Vorstand und Präsidium
03.01.2007 - 02:22 Uhr
16.08.2011 - 17:19 Uhr
Weber verspricht Neuanfang
DSC Arminia Bielefeld: Thomas Helmer soll in die Führungsarbeit eingebunden werden
Zitat
Bielefeld (WB). Nach der Trennung von Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier verspricht Sponsor Gerhard Weber einen Neuanfang beim Fußball-Drittligisten DSC Arminia Bielefeld. Dazu soll Ex-Profi und Aufsichtsratsmitglied Thomas Helmer enger in die Vereinsarbeit eingebunden werden.
Weber erklärte bei einem Gespräch, an dem neben Helmer auch Aufsichtsrat und Finanzexperte Dr. David Frink teilnahm, von der Bordell-Affäre um Ralf Schnitzmeier vollkommen überrascht worden zu sein: »Ich habe das Ganze auch aus der Zeitung erfahren.« Mit Blick auf die Trennung von Schnitzmeier, die »im besten gegenseitigen Einvernehmen« erfolgt sei, ergänzte der 70-Jährige, dass man gern schneller gehandelt hätte. »Gleichwohl mussten wir auch Sorge dafür tragen, dass der Betrieb aufrechterhalten werden kann.«
Schon am morgigen Mittwoch soll es zum Gespräch mit einem Nachfolgekandidaten kommen. Auch in der Präsidentenfrage liege man in den letzten Zügen. Er selbst stehe allerdings für das Präsidentenamt nicht zur Verfügung, machte Weber mit Verweis auf die bevorstehende Weiterentwicklung seines an der Börse notierten Modeunternehmens deutlich.
Weber freute sich, dass es nun gelungen sei, Thomas Helmer enger in die Führungsarbeit im Verein einzubinden. »Thomas Helmer ist ein Mann mit großer sportlicher Kompetenz, das hat uns bisher sicher gefehlt.« Zweifelsohne sei die aktuelle sportliche Situation des Drittligisten bitter. Weber wollte Nachverpflichtungen nicht ausschließen, um den Abwärtstrend zu stoppen, stellte deren Wirksamkeit aber in Frage.
[...].
Zum von Weber beschworenen Neuanfang soll neben mehr Fußballsachverstand in den Entscheidungsgremien auch eine strukturelle Neuausrichtung gehören. Mit Präsidium, Aufsichtsrat und Verwaltungsrat habe man drei große Gremien im Verein und damit sicher eines zuviel. Hier arbeite die Satzungskommission an einem Neuzuschnitt der Kompetenzen. Das Ziel dabei scheint klar: Weniger Leute sollen das Sagen haben.
[...].
Quelle: Westfalen Blatt
Link: http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2011-08-16-weber-verspricht-neuanfang/?cHash=d7e39a2ba59c063a555ca81eaad445bb
DSC Arminia Bielefeld: Thomas Helmer soll in die Führungsarbeit eingebunden werden
Zitat
Bielefeld (WB). Nach der Trennung von Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier verspricht Sponsor Gerhard Weber einen Neuanfang beim Fußball-Drittligisten DSC Arminia Bielefeld. Dazu soll Ex-Profi und Aufsichtsratsmitglied Thomas Helmer enger in die Vereinsarbeit eingebunden werden.
Weber erklärte bei einem Gespräch, an dem neben Helmer auch Aufsichtsrat und Finanzexperte Dr. David Frink teilnahm, von der Bordell-Affäre um Ralf Schnitzmeier vollkommen überrascht worden zu sein: »Ich habe das Ganze auch aus der Zeitung erfahren.« Mit Blick auf die Trennung von Schnitzmeier, die »im besten gegenseitigen Einvernehmen« erfolgt sei, ergänzte der 70-Jährige, dass man gern schneller gehandelt hätte. »Gleichwohl mussten wir auch Sorge dafür tragen, dass der Betrieb aufrechterhalten werden kann.«
Schon am morgigen Mittwoch soll es zum Gespräch mit einem Nachfolgekandidaten kommen. Auch in der Präsidentenfrage liege man in den letzten Zügen. Er selbst stehe allerdings für das Präsidentenamt nicht zur Verfügung, machte Weber mit Verweis auf die bevorstehende Weiterentwicklung seines an der Börse notierten Modeunternehmens deutlich.
