Mbangula-Berater kritisiert „unzureichendes Management“ bei Werder – Stürmer frustriert
Mit drei Toren und drei Vorlagen in seinen ersten neun Spielen legte Neuzugang Samuel Mbangula einen starken Start beim SV Werder hin. Dass der Angreifer diese Form nicht über die gesamte Saison in Bremen aufrechterhalten konnte, sieht der Berater des Belgiers auch in einer fehlgeleiteten Verwendung oder Betreuung des 22-Jährigen, wie Grace Diamouangana gegenüber der „Bild“ deutlich machte.
„Wenn wir seine Saison bewerten, muss man zugeben, dass sie sehr gut begann, aber letztendlich durch unzureichendes Management gebremst wurde. Das hinterließ bei ihm ein Gefühl der Frustration“, wird der Spieleragent von der Zeitung zitiert. Mbangula wolle aber noch stärker zurückkommen. Ob das aber in Bremen passieren soll, kann nach weiteren Aussagen des Vertreters infrage gestellt werden, wenngleich der Fokus auf dem SVW liege. Dort ist Mbangula noch bis 2030 vertraglich gebunden.
Mbangula hatte schon am zweiten Spieltag seine erste Torvorlage bei Werder beigesteuert und glänzte am dritten Spieltag im Auswärtsspiel bei Gladbach mit zwei Assists und einem eigenen Treffer, der das 4:0 der Grün-Weißen bei den Fohlen einleitete. Jeweils am sechsten und zehnten Spieltag erzielte Mbangula die wichtigen Siegtore zum 1:0 gegen St. Pauli und zum 2:1 gegen Wolfsburg. Seither reduzierte sich die Einsatzzeit drastisch. In seinen ersten acht Spielen stand Mbangula in der Startelf. Danach waren es in 18 Partien nur noch vier Einsätze von Beginn an. Weitere Treffer kamen nach dem Sieg gegen Wolfsburg nicht hinzu, nur noch ein Assist nach Einwechslung beim 3:3 gegen Frankfurt. Zudem wechselte Mbangula mehrmals die Position von seinem angestammten Platz auf Linksaußen ins Sturmzentrum oder die rechte Offensivseite, was dem Bericht nach ein entscheidender Faktor bei der Unzufriedenheit ist.
Verlässt Mbangula Werder Bremen? „Erwartungen sind klar“
„Man muss bedenken, dass er zu Saisonbeginn nicht einmal 50 Prozent seiner körperlichen Leistungsfähigkeit erreicht hatte“, erklärte Mbangulas Berater weiter. „Er kam von der Klub-WM mit Juventus, konnte nicht die gesamte Vorbereitung absolvieren. Trotzdem hat er zunächst wirklich starke Leistungen gezeigt.“
Über einen möglichen Abgang des frustrierten Stürmers sagte Diamouangana: „Durch seinen guten Saisonstart hat er schon im Januar das Interesse einiger Klubs geweckt. Sollte ein Verein auf uns zukommen, bei dem das Angebot sowohl für Werder als auch für Samuel attraktiv ist, würden wir uns zusammensetzen.“ Mbangula habe in Bremen aber „noch einiges zu erledigen.“ Der Berater konstatierte: „Als er sich entschied, nach Bremen zu kommen, hätte er bei mehreren Vereinen der Premier League unterschreiben können. Doch das Bremer Projekt, der Spielstil und die Art und Weise, wie er in einem ganz bestimmten System eingesetzt werden soll, haben ihn überzeugt. (…) Die Erwartungen sind klar: Es soll eine bessere Saison werden. Sowohl für Samuel persönlich als auch für den Verein.“
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Ich muss schon sagen, dass da etwas dran ist. Mbangula hat mehrfach offen durchblicken lassen, dass er ein sensibler Typ ist, dass er sich in Bremen ein bisschen einsam fühlt. Dass Werder ihn quasi fallen lässt, obwohl man zehn Millionen in den Spieler gesteckt hat und die Ansätze mit Ball gesehen hat, lässt tief blicken. »Hier werden Stars gemacht und nicht gekauft« meint tatsächlich aktives Formen von Talenten, und nicht einfach nur einen Pool mit kaltem Wasser anbieten, in den sie bei Bedarf springen können.
Der Spieler hat keienrlei Leistung gebracht, wo hat man ihn fallen lassen? Der Verein kann nicht das Privatleben des Spielers regeln.
Der Berater soll die Klappe halten und kritisch mit den Leistungen seines Mandanten umgehen.
Keine Leistung?
Anfang der Saison war er stark, wie Covic auch.
In 7 Spielen (1 verletzt) 4 Scorer, bei 11 Toren gesamt. Als junger Spieler in neuem Umfeld, mit reduzierter Vorbereitung.
Nach Spieltag 9 erst Mal auf die Bank und immer weniger Minuten.
Bei Covic war nach 7 Spieltagen quasi Schluss.
Ob Grüll dann, trotz Erfahrung, so viel besser war kann sich jeder selbst überlegen.
Da muss ja irgendwas gewesen sein. Das da so ein Bruch kam, mit Mbangula UND Covic.
Wenn er sensibel ist, OK. Da hilft es vielleicht auch wenn es klappt und es ist keine Soforthilfe ihn "zum Schutz" auf die Bank zu setzen. Das muss man wie früher bei Basler oder Ailton vielleicht akzeptieren und je nach Person handhaben.
Die defensive, das wusste man ja vielleicht auch vom Scouting das er da nicht so top ist. Und was hat man mit ihm besprochen? Das man von ihm defensive Arbeit erwartet, was ihn dann überzeugt hat?
Bin ich mir nicht so sicher.
