22.04.2026 - 15:46 | Quelle: Kicker/Transfermarkt | Lesedauer: unter 2 Min.
SV Werder Bremen
Daniel Thioune
12 Punkte in 10 Spielen 

Fritz bestätigt: Thioune bleibt bei Klassenerhalt Werder-Trainer – Mit Arbeit „sehr zufrieden“

Fritz bestätigt: Thioune bleibt bei Klassenerhalt Werder-Trainer
©IMAGO

Nach einem schwierigen Start hat sich Werder Bremen unter Daniel Thioune stabilisiert und mit dem 3:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren. Clemens Fritz, Geschäftsführer Profifußball, bestätigte beim „Kicker“, dass es mit dem 51-Jährigen bei Klassenerhalt auch in der kommenden Saison weitergeht. Bei einem Abstieg hat der Verein ein Kündigungsrecht im Vertrag.


Mitarbeiter
Daniel Thioune
D. Thioune Alter: 52
SV Werder Bremen
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Alle Saisons -
Alle Wettbewerbe
Spiele
14
Gewonnen
4
Unentschieden
1
Verloren
9


„Ich bin sehr zufrieden mit seiner Arbeit“, sagte Fritz. „Ich sehe, wie er mit der Mannschaft arbeitet, was er für eine Ansprache hat, was er für eine Klarheit ausstrahlt und was er für eine inhaltliche Tiefe einbringt. Ich merke, dass da eine gute Zusammenarbeit mit den Jungs herrscht und dass Daniel ihnen klare Lösungsmöglichkeiten an die Hand gibt.“ Der im Oktober bei Fortuna Düsseldorf entlassene Thioune folgte Anfang Februar auf Horst Steffen. Seine ersten drei Spiele gegen Freiburg (0:1), den FC Bayern (0:3) und St. Pauli (1:2) gingen allesamt verloren.



Zehn Partien ist Thioune mittlerweile im Amt und holte zwölf Punkte, Platz zehn in diesem Zeitraum. Vorgänger Steffen, der bis zu seiner Entlassung zehnmal in Folge ohne Sieg war, sammelte 19 Zähler in 20 Spielen. Mit 1,3 Treffern pro Partie hat sich die Offensive unter Thioune leicht verbessert (1,1 bei Steffen), doch vor allem hat der Werder-Coach die Defensive in den Griff bekommen. Unter Steffen kassierte die Abwehr um Kapitän Marco Friedl fast zwei Tore pro Partie, bei Thioune sind es nur noch 1,5. Vier Spieltage vor dem Ende stehen die Grün-Weißen auf Rang 15, der Vorsprung zum FC St. Pauli beträgt fünf Zähler. Trotz des Polsters ist der Klassenerhalt noch lange nicht sicher, denn mit dem VfB Stuttgart, dem FC Augsburg, der TSG Hoffenheim und Borussia Dortmund hat es das Schlussprogramm in sich.




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Naldesacker SV Werder Bremen Naldesacker 04.05.2026 - 11:04
Völlig unnötig diese Jobgarantie.

Ich bin sehr kritisch was Thioune angeht, seit Anfang an. Warum holt man einen Zweitligatrainer für den Abstiegskampf, der bei seinen bisherigen Stationen nirgends überperformt hat und sogar öfter mal Saisonziele/Aufstiege verpasst hat? Das passt einfach garnicht. Ich sehe auch weder spielerisch noch ergebnistechnisch einen Fortschritt. Das Spiel gegen Stuttgart war der erste "überraschende" Punkt unter Thioune, aber genauso viele bittere Niederlagen gegen direkte Konkurrenten wie unter Steffen. Einzig der Derbysieg ist ein Highlight, ansonsten genau der gleiche Sch... wie unter Steffen. Ja, Steffen zu Beginn der Saison war auch mutig, hat leider nicht funktioniert. Aber dann holt man einen Trainer komplett ohne Erstligaerfahrung?

Mit 32 Punkten die Klasse zu halten wäre wirklich erbärmlich, und das bei dem Kaderwert (auch wenn es viele Leihspieler sind). Wenn wir jetzt einfach weitermachen, geht das nicht lange gut.

