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Vorstand, Aufsichtsrat und weitere Gremien

18.06.2013 - 19:27 Uhr
Zitat von PeterPerformance
Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass Jobst sich sowohl beim VfB Stuttgart als auch beim Hamburger SV ins Gespräch gebracht hat und dort bei seinen Bewerbungen krachend gescheitert ist. Keiner wollte ihn haben – und bei uns bekommt er zum Dank für den Abstieg direkt die Vertragsverlängerung hinterhergeworfen! Dass Borgerding dieses peinliche Muster jetzt als „treues Commitment“ und „Identifikation mit unserem Verein“ verkauft, schlägt dem Fass echt den Boden aus.

Jobst ist nicht hier, weil er die 3. Liga so geil findet, sondern weil seine Ausstiegspläne im Sande verlaufen sind. Dass der Aufsichtsrat sich auch hier so dermaßen auf der Nase herumtanzen lässt und dieses mangelnde Bekenntnis noch als Erfolg feiert, zeigt einfach nur, wie blind und kontrollunfähig dieses ganze Gremium geworden ist!



Oh je jemand nimmt eine Chance wahr um seine Karriere weiter zu entwickeln. Wie kann er nur!
Bei Stuttgart war es, wenn ich mich recht entsinne so, dass sie ein anderes Profil gesucht haben. Beim HSV, keine Ahnung.

Aber es ist absolut legitim sich umzuschauen und wer weiß wer wen ins Spiel gebracht hat.

Aber davon abgesehen, dass sich andere Vereine für ihn interessieren und ihn dann doch "krachend" ablehnen zeigt aber sich in welchen Ligen er sich bewegen könnte. Ich meine er war auch mal bei der FIFA.

Ob wir in der jetzigen Lage so jemanden wieder bekommen würden? Ich habe meine Zweifel und es ist ein zum Verein halten wenn er bleibt, der er müsste sicher nicht, denn er findet was anderes, ganz sicher und das auch sehr schnell.

Er gag Fehler gemacht, er kann auch im Winter oder nächstes Jahr gehen. Ob wir dann an Qualität gewinnen ist wohl egal, aber der neue Mann oder Frau wird sicherlich nicht keine Fehler machen.

Aber wichtig ist, die Mitglieder sind glücklich.

Wenn Jobst jetzt einen guten kader, gute Zusammenarbeit mit der Stadt und Sponsoren hinbekommt und es sportlich eine gute Perspektive gibt, warum sollte man ihn dann vom Hof jagen?

Wir haben jetzt keine Wahl als mit dem Personal zu arbeiten was wir haben. Wie auch am Ende der Session mit der Mannschaft. Aber da wurde hier auch mehr gejammert und sich zerfleischt als konstruktiv mit der Situation umzugehen.
Zitat von IDerHorst

Ich glaube es war schonmal Thema. Dennoch nochmal für doofe bitte grins

Unser AR besteht aus 9 Leuten ?!
Ist das eine übliche Größe? Kann das variieren, wer beschließt die Größe?

Davon werden wir viele von den Mitgliedern gewählt? (3?)

Der Vorsitzende wird auch direkt von den Mitgliedern gewählt oder von den ARs selbst ?

Und die ARs die nicht direkt von Mitgliedern gewählt werden, werden vom AR selbst berufen ?

Müssen die einzelen ARs zwingen unterschiedliche Kompetenzbereiche haben oder sollten sie das nur erfüllen um breit aufgestellt zu sein ? Geht's hier auch um Netzwerke mit einbringen?
Was wäre eine klassische Gliederung dies bezüglich ?

Falls ich noch wichtige Dinge mit meinen Fragen ausgelassen habe, gerne mit aufnehmen.


Gibt es Personen aus dem Fortuna Dunstkreis oder generell im Fußball Business, die unserem AR gut zu Gesicht stehen würden und nicht komplett aus der Luft gegriffen sind ?

Zb. Ein FF als Opposition zu seinen alten Freunden aus dem AR ?
Ich mein, ich bin kein FF Jünger und kann die ganzen Interviews nicht mehr lesen. Doch Expertise mit Schwerpunkt sportlicher Bereich solle er reichlich mitbringen und einbringen können.
Zumindest traue ich ihm zu Dinge wie keine 3Liga Verträge nicht Zustande kommen zu lassen.

https://www.f95.de/verein/struktur/ueberblick/

Das Schaubild dort dürfte einen großen Teil deiner Fragen schon beantworten.

Zum Thema übliche Größe: Das kann jeder Verein letztlich entscheiden, wie er will. Neun ist aber keine unübliche Anzahl soweit ich weiß. Allerdings kann man sicherlich darüber diskutieren, ob es in unserem auch sieben tun würden. Das Amt als AR ist bei Fortuna Düsseldorf im Übrigen, was man vielleicht bei der ganzen Diskussion mal erwähnen sollte, ein Ehrenamt. D.h. alle (?) dieser Personen üben noch einen anderen Hauptberuf aus.

