schlucken.
Ich will Bundesliga-Fussball in Darmstadt sehen. 1. oder 2. Liga. Wegen mir auch in Weiterstadt. Man kann an vielen alten Sachen hängen, aber irgendwann muss man sich davon trennen, wenn es nicht anders geht.
Investor her (Merck, Software AG oder Chinese (aber nicht der von Frankfurt-Hahn), Stadt in den ***** treten und los geht's. Wenn das so weitergeht, werde ich doch noch zum Wutbürger !!!
Ich will Bundesliga-Fussball in Darmstadt sehen. 1. oder 2. Liga. Wegen mir auch in Weiterstadt. Man kann an vielen alten Sachen hängen, aber irgendwann muss man sich davon trennen, wenn es nicht anders geht.
Investor her (Merck, Software AG oder Chinese (aber nicht der von Frankfurt-Hahn), Stadt in den ***** treten und los geht's. Wenn das so weitergeht, werde ich doch noch zum Wutbürger !!!
08.07.2016 - 14:16 Uhr
Zitat von Darmstadt-City
Wir versuchen gerade das Beste aus der momentanen Lage und Situation rauszuholen. Die DFL wird zu viel Druck gemacht haben. Unsere Verantwortlichen haben zu viel geredet aber nicht gehandelt. Das ist jetzt die Quittung dafür. Diese 11 Mio und die Ungewissheit wann ein neues Stadion steht, sowie die Verunstaltung des Böllenfalltors. In der jetzigen Situation gab es keine Alternative mehr als diesen Plan so durchzuführen. Wir haben zu lange gepennt.
Wir versuchen gerade das Beste aus der momentanen Lage und Situation rauszuholen. Die DFL wird zu viel Druck gemacht haben. Unsere Verantwortlichen haben zu viel geredet aber nicht gehandelt. Das ist jetzt die Quittung dafür. Diese 11 Mio und die Ungewissheit wann ein neues Stadion steht, sowie die Verunstaltung des Böllenfalltors. In der jetzigen Situation gab es keine Alternative mehr als diesen Plan so durchzuführen. Wir haben zu lange gepennt.
Bitte differenzieren! Wer ist "wir"? Wen meinst Du mit "unsere Verantwortlichen"? Verein? Stadt?
Ich jedenfalls sehe beim Verein beim besten Willen keine Versäumnisse, bei der Politik dagegen eine folgenschwere Fehleinschätzung der Sachlage. Die hätte bereits in dem Moment korrigiert werden müssen, als klar war, dass das Projekt Bölle-Umbau nicht ohne Bebauungsplanvefahren umgesetzt werden kann.
08.07.2016 - 16:11 Uhr
Der Zuschauerschnitt lag 77/78 bei rund 9.000 Zuschauern, 82/83 bei 6.000... Wann war ein Stadion mit einer maximalen Kapazität von 32.000 Zuschauern zu Zweitligazeiten also mal sinnvoll?
Mehr als maximal 25.000 müssten es wirklich nicht sein. Die Kosten für eine höhere Kapazität steigen irgendwann ja auch nicht linear sondern exponentiell an und die laufenden Kosten hat man immer, egal wie viele Zuschauer tatsächlich kommen. Ich gehe außerdem ebenfalls davon aus, dass in einer durchschnittlichen Zweitligasaison vielleicht noch 10-15.000 hingehen werden wenn der aktuelle Hype erstmal wieder rum ist.
Mehr als maximal 25.000 müssten es wirklich nicht sein. Die Kosten für eine höhere Kapazität steigen irgendwann ja auch nicht linear sondern exponentiell an und die laufenden Kosten hat man immer, egal wie viele Zuschauer tatsächlich kommen. Ich gehe außerdem ebenfalls davon aus, dass in einer durchschnittlichen Zweitligasaison vielleicht noch 10-15.000 hingehen werden wenn der aktuelle Hype erstmal wieder rum ist.
01.09.2016 - 16:07 Uhr
Zitat von Seeler09
Ja hier ist für sehr viele User die Wahrheit nicht erwünscht, merkt man jedes mal wenn man Ihnen aufzeigt das ihre "Wünsche" Fernab fer Realität sind.
Ja hier ist für sehr viele User die Wahrheit nicht erwünscht, merkt man jedes mal wenn man Ihnen aufzeigt das ihre "Wünsche" Fernab fer Realität sind.
Ich nehme an Du meinst damit „Deine“ Wahrheit?
Zitat von Seeler09
Warum wurde jahrelang nichts getan am Stadion?
