Stadion am Böllenfalltor
20.05.2012 - 11:36 Uhr
02.09.2016 - 15:51 Uhr
Zitat von Chris1065
Kannst dich mal daran orientieren ..http://www.continental-arena.com/daten-fakten/
Wurde auch auf der Wiese ausserhalb der Stadt gebaut..allerdings für 14.000 Fans.
Wenn du Darmstadt auf 20.000 planst, kannst du davon ausgehen das man 3.000 Parkplätze brauchen würde und vielleicht um die 20 Hektar Fläche.
Als double check für die Parkplätze kannst du Hoffenheim's Stadion sehen.. da gibt es 4.600 Parkplätze, 2.500 am Stadion und 2.100 "in der Nähe". http://www.achtzehn99.de/arena/daten-fakten/
Gröblich kann man also sagen das die Parkplatzformel Zuschauerkapazität * 0,15 ist.
Kannst dich mal daran orientieren ..http://www.continental-arena.com/daten-fakten/
Wurde auch auf der Wiese ausserhalb der Stadt gebaut..allerdings für 14.000 Fans.
Wenn du Darmstadt auf 20.000 planst, kannst du davon ausgehen das man 3.000 Parkplätze brauchen würde und vielleicht um die 20 Hektar Fläche.
Als double check für die Parkplätze kannst du Hoffenheim's Stadion sehen.. da gibt es 4.600 Parkplätze, 2.500 am Stadion und 2.100 "in der Nähe". http://www.achtzehn99.de/arena/daten-fakten/
Gröblich kann man also sagen das die Parkplatzformel Zuschauerkapazität * 0,15 ist.
top Beitrag...aber es sind 15224 Plätze, Businessests sind auch Plätze und nicht enthalten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Continental_Arena
02.09.2016 - 16:07 Uhr
Zitat von lilienrama
[quote=Seeler09
Die Fläche sollte zumindst einen Anschluss (Autobahn//Fernstrasse) und wenn möglich noch einen möglichen Zwischenhalt für die Bahn (Besser Strassen oder U-Bahn) Haltepunkte.
ich finde auch Darmstadt sollte eine U-Bahn nach Arheilgen oder Weiterstadt bauen
der User kennt sich richtig aus 
[quote=Seeler09
Die Fläche sollte zumindst einen Anschluss (Autobahn//Fernstrasse) und wenn möglich noch einen möglichen Zwischenhalt für die Bahn (Besser Strassen oder U-Bahn) Haltepunkte.
ich finde auch Darmstadt sollte eine U-Bahn nach Arheilgen oder Weiterstadt bauen
der User kennt sich richtig aus 
Ja is SAU Lustig... wenn man erwähnt das man mehr als einen Fahrradweg zum Stadion benötigt.
Also eine Strasse oder ÖPNV.
02.09.2016 - 16:18 Uhr
Ja, @seeler09.
Es liegt daran, dass wir Darmstädter uns von Dir etwas für blöd verkauft vorkommen:
Ich denke, die üblichen Verkehrswege gehen nicht vergessen.
(Und so lange, wie Hamburg an der Elbphilharmonie werden wir am Bölle auch nicht bauen. Obwohl, dafür lege ich nicht die Hand ins Feuer.)
Ich werde nun den Troll nicht mehr füttern. Das trägt zu nichts bei.
Es liegt daran, dass wir Darmstädter uns von Dir etwas für blöd verkauft vorkommen:
Ich denke, die üblichen Verkehrswege gehen nicht vergessen.
(Und so lange, wie Hamburg an der Elbphilharmonie werden wir am Bölle auch nicht bauen. Obwohl, dafür lege ich nicht die Hand ins Feuer.)
Ich werde nun den Troll nicht mehr füttern. Das trägt zu nichts bei.