Zur Kompetenzverteilung: Es ist absolut üblich und grundsätzlich auch sehr sinnvoll, dass Aufsichtsräte in Ausschüssen arbeiten. Es wäre nämlich eine komplette Ressourcenverschwendung, wenn immer alle Neun sich detailliert in jedes Thema einarbeiten müssten, das beim AR landet (wie gesagt: Das ist im Prinzip ein Ehrenamt und die AR-Mitglieder bekommen "nur" eine Aufwandsentschädigung in unbekannter Höhe). Daher gibt es bei Fortuna auch einen Sportausschuss. Wie genau da der interne Ablauf ist, ist mir nicht bekannt. Aber üblich wäre es, wenn jetzt bspw. Allofs und Weber dem Sportausschuss einen Spieler präsentieren, dieser sich das ansieht und dann eine Stimmempfehlung an den Gesamt-AR abgibt. Die Endabstimmung findet dann im Gesamt-AR statt.

Was die Kompetenzen der AR-Mitglieder angeht: Da gibt es zwar gewisse Anforderungen (die kenne ich jetzt nicht im Detail, ist aber an dieser Stelle auch unwichtig) aber im Prinzip kann sich erstmal jeder zum AR-Mitglied wählen lassen, entweder durch den Wahlausschuss oder durch die JHV. Dem Wahlausschuss, welcher ebenfalls von den Mitgliedern gewählt wird, kommt dabei die extrem wichtige Aufgabe zu, die Bewerbungen zu überprüfen und auf dieser Grundlage die Wahlempfehlungen gegenüber der JHV auszusprechen. Der Wahlausschuss hat daher einen ganz erheblichen Einfluss auf die Besetzung des AR! Die konkrete Entscheidung für oder gegen einen der Kandidaten liegt dann jedoch bei jedem Mitglied selbst. De facto braucht man aber natürlich ein gewisses Netzwerk, um im Vorhinein schon Stimmen einzusammeln. "No-names" haben nur eine verschwindet geringe Chance, tatsächlich gewählt zu werden.

Zum Thema, wer dafür den AR in Frage kommt bei der anstehenden Wahl, wird dir niemand etwas verlässliches sagen können. Das ist pure Spekulation.

Einen Punkt möchte ich aber bei dieser Diskussion ganz generell noch ergänzen: Es wird jetzt an vielen Stellen gefordert, dass sich Strukturen verändern müssten etc. etc. Das ist auch richtig. Allerdings sollte man da auch mal in die Überlegung gehen, was genau sich denn wie verändern muss bzw. soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitglieder von Fortuna Düsseldorf eine gewisse Teilschuld an der ganzen Misere haben. Denn diese (und das betrifft z. T. auch mich) haben die Personen, die im AR sitzen nunmal direkt oder mittelbar gewählt! So hart das klingt muss die Frage erlaubt sein, ob die JHV von Fortuna Düsseldorf in der Lage ist, geeignete Kandidaten zu erkennen. Die aktuelle Situation spricht klar dagegen.

Dieser Verein wird sich entscheiden müssen: Entweder man macht so weiter, wie bisher. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn es weiter bergab geht. Oder man verändert wirklich etwas und schafft endlich professionelle Strukturen. Ob letzteres in unserem Fall als e. V. funktionieren wird, bezweifle ich inzwischen wirklich stark!

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ForzaFortuna am 31.05.2026 um 15:36 Uhr bearbeitet
Zitat von 93_94_95
Zitat von PeterPerformance

Es ist doch ein offenes Geheimnis, dass Jobst sich sowohl beim VfB Stuttgart als auch beim Hamburger SV ins Gespräch gebracht hat und dort bei seinen Bewerbungen krachend gescheitert ist. Keiner wollte ihn haben – und bei uns bekommt er zum Dank für den Abstieg direkt die Vertragsverlängerung hinterhergeworfen! Dass Borgerding dieses peinliche Muster jetzt als „treues Commitment“ und „Identifikation mit unserem Verein“ verkauft, schlägt dem Fass echt den Boden aus.

Jobst ist nicht hier, weil er die 3. Liga so geil findet, sondern weil seine Ausstiegspläne im Sande verlaufen sind. Dass der Aufsichtsrat sich auch hier so dermaßen auf der Nase herumtanzen lässt und dieses mangelnde Bekenntnis noch als Erfolg feiert, zeigt einfach nur, wie blind und kontrollunfähig dieses ganze Gremium geworden ist!



Oh je jemand nimmt eine Chance wahr um seine Karriere weiter zu entwickeln. Wie kann er nur!
Bei Stuttgart war es, wenn ich mich recht entsinne so, dass sie ein anderes Profil gesucht haben. Beim HSV, keine Ahnung.

Aber es ist absolut legitim sich umzuschauen und wer weiß wer wen ins Spiel gebracht hat.

Aber davon abgesehen, dass sich andere Vereine für ihn interessieren und ihn dann doch "krachend" ablehnen zeigt aber sich in welchen Ligen er sich bewegen könnte. Ich meine er war auch mal bei der FIFA.

Ob wir in der jetzigen Lage so jemanden wieder bekommen würden? Ich habe meine Zweifel und es ist ein zum Verein halten wenn er bleibt, der er müsste sicher nicht, denn er findet was anderes, ganz sicher und das auch sehr schnell.

Er gag Fehler gemacht, er kann auch im Winter oder nächstes Jahr gehen. Ob wir dann an Qualität gewinnen ist wohl egal, aber der neue Mann oder Frau wird sicherlich nicht keine Fehler machen.

Aber wichtig ist, die Mitglieder sind glücklich.