Und? Er hat gut angefangen, aber dann auch schwer nachgelassen. Werder Bremen kann es sich nicht leisten Spielzeit zu verschenken nur weil jemand sensibel ist, dass gibt es bei keinem Profi-Verein der Welt.
Der Spieler soll sich an die eigene Nase packen, es liegt an ihm. Da braucht er nicht den motzenden Berater vorschicken, dass ist verdammt schlechter Stil. Steffen und Thioune waren beiden mit seinen Traininigsleistungen nicht zufrieden.
Wann hat er denn nachgelassen? Und was war die Erwartungshaltung an ihn?
Das er sofort in jedem Spiel die Bäume ausreisst?
Das er die Mannschaft mitreisst und antreibt?
Er hat diverse Spiele nicht gut gespielt. Gehe ich nach Kicker Noten sehr schlecht beim 0:4 gegen Bayern, beim 2:2 gegen Heidenheim, beim 1:1 gegen Mainz.
Da kann man vielleicht Schönwetterfussballer sagen, oder performt nur wenn die anderen gut spielen. Mag auch sein.
Danach dann die Gurkenzeit mit ihm als LV und so wilde Sachen. Und wird dann von Grüll verdrängt der danach 1 Spiel mit einer besseren Note als 4.0 abgeschlossen hat. Und insgesamt 4 Spiele mit seiner Bestnot 3.0 geschafft hat, wovon 3 auch bis zum 9. Spieltag waren. Der hat auch extrem nachgelassen hat aber immer wieder die Chance bekommen und musste sich nicht an die eigene Nase fassen.
Wenn ich so etwas lese 🙄🙄🙄. Übrigens LV hat er nie gespielt. Alle haben schuld, nur der Spieler nicht, der keine Leistung gebracht hat. Und natürlich muss er sich an die eigene Nase packen. Mir geht dieses die Spieler in Watte packen so auf die Nerven.
Kleiner Tipp, einfach mal die Spiel gucken.
Ja ok war LAV.
Die Sache ist doch der er ordentlich gespielt hat, nicht überragend, aber vom Output war er zumindest Top3, also Scorer.
In der Zeit um den Jahreswechsel hat keiner gut gespielt, man muss nicht so tun als wäre das Mbangula exklusiv gewesen. Trotzdem hat er weniger Chancen bekommen.
Einen Stage, Lynen, Friedl hat man ein, zwei Saisons zum reinkommen zugestanden, aber er soll sofort top spielen? Und wenn nicht wird er kritisiert, nicht nur von den Fans?
Mit ihm in der Startelf 12 Spiele 17 Punkte, ohne ihn 22 Spiele 15 Punkte, 3 davon durch sein Jokertor.
Wie manche ja raus gearbeitet haben, an der Aufstellung in Sachen Ausrichtung, also 3er oder 4er Kette, kann es nicht gelegen haben.
Die Personen die auf dem Platz standen waren anscheinend auch egal, wenn Spiele mit den schlechten einen besseren Punkteschnitt bringen als die mit den besseren.
Man muss Fritz nur mit einem Psychologen ersetzen oder mit einem McKinsey Berater der ein Charakterprofil erstellt und danach aufstellt. Einfach in einem 1-7-2 aufstellen und nur die richtige Ansprache machen, dann klappt das schon.
Ausreden und Entschuldigungen, dass ist mittlerweile die typische Werder-DNA, Schuld haben immer die anderen nur die Spieler nicht. Völliger Quatsch. Mbangula hat einfach eine schwache Saison gespielt und viel zu wenig angeboten.
Der Junge hat noch 4 Jahre Vertrag in Bremen und sein Berater spekuliert munter über einen zeitnahen Wechsel? Sehr eigenwillig, denn eigentlich gibt es nur zwei mögliche Szenarien in denen ein vorzeitiger Vereinswechsel in Frage kommt:
1.) Mbangula spielt überragend, erhöht seinen Marktwert, so dass Werder bei einem Wechsel zu einem größeren Klub finanziell profitiert.
2.) Mbangula bleibt dermaßen weit hinter den Erwartungen zurück, dass Werder auch bei niedrigen Angeboten zustimmt um wenigstens Schadensbegrenzung zu betreiben.
Beides ist derzeit nicht realistisch. Weder Steffen noch Thioune haben ihn in der Stratelf gesehen, obwohl die teaminterne Konkurrenz in der abgelaufenen Saison nicht gerade übermächtig war. Darüber sollte Mbangula mal nachdenken, im Training Gas geben und sich unverzichtbar machen, statt jammernd zum Berater zu laufen.
Steffen hat ihn durchaus in der Startelf gesehen, wenn man sich die ersten Spiele angesehen hat.
Aus dieser Zeit stammen auch die ganzen Torbeteiligungen.
Mit der Systemumstellung und der ausbleibenden Punkteausbeute fiel Mbangulas Einsatzzeit immer kleiner aus, während andere Spieler fast uneingeschränkt spielen durften (Grüll - 2.012 Minuten, Njinmah - 1.955 Minuten). Mbangula kam auf 1.169 Minuten in dieser Saison und hatte trotzdem fast genauso viele Torbeteiligungen wie beide anderen zusammen.
- Geb./Alter:
- 16.01.2004 (22)
-
Nat.:
- Akt. Verein:
- SV Werder Bremen
- Vertrag bis:
- 30.06.2030
- Position:
- Linksaußen
- Marktwert:
- 8,00 Mio. €
- Gesamtmarktwert:
- 147,33 Mio. €
- Wettbewerb:
- Bundesliga
- Trainer:
- Daniel Thioune
- Kadergröße:
- 35
- Letzter Transfer:
- Niclas Füllkrug









