| Geburtsdatum | 23.04.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Thomas E. Herrich
31.03.2023 - 19:29 Uhr
30.04.2025 - 16:56 Uhr
Zitat von savigny
Komischer Artikel, der auf der einen Seite die von dir zitierten Sätze enthält, gleichzeitig aber auch davon berichtet, dass Drescher und Herrich gestern noch gemeinsam beim Eishockey waren und die Gespräche zwischen Boldt und Drescher auch ausgeblieben sein könnten, "weil Drescher erst einmal die Personalie Herrich sauber zu Ende bringen wollte".
Zitat von -I892-
Quelle: www.tagesspiegel.de
Die Trennung war wohl nicht einvernehmlich. Wer folgt nun auf Tom Herrich? Ein Favorit auf die Nachfolge ist der frühere HSV-Geschäftsführer Jonas Boldt. Die „Bild“-Zeitung berichtete aber jüngst, dass dessen Interesse an dem Job erkaltet sei. Und tatsächlich hat es laut Tagesspiegel-Informationen zuletzt keine Gespräche zwischen Hertha BSC und Boldt gegeben.
Komischer Artikel, der auf der einen Seite die von dir zitierten Sätze enthält, gleichzeitig aber auch davon berichtet, dass Drescher und Herrich gestern noch gemeinsam beim Eishockey waren und die Gespräche zwischen Boldt und Drescher auch ausgeblieben sein könnten, "weil Drescher erst einmal die Personalie Herrich sauber zu Ende bringen wollte".
Und man könnte ja auch mal feiern, dass diese Personalrochaden halbwegs harmonisch durchgeführt wurden. Da gab es ja mit Geschäftsführern ja schlechte Gegenbeispiele bei der Hertha. Damit verkauft sich aber keine Zeitung...
30.04.2025 - 18:43 Uhr
Quelle: bild.de
Darum musste Herrich gehen
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Zitat von BILD
Nachdem vor zehn Tagen Andreas „Zecke“ Neuendorf (50/Vertrag bis 2027), Direktor Akademie und Lizenzspielerbetrieb, überraschend seinen sofortigen Rücktritt erklärte, verkündete am heutigen Mittwoch auch Geschäftsführer Thomas Herrich (61) sein vorzeitiges Aus zum Saisonende.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Aber hinter den Kulissen ist allen klar: Herrich (Vertrag lief bis 31.12.2026) geht wie bereits auch Zecke (Vertrag bis 2027) nicht ganz freiwillig. Aber was steckt dahinter?
Beide fallen der „schonungslosen Analyse“ zum Opfer, die der Verein in einem Schreiben gegenüber den Mitgliedern im März angekündigt hatte. Unterschrieben war die Mitteilung nur von Hertha BSC. Nach dem geschafften Klassenerhalt wird jetzt gehandelt.
Jetzt zeichnet sich ab, wer dahintersteckt. Das neue Präsidium, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, hatte sich nach der Wahl im letzten November auf die Fahne geschrieben, die Finger in die vielen Hertha-Wunden zu legen. Zuletzt wurden von den Gremienmitgliedern viele Mitarbeiter, auch Führungskräfte, zu ihrer Arbeit befragt. Ziel: mögliche Missstände aufspüren.
Folge dieser Analyse: Die Bosse müssen ausgetauscht werden!
Vorwurf: Mit einem der teuersten Kader der 2. Liga dümpelte Hertha tief im Abstiegskampf. Dazu wurde zu lange an Ex-Trainer Cristian Fiel festgehalten, den Kumpel Neuendorf vehement verteidigte und Herrich bei der Mitgliederversammlung im November über die Maßen lobte.
Mit dem Aus von Herrich wird bei Hertha gleichzeitig Platz für einen neuen, mächtigen Sportboss auf Geschäftsführerebene. Kandidaten: Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt und Jochen Sauer (Leiter Nachwuchs bei Bayern München). Allerdings sagte Präsident Drescher gegenüber Mitarbeitern, dass es keine kurzfristige Lösung geben werde.
Auch die Transferpolitik, hauptverantwortlich dafür ist Sportdirektor Benjamin Weber, steht intern hart in der Kritik. Dass trotzdem die Verträge von Neuendorf und Weber kurz vor der Präsidiumswahl vorzeitig bis 2027 verlängert wurden, sorgte intern für große Verwunderung. Allerdings sollen sich Teile des Präsidiums dafür vehement eingesetzt haben. Auch das Chaos in der Akademie sorgt für Ärger.
Mit Herrich und Neuendorf mussten schon zwei Bosse von Bord! Ist Weber der Nächste? Oder gar noch mehr Führungskräfte?
Nachdem vor zehn Tagen Andreas „Zecke“ Neuendorf (50/Vertrag bis 2027), Direktor Akademie und Lizenzspielerbetrieb, überraschend seinen sofortigen Rücktritt erklärte, verkündete am heutigen Mittwoch auch Geschäftsführer Thomas Herrich (61) sein vorzeitiges Aus zum Saisonende.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Aber hinter den Kulissen ist allen klar: Herrich (Vertrag lief bis 31.12.2026) geht wie bereits auch Zecke (Vertrag bis 2027) nicht ganz freiwillig. Aber was steckt dahinter?