Wenn Jobst jetzt einen guten kader, gute Zusammenarbeit mit der Stadt und Sponsoren hinbekommt und es sportlich eine gute Perspektive gibt, warum sollte man ihn dann vom Hof jagen?

Wir haben jetzt keine Wahl als mit dem Personal zu arbeiten was wir haben. Wie auch am Ende der Session mit der Mannschaft. Aber da wurde hier auch mehr gejammert und sich zerfleischt als konstruktiv mit der Situation umzugehen.


Natürlich ist es absolut legitim und sein gutes Recht, dass er sich umschaut und seine Karriere weiterentwickeln will – darum geht es mir doch gar nicht.
​Mir geht es um die unfassbare Scheinheiligkeit, mit der dieses Vorgehen von offizieller Seite verkauft wird! Wenn Borgerding in der offiziellen Mitteilung von Jobsts „frühem und klarem Commitment, auch in der 3. Liga Verantwortung zu übernehmen“ schwärmt und das als Beweis für seine tiefe „Identifikation mit unserem Verein“ hinstellt, dann ist das schlichtweg Wetterwenden nach Gutsherrenart.

​Man kann nicht parallel bei der Konkurrenz auf der Matte stehen, dort Absagen kassieren und sich dann hier als der treue Retter inszenieren lassen, der aus purer Liebe zur Fortuna bleibt. Das ist kein „klares Commitment“, das ist Schadensbegrenzung nach gescheiterten Wechselabsichten!
​Und zu dem Argument, dass er ja ein Kaliber für ganz andere Ligen sei: Mag sein, dass er Kontakte zur FIFA oder sonst wohin hat. Aber am Ende des Tages ist der Verein unter seiner Führung sportlich komplett implodiert und in die 3. Liga abgestiegen! Was bringt uns ein theoretisches „Top-Manager-Profil“, wenn die Realität auf dem Platz eine absolute Katastrophe ist?

​Es geht mir nicht darum, jemanden grundlos vom Hof zu jagen, aber dieser Kuschelkurs des Aufsichtsrats, der jede Notlösung und jeden gescheiterten Abwerbungsversuch noch als strategischen Erfolg feiert, ist genau der Grund, warum wir seit Jahren keine echte Kontrolle im Verein haben. Etwas mehr kritische Distanz und weniger Romantisierung würden unserem Aufsichtsrat verdammt gut tun!
Zitat von ForzaFortuna

Zitat von IDerHorst

Ich glaube es war schonmal Thema. Dennoch nochmal für doofe bitte grins

Unser AR besteht aus 9 Leuten ?!
Ist das eine übliche Größe? Kann das variieren, wer beschließt die Größe?

Davon werden wir viele von den Mitgliedern gewählt? (3?)

Der Vorsitzende wird auch direkt von den Mitgliedern gewählt oder von den ARs selbst ?

Und die ARs die nicht direkt von Mitgliedern gewählt werden, werden vom AR selbst berufen ?

Müssen die einzelen ARs zwingen unterschiedliche Kompetenzbereiche haben oder sollten sie das nur erfüllen um breit aufgestellt zu sein ? Geht's hier auch um Netzwerke mit einbringen?
Was wäre eine klassische Gliederung dies bezüglich ?

Falls ich noch wichtige Dinge mit meinen Fragen ausgelassen habe, gerne mit aufnehmen.


Gibt es Personen aus dem Fortuna Dunstkreis oder generell im Fußball Business, die unserem AR gut zu Gesicht stehen würden und nicht komplett aus der Luft gegriffen sind ?

Zb. Ein FF als Opposition zu seinen alten Freunden aus dem AR ?
Ich mein, ich bin kein FF Jünger und kann die ganzen Interviews nicht mehr lesen. Doch Expertise mit Schwerpunkt sportlicher Bereich solle er reichlich mitbringen und einbringen können.
Zumindest traue ich ihm zu Dinge wie keine 3Liga Verträge nicht Zustande kommen zu lassen.

https://www.f95.de/verein/struktur/ueberblick/

Das Schaubild dort dürfte einen großen Teil deiner Fragen schon beantworten.

Zum Thema übliche Größe: Das kann jeder Verein letztlich entscheiden, wie er will. Neun ist aber keine unübliche Anzahl soweit ich weiß. Allerdings kann man sicherlich darüber diskutieren, ob es in unserem auch sieben tun würden. Das Amt als AR ist bei Fortuna Düsseldorf im Übrigen, was man vielleicht bei der ganzen Diskussion mal erwähnen sollte, ein Ehrenamt. D.h. alle (?) dieser Personen üben noch einen anderen Hauptberuf aus.

Zur Kompetenzverteilung: Es ist absolut üblich und grundsätzlich auch sehr sinnvoll, dass Aufsichtsräte in Ausschüssen arbeiten. Es wäre nämlich eine komplette Ressourcenverschwendung, wenn immer alle Neun sich detailliert in jedes Thema einarbeiten müssten, das beim AR landet (wie gesagt: Das ist im Prinzip ein Ehrenamt und die AR-Mitglieder bekommen "nur" eine Aufwandsentschädigung in unbekannter Höhe). Daher gibt es bei Fortuna auch einen Sportausschuss. Wie genau da der interne Ablauf ist, ist mir nicht bekannt. Aber üblich wäre es, wenn jetzt bspw. Allofs und Weber dem Sportausschuss einen Spieler präsentieren, dieser sich das ansieht und dann eine Stimmempfehlung an den Gesamt-AR abgibt. Die Endabstimmung findet dann im Gesamt-AR statt.

