Raffael
07.01.2008 - 14:51 Uhr
Zitat
Ist Michael Preetz (42) vor seinen Geldgebern übers Ziel hinausgeschossen?
Freitag verkündete der Hertha-Manager auf der Sponsoren Abschlussfeier im Hyatt, dass die Top-Angreifer Raffael und Adrian Ramos in Berlin bleiben. Preetz: „Auch in der kommenden Saison werden Raffael und Ramos für Hertha BSC spielen.“ Die Sponsoren klatschten zwar Beifall – aber den Berater von Raffael macht die voreilige Aussage wütend.
Dino Lamberti zur B.Z.: „Ich kann das definitiv nicht bestätigen. Wir sind uns mit Hertha noch nicht einig.“ Dem Schweizer ist schleierhaft, wie Preetz zu der Aussage kommen konnte. Lamberti: „Ich war bei der Veranstaltung nicht dabei. Aber ich kann mir nicht erklären, warum Herr Preetz das gesagt hat.“
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/riesen-streit-um-herthas-raffael-article851804.html
:rolleyes
Ist Michael Preetz (42) vor seinen Geldgebern übers Ziel hinausgeschossen?
Freitag verkündete der Hertha-Manager auf der Sponsoren Abschlussfeier im Hyatt, dass die Top-Angreifer Raffael und Adrian Ramos in Berlin bleiben. Preetz: „Auch in der kommenden Saison werden Raffael und Ramos für Hertha BSC spielen.“ Die Sponsoren klatschten zwar Beifall – aber den Berater von Raffael macht die voreilige Aussage wütend.
Dino Lamberti zur B.Z.: „Ich kann das definitiv nicht bestätigen. Wir sind uns mit Hertha noch nicht einig.“ Dem Schweizer ist schleierhaft, wie Preetz zu der Aussage kommen konnte. Lamberti: „Ich war bei der Veranstaltung nicht dabei. Aber ich kann mir nicht erklären, warum Herr Preetz das gesagt hat.“
http://www.bz-berlin.de/sport/hertha-bsc/riesen-streit-um-herthas-raffael-article851804.html
:rolleyes
Also Preetz macht mir nicht den Eindruck, dass er aus Euphorie voreilig Vollzug meldet. Eventuell möchte die B.Z. auch ein wenig Wirbel machen. Oder die Kommunikation zwischen Raffael und Lamberti ist gestört!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von flitze2k am 21.05.2010 um 18:01 Uhr bearbeitet
Hmmmmm.........wer soll da noch durchblicken?
Aber auf die Lamberti-Aussagen geb ich eh nicht viel. Der redet ja mal so und mal so.
Kann mir nicht vorstellen das sich Preetz sowas aus den Fingern saugt.
Aber auf die Lamberti-Aussagen geb ich eh nicht viel. Der redet ja mal so und mal so.
Kann mir nicht vorstellen das sich Preetz sowas aus den Fingern saugt.
Ich denk mal auch das die Angelegenheit viel zu Heitel ist um voreilig zu handeln
Zitat von Furios:
Ich denk mal auch das die Angelegenheit viel zu Heitel ist um voreilig zu handeln
Zumal Preetz am Freitag nichts verkündet hat. Wohl eher am Donnerstag!
Ich denk mal auch das die Angelegenheit viel zu Heitel ist um voreilig zu handeln
Zumal Preetz am Freitag nichts verkündet hat. Wohl eher am Donnerstag!
Dieser Beitrag wurde zuletzt von flitze2k am 21.05.2010 um 18:03 Uhr bearbeitet
Zitat von Tunnfish:
Für mich riecht das nach eiskalter Taktik. Die Optionen sind:
1.) Raffaels Option für die 2. Liga bei gleichen Konditionen ziehen
2.) einen NEUEN vertrag mit anderen Konditionen machen.
3.) weder noch und den Spieler ablösefrei gehen lassen.
Wenn gegenüber von Sponsoren Aussagen in dieser Form getätigt werden, wird die Absicht bestehen, Ramos und Raffael zu halten. Letztendlich geht es einem Sponsor auch bzw. hauptsächlich um die Außenwirkung/Bekanntheitsgrad von Hertha! Und dieser steigt definitiv mit Spielern wie Ramos und Raffael. Ein taktieren schließe ich daher in diesem Fall aus. Jedenfalls wäre es mehr als unklug den Geldgebern falsche Versprechen aufzutischen um die Preise der jeweiligen Spieler in die Höhe zu treiben und im Endeffekt den Sponsor zu verärgern!