02.09.2016 - 23:38 Uhr
habe vorhin eine schöne Doku auf WDR über NRW in den 70ern gesehen, da haben sie die damals neu gebauten Stadien in K, D, GE, DO gezeigt, nur Köln ist wohl bis zur WM74 nicht ganz fertig geworden. All diese Bauten existieren heute auch nicht mehr oder nur in Resten.
Und dann noch dieser Artikel im Kicker heute
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/659163/2/slideshow_ueberraschender-spitzenreiter_das-kosten-dauerkarten-in-der-liga.html
In unserm abgerockten Bölle mit dem am Abstand geringsten Komfort können doch die höchsten DK Preise erzielt werden.
Um das zu relativieren:
- Dem Verein machen wir da mal keinen Vorwurf, bei 11000 sicher verkauften (bzw. ausangstweiterverlängerten) DK + Warteliste von ca 6000, hätte der SV ja auch die Preise anheben können, hat er nicht
- In der Aufzählung gibt ja nur die billigste DK an, wer weiß in was für einer Ecke / einem Block man für die 130 € in Wolfburg stehen / sitzen muss
- Den höheren Preis zahlt man eben gerne wegen der höheren Bewegungsfreiheit, man muss halt nicht die ganze Saison neben dem (vielleicht irgendwann nervende Sitznachbarn) sitzen.
- im Bölle trauen sich die die Auswärtsfans etwas mehr Bengalo - Show (wenn dann mal nicht der Hund kommt
)
- Der Eintritt zum Museum/ antikes Fußballstadion ist ja auch inklusive
Dennoch freue ich mich auf das geplante Dach in der Kurve, den Matsch an den Schuhen werde ich nicht vermissen
Und weil die Boys in Blue böse und Kampfstark sind, werden sie wieder den Klassenerhalt schaffen so lange es hier keine generelle Lösung gibt.
Und dann noch dieser Artikel im Kicker heute
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/659163/2/slideshow_ueberraschender-spitzenreiter_das-kosten-dauerkarten-in-der-liga.html
In unserm abgerockten Bölle mit dem am Abstand geringsten Komfort können doch die höchsten DK Preise erzielt werden.
Um das zu relativieren:
- Dem Verein machen wir da mal keinen Vorwurf, bei 11000 sicher verkauften (bzw. ausangstweiterverlängerten) DK + Warteliste von ca 6000, hätte der SV ja auch die Preise anheben können, hat er nicht
- In der Aufzählung gibt ja nur die billigste DK an, wer weiß in was für einer Ecke / einem Block man für die 130 € in Wolfburg stehen / sitzen muss
- Den höheren Preis zahlt man eben gerne wegen der höheren Bewegungsfreiheit, man muss halt nicht die ganze Saison neben dem (vielleicht irgendwann nervende Sitznachbarn) sitzen.
- im Bölle trauen sich die die Auswärtsfans etwas mehr Bengalo - Show (wenn dann mal nicht der Hund kommt
) - Der Eintritt zum Museum/ antikes Fußballstadion ist ja auch inklusive
Dennoch freue ich mich auf das geplante Dach in der Kurve, den Matsch an den Schuhen werde ich nicht vermissen
Und weil die Boys in Blue böse und Kampfstark sind, werden sie wieder den Klassenerhalt schaffen so lange es hier keine generelle Lösung gibt.
03.09.2016 - 12:29 Uhr
Noch immer ist nicht geklärt aus welchen Mitteln die Ertüchtigung finanziert wird. Wie wir wohl wissen, wenn Politiker über ein elementar wichtiges Thema schweigen, dann hat es nichts gutes zu heissen. Ich bin sicher, dass das Geld aus den geflossenen Fördergeldern, die für den Neu-Bau gedacht waren entnommen wird und damit Zweckentfremdet wird.
Damit wird wohl der dringend nötige Neubau ins Wasser fallen und damit die Existenz des Vereins massiv bedroht. Danke Grüne
Ihr seit Experten darin Dinge zu verschlimmern.
