| Geburtsdatum | 23.04.1964 |
|---|---|
| Alter | 62 |
| Nat. |
Deutschland |
| Funktion | Geschäftsführer |
| Akt. Verein | Vereinslos |
Thomas E. Herrich
31.03.2023 - 19:29 Uhr
01.05.2025 - 10:14 Uhr
Zitat von AbuDardai
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Zitat von Donhelli
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
01.05.2025 - 10:38 Uhr
Zitat von vanscap
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Zitat von AbuDardai
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Zitat von Donhelli
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Der Autor hat m.E. schon eine für ihn bemerkenswerte Wandlung vom Hofclaqueur zum Hofkrititiker unternommen.
Die Aussage "In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit. " ist natürlich anhand der weiterhin desaströsen Finanzergebnisse, der ständigen fehlerhaften Forecasts in der Wertgröße von Eigenheimsiedlungen und auch der immer noch anhängigen rechtlicher Querelen aus Ergebnissicht ein Witz.
Die Story er hat es so schwer und geht nicht anders weil vorher viele Fehler gemacht wurden zieht nach fast 3 Jahren nicht mehr. Das lässt sich insbesondere mit der unverändert unpassenden Personalkostenstruktur belegen.
01.05.2025 - 12:07 Uhr
Zitat von -I892-
Der Autor hat m.E. schon eine für ihn bemerkenswerte Wandlung vom Hofclaqueur zum Hofkrititiker unternommen.
Die Aussage "In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit. " ist natürlich anhand der weiterhin desaströsen Finanzergebnisse, der ständigen fehlerhaften Forecasts in der Wertgröße von Eigenheimsiedlungen und auch der immer noch anhängigen rechtlicher Querelen aus Ergebnissicht ein Witz.
Die Story er hat es so schwer und geht nicht anders weil vorher viele Fehler gemacht wurden zieht nach fast 3 Jahren nicht mehr. Das lässt sich insbesondere mit der unverändert unpassenden Personalkostenstruktur belegen.
Zitat von vanscap
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Zitat von AbuDardai
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Zitat von Donhelli
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Der Autor hat m.E. schon eine für ihn bemerkenswerte Wandlung vom Hofclaqueur zum Hofkrititiker unternommen.
Die Aussage "In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit. " ist natürlich anhand der weiterhin desaströsen Finanzergebnisse, der ständigen fehlerhaften Forecasts in der Wertgröße von Eigenheimsiedlungen und auch der immer noch anhängigen rechtlicher Querelen aus Ergebnissicht ein Witz.
Die Story er hat es so schwer und geht nicht anders weil vorher viele Fehler gemacht wurden zieht nach fast 3 Jahren nicht mehr. Das lässt sich insbesondere mit der unverändert unpassenden Personalkostenstruktur belegen.
Hab Schwitzkys Wandel auch wohlwollend wahrgenommen vor ein paar Monaten. Vermutlich hat er auch erkannt, dass sein Job nicht davon abhängig ist ob er Herthas Protagonisten Zucker in den ... bläst.
Es war schon auffällig wie unkritisch er Fiél, Zecke und Benni anfangs beäugt hat. Das Herrich so gut bei wegkommt liegt vermutlich eher daran, dass ihm ein wenig der Einblick in seine Arbeit fehlt.
Ansonsten gefallen mir seine Kommentare und Beiträge aber mittlerweile richtig gut.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Gruenschnabel am 01.05.2025 um 12:08 Uhr bearbeitet
01.05.2025 - 15:23 Uhr
Zitat von Gruenschnabel
Hab Schwitzkys Wandel auch wohlwollend wahrgenommen vor ein paar Monaten. Vermutlich hat er auch erkannt, dass sein Job nicht davon abhängig ist ob er Herthas Protagonisten Zucker in den ... bläst.
Hab Schwitzkys Wandel auch wohlwollend wahrgenommen vor ein paar Monaten. Vermutlich hat er auch erkannt, dass sein Job nicht davon abhängig ist ob er Herthas Protagonisten Zucker in den ... bläst.
Schwitzky als freier Journalist ist durch seine regelmäßige Präsenz als Rasenfunkmoderator für die 2. Bundesliga ein Stück weit unabhängiger geworden. Das merkt man seiner Arbeit an.
01.05.2025 - 23:11 Uhr
Zitat von vanscap
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Zitat von AbuDardai
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Zitat von Donhelli
Quelle: www.rbb24.de
)....)Zwar wurden die Entscheidungen im sportlichen Bereich von Neuendorf, seines Zeichens Leiter Lizenzspielerabteilung und Akademie, und Sportdirektor Benjamin Weber getroffen, womit eine Hauptlast auf ihren Schultern zu finden ist, doch sind die beiden Namen unumgänglich mit dem von Herrich verbunden.
Zitat von Marc Schwitzky
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
)....)Als (längere Zeit alleiniger) Geschäftsführer und damit Vorgesetzter der beiden hätte der 61-Jährige als Korrektiv zu ihren Entscheidungen fungieren müssen.