Weber freute sich, dass es nun gelungen sei, Thomas Helmer enger in die Führungsarbeit im Verein einzubinden. »Thomas Helmer ist ein Mann mit großer sportlicher Kompetenz, das hat uns bisher sicher gefehlt.« Zweifelsohne sei die aktuelle sportliche Situation des Drittligisten bitter. Weber wollte Nachverpflichtungen nicht ausschließen, um den Abwärtstrend zu stoppen, stellte deren Wirksamkeit aber in Frage.
[...].
Zum von Weber beschworenen Neuanfang soll neben mehr Fußballsachverstand in den Entscheidungsgremien auch eine strukturelle Neuausrichtung gehören. Mit Präsidium, Aufsichtsrat und Verwaltungsrat habe man drei große Gremien im Verein und damit sicher eines zuviel. Hier arbeite die Satzungskommission an einem Neuzuschnitt der Kompetenzen. Das Ziel dabei scheint klar: Weniger Leute sollen das Sagen haben.
[...].
Quelle: Westfalen Blatt
Link: http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2011-08-16-weber-verspricht-neuanfang/?cHash=d7e39a2ba59c063a555ca81eaad445bb
16.08.2011 - 17:44 Uhr
Zitat von vinjard:
... wir sollten im September erstmal das leidige Satzungsthema abhaken und anschließend den Thomas (Helmer) zum Präsidenten wählen...
... um mich mal selber zu zitieren :D ! Ich halte es für richtig und wichtig, dass man Thomas Helmer näher in die Führungsarbeit einbindet. Ob er dem ganzen wirklich gewachsen ist, kann keiner zum jetztigen Zeitpunkt wirklich beurteilen, aber er besitzt ohne Frage sportliche Kompetenz und ist authentisch in dem was er macht.
Vielleicht hören wir auch schon bald wieder mehr von einem Rübe Kauf, vielleicht nicht gerade als Finanz GF aber in irgendeiner anderen Funktion. Obwohl die schwäbische Sparsamkeit sicher angebracht scheint :D
... wir sollten im September erstmal das leidige Satzungsthema abhaken und anschließend den Thomas (Helmer) zum Präsidenten wählen...
... um mich mal selber zu zitieren :D ! Ich halte es für richtig und wichtig, dass man Thomas Helmer näher in die Führungsarbeit einbindet. Ob er dem ganzen wirklich gewachsen ist, kann keiner zum jetztigen Zeitpunkt wirklich beurteilen, aber er besitzt ohne Frage sportliche Kompetenz und ist authentisch in dem was er macht.
Vielleicht hören wir auch schon bald wieder mehr von einem Rübe Kauf, vielleicht nicht gerade als Finanz GF aber in irgendeiner anderen Funktion. Obwohl die schwäbische Sparsamkeit sicher angebracht scheint :D
16.08.2011 - 18:21 Uhr
EDIT
Verdammte Axt: ich bekomme die erste relevante Aussage einfach nicht zitiert, daher vorangestellt nachgereicht:
Zitat von Chlorophyl:
Wie naiv seid ihr eigentlich? Das hatten wir doch alles schon und das Ergebnis ist ein Verein am Abgrund. Wir brauchen Sponsoren, sicher, aber genauso dringend brauchen wir ein Präsidium mit starker, direkter Legitimation, das ein Gegengewicht dazu bildet. Sonst wird hier nie Ordnung einkehren. Wichtiger als die Personalien ist, dass die neue Satzung diesmal nicht so eine Fehlgeburt wie das Buchberger Konstrukt und dann auch tatsächlich gelebt wird. Bisher hatten Satzungen hier ungefähr den Stellenwert von Klopapier und das Chaos resultiert direkt daraus. Wenn die formale Ordnung in Sachen Kompetenzen und Zuständigkeiten nicht eingehalten wird, dann ist das Resultat ein immerwährender Macht und Verteilungskampf, der sich an jeder halbwegs wichtigen Frage neu entzündet. Resultat momentan: Handlungsunfähigkeit auf allen Ebenen. Bitte schaut genauer hin und analysiert und denkt nach, bevor wieder nach einfachen Lösungen gerufen wird. Die gibt es nicht.