Damit wird wohl der dringend nötige Neubau ins Wasser fallen und damit die Existenz des Vereins massiv bedroht. Danke Grüne
Ihr seit Experten darin Dinge zu verschlimmern.
03.09.2016 - 14:05 Uhr
Zitat von diavollo
Noch immer ist nicht geklärt aus welchen Mitteln die Ertüchtigung finanziert wird. Wie wir wohl wissen, wenn Politiker über ein elementar wichtiges Thema schweigen, dann hat es nichts gutes zu heissen. Ich bin sicher, dass das Geld aus den geflossenen Fördergeldern, die für den Neu-Bau gedacht waren entnommen wird und damit Zweckentfremdet wird.
Damit wird wohl der dringend nötige Neubau ins Wasser fallen und damit die Existenz des Vereins massiv bedroht. Danke Grüne
Ihr seit Experten darin Dinge zu verschlimmern.
Noch immer ist nicht geklärt aus welchen Mitteln die Ertüchtigung finanziert wird. Wie wir wohl wissen, wenn Politiker über ein elementar wichtiges Thema schweigen, dann hat es nichts gutes zu heissen. Ich bin sicher, dass das Geld aus den geflossenen Fördergeldern, die für den Neu-Bau gedacht waren entnommen wird und damit Zweckentfremdet wird.
Damit wird wohl der dringend nötige Neubau ins Wasser fallen und damit die Existenz des Vereins massiv bedroht. Danke Grüne
Ihr seit Experten darin Dinge zu verschlimmern.Vorweg: Auch ich weiß es nicht und kann nur Vermutungen anstellen und Wahrscheinlichkeiten bewerten. ABER: Es ist doch sehr davon auszugehen, dass die Mittel vom Land zweckgebunden geflossen sein (bzw. fließen werden). Ein Verstoß gegen die Zweckbindung würde über kurz oder lang also dazu führen, dass das Land das Geld zurückfordern könnte (und sicher auch würde). So dämlich wird niemand sein.
Diese Überlegung ist natürlich auch keine Antwort auf die Frage, wie die sogenannte Ertüchtigung finanziert wird. Die einzige klare Auskunft, die mir dazu bekannt ist, ist die Aussage des Vereins, dass die Stahlrohrtribünen auf Kosten der 98er errichtet werden sollen.
Gab es zu dieser Mitteilung auch eine Information bezüglich der dafür erwarteten Ausgaben? Wenn ja, dann ist das an mir vorbeigegangen. Daraus ließe sich aber ableiten, in welcher Höhe noch Kosten von der Stadt zu tragen wären...
Im Übrigen scheint mir eine Diskussion über die Leistungen und Nicht-Leistungen der einzelnen politischen Parteien in Darmstadt zu diesem Thema wenig zielführend. Die Grünen müssen als derzeitige Partei, die das Sagen hat, zwar automatisch mehr Prügel einstecken – aber ganz allgemein scheint es mir doch so, dass sich keine einzige politische Gruppierung in DA bislang in der Stadionfrage mit Ruhm bekleckert hat.
Wohlgemerkt: Nette Forderungen erheben oder schlaue Fragen stellen – das kann jeder. Das meine ich nicht. Konkrete und erfolgversprechende Taten im Sinne der Lilien und im Sinne einer Lösung der Stadionfrage gab's doch bislang von keiner Seite
Dieser Beitrag wurde zuletzt von vonGallenstein am 03.09.2016 um 14:10 Uhr bearbeitet
03.09.2016 - 16:14 Uhr
Die Stahlrohrkonstruktion wird GEMIETET und refinanziert sich über die höherwertigen Tickets. (Der Beachvolleyball-Palast bei Olympia in Rio war übrigens auch eine solche Konstruktion.)