Dem wurde Herrich jedoch mangels eigener sportlicher Kompetenz nicht gerecht.
Vielmehr verzettelte sich Herrich in eigenen unglücklichen Auftritten und Entscheidungen. Beispielsweise als er auf der Mitgliederversammlung im November 2024 sagte, Trainer Christian Fiél habe die Erwartungen des Vereins "nicht nur erfüllt, sondern übertroffen". Der Hauptstadtverein hatte davor empfindliche Niederlagen gegen Köln und Darmstadt kassiert, stand mit 17 Punkten nach zwölf Spielen nur auf Rang elf der 2. Bundesliga. Schon damals redete der Verein vermutlich an der Realität vieler vom Saisonverlauf eher ernüchterter Hertha-Fans geradewegs vorbei. Wenige Monate später war Fiél offiziell Geschichte.
Die verfrühte Lobeshymne auf Fiél, das voreilige Verlängern der Verträge von Weber und Neuendorf vor der damals so wichtigen Mitgliederversammlung, das Zurückrudern Herrichs von seiner Aussage, der Aufstieg 2025 sei "alternativlos" – all das vermittelte das Bild, dass er große Probleme hatte, sportlich zu führen, messbare Ziele zu formulieren und eine klare Handschrift erkennen zu lassen. So ist das Versagen von Weber und Neuendorf auch Herrichs Versagen.
Nun ist es allerdings auch nicht Herrichs alleinige Schuld, dass es bei Hertha lange Zeit außer ihm keinen weiteren Geschäftsführer oder ein Präsidium mit mehr sportlicher Kompetenz als brauchbares Gegengewicht zu Neuendorf und Weber gegeben hat. Hier liegen tiefgreifende strukturelle Probleme vor, was sich allein schon in der mehr als unglücklichen Entwicklung zeigt, dass erst im März 2024 – trotz einiger intern geäußerter Bauchschmerzen - längerfristig mit Herrich verlängert wurde und er nur ein Jahr später vorzeitig gehen muss.
In den Bereichen, in denen die Expertise des gelernten Betriebswirts und Juristen liegt, leistete Herrich hingegen gute Arbeit.
)....)
Es ist keine steile These, zu behaupten, dass es Hertha ohne Herrichs Sparkurs in der jetzigen Form nicht mehr geben würde.
Und das war Herrich anzumerken. )....)
Ich halte es für eine gewagte These, dass es den Verein ohne Herrich nicht mehr geben würde. Ich finde es ohnehin schwach, dass in den Medien immer wieder die Lüge vom Sparkurs wiederholt wird. Die Finanzen zeigen doch, dass gerade so viel gespart wurde, um den Laden irgendwie weiter am Laufen zu halten; die langfristige Sanierung startet (hoffentlich) erst dieses Jahr mit der massiven Etatreduzierung und selbst ist die ist angesichts der Defizite vermutlich zu wenig.
Herrich hat in einer extrem schwierigen und chaotischen Phase Verantwortung übernommen und dafür gebührt ihm Dank und Respekt. Aber gut gemeint ist häufig das Gegenteil von gut. Aktuell deuten viele Hinweise daraufhin, dass er den Job nicht besonders gut gemacht hat, der Verein steht immer noch komplett am wirtschaftlichen Abgrund, auch sportlich gab es trotz stetiger Defizite eine rapide Talfahrt. Eine Demission ist meines Erachtens längst überfällig.
Ich mag Schwitzky eigentlich, aber in der Bewertung vereinsinterner Prozesse ist er seit langem zu unkritisch. Herrich ist sicherlich kein schlechter Mensch und ich glaube ihm, dass er nur das Beste für Hertha wollte. Aber wieviel Schaden durch seine halbgare Geschäftsführung entstanden ist, lässt sich wohl erst in ein paar Monaten oder gar Jahren abschätzen.
Ist halt am Ende die Frage, wie die Verantwortlichen das bewerten. Kann Hertha sich überhaupt in Liga 2 sanieren? Die sinkenden Fernseh-Einnahmen, die Stadionmiete, etc. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Verein so auf Kante genäht agiert, weil es keinen realistischen Finanzierungsplan für eine langwierige Zweitligazugehörigkeit gibt. Im Vergleich zu Schalke oder dem HSV haben wir einfach enorme Nachteile durch das Olympiastadion. Ein Toptalent wie Maza wird es auch nicht jedes Jahr geben. Ich kann mir vorstellen, dass es hochgehen muss um die Show am laufen zu halten.
Unter Herrich ist das Defizit regelmäßig signifikant größer als erwartet ausgefallen. Außerdem ist es ja fast schon höhnisch mit dem höchsten Etat der Liga von einem Sparkurs zu sprechen; das ist dann vielleicht ein Sparkurs ggü. früheren Aufwendungen aber nicht im Vergleich zur Konkurrenz.
Aber selbst wenn man das alles hinten anstellt, stand ja in den beiden Zweitligajahren der überschaubare sportliche Erfolg in keinem Zusammenhang zum großen finanziellen Aufwand. Dafür ist Herrich mittelbar auch verantwortlich; schließlich ist er ja fer Vorgesetzte der sportlichen Leitung Weber/Zecke.