Was die Kompetenzen der AR-Mitglieder angeht: Da gibt es zwar gewisse Anforderungen (die kenne ich jetzt nicht im Detail, ist aber an dieser Stelle auch unwichtig) aber im Prinzip kann sich erstmal jeder zum AR-Mitglied wählen lassen, entweder durch den Wahlausschuss oder durch die JHV. Dem Wahlausschuss, welcher ebenfalls von den Mitgliedern gewählt wird, kommt dabei die extrem wichtige Aufgabe zu, die Bewerbungen zu überprüfen und auf dieser Grundlage die Wahlempfehlungen gegenüber der JHV auszusprechen. Der Wahlausschuss hat daher einen ganz erheblichen Einfluss auf die Besetzung des AR! Die konkrete Entscheidung für oder gegen einen der Kandidaten liegt dann jedoch bei jedem Mitglied selbst. De facto braucht man aber natürlich ein gewisses Netzwerk, um im Vorhinein schon Stimmen einzusammeln. "No-names" haben nur eine verschwindet geringe Chance, tatsächlich gewählt zu werden.

Zum Thema, wer dafür den AR in Frage kommt bei der anstehenden Wahl, wird dir niemand etwas verlässliches sagen können. Das ist pure Spekulation.

Einen Punkt möchte ich aber bei dieser Diskussion ganz generell noch ergänzen: Es wird jetzt an vielen Stellen gefordert, dass sich Strukturen verändern müssten etc. etc. Das ist auch richtig. Allerdings sollte man da auch mal in die Überlegung gehen, was genau sich denn wie verändern muss bzw. soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitglieder von Fortuna Düsseldorf eine gewisse Teilschuld an der ganzen Misere haben. Denn diese (und das betrifft z. T. auch mich) haben die Personen, die im AR sitzen nunmal direkt oder mittelbar gewählt! So hart das klingt muss die Frage erlaubt sein, ob die JHV von Fortuna Düsseldorf in der Lage ist, geeignete Kandidaten zu erkennen. Die aktuelle Situation spricht klar dagegen.

Dieser Verein wird sich entscheiden müssen: Entweder man macht so weiter, wie bisher. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn es weiter bergab geht. Oder man verändert wirklich etwas und schafft endlich professionelle Strukturen. Ob letzteres in unserem Fall als e. V. funktionieren wird, bezweifle ich inzwischen wirklich stark!



Zu ergänzen wäre noch, dass weder der vom Sportausschuß ernannte Michael Rensing noch die vom Wahlausschuß bestimmten Martin Voß-Tecklenburg, Peter Frymuth und Christophe Jehan zur Wahl stehen im Oktober oder November. Auch der Wahlausschuß wird dieses Jahr nicht gewählt.


Gruß


Fortuna6095


Möge die Erkenntnis mit uns und der organisierten Fanszene sein.

•     •     •

Seit 1965 durch dick und dünn: Fortuna95 Holzkohlebratwurst und Aschenplatz, wir kommen.







Dieser Beitrag wurde zuletzt von Fortuna6095 am 31.05.2026 um 16:41 Uhr bearbeitet
Zitat von ForzaFortuna

Einen Punkt möchte ich aber bei dieser Diskussion ganz generell noch ergänzen: Es wird jetzt an vielen Stellen gefordert, dass sich Strukturen verändern müssten etc. etc. Das ist auch richtig. Allerdings sollte man da auch mal in die Überlegung gehen, was genau sich denn wie verändern muss bzw. soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitglieder von Fortuna Düsseldorf eine gewisse Teilschuld an der ganzen Misere haben. Denn diese (und das betrifft z. T. auch mich) haben die Personen, die im AR sitzen nunmal direkt oder mittelbar gewählt! So hart das klingt muss die Frage erlaubt sein, ob die JHV von Fortuna Düsseldorf in der Lage ist, geeignete Kandidaten zu erkennen. Die aktuelle Situation spricht klar dagegen.

Dieser Verein wird sich entscheiden müssen: Entweder man macht so weiter, wie bisher. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn es weiter bergab geht. Oder man verändert wirklich etwas und schafft endlich professionelle Strukturen. Ob letzteres in unserem Fall als e. V. funktionieren wird, bezweifle ich inzwischen wirklich stark!

Wie würden denn professionelle Strukturen aus deiner Sicht aussehen? Das habe ich im Grunde nie verstanden, warum zB eine GmbH & Co. KG plötzlich besser arbeiten sollte als mitglieder-gewählte Aufsichtsräte und berufene Vorstände. Am Ende ist man ja doch darauf angewiesen gute Leute auszuwählen, und das kann unabhängig von der Ausgliederung der Profiabteilung gut oder schlecht klappen wie man an anderen Beispielen sieht... selbst Wolfsburg ohne 50+1 und mit VW-Background legt da nicht gerade eine Erfolgsstory hin.
Dass eine Investorenbeteiligung besser abgebildet ist leuchtet mir ein. Aber sonst hat man doch diesselben Probleme, daß Aufsichtsräte weder gut beaufsichtigen noch gut beraten, was man ja in vielen Unternehmen sieht. Und ob in einer GmbH ein Geschäftsführer Jobst durchgefallen und dafür ein besserer Kandidat bestellt würde? Es hängt doch am Ende immer an den handelnden Personen...