Dass die Existenz des Vereines wegen dem Stadion auf dem Spiel steht, ist mal totaler Käse, weshalb denn das? So gut wie jetzt ging es uns wohl noch nie. Die Stadionmiete wird in einem neuen Bölle sicherlich eine viel höhere Belastung sein. An einem alten Stadion ist noch kein Verein zu Grunde gegangen, eher an einem zu großen Neuen zur falschen Zeit....
Und die Politik.... die Parteien, die beim Stadion/SV98/Sport oder Infrastruktur allgemein in Darmstadt noch nicht gepatzt haben, will ich erst Recht nicht in Verantwortung sehen.... Und abgesehen vom Stadion ist in Darmstadt-City auch vieles ganz schick geworden in den letzten 20 Jahren.... Uni, Lui, Oberfeld, Hbf, Carree, Schlossgraben, Darmstadtium, J-S-Bad.... Manches Geschmackssache, manches Millionengrab. Aber früher hab ich immer gesagt "Naja, wir sind halt ausgebombt worden." Inzwischen ist Darmstadt kaum noch peinlich.
Und das Bölle.... wird von vielen auch geliebt, wie es ist. Am liebsten wär mir, die DFL würde es uns einfach lassen. Einmal, zweimal im Jahr nass werden, ist jetzt auch net so schlimm. Ich trag ja keine Pömps im Stadion.
Dass die Existenz des Vereines wegen dem Stadion auf dem Spiel steht, ist mal totaler Käse, weshalb denn das? So gut wie jetzt ging es uns wohl noch nie. Die Stadionmiete wird in einem neuen Bölle sicherlich eine viel höhere Belastung sein. An einem alten Stadion ist noch kein Verein zu Grunde gegangen, eher an einem zu großen Neuen zur falschen Zeit....
Und die Politik.... die Parteien, die beim Stadion/SV98/Sport oder Infrastruktur allgemein in Darmstadt noch nicht gepatzt haben, will ich erst Recht nicht in Verantwortung sehen.... Und abgesehen vom Stadion ist in Darmstadt-City auch vieles ganz schick geworden in den letzten 20 Jahren.... Uni, Lui, Oberfeld, Hbf, Carree, Schlossgraben, Darmstadtium, J-S-Bad.... Manches Geschmackssache, manches Millionengrab. Aber früher hab ich immer gesagt "Naja, wir sind halt ausgebombt worden." Inzwischen ist Darmstadt kaum noch peinlich.
Und das Bölle.... wird von vielen auch geliebt, wie es ist. Am liebsten wär mir, die DFL würde es uns einfach lassen. Einmal, zweimal im Jahr nass werden, ist jetzt auch net so schlimm. Ich trag ja keine Pömps im Stadion.
03.09.2016 - 16:24 Uhr
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von diedrey am 03.09.2016 um 16:29 Uhr bearbeitet
03.09.2016 - 17:48 Uhr
Zitat von diedrey
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Danke für den Link. Sehr aufschlussreich!
Wenn ich dann lesen muss "nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe", dann wird mir ganz anders. Nicht alleine, weil da das schöne Geld für einen Neubau mal eben so für ein Provisorium rausgeblasen werden soll. Sondern schon deshalb, weil sich in dem Zitat diese gefährlichen Relativierungen wiederfinden, die mich an die (Fehl-)Schlüsse erinnern, die die Verantwortlichen in der Politik aus der Machbarkeitsstudie gezogen haben.
Wenn die Herren (und Damen) Politiker bzw. Klaus Drach diesmal wieder in ihrer Einschätzung ("nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe") danebenliegen, soll's mir jedoch einigermaßen wurscht sein. Aber für die Stadt wär's halt blöd, wenn (ich betone: möglicherweise) die Millionen, die aus dem Landeszuschuss hätten gedeckt werden sollen, plötzlich und wider Erwarten doch aus dem städtischen Etat zu begleichen sein sollten.