Für mich riecht das nach eiskalter Taktik. Die Optionen sind:
1.) Raffaels Option für die 2. Liga bei gleichen Konditionen ziehen
2.) einen NEUEN vertrag mit anderen Konditionen machen.
3.) weder noch und den Spieler ablösefrei gehen lassen.
Wenn gegenüber von Sponsoren Aussagen in dieser Form getätigt werden, wird die Absicht bestehen, Ramos und Raffael zu halten. Letztendlich geht es einem Sponsor auch bzw. hauptsächlich um die Außenwirkung/Bekanntheitsgrad von Hertha! Und dieser steigt definitiv mit Spielern wie Ramos und Raffael. Ein taktieren schließe ich daher in diesem Fall aus. Jedenfalls wäre es mehr als unklug den Geldgebern falsche Versprechen aufzutischen um die Preise der jeweiligen Spieler in die Höhe zu treiben und im Endeffekt den Sponsor zu verärgern!
Würde der Spieler denn bei Option 1 mitspielen? Das ist jetzt in meinen Augen nicht das normale Wechselgeplänkel, wo man mit der Floskel "Spieler hat Vertrag, Spieler soll sich fügen!" kommen kann...
Bei uns in der Schweiz gab es vor ein, zwei Saisons ein Beispiel, bei dem ein Spieler aus dem Ausland ausgeliehen wurde (Kaufoption vorhanden)... Als er dann zu einem Drittverein wechseln wollte, zog der Verein, bei dem der Spieler ein Jahr leihweise war, die Kaufoption... Um auf Ablöse zu pochen...
War aber schlussendlich nicht durchsetzbar ohne Einwilligung des Spielers... Ich habe mich damals gewundert, ob die Möglichkeit einer Kaufoption unter diesen Umständen überhaupt Sinn macht... Von Anfang an haben die Verantworlichen des Drittvereins, die den Spieler übernehmen wollten, gemeint, das wäre mit dem Arbeitsrecht nicht vereinbar... Diese Leute bekamen übrigens schlussendlich auch Recht, und konnten am Ende einen neuen Preis mit dem ursprünglichen Verein aushandeln...
Wollte nur mal erwähnt haben, dass das Ganze viellicht nicht so einfach abwickelbar sein wird, wie alle hier hoffen... Wenn in Deutschland anderes Recht gilt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren... Oder denkt Ihr, dass sind eh zwei Paar Schuhe? Verlängerungsoption und Kaufoption? Für mich als Laien stellt sich das so dar, dass in beiden Fällen der Verein eigentlich das Recht hat, den Spieler zu halten für ein Jahr... Also dürfte es doch eine ähnliche Sachlage sein, schliesslich weiss der Spieler doch in beiden Fällen von Anfang an, dass es diese Möglichkeit gibt?
Bei uns in der Schweiz gab es vor ein, zwei Saisons ein Beispiel, bei dem ein Spieler aus dem Ausland ausgeliehen wurde (Kaufoption vorhanden)... Als er dann zu einem Drittverein wechseln wollte, zog der Verein, bei dem der Spieler ein Jahr leihweise war, die Kaufoption... Um auf Ablöse zu pochen...
War aber schlussendlich nicht durchsetzbar ohne Einwilligung des Spielers... Ich habe mich damals gewundert, ob die Möglichkeit einer Kaufoption unter diesen Umständen überhaupt Sinn macht... Von Anfang an haben die Verantworlichen des Drittvereins, die den Spieler übernehmen wollten, gemeint, das wäre mit dem Arbeitsrecht nicht vereinbar... Diese Leute bekamen übrigens schlussendlich auch Recht, und konnten am Ende einen neuen Preis mit dem ursprünglichen Verein aushandeln...
Wollte nur mal erwähnt haben, dass das Ganze viellicht nicht so einfach abwickelbar sein wird, wie alle hier hoffen... Wenn in Deutschland anderes Recht gilt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren... Oder denkt Ihr, dass sind eh zwei Paar Schuhe? Verlängerungsoption und Kaufoption? Für mich als Laien stellt sich das so dar, dass in beiden Fällen der Verein eigentlich das Recht hat, den Spieler zu halten für ein Jahr... Also dürfte es doch eine ähnliche Sachlage sein, schliesslich weiss der Spieler doch in beiden Fällen von Anfang an, dass es diese Möglichkeit gibt?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von dikonin am 21.05.2010 um 20:40 Uhr bearbeitet
Zitat von dikonin:
Würde der Spieler denn bei Option 1 mitspielen? Das ist jetzt in meinen Augen nicht das normale Wechselgeplänkel, wo man mit der Floskel "Spieler hat Vertrag, Spieler soll sich fügen!" kommen kann...