Zitat von Chlorophyl:
Zitat von blaumann:
Zitat von BlueManBI:
Zitat von Chlorophyl:
Wie naiv seid ihr eigentlich? Das hatten wir doch alles schon und das Ergebnis ist ein Verein am Abgrund. Wir brauchen Sponsoren, sicher, aber genauso dringend brauchen wir ein Präsidium mit starker, direkter Legitimation, das ein Gegengewicht dazu bildet. Sonst wird hier nie Ordnung einkehren. Wichtiger als die Personalien ist, dass die neue Satzung diesmal nicht so eine Fehlgeburt wie das Buchberger Konstrukt und dann auch tatsächlich gelebt wird. Bisher hatten Satzungen hier ungefähr den Stellenwert von Klopapier und das Chaos resultiert direkt daraus. Wenn die formale Ordnung in Sachen Kompetenzen und Zuständigkeiten nicht eingehalten wird, dann ist das Resultat ein immerwährender Macht und Verteilungskampf, der sich an jeder halbwegs wichtigen Frage neu entzündet. Resultat momentan: Handlungsunfähigkeit auf allen Ebenen. Bitte schaut genauer hin und analysiert und denkt nach, bevor wieder nach einfachen Lösungen gerufen wird. Die gibt es nicht.
Da stimme ich dir zu gut formuliert, nur bedenk eins. Wenn ein Weber allein nun versucht einen kompetente Führungsetage aufzubauen mit Leuten denen er vertraut wird das sicherlich die Sponsoren locken zumindest mehr als bis jetzt. Weber hat nen super Ruf in der Region und ein riesiges Imperium aufgebaut. Das alles durch gradliniege, zielstrebige Arbeit. Er ist laut seinem Ruf ein harter Hund der keinen Respekt vor großen Namen hat und sich somit nicht einschüchtern lasst. Unter seiner Leitung werden wir sicherlich eher von so Leuten wie Kentsch und Shnitzmeier verschont. Wenn er dazu noch im Hintergrund die Fäden zieht wird es sicherlich ne positivere Zukunft für den Verein als bisher in der letzten Zeit
Ihr habt beide Recht.
Das eine muss das andere nicht ausschließen.
Muss es nicht zwangsläufig, das stimmt. Aber bekanntlich ist der Weg das Ziel oder anders formuliert: die Leitprinzipien, die man zur Wirksamkeit bringen will, müssen auch die Art und Weise der Veränderung schon bestimmen. Bei mir kommt keine Freude angesichts der medialen Offensive aus Halle auf, Weber wurde zum Jagen getragen und betreibt momentan nur Schadensbegrenzung. Ich warne explizit davor alle Hoffnung allein auf diesen Mann zu setzen. Kentsch 2.0 wurde um Haaresbreite verhindert, wollt ihr jetzt Hindrichs 2.0? Das Weber die Präsidentenwahl zur Chefsache erklärt hat mag in einem völlig verunsicherten und verwirrten Umfeld ja populär sein, aber es entbehrt jeder Legitimation. MMn zeigt das, dass Weber den Verein und die Funktionsweise dieser Rechtsform nicht wirklich verstanden hat, wahrscheinlich interessiert es ihn auch nicht sonderlich. Dann steht uns aber nur ein weiterer Versuch bevor den Laden wie ein Unternehmen zu führen und daran sind hier schon genug gescheitert. Naja, wir werden es sehen, aber ich kann nur mahnen sehr genau auf die kommenden Abläufe zu schauen.
Ich hasse Zitatorgien, aber diesmal ist es leider unumgänglich.
Hm, wo fange ich an?
Ein Blick zurück: schon lange vor der Satzungsänderung begann das Schiff zu sinken, weil Größenwahn, Seilschaften, Autokratie und Blindheit unseren Verein beherrscht haben. Durch die Mitglieder legitimiert. Was kam war die chaotische JHV, die letztendlich alle wachgerüttelt hat.
Nach der Satzungsänderung war der DSC geprägt durch Grabenkämpfe, Fehleinschätzungen und Inkompetenz, unter der Leitung von Hindrichs und Weber (vereinfachte Aussage).