•     •     •

"I'm just a soul whose intentions are good, please don't let me be misunderstood"
Unsere Mannschaft darf unter gar keinen Umständen diese geile zweite Liga verlassen, egal in welche Richtung!!!
Betrunken bin ich erst, wenn ich ohne fremde Hilfe nicht mehr auf dem Rücken liegen kann.

Dieser Beitrag wurde zuletzt von wittel05 am 01.06.2026 um 05:59 Uhr bearbeitet
Zitat von wittel05

Zitat von ForzaFortuna

Einen Punkt möchte ich aber bei dieser Diskussion ganz generell noch ergänzen: Es wird jetzt an vielen Stellen gefordert, dass sich Strukturen verändern müssten etc. etc. Das ist auch richtig. Allerdings sollte man da auch mal in die Überlegung gehen, was genau sich denn wie verändern muss bzw. soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitglieder von Fortuna Düsseldorf eine gewisse Teilschuld an der ganzen Misere haben. Denn diese (und das betrifft z. T. auch mich) haben die Personen, die im AR sitzen nunmal direkt oder mittelbar gewählt! So hart das klingt muss die Frage erlaubt sein, ob die JHV von Fortuna Düsseldorf in der Lage ist, geeignete Kandidaten zu erkennen. Die aktuelle Situation spricht klar dagegen.

Dieser Verein wird sich entscheiden müssen: Entweder man macht so weiter, wie bisher. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn es weiter bergab geht. Oder man verändert wirklich etwas und schafft endlich professionelle Strukturen. Ob letzteres in unserem Fall als e. V. funktionieren wird, bezweifle ich inzwischen wirklich stark!

Wie würden denn professionelle Strukturen aus deiner Sicht aussehen? Das habe ich im Grunde nie verstanden, warum zB eine GmbH & Co. KG plötzlich besser arbeiten sollte als mitglieder-gewählte Aufsichtsräte und berufene Vorstände. Am Ende ist man ja doch darauf angewiesen gute Leute auszuwählen, und das kann unabhängig von der Ausgliederung der Profiabteilung gut oder schlecht klappen wie man an anderen Beispielen sieht... selbst Wolfsburg ohne 50+1 und mit VW-Background legt da nicht gerade eine Erfolgsstory hin.
Dass eine Investorenbeteiligung besser abgebildet ist leuchtet mir ein. Aber sonst hat man doch diesselben Probleme, daß Aufsichtsräte weder gut beaufsichtigen noch gut beraten, was man ja in vielen Unternehmen sieht. Und ob in einer GmbH ein Geschäftsführer Jobst durchgefallen und dafür ein besserer Kandidat bestellt würde? Es hängt doch am Ende immer an den handelnden Personen...

Berechtigte Frage! Und vorab: Na klar, eine Garantie wirst du nie haben, s. dein Beispiel mit VW (die gerade mit Hecking als neuen Sportchef den nächsten großen Fehler begangen haben m. M. n. - aber anderes Thema) oder Hertha BSC. Zudem muss man bei dieser ganzen Diskussion berücksichtigen, dass die Mehrheit der Stimmrechte immer beim e. V. verbleiben wird/muss, das ist die Kernaussage von 50+1. Wie genau das erreicht wird, hängt stark von der Rechtsform ab, die gewählt werden würde.

Der Grundgedanke bleibt aber immer, dass ein Investor - ohne den ergibt eine Ausgliederung nämlich aus den von dir beschriebenen Gründen keinen Sinn - natürlich zu erst Kapitalinteressen vertritt. Und diese werden immer im Endeffekt dadurch befriedigt, dass der Club sportlichen Erfolg hat und dadurch der Wert seiner Anteile steigt. Im Gegenzug für sein Invest möchte der Kapitalgeber aber natürlich Einfluss haben, üblicherweise dadurch, dass er ein oder mehrere Personen im AR der Kapitalgesellschaft stellen kann. Das ist im übrigen ein Vorgang, der - s. Targobank - selbst bei einem e. V. völlig normal ist.

In Bezug auf die Entscheidungsfindung ist das dann mit der Erwartung verbunden, dass zumindest ein (signifikanter) Teil des AR eben nicht an die politischen Strömungen und - nennen wir es mal - menschliche Unwägbarkeiten, die ein e. V. so mit sich bringt, gebunden ist. Vielmehr würden die dann bestellten Personen dann schlicht darauf achten, dass das Interesse an sportlichem Erfolg - in diesem Fall gleichbedeutend mit den Kapitalinteressen - sehr nüchtern vertreten werden. Man würde also (und das ist der Kernpunkt meines Sermons) im Ergebnis einen Perspektivwechsel erwirken: Während ein AR der un/mittelbar von den Mitgliedern gewählt wird, lediglich eine Kontrolle von innen ermöglicht, würden AR-Mitglieder, die von einem Kapitalgeber bestellt werden, eine Kontrolle zusätzlich auch von außen erreichen.