Warum wurde jahrelang nichts getan am Stadion?
Wurde doch – die Stadt gibt jährlich viel Geld für die Instandhaltung eines maroden Stadions aus. Die richtige Frage heisst daher: Warum repariert der arme Schlucker immer wieder seine alte Karre anstatt sich einen Neuwagen anzuschaffen? (Sprichwort: Ich bin zu arm um mir billige Sachen zu leisten). Mit dieser Frage kannst Du Dich gerne an die Stadt wenden, ich versteh es auch nicht.
Zitat von Seeler09
Wenn es die Stadt nicht tut, wie MEHRFACH erwähnt... dann sollte man sich selbst drum kümmern
Wenn es die Stadt nicht tut, wie MEHRFACH erwähnt... dann sollte man sich selbst drum kümmern
Bis vor wenigen Wochen war es noch so, dass die Stadt immer wieder betont hatte, dass das Stadion gebaut werden könne und alle rechtlichen Bedenken als handhabbar benannt. Ganz überraschend
ist das nicht mehr möglich. Jetzt kann man dem Verein vorwerfen, nicht weit vorab bereits nach Alternativen gesucht zu haben. Allerdings – wenn der OB selbst immer wieder betont, das Ding zu bauen und während der Planungsphase damit auch im Wahlkampf wirbt, dann kann ich dem Verein da wenig Vorwürfe machen. Er wurde verarscht. Zitat von Seeler09
Dann sollte man sich selbst drum kümmern (1.FC Union Berlin)
Dann sollte man sich selbst drum kümmern (1.FC Union Berlin)
Damit kommste immer wieder, daher kennst Du Dich anscheinend besonders gut aus damit. Ganz geblickt habe ich das aber noch nicht.
Mal ein paar Fakten:
Das Grundstück hatte dort seinerzeit einen Bodenrichtwert von 200€/qm, in Darmstadt-Steinbergviertel sind das dagegen 600€/qm. Der Umbau kostete Union damals 17 Mio. €, alleine mit Faktorpreissteigerungen wären das heute bereits um die 21-24 Mio. €. Angesichts des teureren Bodens kann man also von GIK von 30 Mio. € und mehr ausgehen.
Meine Frage an Dich, da Du Dich auszukennen scheinst: Wie hoch war die Verzinsung des Fremdkapitals seinerzeit bei Union Berlin? Welche Rendite haben die EK-Geber erzielt, die sich an der Betreibergesellschaft beteiligt hatten? Wäre das dann auch bei GIK von >30 Mio. € darstellbar? Natürlich bräuchten wir entsprechende Investoren, aber die stehen bei uns gerade Schlange.
Danke im Voraus für die Antworten!
Zitat von Seeler09
Allerdings wäre es noch immer sinnvoller ein Gelände zu beziehen (SC Freiburg) was nicht so ungünstig liegt. (Eine spätere Erweiterung unmöglich ist).
Allerdings wäre es noch immer sinnvoller ein Gelände zu beziehen (SC Freiburg) was nicht so ungünstig liegt. (Eine spätere Erweiterung unmöglich ist).
Das mag durchaus sein. Da Du Dich sehr gut mit dem Stadionsausbau und der Stadt Darmstadt auskennst weisst Du natürlich auch, wo in Darmstadt oder Umgebung dieses Gelände liegt, nicht!?
Die Stadt Darmstadt hat Dutzende von Mio. € in völlige Investitionsruinen gepumpt, siehe Kongresszentrum (Darmstadtium), Centralstation oder Staatstheater. Daher ist das Unverständnis der meisten User nachvollziehbar, wenn eine der wenigen betriebswirtschaftlich sinnvollen Investitionen aus Unvermögen in den Sand gesetzt wird – Eigeninteresse las Fan hin oder her. Dieses Unverständnis müsstest auch Du teilen können wenn Du Dich mal ein wenig von „Deiner“ Wahrheit lösen würdest.
Beste Grüße
Prsut
03.09.2016 - 17:48 Uhr
Zitat von diedrey
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Danke für den Link. Sehr aufschlussreich!
Wenn ich dann lesen muss "nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe", dann wird mir ganz anders. Nicht alleine, weil da das schöne Geld für einen Neubau mal eben so für ein Provisorium rausgeblasen werden soll. Sondern schon deshalb, weil sich in dem Zitat diese gefährlichen Relativierungen wiederfinden, die mich an die (Fehl-)Schlüsse erinnern, die die Verantwortlichen in der Politik aus der Machbarkeitsstudie gezogen haben.