Ungeachtet dessen scheint mir die politische Botschaft dahinter an Eindeutigkeit kaum zu überbieten:
Kurzfassung: Es wird kein neues Stadion geben.
Langfassung: Wir stecken den Millionenzuschuss vom Land in das Provisorium am maroden Böllenfalltor und wurschteln ansonsten so weiter wie gehabt. Denn an Fußball haben wir kein großes Interesse in unserer Stadt der Wissenschaft und der Künste. Wir sonnen uns zwar gerne im Erfolg der Lilien. Aber wir glauben nicht daran, dass der noch lange anhält. Also kommen wir billiger davon, wenn wir das Bölle ertüchtigen. Das wird schon so lange halten, bis der Spuk vorüber und wieder Drittliga-Fußball angesagt ist. Da sparen wir uns jede städtische Kohle, denn für die Schmalspur-Lösung am bestehenden Standort können wir ja mal locker die Mäuse aus Wiesbaden verbraten. Und bis zur nächsten Wahl tun wir einfach noch der Ordnung halber so, als würden wir nach einem geeigneten Standort für ein neues Stadion suchen. Nur: Hoffentlich kommt nicht noch einer vor der Wahl auf die Idee, uns zu fragen, wie denn ein neues Stadion ohne die Landes-Millionen noch solide finanziert werden soll.
03.09.2016 - 17:55 Uhr
Zitat von vonGallenstein
Danke für den Link. Sehr aufschlussreich!
Wenn ich dann lesen muss "nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe", dann wird mir ganz anders. Nicht alleine, weil da das schöne Geld für einen Neubau mal eben so für ein Provisorium rausgeblasen werden soll. Sondern schon deshalb, weil sich in dem Zitat diese gefährlichen Relativierungen wiederfinden, die mich an die (Fehl-)Schlüsse erinnern, die die Verantwortlichen in der Politik aus der Machbarkeitsstudie gezogen haben.
Wenn die Herren (und Damen) Politiker bzw. Klaus Drach diesmal wieder in ihrer Einschätzung ("nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe") danebenliegen, soll's mir jedoch einigermaßen wurscht sein. Aber für die Stadt wär's halt blöd, wenn (ich betone: möglicherweise) die Millionen, die aus dem Landeszuschuss hätten gedeckt werden sollen, plötzlich und wider Erwarten doch aus dem städtischen Etat zu begleichen sein sollten.
Ungeachtet dessen scheint mir die politische Botschaft dahinter an Eindeutigkeit kaum zu überbieten:
Kurzfassung: Es wird kein neues Stadion geben.
Langfassung: Wir stecken den Millionenzuschuss vom Land in das Provisorium am maroden Böllenfalltor und wurschteln ansonsten so weiter wie gehabt. Denn an Fußball haben wir kein großes Interesse in unserer Stadt der Wissenschaft und der Künste. Wir sonnen uns zwar gerne im Erfolg der Lilien. Aber wir glauben nicht daran, dass der noch lange anhält. Also kommen wir billiger davon, wenn wir das Bölle ertüchtigen. Das wird schon so lange halten, bis der Spuk vorüber und wieder Drittliga-Fußball angesagt ist. Da sparen wir uns jede städtische Kohle, denn für die Schmalspur-Lösung am bestehenden Standort können wir ja mal locker die Mäuse aus Wiesbaden verbraten. Und bis zur nächsten Wahl tun wir einfach noch der Ordnung halber so, als würden wir nach einem geeigneten Standort für ein neues Stadion suchen. Nur: Hoffentlich kommt nicht noch einer vor der Wahl auf die Idee, uns zu fragen, wie denn ein neues Stadion ohne die Landes-Millionen noch solide finanziert werden soll.