Zudem - und den Punkt finde ich durchaus beachtlich - könnten die AR der ausgegliederten Kapitalgesellschaft diese Aufgabe auch tatsächlich vergütet ausüben. AR-Mitglieder für ihre Aufgabe tatsächlich bezahlt werden. Ich finde die Frage nicht unangemessen, ob man einen Verein mit einem Gesamtumsatz von über 65 Mio. € tatsächlich ehrenamtlich überwachen sollte.

Der Einfluss des Investors lässt sich im Übrigen sehr gut dadurch steuern, wie viele Sitze im AR man der Kapitalseite zugesteht. Problematisch wird eine solche Konstellation immer dann, wenn der Verein finanziell komplett abhängig vom Investor wird, weil sich dann die theoretisch, rechtliche Minderheit bei der Entscheidungsfindung in eine faktische Geiselhaft des Kapitalgebers umwandelt (s. 1860-München). Vor diesem Hintergrund wäre es sicher auch nicht verkehrt, mehr als einen Investor zu haben. Jedenfalls sollte eine Ausgliederung immer aus einer Position der Verhandlungsstärke beschlossen werden, um für den e. V. die beste Lösung zu erreichen. Dazu hätten wir aktuell noch die Gelegenheit…

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ForzaFortuna am 01.06.2026 um 07:38 Uhr bearbeitet
Ich finde es tatsächlich beeindruckend, wie intensiv sich viele hier mit den Vereinsstrukturen, Gremien und den Personen hinter den Kulissen beschäftigen und offenbar auch ein gutes Verständnis dafür haben, wie solche Prozesse ablaufen.

Ich muss allerdings zugeben, dass das für mich persönlich deutlich weniger interessant ist. Geht es anderen vielleicht ähnlich? Mein Fokus liegt vor allem auf dem Sportlichen: Mannschaft, Trainerteam und die Entwicklung auf dem Platz. Was in den Führungsetagen passiert, kann ich von außen ohnehin nur sehr begrenzt beurteilen. Dafür fehlen mir die Einblicke, und beeinflussen kann ich es letztlich auch nicht.

Vielleicht lasse ich mich dabei auch von meinem persönlichen Eindruck leiten, aber auf der Pressekonferenz wirkte Borgerding auf mich sympathisch, authentisch und nahbar. Bei Jobst hatte ich dagegen eher das Gefühl, dass er sehr viel redet, ohne mich dabei wirklich mitzunehmen. Das ist ausdrücklich nur mein subjektives Empfinden und kein Urteil über seine Arbeit.

Letztlich freue ich mich jetzt vor allem auf die kommenden Transfers, darauf zu sehen, wie unser Kader für die neue Saison aussehen wird, und darauf, dass es endlich wieder um Fußball geht. Die sportliche Entwicklung ist am Ende das, was mich als Fan am meisten interessiert.
Zitat von ForzaFortuna
Zitat von wittel05

Zitat von ForzaFortuna

Einen Punkt möchte ich aber bei dieser Diskussion ganz generell noch ergänzen: Es wird jetzt an vielen Stellen gefordert, dass sich Strukturen verändern müssten etc. etc. Das ist auch richtig. Allerdings sollte man da auch mal in die Überlegung gehen, was genau sich denn wie verändern muss bzw. soll. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Mitglieder von Fortuna Düsseldorf eine gewisse Teilschuld an der ganzen Misere haben. Denn diese (und das betrifft z. T. auch mich) haben die Personen, die im AR sitzen nunmal direkt oder mittelbar gewählt! So hart das klingt muss die Frage erlaubt sein, ob die JHV von Fortuna Düsseldorf in der Lage ist, geeignete Kandidaten zu erkennen. Die aktuelle Situation spricht klar dagegen.

Dieser Verein wird sich entscheiden müssen: Entweder man macht so weiter, wie bisher. Dann sollte es aber niemanden wundern, wenn es weiter bergab geht. Oder man verändert wirklich etwas und schafft endlich professionelle Strukturen. Ob letzteres in unserem Fall als e. V. funktionieren wird, bezweifle ich inzwischen wirklich stark!

Wie würden denn professionelle Strukturen aus deiner Sicht aussehen? Das habe ich im Grunde nie verstanden, warum zB eine GmbH & Co. KG plötzlich besser arbeiten sollte als mitglieder-gewählte Aufsichtsräte und berufene Vorstände. Am Ende ist man ja doch darauf angewiesen gute Leute auszuwählen, und das kann unabhängig von der Ausgliederung der Profiabteilung gut oder schlecht klappen wie man an anderen Beispielen sieht... selbst Wolfsburg ohne 50+1 und mit VW-Background legt da nicht gerade eine Erfolgsstory hin.
Dass eine Investorenbeteiligung besser abgebildet ist leuchtet mir ein. Aber sonst hat man doch diesselben Probleme, daß Aufsichtsräte weder gut beaufsichtigen noch gut beraten, was man ja in vielen Unternehmen sieht. Und ob in einer GmbH ein Geschäftsführer Jobst durchgefallen und dafür ein besserer Kandidat bestellt würde? Es hängt doch am Ende immer an den handelnden Personen...

Berechtigte Frage! Und vorab: Na klar, eine Garantie wirst du nie haben, s. dein Beispiel mit VW (die gerade mit Hecking als neuen Sportchef den nächsten großen Fehler begangen haben m. M. n. - aber anderes Thema) oder Hertha BSC. Zudem muss man bei dieser ganzen Diskussion berücksichtigen, dass die Mehrheit der Stimmrechte immer beim e. V. verbleiben wird/muss, das ist die Kernaussage von 50+1. Wie genau das erreicht wird, hängt stark von der Rechtsform ab, die gewählt werden würde.