Wenn die Herren (und Damen) Politiker bzw. Klaus Drach diesmal wieder in ihrer Einschätzung ("nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe") danebenliegen, soll's mir jedoch einigermaßen wurscht sein. Aber für die Stadt wär's halt blöd, wenn (ich betone: möglicherweise) die Millionen, die aus dem Landeszuschuss hätten gedeckt werden sollen, plötzlich und wider Erwarten doch aus dem städtischen Etat zu begleichen sein sollten.
Ungeachtet dessen scheint mir die politische Botschaft dahinter an Eindeutigkeit kaum zu überbieten:
Kurzfassung: Es wird kein neues Stadion geben.
Langfassung: Wir stecken den Millionenzuschuss vom Land in das Provisorium am maroden Böllenfalltor und wurschteln ansonsten so weiter wie gehabt. Denn an Fußball haben wir kein großes Interesse in unserer Stadt der Wissenschaft und der Künste. Wir sonnen uns zwar gerne im Erfolg der Lilien. Aber wir glauben nicht daran, dass der noch lange anhält. Also kommen wir billiger davon, wenn wir das Bölle ertüchtigen. Das wird schon so lange halten, bis der Spuk vorüber und wieder Drittliga-Fußball angesagt ist. Da sparen wir uns jede städtische Kohle, denn für die Schmalspur-Lösung am bestehenden Standort können wir ja mal locker die Mäuse aus Wiesbaden verbraten. Und bis zur nächsten Wahl tun wir einfach noch der Ordnung halber so, als würden wir nach einem geeigneten Standort für ein neues Stadion suchen. Nur: Hoffentlich kommt nicht noch einer vor der Wahl auf die Idee, uns zu fragen, wie denn ein neues Stadion ohne die Landes-Millionen noch solide finanziert werden soll.
05.09.2016 - 14:12 Uhr
Zitat von Chris1065
Eher geschickte Marketingaktion.
Merck kann damit in der Darmstädter Community Pluspunkte setzen. Stadionsposnoring brauchen sie aufgrund ihres Geschäftsprofils sowieso nicht.
Auf der anderen Seite, wenn die Saison schlecht läuft wird man die Marke Merck nicht mit einer Schiessbude der Liga in Verbindung bringen.
Eher geschickte Marketingaktion.
Merck kann damit in der Darmstädter Community Pluspunkte setzen. Stadionsposnoring brauchen sie aufgrund ihres Geschäftsprofils sowieso nicht.
Auf der anderen Seite, wenn die Saison schlecht läuft wird man die Marke Merck nicht mit einer Schiessbude der Liga in Verbindung bringen.
Schon ziemlich geschickt ein Stadionsponsoring einzugehen dass man ohnehin nicht braucht um es anschließend temporär mal auszusetzen. Insbesondere da die Gefahr, zur Schießbude zu werden letztes Jahr so viel geringer war.
Man muss ja nicht gleich vom barmherzigen Samariter ausgehen, aber diese negative Einstellung sagt mehr über den User aus als über den Sponsor. Letztenendes isses ne Win-Win-Situation für alle Beteiligten, so wie das bei Charity -Veranstaltungen übrigens auch häufig der Fall ist.
05.09.2016 - 14:17 Uhr
Zitat von Chris1065
Eher geschickte Marketingaktion.
Merck kann damit in der Darmstädter Community Pluspunkte setzen. Stadionsposnoring brauchen sie aufgrund ihres Geschäftsprofils sowieso nicht.
Auf der anderen Seite, wenn die Saison schlecht läuft wird man die Marke Merck nicht mit einer Schiessbude der Liga in Verbindung bringen.
Eher geschickte Marketingaktion.
Merck kann damit in der Darmstädter Community Pluspunkte setzen. Stadionsposnoring brauchen sie aufgrund ihres Geschäftsprofils sowieso nicht.
Auf der anderen Seite, wenn die Saison schlecht läuft wird man die Marke Merck nicht mit einer Schiessbude der Liga in Verbindung bringen.
Verdammte Axt - was ist eigentlich so sexy daran, hinter jeder, aber auch jeder Aktion umgehend einen perfiden strategischen Schachzug zu sehen
Ich freue mich einfach mal völlig vorbehaltlos für Jonathan und sein Andenken, seine Familie, seine Stiftung, die damit Visibilität erhält und ziehe meinen Hut vor dieser wunderbaren Geste.
Im Gedenken an Johnny,
Jottkah1887
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Jottkah1887 am 05.09.2016 um 14:29 Uhr bearbeitet
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