Bei uns in der Schweiz gab es vor ein, zwei Saisons ein Beispiel, bei dem ein Spieler aus dem Ausland ausgeliehen wurde (Kaufoption vorhanden)... Als er dann zu einem Drittverein wechseln wollte, zog der Verein, bei dem der Spieler ein Jahr leihweise war, die Kaufoption... Um auf Ablöse zu pochen...
War aber schlussendlich nicht durchsetzbar ohne Einwilligung des Spielers... Ich habe mich damals gewundert, ob die Möglichkeit einer Kaufoption unter diesen Umständen überhaupt Sinn macht... Von Anfang an haben die Verantworlichen des Drittvereins, die den Spieler übernehmen wollten, gemeint, das wäre mit dem Arbeitsrecht nicht vereinbar... Diese Leute bekamen übrigens schlussendlich auch Recht, und konnten am Ende einen neuen Preis mit dem ursprünglichen Verein aushandeln...
Wollte nur mal erwähnt haben, dass das Ganze viellicht nicht so einfach abwickelbar sein wird, wie alle hier hoffen... Wenn in Deutschland anderes Recht gilt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren... Oder denkt Ihr, dass sind eh zwei Paar Schuhe? Verlängerungsoption und Kaufoption? Für mich als Laien stellt sich das so dar, dass in beiden Fällen der Verein eigentlich das Recht hat, den Spieler zu halten für ein Jahr... Also dürfte es doch eine ähnliche Sachlage sein, schliesslich weiss der Spieler doch in beiden Fällen von Anfang an, dass es diese Möglichkeit gibt?
Da vergleichst du ja auch Äpfel mit Birnen.
Bei dem Fall den dur beschreibst, wollte der Verein, der den Spieler nur ausgeliehen hatte die Kaufoption. Die Transferrechte des Spielers lagen aber bei dem Verein, der in ausgeliehen hatte und wo der Spieler seinen eigentlichen Vertrag hat. Natürlich ist es dann nicht gültig, wenn die leihende Verein die Kaufoption ziehen will, der Spieler aber dort nicht hinwechseln will.
Bei Hertha und Raffael hingegen ist es ja so, dass Hertha Raffael nicht nur ausgeliehen hat, sondern auch die Transferrechte schon Hertha BSC gehören. So ist halt in Raffaels derzeitigen Vertrag auch eine Klausel verankert, die es Hertha BSC ermöglicht den Spieler per Option für seine 1. Ligabezüge mit in die 2. Liga zu nehmen, auch wenn dieser lieber wechseln will. Unter diesem Vertrag mit dieser Klausel steht auch noch Raffaels unterschrift und ist somit rechtsgültig.
Das sind also 2 völlig unterschiedliche Fälle, die du da beschreibst ... ;)
Würde der Spieler denn bei Option 1 mitspielen? Das ist jetzt in meinen Augen nicht das normale Wechselgeplänkel, wo man mit der Floskel "Spieler hat Vertrag, Spieler soll sich fügen!" kommen kann...
Bei uns in der Schweiz gab es vor ein, zwei Saisons ein Beispiel, bei dem ein Spieler aus dem Ausland ausgeliehen wurde (Kaufoption vorhanden)... Als er dann zu einem Drittverein wechseln wollte, zog der Verein, bei dem der Spieler ein Jahr leihweise war, die Kaufoption... Um auf Ablöse zu pochen...
War aber schlussendlich nicht durchsetzbar ohne Einwilligung des Spielers... Ich habe mich damals gewundert, ob die Möglichkeit einer Kaufoption unter diesen Umständen überhaupt Sinn macht... Von Anfang an haben die Verantworlichen des Drittvereins, die den Spieler übernehmen wollten, gemeint, das wäre mit dem Arbeitsrecht nicht vereinbar... Diese Leute bekamen übrigens schlussendlich auch Recht, und konnten am Ende einen neuen Preis mit dem ursprünglichen Verein aushandeln...