Der Grundgedanke bleibt aber immer, dass ein Investor - ohne den ergibt eine Ausgliederung nämlich aus den von dir beschriebenen Gründen keinen Sinn - natürlich zu erst Kapitalinteressen vertritt. Und diese werden immer im Endeffekt dadurch befriedigt, dass der Club sportlichen Erfolg hat und dadurch der Wert seiner Anteile steigt. Im Gegenzug für sein Invest möchte der Kapitalgeber aber natürlich Einfluss haben, üblicherweise dadurch, dass er ein oder mehrere Personen im AR der Kapitalgesellschaft stellen kann. Das ist im übrigen ein Vorgang, der - s. Targobank - selbst bei einem e. V. völlig normal ist.

In Bezug auf die Entscheidungsfindung ist das dann mit der Erwartung verbunden, dass zumindest ein (signifikanter) Teil des AR eben nicht an die politischen Strömungen und - nennen wir es mal - menschliche Unwägbarkeiten, die ein e. V. so mit sich bringt, gebunden ist. Vielmehr würden die dann bestellten Personen dann schlicht darauf achten, dass das Interesse an sportlichem Erfolg - in diesem Fall gleichbedeutend mit den Kapitalinteressen - sehr nüchtern vertreten werden. Man würde also (und das ist der Kernpunkt meines Sermons) im Ergebnis einen Perspektivwechsel erwirken: Während ein AR der un/mittelbar von den Mitgliedern gewählt wird, lediglich eine Kontrolle von innen ermöglicht, würden AR-Mitglieder, die von einem Kapitalgeber bestellt werden, eine Kontrolle zusätzlich auch von außen erreichen.

Zudem - und den Punkt finde ich durchaus beachtlich - könnten die AR der ausgegliederten Kapitalgesellschaft diese Aufgabe auch tatsächlich vergütet ausüben. AR-Mitglieder für ihre Aufgabe tatsächlich bezahlt werden. Ich finde die Frage nicht unangemessen, ob man einen Verein mit einem Gesamtumsatz von über 65 Mio. € tatsächlich ehrenamtlich überwachen sollte.

Der Einfluss des Investors lässt sich im Übrigen sehr gut dadurch steuern, wie viele Sitze im AR man der Kapitalseite zugesteht. Problematisch wird eine solche Konstellation immer dann, wenn der Verein finanziell komplett abhängig vom Investor wird, weil sich dann die theoretisch, rechtliche Minderheit bei der Entscheidungsfindung in eine faktische Geiselhaft des Kapitalgebers umwandelt (s. 1860-München). Vor diesem Hintergrund wäre es sicher auch nicht verkehrt, mehr als einen Investor zu haben. Jedenfalls sollte eine Ausgliederung immer aus einer Position der Verhandlungsstärke beschlossen werden, um für den e. V. die beste Lösung zu erreichen. Dazu hätten wir aktuell noch die Gelegenheit…



Als Lösung bietet sich in der Tat eine GmbH und Co KG an, bei der der e.V. die Anteile der GmbH hält, die als Komplementär agiert. Dann können Kommanditanteile an Fans(!) und Investoren ausgegeben werden, die - bis auf die AR Mandate stimmlos sind. Man darf sich aber dabei nichts vormachen, das ist ein Einmaleffekt, was den Geldfluß betrifft und wie andere Clubs gezeigt haben, kommt es auf die Verwendung der Mittel an. Unsere bisherige Führungscrew hat jedenfalls bisher nicht gezeigt, dass Mittelverwendung und Kontrolle erfolgreich waren.

Eine solche Handhabung würde es ermöglichen, endlich professionelle Trainingsbedingungen zu schaffen und trotzdem in Beine zu investieren

Weitere Sponsoren mit regelmässig wiederkehrenden Zahlungen werden auch hier benötigt.


Ehrlicherweise ist das aber ein Märchen von übermorgen, dem zuvor ein Wiederaufstieg in Liga 2 vorausgehen muß, um eine Größenordnung zu erreichen, die auch in Liga 2 den Unterschied macht. Ich würde einen Anteil von 36.500 Anteilen( Mitgliederzahl) zeichnen für € 1.000. Nicht von Mitgliedern gezeichnete Anteile können dann an Investoren gegeben werden bzw. gleich zum Start ein Kontingent freigehalten werden mit der Möglichkeit einer Kapitalerhöhung.

Bis dahin müssten dann aber Professionals als GmbH Geschäftsführer und Sport- und Wirtschaftsfachleute gefunden werden, die den auf max 5 Mitglieder geschrumpften AR der GmbH und Co. KG besetzen. Landschaftsbauer, Marketing Kleinunternehmer, Sanitär- und Heizungsbauer sowie IT- Sachbearbeiter, mögen menschlich jedoch augenscheinlich fachlich nicht die notwendige Expertise mitbringen.

Von der Kleinigkeit 75%+ bei der MV dafür zu bekommen, mal abgesehen. Eine solche Konstruktion würde die 1860 Probleme vermeiden, da Kommanditisten ihre Einlage nur veräußern können. Soweit rechtlich möglich, kann sich der e.V. vorbehalten Anteile zurückzunehmen ( wovon?) bzw. den neuen Investor zu genehmigen.