Beide fallen der „schonungslosen Analyse“ zum Opfer, die der Verein in einem Schreiben gegenüber den Mitgliedern im März angekündigt hatte. Unterschrieben war die Mitteilung nur von Hertha BSC. Nach dem geschafften Klassenerhalt wird jetzt gehandelt.
Jetzt zeichnet sich ab, wer dahintersteckt. Das neue Präsidium, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, hatte sich nach der Wahl im letzten November auf die Fahne geschrieben, die Finger in die vielen Hertha-Wunden zu legen. Zuletzt wurden von den Gremienmitgliedern viele Mitarbeiter, auch Führungskräfte, zu ihrer Arbeit befragt. Ziel: mögliche Missstände aufspüren.
Folge dieser Analyse: Die Bosse müssen ausgetauscht werden!
Vorwurf: Mit einem der teuersten Kader der 2. Liga dümpelte Hertha tief im Abstiegskampf. Dazu wurde zu lange an Ex-Trainer Cristian Fiel festgehalten, den Kumpel Neuendorf vehement verteidigte und Herrich bei der Mitgliederversammlung im November über die Maßen lobte.
Mit dem Aus von Herrich wird bei Hertha gleichzeitig Platz für einen neuen, mächtigen Sportboss auf Geschäftsführerebene. Kandidaten: Ex-HSV-Vorstand Jonas Boldt und Jochen Sauer (Leiter Nachwuchs bei Bayern München). Allerdings sagte Präsident Drescher gegenüber Mitarbeitern, dass es keine kurzfristige Lösung geben werde.
Auch die Transferpolitik, hauptverantwortlich dafür ist Sportdirektor Benjamin Weber, steht intern hart in der Kritik. Dass trotzdem die Verträge von Neuendorf und Weber kurz vor der Präsidiumswahl vorzeitig bis 2027 verlängert wurden, sorgte intern für große Verwunderung. Allerdings sollen sich Teile des Präsidiums dafür vehement eingesetzt haben. Auch das Chaos in der Akademie sorgt für Ärger.
Mit Herrich und Neuendorf mussten schon zwei Bosse von Bord! Ist Weber der Nächste? Oder gar noch mehr Führungskräfte?
30.04.2025 - 19:02 Uhr
Alles andere als ein Ende der Zusammenarbeit mit Zecke UND Herrich waere eine absolute Farce gewesen, nachdem die beiden die Personalie Fiel wirklich nicht schlechter handhaben konnten.
Zecke hat sein Schicksal ja ziemlich frueh an Fiel gebunden und spaetestens nach Herrichs absurder Aussage bei der MV war sein Schicksal ebenso von Fiel abhaengig. Eine andere Loesung als die aktuelle waere eine Bankrotterklaerung ohne jegliche Hoffnung auf Besserung gewesen. Hoch gepokert, hoch verloren.
Zecke hat sein Schicksal ja ziemlich frueh an Fiel gebunden und spaetestens nach Herrichs absurder Aussage bei der MV war sein Schicksal ebenso von Fiel abhaengig. Eine andere Loesung als die aktuelle waere eine Bankrotterklaerung ohne jegliche Hoffnung auf Besserung gewesen. Hoch gepokert, hoch verloren.
30.04.2025 - 19:59 Uhr
Vielen Dank für 20 Jahre Einsatz für Hertha
Insbesondere die letzten Jahre war er stets bemüht, was aber in einem Profiklug
zuwenig ist. Die sportliche Kompetenz ist hier entscheidend.
Insbesondere die letzten Jahre war er stets bemüht, was aber in einem Profiklug
zuwenig ist. Die sportliche Kompetenz ist hier entscheidend.
30.04.2025 - 20:26 Uhr
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Und nur ein TM-User findet lobende Worte für den Präsidenten und dieser wird mit Häme überzogen. Freut euch auf das was kommen wird!
Zitat von BILD
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Und nur ein TM-User findet lobende Worte für den Präsidenten und dieser wird mit Häme überzogen. Freut euch auf das was kommen wird!
30.04.2025 - 20:32 Uhr
Zitat von SCHMARGENDORF
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Und nur ein TM-User findet lobende Worte für den Präsidenten und dieser wird mit Häme überzogen. Freut euch auf das was kommen wird!
Die schonungslose Analyse befindet sich im vollen Gange!
Zitat von BILD
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Ab 13 Uhr verkündete Präsident Fabian Drescher auf der Geschäftsstelle den anwesenden sowie per Teams zugeschalteten Mitarbeitern die Neuigkeit, dann erklärte sich Herrich. Es gab viele wohlwollende Worte.
Und nur ein TM-User findet lobende Worte für den Präsidenten und dieser wird mit Häme überzogen. Freut euch auf das was kommen wird!
Was wird denn kommen worauf wir uns freuen werden?