Was ich daraus schließe ist, dass Webers EINZIGER Vorteil im Moment seine Geldbörse ist. Es liegt durchaus in seiner Macht, den Verein vor dem finanziellen Kollaps zu retten. Es liegt aber nicht in seiner Macht, den sportlichen Niedergang zu bremsen. Auch nicht mit Geld. Das hat die letzte Saison gezeigt.
Damit will ich sagen: Eigentlich hat der DSC seine Daseinsberechtigung schon lange verwirkt. Völlig überschuldet. Keine wirksamen Organisationsstrukturen mehr. Massenhafte Mitgliederaustritte. Eine völlig desolate sportliche Situation. Entkoppelung von Verein und Umfeld.
Chlorophyl, Deine Ansätze sind sicher legitim und absolut wünschenswert. Aber: im Moment sind wir wie der Bettler am Straßenrand, der jedem für 5 Cent die pilzigen Füße küssen müsste. Wenn ein Umschwung mit wirklich demokratischen Prinzipien hinzubekommen ist, dann wäre das super. Aber selbst wenn der Untergang nur mit Kentsch 2.0 und Hindrichs 2.0 zu erreichen wäre, könnten wir verdammt froh sein. Jetzt sind wir in der Situation, in der wir nicht mehr wählerisch sein können. Auf Gedeih und Verberb dem Gutdünken einer einzelnen Person ausgeliefert. Wer gegen Weber schreit, beißt die fütternde Hand.
Ich wage eine einfache Prognose: ein starkes, von uns legitimiertes Präsidium wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Vielleicht wird es ein starkes, von Weber vorgegebenes und durch uns abgenicktes Präsidium geben. Mehr aber auch nicht. Und die Machtverteilungskämpfe werden so lange nicht enden, wie wir von wenigen bestimmenden Personen abhängig sind. Und ein Ende ist bei weitem nicht absehbar.
Fazit: der DSC, so wie wir ihn kannten und liebten, ist tot. Was wir jetzt sehen ist eine leblose, durch Tricks und Geld am Leben gehaltene Hülle, ein Zombie-DSC sozusagen. Wir können uns abwenden, oder wir können weiterleiden. Ich schwanke selber zwischen Vereinsaustritt und einer Fortführung der allwöchentlichen masochistischen Zeremonien im Stadion. Was besser ist, muss jeder für sich entscheiden.
Verdammte Axt: ich bekomme die erste relevante Aussage einfach nicht zitiert, daher vorangestellt nachgereicht:
Zitat von Chlorophyl:
Wie naiv seid ihr eigentlich? Das hatten wir doch alles schon und das Ergebnis ist ein Verein am Abgrund. Wir brauchen Sponsoren, sicher, aber genauso dringend brauchen wir ein Präsidium mit starker, direkter Legitimation, das ein Gegengewicht dazu bildet. Sonst wird hier nie Ordnung einkehren. Wichtiger als die Personalien ist, dass die neue Satzung diesmal nicht so eine Fehlgeburt wie das Buchberger Konstrukt und dann auch tatsächlich gelebt wird. Bisher hatten Satzungen hier ungefähr den Stellenwert von Klopapier und das Chaos resultiert direkt daraus. Wenn die formale Ordnung in Sachen Kompetenzen und Zuständigkeiten nicht eingehalten wird, dann ist das Resultat ein immerwährender Macht und Verteilungskampf, der sich an jeder halbwegs wichtigen Frage neu entzündet. Resultat momentan: Handlungsunfähigkeit auf allen Ebenen. Bitte schaut genauer hin und analysiert und denkt nach, bevor wieder nach einfachen Lösungen gerufen wird. Die gibt es nicht.
Zitat von Chlorophyl:
Zitat von blaumann:
Zitat von BlueManBI:
Zitat von Chlorophyl:
Wie naiv seid ihr eigentlich? Das hatten wir doch alles schon und das Ergebnis ist ein Verein am Abgrund. Wir brauchen Sponsoren, sicher, aber genauso dringend brauchen wir ein Präsidium mit starker, direkter Legitimation, das ein Gegengewicht dazu bildet. Sonst wird hier nie Ordnung einkehren. Wichtiger als die Personalien ist, dass die neue Satzung diesmal nicht so eine Fehlgeburt wie das Buchberger Konstrukt und dann auch tatsächlich gelebt wird. Bisher hatten Satzungen hier ungefähr den Stellenwert von Klopapier und das Chaos resultiert direkt daraus. Wenn die formale Ordnung in Sachen Kompetenzen und Zuständigkeiten nicht eingehalten wird, dann ist das Resultat ein immerwährender Macht und Verteilungskampf, der sich an jeder halbwegs wichtigen Frage neu entzündet. Resultat momentan: Handlungsunfähigkeit auf allen Ebenen. Bitte schaut genauer hin und analysiert und denkt nach, bevor wieder nach einfachen Lösungen gerufen wird. Die gibt es nicht.