So mal ganz im Groben.


Gruß

Fortuna6095

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Seit 1965 durch dick und dünn: Fortuna95 Holzkohlebratwurst und Aschenplatz, wir kommen.






Zitat von fortune1895

Ich muss allerdings zugeben, dass das für mich persönlich deutlich weniger interessant ist. Geht es anderen vielleicht ähnlich? Mein Fokus liegt vor allem auf dem Sportlichen: Mannschaft, Trainerteam und die Entwicklung auf dem Platz. Was in den Führungsetagen passiert, kann ich von außen ohnehin nur sehr begrenzt beurteilen. Dafür fehlen mir die Einblicke, und beeinflussen kann ich es letztlich auch nicht.


Vorneweg auch ich hab mir bislang relativ wenig Gedanken rund um das Konstrukt hinter meinem Verein gemacht. Ich nehme mich selbst also durchaus auch nicht raus.

Doch ich glaube es ist keine Frage des Interesses sondern der Verantwortung. Wie bei allem. Natürlich kann ich einfach nur das Produkt (Thema sportlicher Bereich)genießen und diese Entscheidung bewusst treffen oder ich entscheide mich dazu meiner Verantwortung als Mitglied gerecht zu werden und meine Stimme abzugeben. Auch wenn das Aufwand mit sich bringt.
Ich kann im Supermarkt Produkte kaufen und konsumieren ohne zu hinterfragen oder ich nehme Rücksicht auf Tierleid oder Kinderarbeit what ever. Das mag zwar alles nicht wirklich interessant sein obliegt allerdings der Verantwortung der Konsumenten. Politik innen und außen ist im Grunde nichts anderes.
Was jedoch nie stimmt ist der Punkt des " ich kann es nicht beeinflussen". Das sind meines Erachtens faule Ausreden um sich egal in welchem Kontext vor der eigenen Verantwortung zu drücken.
Auch ich drück mich jeden Tag irgendwo in irgendwelchen Bereichen vor meiner Verantwortung. Vermutlich ist es in gewisser Hinsicht normal und menschlich aber jedem sollte meines Erachtens bewusst sein daß er es tut.

Zurück zum Verein. Gerade jetzt in Krisenzeiten, macht das was mit mir. Es löst eine Art pflichtbewusstsein in Bezug auf meine Mitgliedschaft aus. Von daher hab ich mehr und mehr das Gefühl der Verantwortung nach kommen zu müssen.
Mal ganz von der reudigen Doppelmoral abgesehen die ich an den Tag legen, wenn ich regelmäßig Verein und Verantwortliche kritisiere während ich nicht mal den eigenen ***** Hochkriege meine Stimme abzugeben.
Zitat von IDerHorst
Zitat von fortune1895

Ich muss allerdings zugeben, dass das für mich persönlich deutlich weniger interessant ist. Geht es anderen vielleicht ähnlich? Mein Fokus liegt vor allem auf dem Sportlichen: Mannschaft, Trainerteam und die Entwicklung auf dem Platz. Was in den Führungsetagen passiert, kann ich von außen ohnehin nur sehr begrenzt beurteilen. Dafür fehlen mir die Einblicke, und beeinflussen kann ich es letztlich auch nicht.


Vorneweg auch ich hab mir bislang relativ wenig Gedanken rund um das Konstrukt hinter meinem Verein gemacht. Ich nehme mich selbst also durchaus auch nicht raus.

Doch ich glaube es ist keine Frage des Interesses sondern der Verantwortung. Wie bei allem. Natürlich kann ich einfach nur das Produkt (Thema sportlicher Bereich)genießen und diese Entscheidung bewusst treffen oder ich entscheide mich dazu meiner Verantwortung als Mitglied gerecht zu werden und meine Stimme abzugeben. Auch wenn das Aufwand mit sich bringt.
Ich kann im Supermarkt Produkte kaufen und konsumieren ohne zu hinterfragen oder ich nehme Rücksicht auf Tierleid oder Kinderarbeit what ever. Das mag zwar alles nicht wirklich interessant sein obliegt allerdings der Verantwortung der Konsumenten. Politik innen und außen ist im Grunde nichts anderes.
Was jedoch nie stimmt ist der Punkt des " ich kann es nicht beeinflussen". Das sind meines Erachtens faule Ausreden um sich egal in welchem Kontext vor der eigenen Verantwortung zu drücken.
Auch ich drück mich jeden Tag irgendwo in irgendwelchen Bereichen vor meiner Verantwortung. Vermutlich ist es in gewisser Hinsicht normal und menschlich aber jedem sollte meines Erachtens bewusst sein daß er es tut.

Zurück zum Verein. Gerade jetzt in Krisenzeiten, macht das was mit mir. Es löst eine Art pflichtbewusstsein in Bezug auf meine Mitgliedschaft aus. Von daher hab ich mehr und mehr das Gefühl der Verantwortung nach kommen zu müssen.
Mal ganz von der reudigen Doppelmoral abgesehen die ich an den Tag legen, wenn ich regelmäßig Verein und Verantwortliche kritisiere während ich nicht mal den eigenen ***** Hochkriege meine Stimme abzugeben.


Gute Antwort. Kann ich nachempfinden. Dank dir
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