Wollte nur mal erwähnt haben, dass das Ganze viellicht nicht so einfach abwickelbar sein wird, wie alle hier hoffen... Wenn in Deutschland anderes Recht gilt, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren... Oder denkt Ihr, dass sind eh zwei Paar Schuhe? Verlängerungsoption und Kaufoption? Für mich als Laien stellt sich das so dar, dass in beiden Fällen der Verein eigentlich das Recht hat, den Spieler zu halten für ein Jahr... Also dürfte es doch eine ähnliche Sachlage sein, schliesslich weiss der Spieler doch in beiden Fällen von Anfang an, dass es diese Möglichkeit gibt?
Da vergleichst du ja auch Äpfel mit Birnen.
Bei dem Fall den dur beschreibst, wollte der Verein, der den Spieler nur ausgeliehen hatte die Kaufoption. Die Transferrechte des Spielers lagen aber bei dem Verein, der in ausgeliehen hatte und wo der Spieler seinen eigentlichen Vertrag hat. Natürlich ist es dann nicht gültig, wenn die leihende Verein die Kaufoption ziehen will, der Spieler aber dort nicht hinwechseln will.
Bei Hertha und Raffael hingegen ist es ja so, dass Hertha Raffael nicht nur ausgeliehen hat, sondern auch die Transferrechte schon Hertha BSC gehören. So ist halt in Raffaels derzeitigen Vertrag auch eine Klausel verankert, die es Hertha BSC ermöglicht den Spieler per Option für seine 1. Ligabezüge mit in die 2. Liga zu nehmen, auch wenn dieser lieber wechseln will. Unter diesem Vertrag mit dieser Klausel steht auch noch Raffaels unterschrift und ist somit rechtsgültig.
Das sind also 2 völlig unterschiedliche Fälle, die du da beschreibst ... ;)
Natürlich sind das zwei paar Schuhe. Wenn Raffael gehen wollen würde (was wir nicht hoffen und glauben) und keinen neuen Vertrag unterzeichnet (was wir auch nicht hoffen und glauben), hat Preetz die Möglichkeit, die Option auf Weiterbestehen des bis 2012 gültigen Vertrags für die 2. Liga zu ziehen. Damit ist der Spieler nicht am 1.7. arbeitslos und Hertha muss einem Transfer zustimmen. Sprich kann (und würde) dafür auch Ablöse verlangen.
Den von Dir skizzierten Fall - Verein erwirbt durch Ziehen einer KO nach Leihe die Transferrechte und der Spieler wird umgehend weiterveräußert - gab es in der Bundesliga schon öfter, so beim Wechsel von Gekas zu Leverkusen, beim Wechsel von Gimenez von Hertha nach weissnichmehr, und weitere. Natürlich sollte man dann entweder vorhabden den Spieler zu halten oder schon einen Abnehmer haben, sonst bleibt man u.U. auf einem zu teuren Profi sitzen (die der KSC bei Drpic).
edit: @Herthaner26 : Wieso ist das dann nicht gültig? Eine KO beinhaltet doch meistens bereits ausverhandelte Konditionen, denen der SPieler schon zugestimmt hat, also für den Verein zu spielen, dem die KO eingeräumt wird, wenn der diese zieht. Insofern hat er dann doch auch schon unterschrieben ...
Hat aber mit Raffael alles nichts zu tun - es war nie eine Option, ihn ablösefrei gehen zu lassen. Dafür gibt es viel zu viele Interessenten.
Den von Dir skizzierten Fall - Verein erwirbt durch Ziehen einer KO nach Leihe die Transferrechte und der Spieler wird umgehend weiterveräußert - gab es in der Bundesliga schon öfter, so beim Wechsel von Gekas zu Leverkusen, beim Wechsel von Gimenez von Hertha nach weissnichmehr, und weitere. Natürlich sollte man dann entweder vorhabden den Spieler zu halten oder schon einen Abnehmer haben, sonst bleibt man u.U. auf einem zu teuren Profi sitzen (die der KSC bei Drpic).
edit: @Herthaner26 : Wieso ist das dann nicht gültig? Eine KO beinhaltet doch meistens bereits ausverhandelte Konditionen, denen der SPieler schon zugestimmt hat, also für den Verein zu spielen, dem die KO eingeräumt wird, wenn der diese zieht. Insofern hat er dann doch auch schon unterschrieben ...
Hat aber mit Raffael alles nichts zu tun - es war nie eine Option, ihn ablösefrei gehen zu lassen. Dafür gibt es viel zu viele Interessenten.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von kypdurron am 21.05.2010 um 20:52 Uhr bearbeitet
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