Da stimme ich dir zu gut formuliert, nur bedenk eins. Wenn ein Weber allein nun versucht einen kompetente Führungsetage aufzubauen mit Leuten denen er vertraut wird das sicherlich die Sponsoren locken zumindest mehr als bis jetzt. Weber hat nen super Ruf in der Region und ein riesiges Imperium aufgebaut. Das alles durch gradliniege, zielstrebige Arbeit. Er ist laut seinem Ruf ein harter Hund der keinen Respekt vor großen Namen hat und sich somit nicht einschüchtern lasst. Unter seiner Leitung werden wir sicherlich eher von so Leuten wie Kentsch und Shnitzmeier verschont. Wenn er dazu noch im Hintergrund die Fäden zieht wird es sicherlich ne positivere Zukunft für den Verein als bisher in der letzten Zeit
Ihr habt beide Recht.
Das eine muss das andere nicht ausschließen.
Muss es nicht zwangsläufig, das stimmt. Aber bekanntlich ist der Weg das Ziel oder anders formuliert: die Leitprinzipien, die man zur Wirksamkeit bringen will, müssen auch die Art und Weise der Veränderung schon bestimmen. Bei mir kommt keine Freude angesichts der medialen Offensive aus Halle auf, Weber wurde zum Jagen getragen und betreibt momentan nur Schadensbegrenzung. Ich warne explizit davor alle Hoffnung allein auf diesen Mann zu setzen. Kentsch 2.0 wurde um Haaresbreite verhindert, wollt ihr jetzt Hindrichs 2.0? Das Weber die Präsidentenwahl zur Chefsache erklärt hat mag in einem völlig verunsicherten und verwirrten Umfeld ja populär sein, aber es entbehrt jeder Legitimation. MMn zeigt das, dass Weber den Verein und die Funktionsweise dieser Rechtsform nicht wirklich verstanden hat, wahrscheinlich interessiert es ihn auch nicht sonderlich. Dann steht uns aber nur ein weiterer Versuch bevor den Laden wie ein Unternehmen zu führen und daran sind hier schon genug gescheitert. Naja, wir werden es sehen, aber ich kann nur mahnen sehr genau auf die kommenden Abläufe zu schauen.
Ich hasse Zitatorgien, aber diesmal ist es leider unumgänglich.
Hm, wo fange ich an?
Ein Blick zurück: schon lange vor der Satzungsänderung begann das Schiff zu sinken, weil Größenwahn, Seilschaften, Autokratie und Blindheit unseren Verein beherrscht haben. Durch die Mitglieder legitimiert. Was kam war die chaotische JHV, die letztendlich alle wachgerüttelt hat.
Nach der Satzungsänderung war der DSC geprägt durch Grabenkämpfe, Fehleinschätzungen und Inkompetenz, unter der Leitung von Hindrichs und Weber (vereinfachte Aussage).
Was ich daraus schließe ist, dass Webers EINZIGER Vorteil im Moment seine Geldbörse ist. Es liegt durchaus in seiner Macht, den Verein vor dem finanziellen Kollaps zu retten. Es liegt aber nicht in seiner Macht, den sportlichen Niedergang zu bremsen. Auch nicht mit Geld. Das hat die letzte Saison gezeigt.
Damit will ich sagen: Eigentlich hat der DSC seine Daseinsberechtigung schon lange verwirkt. Völlig überschuldet. Keine wirksamen Organisationsstrukturen mehr. Massenhafte Mitgliederaustritte. Eine völlig desolate sportliche Situation. Entkoppelung von Verein und Umfeld.