Nachtrag: Unter Thioune gab es bisher 13 Punkte in 11 Spielen. Unter Steffen gab es gegen die gleichen 11 Gegner auch genau 13 Punkte. Also kein Fortschritt, nada.
RamonZerano FC Midtjylland RamonZerano 23.04.2026 - 07:07
Zitat von Meckeroppa
Zitat von RamonZerano

Euch möchte ich alle mal als Chef haben.

Da rennt Fritz ungefragt zum Kicker, bittet sie zum Trainer zu fragen und kommt dann mit sowas um die Ecke.

Als guter Chef, der vor ein paar Monaten einen Trainer geholt hat der den Klassenerhalt schaffen soll, soll also sagen "Wenn er Absteigt ist er weg, wenn er drinne bleibt aber vielleicht auch. Wir sind nicht vollumfänglich zufrieden mit ihm. Jetzt gilt der ganze Fokus auf die nächsten Spiele, das wir konzentriert und motiviert da rein gehen."

Bei allen was man Fritz vorwerfen mag, soll er keine Interviews mehr geben? Auch da mit "kein Kommentar" zu antworten geht mMn gar nicht. Was erwartet man dann vom Mitarbeiter wenn der Chef einem sowas sagt wenn es um so viel geht? Ja dann soll er ihn raus werfen und jemand anderen holen für die letzten Spiele oder ihm den Rücken stärken.
Auch hier im Forum wurde geschrieben das er am Anfang den Co-Trainern augenscheinlich gefolgt ist und war murks. Danach war das völlig OK. Ja waren wieder Mist Spiele dabei, aber wer jetzt erwartet hat das man alles gewinnt, nur gegen Leipzig knapp verliert, lebt auch im Traumland.

Man kann ihn auch mal loben das es ein Sonderkündigungsrecht geben zu scheint wenn es runter gehen sollte. Dann muss man nicht zwei Trainer weiter bezahlen. Ist jetzt auch nicht üblich.


Ich sehe Thioune auch eher durchwachsen. Grundsätzlich finde ich den Fußball, den er spielen lässt nicht schlecht und die Ergebnisse sind auch absolut im Rahmen, wenn man bedenkt was Steffen für ein Trümmerfeld hinterlassen hat. Wenn ich aber sehe, dass Spieler wie Njinmah und Grüll dauerhaft in der S11 stehen...gegen Köln zu allem Überfluss dann auch noch zusammen mit einem dauerveletzten Außenverteidiger im Angriff, den er noch aus Osnabrücker Zeiten kennt.

Und zum Rest, der teilweise schon an billige Polemik grenzt: Man kann den Trainer auch loben ohne unnötig verfängliche Aussagen zu treffen.

"Mit den engültigen Planungen für die neue Saison beginnen wir, sobald der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Aktuell sind wir sehr zufrieden mit der Arbeit von Daniel Thioune. Er hat hier einen langfristigen Vertrag und wir können uns eine Zusammenarbeit auch über die Saison hinaus sehr gut vorstellen".

Die Außendarstellung von Werder ist eine Katastrophe, man stellt sich seit Jahren da hin und tut so als wäre man eine große Familie. Aber wenn dann der Baum brennt weil man schlecht gearbeitet hat ist trotzdem der Trainer der erste, der gehen muss während Fritz von einem Fettnäppchen ins nächste tritt.

Das Umfeld in Bremen ist viel zu unkritisch. Natürlich bringt es nichts, wie Weiser unnötig Unruhe reinzubringen aber das ist nunmal die Konsequenz, wenn man versucht kritische Töne im Keim zu ersticken statt dem sportlichen Erfolg alles unterzuordnen.


Ich bin auch nicht zufrieden mit beiden, mag die Aufstellung teilweiße nicht, die Aussagen kann man kritisieren etc.

Die Entscheidung pro Thioune, bei der Verpflichtung ,ist aber von außen erst Mal OK. Und das Ziel bei seiner Verpflichtung kann nur gewesen sein den Klassenerhalt zu schaffen. Das sieht im Moment möglich aus, noch nicht sicher aber bestimmt machbar.

Da gibt es dich Null Grund im Moment zu sagen dass man bei Erreichen des Zieles trotzdem analysieren will. Das wäre schlechtes Management. Was macht das denn mit der Person? Und im wie weit hilft das dem Ziel Klassenerhalt.
Und du kannst davon ausgehen das TM da eine deutliche Überschrift draußen machen würde.
Dann gäbe es hier die Kommentare wie schlecht Fritz ist, wie kann man im Abstiegskampf den Trainer anzählen obwohl er auf dem Weg ist das Ziel zu schaffen.