Zitat von diedrey
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Freunde, unbedingt lesen... (war hier schon mal verlinkt)
Bis zum Saisonstart 2018/19 soll die Stadion-Modernisierung abgeschlossen sein. Begonnen hat sie bereits. Etwa 10,7 Millionen Euro wird sie verschlingen, so die Planungen. Sie sollen nahezu komplett aus bereits zugesagten Zuschüssen des Landes Hessen finanziert werden. Aber waren die nicht für einen echten Neubau – der rund 35 Millionen Euro gekostet hätte – erteilt worden? „Die 10,5 Millionen Euro aus dem Landesausgleich-Stock sind nicht zwingend zweckgebunden“, erklärt Klaus Drach. „Hier sind wir also weitestgehend safe.“
Die am schnellsten sichtbare Veränderung sind die zwei angesprochenen Stahlrohrtribünen – /.../
Süd: nur Stehplätze, Nord: nur Sitzplätze – werden von einem Spezialisten, der Nüssli GmbH, /.../ konstruierte schon für die Formel 1, die Olympischen Spiele, den Davis Cup, Biathlon Weltcup, den Eurovision Song Contest – /.../ Stadion des SV Wehen Wiesbaden /.../
Von den ursprünglich geplanten Zugängen über sogenannte Mundlöcher wurde Abstand genommen.
LED-Anzeigentafel, /.../ Sky temporär ein gläsernes TV-Studio /.../ blickt der Fernsehzuschauer dann auf die knackevolle Gegengerade
Kosten: 0 Euro (für die Stadt). Die Stahlrohrtribünen werden angemietet, die Miete (3 Millionen Euro für drei Jahre) reinholen muss der Verein durch höhere Ticket- und VIP-Einnahmen.
Danke für den Link. Sehr aufschlussreich!
Wenn ich dann lesen muss "nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe", dann wird mir ganz anders. Nicht alleine, weil da das schöne Geld für einen Neubau mal eben so für ein Provisorium rausgeblasen werden soll. Sondern schon deshalb, weil sich in dem Zitat diese gefährlichen Relativierungen wiederfinden, die mich an die (Fehl-)Schlüsse erinnern, die die Verantwortlichen in der Politik aus der Machbarkeitsstudie gezogen haben.
Wenn die Herren (und Damen) Politiker bzw. Klaus Drach diesmal wieder in ihrer Einschätzung ("nicht zwingend zweckgebunden" und "weitestgehend safe") danebenliegen, soll's mir jedoch einigermaßen wurscht sein. Aber für die Stadt wär's halt blöd, wenn (ich betone: möglicherweise) die Millionen, die aus dem Landeszuschuss hätten gedeckt werden sollen, plötzlich und wider Erwarten doch aus dem städtischen Etat zu begleichen sein sollten.
Ungeachtet dessen scheint mir die politische Botschaft dahinter an Eindeutigkeit kaum zu überbieten:
Kurzfassung: Es wird kein neues Stadion geben.
Langfassung: Wir stecken den Millionenzuschuss vom Land in das Provisorium am maroden Böllenfalltor und wurschteln ansonsten so weiter wie gehabt. Denn an Fußball haben wir kein großes Interesse in unserer Stadt der Wissenschaft und der Künste. Wir sonnen uns zwar gerne im Erfolg der Lilien. Aber wir glauben nicht daran, dass der noch lange anhält. Also kommen wir billiger davon, wenn wir das Bölle ertüchtigen. Das wird schon so lange halten, bis der Spuk vorüber und wieder Drittliga-Fußball angesagt ist. Da sparen wir uns jede städtische Kohle, denn für die Schmalspur-Lösung am bestehenden Standort können wir ja mal locker die Mäuse aus Wiesbaden verbraten. Und bis zur nächsten Wahl tun wir einfach noch der Ordnung halber so, als würden wir nach einem geeigneten Standort für ein neues Stadion suchen. Nur: Hoffentlich kommt nicht noch einer vor der Wahl auf die Idee, uns zu fragen, wie denn ein neues Stadion ohne die Landes-Millionen noch solide finanziert werden soll.
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