Chlorophyl, Deine Ansätze sind sicher legitim und absolut wünschenswert. Aber: im Moment sind wir wie der Bettler am Straßenrand, der jedem für 5 Cent die pilzigen Füße küssen müsste. Wenn ein Umschwung mit wirklich demokratischen Prinzipien hinzubekommen ist, dann wäre das super. Aber selbst wenn der Untergang nur mit Kentsch 2.0 und Hindrichs 2.0 zu erreichen wäre, könnten wir verdammt froh sein. Jetzt sind wir in der Situation, in der wir nicht mehr wählerisch sein können. Auf Gedeih und Verberb dem Gutdünken einer einzelnen Person ausgeliefert. Wer gegen Weber schreit, beißt die fütternde Hand.
Ich wage eine einfache Prognose: ein starkes, von uns legitimiertes Präsidium wird es auf absehbare Zeit nicht geben. Vielleicht wird es ein starkes, von Weber vorgegebenes und durch uns abgenicktes Präsidium geben. Mehr aber auch nicht. Und die Machtverteilungskämpfe werden so lange nicht enden, wie wir von wenigen bestimmenden Personen abhängig sind. Und ein Ende ist bei weitem nicht absehbar.
Fazit: der DSC, so wie wir ihn kannten und liebten, ist tot. Was wir jetzt sehen ist eine leblose, durch Tricks und Geld am Leben gehaltene Hülle, ein Zombie-DSC sozusagen. Wir können uns abwenden, oder wir können weiterleiden. Ich schwanke selber zwischen Vereinsaustritt und einer Fortführung der allwöchentlichen masochistischen Zeremonien im Stadion. Was besser ist, muss jeder für sich entscheiden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Leijona am 16.08.2011 um 18:34 Uhr bearbeitet
16.08.2011 - 18:38 Uhr
Vllt wir Weber für die Arminia, was ein Dietmar Hopp für Hoffenheim. Der hat Geld gegeben, die richtigen Leute installiert, alles rasiert was nicht nach seiner Pfeife stand, den Verein in der Bundesliga etabliert und finanziell für die Zukunft aufgestellt. Nun zieht er sich langsam zurück und genießt den Verein mit Zufriedenheit. Wenn dies durch Weber in Bielefeld auch möglich wäre, dann BITTE, BITTE, BITTE
16.08.2011 - 18:52 Uhr
Das glaubst du doch nicht ernsthaft, oder? Klar liegt Weber Arminia am Herzen, aber das ist was ganz anderes als ein Hopp bei Hoffenheim. Hopp hat massig Geld in den Verein gepumpt (bspw Carlos Eduardo 7,5 Millionen, Zuculini, Firmino je 4 Millionen usw), so viel Geld wird Weber niemals in die Hand nehmen, und das ist auch gut so. Das er uns finanziell unter die Arme greift ist super, und das er den einen oder anderen Transfer (mit-)finanziert auch, aber so ein Alleinherrscher wie Hopp bei Hoffenheim ist auch nicht die Superlösung. Wir müssen uns da auch selber aus der Sche*ße holen, denn wir sind auch reingesprungen (mit Anstoß durch gewisse Probleme).
16.08.2011 - 19:15 Uhr
Zitat von biotop:
Zitat von BlueManBI:
Vllt wir Weber für die Arminia, was ein Dietmar Hopp für Hoffenheim. Der hat Geld gegeben, die richtigen Leute installiert, alles rasiert was nicht nach seiner Pfeife stand, den Verein in der Bundesliga etabliert und finanziell für die Zukunft aufgestellt. Nun zieht er sich langsam zurück und genießt den Verein mit Zufriedenheit. Wenn dies durch Weber in Bielefeld auch möglich wäre, dann BITTE, BITTE, BITTE
Um dann so ein Image zu bekommen wie 18,99€ ?Nein Danke!!!Soviele Menschen mögen uns sowieso nicht..
Zitat von BlueManBI:
Vllt wir Weber für die Arminia, was ein Dietmar Hopp für Hoffenheim. Der hat Geld gegeben, die richtigen Leute installiert, alles rasiert was nicht nach seiner Pfeife stand, den Verein in der Bundesliga etabliert und finanziell für die Zukunft aufgestellt. Nun zieht er sich langsam zurück und genießt den Verein mit Zufriedenheit. Wenn dies durch Weber in Bielefeld auch möglich wäre, dann BITTE, BITTE, BITTE
Um dann so ein Image zu bekommen wie 18,99€ ?Nein Danke!!!Soviele Menschen mögen uns sowieso nicht..