Auch wenn man im Sommer wieder den Trainer wechselt, trotz OK Ergebnisse soll das ein Zeichen von OK bis guten Management sein. Nur um dann im nächsten Satz zu sagen das der Trainer immer der Erste ist der gehen muss, wenn es schlecht läuft?

Zu Fritz, bei den ist doch egal was er macht alles falsch. Jetzt regen sich alle über schlechtes Scouting auf. Als er den Scouting Verantwortlichen rausgeworfen hat war es ein Bauernopfer und quasi war das Scouting gut aber Fritz hat nur die falschen Leute geholt.

Ich finde zB den Fokus auf Leihen mit KO OK, es reduziert das Risiko, verhindert es garantiert nicht.
Die Verpflichtungen sind auch OK gewesen, bis auf den Sturm.
Wäre ein Puertas immer so eingesetzt worden wie im Moment würden weniger meckern. Sugawara spielt solide, Schmidt ist ein günstiger Notnagel. Hein gibt Flexibilität hätte es mit Mio nicht geklappt oder wenn er jetzt verkauft wird.
Wöber vom Typus her OK, Griff ins Klo, Boniface genau so.

Das lange festhalten an Steffen war auch nicht OK, obwohl du es ja anscheinend positiv siehst. Hätte er nicht nur auf Friedl und/oder die Co Trainer gehört und sein Ding vom Anfang der Saison durchgezogen dann wäre man jetzt vielleicht "Best of the Rest", zwei Siege in den ganzen mutlosen 5er Ketten Spielen und man wäre da, in einer Umbruchsaison mit der Entwicklung von Jugendspielern.
BiffBaff Leeds United BiffBaff 23.04.2026 - 01:23
Zitat von Meckeroppa
Zitat von RamonZerano

Euch möchte ich alle mal als Chef haben.

Da rennt Fritz ungefragt zum Kicker, bittet sie zum Trainer zu fragen und kommt dann mit sowas um die Ecke.

Als guter Chef, der vor ein paar Monaten einen Trainer geholt hat der den Klassenerhalt schaffen soll, soll also sagen "Wenn er Absteigt ist er weg, wenn er drinne bleibt aber vielleicht auch. Wir sind nicht vollumfänglich zufrieden mit ihm. Jetzt gilt der ganze Fokus auf die nächsten Spiele, das wir konzentriert und motiviert da rein gehen."

Bei allen was man Fritz vorwerfen mag, soll er keine Interviews mehr geben? Auch da mit "kein Kommentar" zu antworten geht mMn gar nicht. Was erwartet man dann vom Mitarbeiter wenn der Chef einem sowas sagt wenn es um so viel geht? Ja dann soll er ihn raus werfen und jemand anderen holen für die letzten Spiele oder ihm den Rücken stärken.
Auch hier im Forum wurde geschrieben das er am Anfang den Co-Trainern augenscheinlich gefolgt ist und war murks. Danach war das völlig OK. Ja waren wieder Mist Spiele dabei, aber wer jetzt erwartet hat das man alles gewinnt, nur gegen Leipzig knapp verliert, lebt auch im Traumland.

Man kann ihn auch mal loben das es ein Sonderkündigungsrecht geben zu scheint wenn es runter gehen sollte. Dann muss man nicht zwei Trainer weiter bezahlen. Ist jetzt auch nicht üblich.


Ich sehe Thioune auch eher durchwachsen. Grundsätzlich finde ich den Fußball, den er spielen lässt nicht schlecht und die Ergebnisse sind auch absolut im Rahmen, wenn man bedenkt was Steffen für ein Trümmerfeld hinterlassen hat. Wenn ich aber sehe, dass Spieler wie Njinmah und Grüll dauerhaft in der S11 stehen...gegen Köln zu allem Überfluss dann auch noch zusammen mit einem dauerveletzten Außenverteidiger im Angriff, den er noch aus Osnabrücker Zeiten kennt.

Und zum Rest, der teilweise schon an billige Polemik grenzt: Man kann den Trainer auch loben ohne unnötig verfängliche Aussagen zu treffen.