30.04.2025 - 20:34 Uhr
So, nun steht also auch dieser Abgang fest.
Zunächst einmal finde ich es eine Wohltat, dass mit Zecke und Herrich zwei hohe Tiere im Verein selbigen verlassen, ohne dass es eine Schlammschlacht oder einen Gerichtsprozess gibt, sondern so, dass alle Seiten ihr Gesicht wahren und nach außen ein ordentlicher Ablauf präsentiert wird. Das finde ich eine sehr wichtige Entwicklung!
Herrichs Worte, dass er Energie tanken müsse und sich mehr der Familie widmen möchte, und er daher aus freien Stücken entschieden hat zu gehen, kann ich ehrlicherweise nicht recht glauben. Das passt auch nicht dazu, dass der Verein es als einvernehmliches Ergebnis der Analysen bezeichnet. Ähnlich wie bei Zecke gehe ich fest davon aus, dass ihm im Hintergrund klargemacht wurde, dass er hier keine Zukunft hat, und dass er eine ordentliche Abfindung kassieren wird. Und dennoch, siehe oben, die Kommunikation nach außen passt!
Und die Taten passen sowieso. 20 Jahre im Amt, normalerweise spricht man da von einem verdienten Herthaner, empfindet ein wenig Wehmut. Bei Herrich fällt mir beides sehr schwer. Die Verbandelung zu SportFive damals schon, das jahrelange Mitwirken unter Schiller, und zuletzt das weiterhin überhaupt nicht nachhaltige Finanzkonzept, v.a. mit der nach außen hin ebenso fortgeführten Kommunikation, die im Wesentlichen auf Verschleierung und Schönfärberei beruhte - man könnte es auch Fan-/Mitgliederverarsche nennen. Nein, ich bin froh, dass dieses Kapitel zuende ist, und hoffe dass mit Huschen und dem neuen Personal endgültig nachhaltiger mit den Geldern gehaushaltet wird - auch wenn das sportlich ohne Zweifel schmerzhaft werden dürfte.
Dennoch wünsche ich der Person Herrich natürlich alles Gute für die Zukunft!
Zunächst einmal finde ich es eine Wohltat, dass mit Zecke und Herrich zwei hohe Tiere im Verein selbigen verlassen, ohne dass es eine Schlammschlacht oder einen Gerichtsprozess gibt, sondern so, dass alle Seiten ihr Gesicht wahren und nach außen ein ordentlicher Ablauf präsentiert wird. Das finde ich eine sehr wichtige Entwicklung!
Herrichs Worte, dass er Energie tanken müsse und sich mehr der Familie widmen möchte, und er daher aus freien Stücken entschieden hat zu gehen, kann ich ehrlicherweise nicht recht glauben. Das passt auch nicht dazu, dass der Verein es als einvernehmliches Ergebnis der Analysen bezeichnet. Ähnlich wie bei Zecke gehe ich fest davon aus, dass ihm im Hintergrund klargemacht wurde, dass er hier keine Zukunft hat, und dass er eine ordentliche Abfindung kassieren wird. Und dennoch, siehe oben, die Kommunikation nach außen passt!
Und die Taten passen sowieso. 20 Jahre im Amt, normalerweise spricht man da von einem verdienten Herthaner, empfindet ein wenig Wehmut. Bei Herrich fällt mir beides sehr schwer. Die Verbandelung zu SportFive damals schon, das jahrelange Mitwirken unter Schiller, und zuletzt das weiterhin überhaupt nicht nachhaltige Finanzkonzept, v.a. mit der nach außen hin ebenso fortgeführten Kommunikation, die im Wesentlichen auf Verschleierung und Schönfärberei beruhte - man könnte es auch Fan-/Mitgliederverarsche nennen. Nein, ich bin froh, dass dieses Kapitel zuende ist, und hoffe dass mit Huschen und dem neuen Personal endgültig nachhaltiger mit den Geldern gehaushaltet wird - auch wenn das sportlich ohne Zweifel schmerzhaft werden dürfte.
Dennoch wünsche ich der Person Herrich natürlich alles Gute für die Zukunft!
30.04.2025 - 20:41 Uhr
Dank oder gar Lob ist mMn erst angebracht, wenn die Lizenz für die kommende Spielzeit erteilt wurde.
Bis dahin verbuche ich diese Moves (Herrich/Neuendorf) unter: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff."
Die restlichen Taler mitnehmen, die noch zu holen sind, und nach Ihnen die Sintflut.
Lieber fette Abfindung als nächste Saison die fristlose Kündigung aufgrund Insolvenz.
Bis dahin verbuche ich diese Moves (Herrich/Neuendorf) unter: "Die Ratten verlassen das sinkende Schiff."
Die restlichen Taler mitnehmen, die noch zu holen sind, und nach Ihnen die Sintflut.
Lieber fette Abfindung als nächste Saison die fristlose Kündigung aufgrund Insolvenz.
01.05.2025 - 07:54 Uhr
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
01.05.2025 - 10:07 Uhr
Zitat von Donhelli
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
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Deutschland 