16.08.2011 - 19:40 Uhr
Zitat von Quaresma_7:
Das glaubst du doch nicht ernsthaft, oder? Klar liegt Weber Arminia am Herzen, aber das ist was ganz anderes als ein Hopp bei Hoffenheim. Hopp hat massig Geld in den Verein gepumpt (bspw Carlos Eduardo 7,5 Millionen, Zuculini, Firmino je 4 Millionen usw), so viel Geld wird Weber niemals in die Hand nehmen, und das ist auch gut so. Das er uns finanziell unter die Arme greift ist super, und das er den einen oder anderen Transfer (mit-)finanziert auch, aber so ein Alleinherrscher wie Hopp bei Hoffenheim ist auch nicht die Superlösung. Wir müssen uns da auch selber aus der Sche*ße holen, denn wir sind auch reingesprungen (mit Anstoß durch gewisse Probleme).
Ich würde auch niemals erwarten/verlangen das er sich so einsetzt wie Hopp in Hoffenhei. Er soll und finanziell wieder ins ruhige Fahrwasser bringen. Außerdem brauchen wir hier keine Spieler für Millionen Beträge. Sondern SA muss das gluck haben und Spieler für fast umsonst finden wie früher Westermann, Friedrich oder Owomoyela. Dann benötigen wir einen Trainer der die Spieler formt, ob es MvA ist muss man gucken. Dann würde wohl nen super Szenario eintreten können und zwar erst hilft uns Weber und Co. Und dann könnten wird selbst durch Spieler wieder schaffen
Das glaubst du doch nicht ernsthaft, oder? Klar liegt Weber Arminia am Herzen, aber das ist was ganz anderes als ein Hopp bei Hoffenheim. Hopp hat massig Geld in den Verein gepumpt (bspw Carlos Eduardo 7,5 Millionen, Zuculini, Firmino je 4 Millionen usw), so viel Geld wird Weber niemals in die Hand nehmen, und das ist auch gut so. Das er uns finanziell unter die Arme greift ist super, und das er den einen oder anderen Transfer (mit-)finanziert auch, aber so ein Alleinherrscher wie Hopp bei Hoffenheim ist auch nicht die Superlösung. Wir müssen uns da auch selber aus der Sche*ße holen, denn wir sind auch reingesprungen (mit Anstoß durch gewisse Probleme).
Ich würde auch niemals erwarten/verlangen das er sich so einsetzt wie Hopp in Hoffenhei. Er soll und finanziell wieder ins ruhige Fahrwasser bringen. Außerdem brauchen wir hier keine Spieler für Millionen Beträge. Sondern SA muss das gluck haben und Spieler für fast umsonst finden wie früher Westermann, Friedrich oder Owomoyela. Dann benötigen wir einen Trainer der die Spieler formt, ob es MvA ist muss man gucken. Dann würde wohl nen super Szenario eintreten können und zwar erst hilft uns Weber und Co. Und dann könnten wird selbst durch Spieler wieder schaffen
16.08.2011 - 19:42 Uhr
Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst.
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
16.08.2011 - 19:43 Uhr
Zitat von Quaresma_7:
Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst.
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
Die gesamten kaffeekassenbestände werden in Lottoscheine investiert und wir sind mit etwas Glück refinanziert
Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst.
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
Die gesamten kaffeekassenbestände werden in Lottoscheine investiert und wir sind mit etwas Glück refinanziert
16.08.2011 - 19:49 Uhr
Zitat von gothi:
Zitat von Quaresma_7:
Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst.
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
Die gesamten kaffeekassenbestände werden in Lottoscheine investiert und wir sind mit etwas Glück refinanziert
:D :D :D
Zitat von Quaresma_7:
Irgendwie verstehe ich nicht, was du meinst.
Haben wir denn zur Zeit einen anderen Plan?
Die gesamten kaffeekassenbestände werden in Lottoscheine investiert und wir sind mit etwas Glück refinanziert
:D :D :D
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