"Mit den engültigen Planungen für die neue Saison beginnen wir, sobald der Klassenerhalt in trockenen Tüchern ist. Aktuell sind wir sehr zufrieden mit der Arbeit von Daniel Thioune. Er hat hier einen langfristigen Vertrag und wir können uns eine Zusammenarbeit auch über die Saison hinaus sehr gut vorstellen".

Die Außendarstellung von Werder ist eine Katastrophe, man stellt sich seit Jahren da hin und tut so als wäre man eine große Familie. Aber wenn dann der Baum brennt weil man schlecht gearbeitet hat ist trotzdem der Trainer der erste, der gehen muss während Fritz von einem Fettnäppchen ins nächste tritt.

Das Umfeld in Bremen ist viel zu unkritisch. Natürlich bringt es nichts, wie Weiser unnötig Unruhe reinzubringen aber das ist nunmal die Konsequenz, wenn man versucht kritische Töne im Keim zu ersticken statt dem sportlichen Erfolg alles unterzuordnen.

Man hat bei der Einstellung von Fritz schon gesehen, dass man mehr auf 'Familie' achtet, als auf Kompetenz--sonst waere jetzt Schicker in Bremen am werkeln, anstelle von Fritz.

Es ist schon eine tolle Sache, wenn es nicht einfach nur irgendein Verein ist, ohne Charakter. Aber es ist schon krass, wie sehr man sich in Bremen von der Vereinszugehoerigkeit blenden laesst. Das wirkt manchmal so, als ob die Leitung mit den Schultern zuckt und sagt 'sonst hatten wir intern keine bessere Option!'

Und genau so wirkt das momentan: man hat keinen offensichtlichen Nachfolger fuer Fritz, obwohl man ohne Probleme den Wunschtrainer (!) einfach so rausgeschmissen hat, nachdem man absolut in der Kaderzusammenstellung versagt hat (Stichwort spielende 9...).

Warum Fritz nicht einfach nur sagen konnte, dass Thioune da einen ganz tollen Job macht (ich finde es ist 50-50, ganz besonders auf den Punkt Njinmah und Gruell, wie der Vorredner sagte), und das man sich nach dem erfolgreichen Klassenverbleib mit dem Trainer zusammensetzen wird.

Ich habe keinen Ueberblick, ob Fritz tatsaechlich um dieses Interview gebeten hatte, aber falls dem so ist, dann hat er wissen MUESSEN, dass so eine Frage kommt. Darauf muss man dann vorbereitet sein. Da sollte dann auch die Antwort wie aus der Pistole geschossen kommenL "Zufrieden" "Saison noch nicht vorbei" "Vertrag gilt fuer Ligen 1 und 2" Bla bla.

Es ist so traurig und nervig mit anzusehen, wie jemand wie Fritz das Talent und das Potenzial dieser Mannschaft vor die Wand faehrt. Da kann ich Weiser absolut verstehen. An den Jahren vorher kratzt man am internationalen Geschaeft und jetzt muss man hoffen nicht abzusteigen. Allerdings kommt das nicht ueberraschend sondern mit Ansage.

Ich hoffe instaendig, dass die Vereinsmitglieder richtig Stunk machen, wenn Fritz diesen Sommer nicht fliegt. Eigentlich hoffe ich auch--insofern man beim letzten Heimspiel gegen Dortmund schon sicher nicht abgestiegen ist--dass die Fans ein "Fritz raus" Banner aufstellen. Da wuerde ich mich sehr freuen, aber ich glaube nicht, dass das passieren wird.
Autor
ringolazo
Jannek Ringen
TM-Username: ringolazo

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Alle Beiträge des Autors
Daniel Thioune
SV Werder Bremen
Daniel Thioune
Geb./Alter:
21.07.1974 (52)
Nat.:  Deutschland
Akt. Verein:
SV Werder Bremen
Aktuelle Funktion:
Trainer
Vertrag bis:
30.06.2027
Im Amt seit:
04.02.2026
Clemens Fritz
SV Werder Bremen
Clemens Fritz
Geb./Alter:
07.12.1980 (45)
Nat.:  Deutschland
Akt. Verein:
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Aktuelle Funktion:
Geschäftsführer Profifußball
Im Amt seit:
01.07.2024
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Gesamtmarktwert:
147,33 Mio. €
Wettbewerb:
Bundesliga
Kadergröße:
35
Letzter Transfer:
Niclas Füllkrug
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