Ich wüsste nicht, wie man die Arbeit von Herrich als befriedigend oder auch nur ausreichend bewerten kann.
15.05.2025 - 09:58 Uhr
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!: Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
Was steht drin?
15.05.2025 - 10:17 Uhr
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!
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Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
(...)
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht(...)
:
Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
(...)
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht(...)
Zitat von Moppy
Quelle: www.bild.de
Geheimer Abschiedsbrief!: Was Boss Herrich seinen Hertha-Freunden schreibt
Was steht drin?Zitat von bild
(....)
Herrich schreibt: „Nach nunmehr über 20 Jahren bei Hertha BSC endet meine aktive Zeit als Sprecher der Geschäftsführung. Dieser Abschied fällt mir nicht leicht – zu intensiv, zu prägend und vor allem zu menschlich war die lange Wegstrecke, die ich gemeinsam mit Euch/Ihnen gehen durfte.“
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht
Man merkt, der Abschied von seiner blau-weißen Liebe fällt ihm alles andere als leicht. Da tröstet auch die hohe Abfindung, die ihm der Verein zahlt, nicht drüber hinweg.
Herrich fiel der schonungslosen Analyse des neuen Präsidiums, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, zum Opfer. Das schmerzt ihn anscheinend so sehr, dass er alle Verbindungen zu Hertha BSC kappt.
Bedeutet: Seine Handynummer, die E-Mail-Adresse – das alles gibt es nach dem Hertha-Spiel gegen Hannover nicht mehr. Herrich stellt sich komplett neu auf, verkündet das auch seinen Freunden.
„Ihr/Sie erreicht mich ab dem 19. Mai 2025 unter Mobil: .... bzw. E-Mail: … Ich wünsche Euch/Ihnen weiterhin viel Erfolg, Leidenschaft und stets auch ein glückliches Händchen – auf und neben dem Platz.“
Nach über 20 Jahren bei Hertha BSC ist am Sonntag für Thomas Herreich um 17.30 Uhr Schluss. Für immer.
(....)
Herrich schreibt: „Nach nunmehr über 20 Jahren bei Hertha BSC endet meine aktive Zeit als Sprecher der Geschäftsführung. Dieser Abschied fällt mir nicht leicht – zu intensiv, zu prägend und vor allem zu menschlich war die lange Wegstrecke, die ich gemeinsam mit Euch/Ihnen gehen durfte.“
Hohe Abfindung von Hertha BSC lindert Herrichs Abschieds-Schmerz nicht
Man merkt, der Abschied von seiner blau-weißen Liebe fällt ihm alles andere als leicht. Da tröstet auch die hohe Abfindung, die ihm der Verein zahlt, nicht drüber hinweg.
Herrich fiel der schonungslosen Analyse des neuen Präsidiums, das eine große Nähe zur Fankurve besitzt, zum Opfer. Das schmerzt ihn anscheinend so sehr, dass er alle Verbindungen zu Hertha BSC kappt.
Bedeutet: Seine Handynummer, die E-Mail-Adresse – das alles gibt es nach dem Hertha-Spiel gegen Hannover nicht mehr. Herrich stellt sich komplett neu auf, verkündet das auch seinen Freunden.
„Ihr/Sie erreicht mich ab dem 19. Mai 2025 unter Mobil: .... bzw. E-Mail: … Ich wünsche Euch/Ihnen weiterhin viel Erfolg, Leidenschaft und stets auch ein glückliches Händchen – auf und neben dem Platz.“
Nach über 20 Jahren bei Hertha BSC ist am Sonntag für Thomas Herreich um 17.30 Uhr Schluss. Für immer.
15.05.2025 - 10:37 Uhr
Er hat doch noch Vertrag bis 30.06., das klingt so als wenn er jetzt schon geht?
15.05.2025 - 10:41 Uhr
Hohe Abfindung....
So weit zum - Er ist von sich aus gegangen ....
Dieser Verein zahlt mehr Abfindung als Gehälter.
Bald kommen noch 3,4 Mio für Freddi dazu. Wahrscheinlich bekommt auch Zecke noch eine Abfindung.....
Wir verkaufen unser Tafelsilber und Abfindung zu finanzieren.....
Man man man ...
So weit zum - Er ist von sich aus gegangen ....
Dieser Verein zahlt mehr Abfindung als Gehälter.
Bald kommen noch 3,4 Mio für Freddi dazu. Wahrscheinlich bekommt auch Zecke noch eine Abfindung.....
Wir verkaufen unser Tafelsilber und Abfindung zu finanzieren.....
Man man man ...
15.05.2025 - 11:46 Uhr
Quelle: www.herthabsc.com
Thomas E. Herrich beendet seine Tätigkeit zum Saisonende
Zitat von Herthafreak
Er hat doch noch Vertrag bis 30.06., das klingt so als wenn er jetzt schon geht?
Er hat doch noch Vertrag bis 30.06., das klingt so als wenn er jetzt schon geht?
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